Thomas Schröder - Thassos Reiseführer Michael Müller Verlag

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Thassos Reiseführer Michael Müller Verlag: краткое содержание, описание и аннотация

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E-Book zur 8. komplett überarbeiteten und aktualisierten Auflage 2020
Die im Norden der Ägäis gelegenen Inseln werden oft mit grünen Smaragden verglichen. Mit ihren kristallklaren Bächen, ihren steilen Wasserfällen, den dichten Wäldern und riesigen Farnen erinnern insbesondere die Nordhälften der Inseln fast an tropische Urwaldlandschaften.
Während das ruhige Samothraki besonders von eingefleischten Griechenlandfans besucht wird, magnetisiert das quirlige Thassos Reisende aller Couleur. Badefans kommen ebenso auf ihre Kosten wie Wanderfreunde, denn neben vielen feinsandigen Stränden haben die Inseln Berge mit durchaus alpinem Charakter zu bieten.
Somit enthält Antje und Gunther Schwabs Reisehandbuch eine Reihe von spannenden Wandervorschlägen, weist auf die besten Bademöglichkeiten hin, bietet Tipps zum Übernachten, Essen und Trinken und gibt Anregungen für ein aufregendes Nachtleben. Die Palette reicht vom einfachen Privatzimmer bis zum Luxushotel und von der schlichten Dorftaverne bis zum Feinschmeckerrestaurant.

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Beginnen Sie den Rundgang am heu­ti­gen Fischerhafen, dem antiken Kriegs­hafen, der seit eh und je durch zwei Mo­len geschützt ist und in der Ver­gan­genheit entspre­chend „geschlos­se­ner Ha­fen“ genannt wurde. Sein Pen­dant, der „offene Hafen“, der den Thas­sio­ten als Handelshafen diente, ist heu­te nicht mehr vorhan­den. Er lag weiter nord­öst­lich - dort, wo sich jetzt ein schma­ler Sand­strand befin­det - und wurde vom Fel­senkap Evraiókastro (Ju­den­burg) ge­gen das offene Meer ab­ge­schirmt. Von der antiken Anlage des Kriegs­ha­fens ist heute nicht mehr viel zu sehen. Hier und da erkennt man noch Reste der beiden alten Molen und Marmor­plat­ten im Wasser. Mit Letz­te­ren war einst der gesamte Grund dieses Hafens aus­gelegt. Am Ende der süd­li­chen Mole sind bei ruhiger See noch die Fun­da­men­te eines runden Wachturms aus­zu­ma­chen. Daneben gibt es aber auch ei­ni­ges von der Unterwasserwelt zu se­hen: Seeigel, lachs- und orange­far­bene See­sterne, pocken­nar­bige Mu­scheln, zahl­reiche kleine Fisch­schwär­me und mit etwas Glück auch mal ein Oktopus.

Am Hafen herrscht eine angenehme At­mosphäre. Wo einst die berühmten „schwarz­geschnäbelten“ Kriegsschiffe der Thassioten lagen, dümpeln heute die Kaíkia der Fischer und ankern die Ausflugsboote. Am von Platanen be­schat­teten Kai breiten die Fischer ihre Netze aus, um sie zu trocknen oder zu flicken. Vormit­tags sitzen sie oft auch in einem der Cafés und erholen sich bei Oúzo und Mezé von ihrer nächtlichen Arbeit. Zwischen den Lokalen fällt ein lang gestrecktes, schie­fer­ge­decktes Ge­bäu­de mit Giebelfenstern im Ober­ge­schoss und schönen schmiede­eisernen Bal­konen ins Auge. Das sog. Metóchi oder Kalogériko gehörte dem Áthos­klos­ter Vatopédi. Die darin lebenden Mön­che verwalteten von hier aus ihre Län­dereien auf der Insel und dem ge­gen­überliegenden Festland. Vor eini­gen Jahren hat es dann die Insel­ver­waltung der Mönchsrepublik abgekauft und, nach­dem es jahrelang dem Verfall preis­gegeben war, mit viel Aufwand re­no­vieren lassen. Seither dient es als Kul­tur- und Verwaltungszentrum: Im Erd­geschoss finden nun wechselnde Aus­stel­lungen, aber auch Vorträge, Kon­zerte etc. statt, während man im Ober­ge­schoss eine Art Volkskunde­mu­seum einrichtete. Hier wird sehr schön die Innen­ein­richtung eines thassi­ti­schen Hauses präsentiert, außerdem kann man verschie­dene Sammlungen (his­torische Fotografien, Trachten, eine traditionelle Mitgift, einstige Ge­brauchs­gegenstände wie z. B. einen Ge­bär­stuhl) bewundern. Auf dem­selben Stockwerk wird in zwei weiteren Räu­men die kleinasiatische Vergan­genheit vieler Thassioten thematisiert.

♦ Das Museum ist im Juli und Aug. tägl. 19-23 Uhr geöffnet. Eintritt frei, ein freiwilliger Obolus für den Museumsverein von 1 € wird erwartet.

