George Sand - George Sand – Gesammelte Werke

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George Sand (1.7.1804–8.6.1876), eigentlich Amantine Aurore Lucile Dupin de Francueil, war eine französische Schriftstellerin, die neben Romanen auch zahlreiche gesellschaftskritische Beiträge veröffentlichte. Sie setzte sich durch ihre Lebensweise und mit ihren Werken sowohl für feministische als auch für sozialkritische Ziele ein.Null Papier Verlag

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– Sie brin­gen sie nicht zur Emp­fin­dung, sag­te der Pro­fes­sor trau­rig, weil sie sel­ber nichts da­von emp­fin­den! An fri­schen um­fang­rei­chen und me­tall­rei­chen Stim­men ha­ben wir, Gott sei Dank, kei­nen Man­gel; aber die in­ne­re mu­si­ka­li­sche An­la­ge, hilf Him­mel! wie sel­ten ist die und wie un­zu­läng­lich!

– We­nigs­tens be­sit­zet ihr doch eine von be­wun­derns­wür­di­gen Ga­ben. Ein herr­li­ches In­stru­ment, voll­kom­me­nes Ge­fühl und be­merk­li­che Schu­le! Sagt mir doch, wer es ist.

– Nicht wahr, ent­geg­ne­te der Pro­fes­sor, in­dem er die Fra­ge des Gra­fen über­ging, ihr habt eue­re Freu­de dar­an ge­habt?

– Sie hat mir an’s Herz ge­grif­fen, sie hat mir Trä­nen ent­lockt; und mit so ein­fa­chen Mit­teln, mit so un­ge­such­ten Ef­fek­ten, dass ich bis heu­te kei­ne Ah­nung von der Mög­lich­keit hat­te. Üb­ri­gens habe ich mich der Wor­te er­in­nert, die ihr mir beim Un­ter­rich­te in eue­rer gött­li­chen Kunst so oft wie­der­holt habt, teu­rer Meis­ter! und zum ers­ten male habe ich de­ren Wahr­heit be­grif­fen.

– Was habe ich euch denn ge­sagt? ver­setz­te der Mae­stro, in­dem sein Ge­sicht glänz­te.

– Ihr habt ge­sagt, er­wi­der­te der Graf, das Gro­ße, Wah­re und Schö­ne in den Küns­ten ist das Ein­fa­che.

– Ich sag­te euch aber auch, dass wir das Bril­lan­te, das Ge­wähl­te, das Kun­strei­che ha­ben, Ei­gen­schaf­ten de­nen man un­ter Um­stän­den eben­falls die Ach­tung und den Bei­fall nicht ver­sa­gen kann?

– Ohne Zwei­fel. Je­doch zwi­schen die­sen un­ter­ge­ord­ne­ten Ei­gen­schaf­ten und den wahr­haf­ten Of­fen­ba­run­gen des Ge­ni­us ist ein Ab­grund, sag­tet ihr. Wohl­an, teu­rer Meis­ter! eue­re Sän­ge­rin steht auf der einen Sei­te, sie ganz al­lein, und alle die an­de­ren ste­hen drü­ben.

– Wahr, be­merk­te der Pro­fes­sor sich die Hän­de rei­bend, wahr und gut ge­sagt!

– Sie heißt? nahm wie­der der Graf das Wort.

– Wer? frag­te bos­haft der Pro­fes­sor.

O, per Dio San­to , jene Si­re­ne, oder viel­mehr der Erz­en­gel des­sen Ge­sang ich hör­te.

– Und was liegt denn an ih­rem Na­men, Herr Graf? sag­te Por­po­ra mit stren­gem Tone.

– Und warum wollt ihr aus die­sem Na­men ein Ge­heim­nis ma­chen, Herr Pro­fes­sor?

– Ich wer­de euch sa­gen: warum, so­bald ihr mir ge­sagt ha­ben wer­det, wes­we­gen ihr so hit­zig seid, ihn zu er­fah­ren.

– Ist es nicht ein sehr na­tür­li­ches und in der Tat un­wi­der­steh­li­ches Ge­fühl, wel­ches uns an­treibt das zu ken­nen, zu nen­nen, zu er­bli­cken, was un­se­re Be­wun­de­rung er­regt?

– Sehr wohl, das ist aber nicht euer ein­zi­ger Be­weg­grund; er­laubt mir, teue­rer Graf, euch hier­in Lü­gen zu stra­fen. Ich weiß wohl, ihr seid ein großer Mu­sik­freund und ein Ken­ner, aber ihr seid da­ne­ben auch der Ei­gen­tü­mer des Thea­ters San Sa­mu­el. Es ist euer In­ter­es­se und noch mehr der Ruhm, den ihr dar­ein set­zet, die bes­ten Ta­len­te und die schöns­ten Stim­men Ita­li­ens her­an­zu­zie­hen. Ihr wis­set wohl, dass bei uns die gute Schu­le ist, dass nur bei uns die stren­gen Stu­di­en ge­macht und die großen Sän­ge­rin­nen ge­bil­det wer­den. Die Co­ril­la habt ihr uns schon weg­ge­fischt, und da sie euch viel­leicht nächs­tens durch ein an­der­wei­ti­ges En­ga­ge­ment wie­der weg­ge­nom­men wird, so streicht ihr um un­se­re Schu­le her­um und spü­ret, ob wir nicht wie­der so eine Co­ril­la ha­ben, die ihr dann auf dem Sprun­ge steht, uns weg­zu­schnap­pen. Die­ses ist die Wahr­heit, mein Herr Graf! be­ken­nen Sie, dass ich die Wahr­heit ge­sagt habe.

