Thomas Schröder - Thassos Reiseführer Michael Müller Verlag

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Thassos Reiseführer Michael Müller Verlag: краткое содержание, описание и аннотация

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E-Book zur 8. komplett überarbeiteten und aktualisierten Auflage 2020
Die im Norden der Ägäis gelegenen Inseln werden oft mit grünen Smaragden verglichen. Mit ihren kristallklaren Bächen, ihren steilen Wasserfällen, den dichten Wäldern und riesigen Farnen erinnern insbesondere die Nordhälften der Inseln fast an tropische Urwaldlandschaften.
Während das ruhige Samothraki besonders von eingefleischten Griechenlandfans besucht wird, magnetisiert das quirlige Thassos Reisende aller Couleur. Badefans kommen ebenso auf ihre Kosten wie Wanderfreunde, denn neben vielen feinsandigen Stränden haben die Inseln Berge mit durchaus alpinem Charakter zu bieten.
Somit enthält Antje und Gunther Schwabs Reisehandbuch eine Reihe von spannenden Wandervorschlägen, weist auf die besten Bademöglichkeiten hin, bietet Tipps zum Übernachten, Essen und Trinken und gibt Anregungen für ein aufregendes Nachtleben. Die Palette reicht vom einfachen Privatzimmer bis zum Luxushotel und von der schlichten Dorftaverne bis zum Feinschmeckerrestaurant.

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Beeindruckend sind die Reste der antiken Stadtmauer Folgen Sie dem Weg der - фото 14

Beeindruckend sind die Reste der antiken Stadtmauer

Folgen Sie dem Weg, der links vom Theater am Zaun entlang weiter auf­wärts führt, und halten Sie sich bald links, während der Zaun hier geradeaus verläuft. Der Weg geht nach einigen Me­tern in einen von Laternen ge­säum­ten Pfad über (die meisten Laternen wa­ren 2019 kaputt). Wer den Rund­gang abkürzen will, zweigt bei der nächs­ten Gelegenheit auf einen weite­ren Laternenpfad nach rechts ab, pas­siert den Eingang zum Theater und geht über Treppen hinunter zum anti­ken Hafen zurück.

Um die Tour fortzusetzen, wandern Sie auf dem Pfad weiter aufwärts. Bald kom­men Sie zu der idyllisch gelegenen klei­nen Ilíaskapelle. Von hier oben kann man zwischen den hoch­ge­wach­se­nen Kiefern einen schönen Blick übers Meer hinüber aufs Festland ge­nie­ßen.

Wenige Minuten nach der Kapelle er­reicht man die Ruinen des mittel­al­ter­li­chen Kástros. An dieser Stelle lag einst die Akrópolis der anti­ken Stadt und da­rin ein dem delphi­schen Ora­kel­gott Apoll Pýthios geweih­ter Tempel, von dem kaum noch etwas zu sehen ist. Wäh­rend der byzantini­schen Zeit hatte der 137 m hohe Fes­tungs­felsen ins­be­son­dere als Flucht­burg vor den häu­fi­gen Piraten­über­fällen Be­deu­tung. Im 14. und 15. Jh. ver­besserten und erwei­ter­ten die Ge­nueser die byzan­ti­nische An­lage. Aus dieser Zeit stammen z. B. die Reste der kleinen Burgkir­che an der Ost­seite des Felsens, erkennbar an der halb­runden Apsis sowie einem schma­len Fenster in der Seitenwand, die zwei Zis­ternen so­wie die beiden Wach­türme an der West­seite des Kástros. Von dort soll­ten Sie unbedingt einmal einen Blick hinun­ter auf die moderne Stadt, den Hafen und die Agorá werfen - es lohnt sich!

Blick vom Kástro Am Südausgang des Kástros kann man noch ein ganz besonderes - фото 15

Blick vom Kástro

Am Südausgang des Kástros kann man noch ein ganz besonderes Kleinod be­wundern. Steigt man links vom süd­lichen Turm über eine Treppe durch zwei auf­ein­ander folgende Tore ab­wärts und geht direkt hinter dem letz­ten Ausgang nach rechts, sieht man in einem Stein der inneren Westwand ein wunderschönes Toten­mahlrelief. Vor ei­ner liegenden männ­lichen Gestalt rich­tet sich eine Schlange auf, rechts des Man­nes steht ein Kind, gegenüber sitzt eine Frau, hinter der ein Pferd zu sehen ist.

Von diesem Kástroausgang aus sieht man eine große Plattform (in Wirk­lich­keit ein zweiter Hügel), auf der einst der antike Athena-Tempel stand. In we­ni­gen Minuten hat man die Ruinen er­reicht. Außer den Grund­mauern der recht­eckigen Tempelan­lage aus dem 5. Jh. v. Chr. ist allerdings nichts mehr er­kennbar. An ihrer Süd­west­ecke führt links von einer großen und zwei klei­ne­ren Kiefern der Pfad durch einen Zaun weiter. Er wird jetzt wieder von La­ternen gesäumt und zieht sich durch Oli­venhaine zum dritten Hügel, an des­sen Nordostseite eine halbrunde Nische in den Fels gemeißelt wurde. In diesem dem Hir­ten­gott Pan ge­wid­me­ten Hei­lig­tum kann man an der Rück­wand der Grot­te mit einiger Mühe ein leider sehr stark zerstörtes Relief erkennen. In der Mit­te bläst der gehörnte Pan auf seiner Flö­te, links davon stehen drei Ziegen ver­schie­dener Größe. Darüber lassen sich ein Leuch­ter und zwei auf den Hin­ter­beinen stehende Böcke aus­ma­chen.