– Und wenn auch, teu­rer Mae­stro, ent­geg­ne­te der Graf lä­chelnd, was tut das und was für Übles fin­det ihr dar­in?

– Was für Übe­les? Ei, ein sehr großes, Herr Graf! Ihr ver­führt, ihr ver­derbt die­se ar­men Ge­schöp­fe.

– Hol­la, wie meint ihr das, tol­ler Pro­fes­sor? Seit wann habt ihr euch denn zum Pa­ter Guar­di­an die­ser brech­li­chen Tu­gen­den ge­macht?

– Ich mei­ne das, wie es recht ist, Herr Graf, und ich küm­me­re mich nicht um ihre Tu­gend und nicht um ihre Brech­lich­keit: aber ich küm­me­re mich um ihr Ta­lent, das ihr auf eue­ren Thea­tern ver­bil­det und zu Grun­de rich­tet, in­dem ihr sie ge­mei­nes und ge­schmack­lo­ses Zeug sin­gen las­set. Ist es nicht ein Jam­mer und eine Schan­de, die­se Co­ril­la, die auf dem bes­ten Wege war, die erns­te Kunst groß­ar­tig zu er­fas­sen, die­se Co­ril­la von dem Hei­li­gen zum Pro­fa­nen, vom Ge­bet zu den Pos­sen, vom Al­ta­re zu den Bret­tern, vom Er­ha­be­nen zum Lä­cher­li­chen, von Al­le­gri und Pa­le­stri­na zu ei­nem Al­bi­no­ni und dem Bart­sche­rer Apol­li­ni her­ab­stei­gen zu se­hen?

– So­mit schlagt ihr es mir aus Ri­go­ris­mus ab, die­ses Mäd­chen zu nen­nen, auf wel­ches ich gar nicht ein­mal Ab­sich­ten ha­ben kann, da ich ja nicht weiß ob sie die üb­ri­gen für das Thea­ter not­wen­di­gen Ei­gen­schaf­ten be­sitzt?

– Ich schla­ge es euch rund ab.

– Und ihr meint wirk­lich, dass ich sie nicht ent­de­cken wer­de?

– Lei­der! ent­de­cken wer­det ihr sie, wenn ihr es euch vor­setz­tet: aber ich wer­de mein Mög­lichs­tes tun, um zu ver­hü­ten, dass ihr sie uns ent­rei­ßet.

– Wohl­an, Meis­ter, halb seid ihr schon be­siegt: denn eue­re ge­heim­nis­vol­le Göt­tin habe ich ge­se­hen, habe ich er­ra­ten, habe ich er­kannt.

– So? sag­te der Mae­stro mit ei­ner zwei­feln­den und zu­rück­hal­ten­den Mie­ne, seid ihr eue­rer Sa­che auch ge­wiss?

– Mei­ne Au­gen und mein Herz ha­ben sie mir ver­ra­ten, und um euch zu über­zeu­gen, will ich euch ihr Bild ent­wer­fen. Sie ist groß ge­wach­sen: sie ist, glaub’ ich, die größ­te von al­len eu­ern Schü­le­rin­nen; sie ist weiß wie der Schnee von Fri­aul und ro­sen­wan­gig wie der Mor­gen­him­mel ei­nes hei­te­ren Ta­ges. Sie hat Haa­re von Gold, Au­gen von Azur, eine lieb­li­che Kör­per­fül­le und am Fin­ger trägt sie einen klei­nen Ru­bin, der mei­ne Hand strei­fend mich in Flam­men ge­setzt hat wie ein ma­gi­scher Fun­ke.

– Bra­vo, rief Por­po­ra, spöt­tisch lä­chelnd. In die­sem Fal­le habe ich euch nichts zu ver­heim­li­chen. Eue­re Schön­heit ist – die Clo­rin­de. Geht doch hin und macht ihr eue­re ver­lo­cken­den An­trä­ge. Bie­tet ihr Gold, Dia­man­ten, Putz. Ihr wer­det sie ohne Mühe für eue­re Trup­pe ge­win­nen, und sie wird euch auch wohl die Co­ril­la er­set­zen kön­nen. Denn euer heu­ti­ges Thea­ter­pu­bli­kum zieht ja ein paar schö­ne Schul­tern ei­ner schö­nen Stim­me, und ein paar her­aus­for­dern­de Au­gen ei­nem ge­bil­de­ten Geis­te vor.

– Soll­te ich mich ge­täuscht ha­ben, lie­ber Meis­ter? frag­te der Graf ein we­nig irre ge­wor­den: wäre die Clo­rin­de nichts wei­ter als eine ge­mei­ne Schön­heit?

– Und wenn nun mei­ne Si­re­ne, mei­ne Göt­tin, mein Erz­en­gel, wie ihr sie zu nen­nen be­liebt, nichts we­ni­ger als schön wäre? ver­setz­te der Mae­stro bos­haft.

– Wenn sie miss­ge­stal­tet wäre, so will ich euch bit­ten, sie mir nie­mals zu zei­gen; denn mein schö­ner Traum wäre zu grau­sam zer­stört. Wäre sie aber bloß häss­lich, so wäre ich im­stan­de, sie im­mer noch an­zu­be­ten; nur für das Thea­ter wür­de ich sie dann nicht en­ga­gie­ren, denn Ta­lent ohne Schön­heit ist nicht sel­ten für ein Weib ein Un­glück, ein Kampf, eine Mar­ter. Wo­nach seht ihr, Mae­stro, und wes­halb bleibt ihr ste­hen?

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