Links von dem Heiligtum führt der Pfad weiter aufwärts und bringt Sie dann links von einer Gipfelsäule und einem Fahnenmast über den Hügel hin­weg zu einer steilen Treppe. Glück­licherweise sind die Stufen fast ständig durch ein Geländer gesichert, sonst bekäme man es vielleicht doch mit der Angst zu tun. Ohnehin scheint dieser spärlich rot mar­kierte Abstieg mehr von Ziegen als von Touristen benutzt zu werden, ein­deutige Spuren lassen zu­mindest darauf schließen. Bald pas­siert man wieder gut erhaltene Teile der Stadtmauer. Nach insgesamt mehr als 200 Stufen biegt man an einer Gabe­lung rechts ab und stößt nach 10 m auf das Parmenónas-Tor, das einzige, durch das man wirklich hin­durch­gehen kann. Es wurde um 500 v. Chr. er­rich­tet. Von hier aus windet sich ein schma­ler Pfad zwi­schen Olivenbäumen hin­durch. An dessen Ende kommt man über fünf Stufen zu einem Erdweg, dem man nach links weiter abwärts folgt. Schließ­lich geht man auf as­phal­tiertem Sträßchen zwischen Wohn­häu­sern hinab zur Hauptstraße, die man in der Nähe des Silenentors erreicht. Rechts geht es zum Hafen zurück.

Wem der oben beschriebene Rückweg zu gefährlich bzw. zu steil ist, kehrt vom Pan-Heiligtum Richtung Theater zurück und zweigt kurz davor auf den schon be­kann­ten Laternenweg ab, dem man hi­nun­ter in die Stadt folgt.

Der Töpfer Kostís bei der Arbeit Spaziergang zum Töpfer von Liménas Ungefähr - фото 16

Der Töpfer Kostís bei der Arbeit

Spaziergang zum Töpfer von Liménas

Ungefähr eine halbe Stunde dauert der Spa­ziergang zu der hübsch gelegenen Töp­ferei von Kostís. Vom alten Hafen ge­gen­über dem Café Plátanos folgt man der von Tavernen gesäumten Straße in süd­west­li­che Richtung, passiert die an­läss­lich der Olympischen Spiele in Athen im Jahr 2004 auf­ge­stellte Statue des antiken Faustkämpfers Theagénis, überquert bald einen Bach und kommt zum modernen Hafen, wo die Fähren nach Keramotí abfahren. Die Straße folgt dem Verlauf der Strandbucht. 200 m weiter kommt man an der Ouzerí Moúses vorbei und geht nun auf einem mal gepflasterten, mal naturbelassenen Weg weiter stets am Meer ent­lang. Links liegt die kleine Kirche Ágios Vas­sí­lios, deren Vordach durch über­di­men­sio­nale Säulen abgestützt wird. Da­hin­ter er­kennt man freigelegte Grund­mau­ern aus byzantinischer Zeit. Oberhalb des schmalen Strands schlän­gelt sich der Weg durch einen kleinen Oli­ven­hain bzw. entlang neuerer Häu­ser bis zum Ziel, dem letzten Haus in der Bucht.

Wer außer an Keramik auch an der Archäologie Spaß hat, sollte von der Töpferei zu der nördlich gelegenen Land­straße hinaufgehen. Dort kommt man zu den Aus­grabungen einer spät­an­tiken Grabanlage.

In der Töpferei bei Kostís

In einem der letzten Häuser am Westrand von Liménas liegt die klei­ne Werk­statt von Kostís Chrysogélou. Hier findet man ge­schmackvolle Kera­mik, die sich wohltuend vom griechischen Durch­schnittsallerlei unterschei­det, meist in gedämpften Blau-, Grau- und Grüntönen glasiert. Gerne zeigt er den Besuchern auch seine Werkstatt, deren Geschichte be­reits zu Anfang des 20. Jh. be­gonnen hat. Kostís’ Großvater kam 1908 von der bekannten Töpferinsel Sífnos nach Thássos. Die grüne Insel und auch ei­nes der thassitischen Mädchen hatten es ihm angetan, sodass er blieb, heira­tete und eine Töpferei einrichtete, die dann einer seiner Söh­ne über­nahm. Und Kostís setzte die Handwerkstradition einige Jahrzehnte später fort. Wie Vater und Großvater auch modelliert er im Übrigen heute noch die typischen sifnischen Schmortöpfe mit der runden Form - darin werde das Es­sen einfach besser warm ge­hal­ten, meint er.

Heute formt er an einer strombetriebenen Töpferscheibe und brennt in ei­nem elektrischen Ofen, der Ton kommt fix und fertig aus Athen. Noch gut er­innern kann er sich an die Zeit, als er sein Arbeitsmaterial selbst herstellen musste. In eine Grube gab er Was­ser und Erde und mischte diese beiden Be­standteile durch, in­dem er die Masse immer wieder mit den Füßen stampfte. Auch das Brennen war damals viel mühsamer als heute. In dem großen Ofen in der Mitte der Werkstatt wurde abends Feuer gemacht, die ganze Nacht über legte Kostís einen Scheit nach dem anderen auf. Erst wenn das Feuer die richtige Farbe, d. h. der Ofen die not­wen­di­ge Temperatur hatte, konnte ge­brannt werden. Heute gibt der Töpfer an der Schaltuhr des Ofens Tempe­ratur und Zeit ein - für den ersten Brand 10 Stunden und 950 °C, für den zweiten 14 Stunden und 1080 °C - und es kann losgehen.

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