Tauffest in der Nikolauskirche Der Rundweg zur Oberstadt führt unmittelbar - фото 13

Tauffest in der Nikolauskirche

Der Rundweg zur Oberstadt führt un­mit­telbar hinter dem einstigen Klos­ter­ge­bäude nach links in die Stra­ße Odós Pétrou Axióti. Wer möchte, kann noch einen kurzen Schlenker zum Dió­nys­sos-Heiligtum machen. Da­zu geht man an der Taverne Alexán­dra’s in die Odós Ak­ro­poléos ca. 100 m aufwärts. Von dem viereckigen Heilig­tum aus dem 4. Jh. v. Chr., dessen Fun­da­mente heute tie­fer als die Straße lie­gen, ist nicht mehr viel erhalten. An der Südseite sieht man noch die sechs Stufen, die einst ins Innere führten. In dem Tem­pel sind verschiedene Statuen von Nym­phen und Musen, z. B. die Per­so­ni­fi­kation der Komödie, gefunden wor­den.

Die am Restaurant Alexándra’s be­gin­nende Axióti-Straße führt einen aus der modernen Stadt hinaus. Nach kaum 100 m stößt man wieder auf Res­te der antiken Stadtmauer: In einem Vor­gar­ten steht, tiefer als die heutige Stra­ße, das sog. Wagen-Tor. Auf sei­nem linken Pfeiler kann man noch gut die Göt­tin Ártemis und den bärtigen Göt­ter­boten Hermes erkennen. Ártemis ist mit ei­nem Faltengewand bekleidet, sitzt auf ihrem Streitwagen und hält die Zügel, während Hermes die Pferde am Zaum führt. Schräg gegenüber dem Wagen-Tor liegt das Possídion. Neben den spär­lichen Tempelruinen sind auch noch Reste eines Hera-Altars aus­zu­ma­chen.

Der Berg Áthos ist allgegenwärtig

Im Laufe der Jahrhunderte erhielten die 20 Klöster des Berges Áthos jede Menge Geschenke, z. B. Kunstschätze, Reliquien und auch Gelder, am wich­tigsten waren jedoch die sog. Metochien. Das waren Ländereien, verstreut in Griechenland, in Kleinasien, in den Donauländern und in Russland, die von den Klöstern als landwirtschaftliche Güter genutzt und von mehreren Mönchen gemeinsam bewirtschaftet wurden. Der Gewinn floss dem das jewei­lige Metóchi besitzenden Kloster auf dem Áthos zu. Nach dem verlore­nen Krieg gegen die Türken konfiszierte die griechische Regierung zwischen 1923 und 1927 einen Großteil der in Griechenland gelegenen Metochien (es gab eine ganz geringe Entschädigung), um dort Flüchtlinge aus Kleinasien an­zusiedeln. Einige Ländereien - auch auf Thássos und Samothráki - sind aber immer noch im Besitz der Mönchs­republik Áthos. Sie werden aller­dings in der Regel nicht mehr bewirtschaftet; stattdessen befinden sich dort häufig Kirchen und Klöster.

Wenig später erreicht man das Hermes-Tor, dessen einstiger Relief­schmuck (Her­mes führt einen Tri­umph­zug von Göttern an) sich heute im Museum befindet. Dem Tor gegen­über hat man die Ruinen des sog. Nord­viertels der antiken Stadt ausgegraben. Seit dem 8. Jh. v. Chr. - damals noch von „barbarischen“ Thrakern - war es bis zum Ende der Römerzeit ständig be­wohnt. Natürlich erfuhren die Be­hau­sungen in diesem langen Zeitraum von mehr als 1000 Jahren große Ver­ände­rungen: Waren die ersten Häuser noch mit Schilf und Lehm gedeckt, gab es in diesem Wohnviertel nach der Zeitenwende lichtdurchflutete Innen­höfe und kleine Säulengänge.

Die Straße geht nun in einen Erdweg über. Nach etwa 300 m erreicht man die hübsche Apostelkirche auf einer Felsplattform am Kap Evraiókastro. Die Kapelle wurde in die Mauerreste einer frühchristlichen Ba­sili­ka hineingebaut, deren Apsis noch genau erkennbar ist. Auch zwei Säulen, eine sogar mit Kapitell, stehen noch. Die Basilika wiederum hatte man im 5. oder 6. Jh. auf den Fundamenten eines antiken Heiligtums errichtet, von dem kaum noch Überreste erhalten sind.

♦ Tipp: Wenn Sie romantische Sonnen­unter­gänge lieben, sollten Sie die Apostelkirche zur ent­sprechenden Zeit unbedingt noch einmal be­suchen!

Man steigt nun den Weg, auf dem man zur Apostelkirche gelangt ist, wei­ter auf­wärts. Nach ca. 100 m hält man sich an einer Gabelung rechts und folgt einem getreppten Fußpfad links von der alten Stadtmauer, die hier wieder sehr gut erhal­ten ist. Trotz des recht beschwerlichen Aufstiegs sollte man einen Blick auf die Mauer werfen, denn es ist faszinierend, wie exakt die ver­schieden großen und unterschiedlich be­hauenen Marmorblöcke ineinander­ge­fügt sind. Nach ca. 500 m erreicht man das wunderschön gelegene antike Theater, das schon der große Arzt Hippokrates um 410 v. Chr. gelobt hat. Im Laufe der Zeit wurden viele bau­liche Veränderungen vorgenom­men. So er­hielt es im 3. Jh. v. Chr. eine mar­mor­ne Bühne und eine Vorbühne mit 12 do­ri­schen Säulen. Während der rö­mi­schen Epoche wurde es so ver­än­dert, dass es auch für Zwei- und Tier­kämpfe ge­eig­net war. So wurde z. B. eine 1,70 m hohe, den Zuschauerraum ab­tren­nende bzw. schützende Balus­tra­de errichtet. Es handelte sich damals mehr um eine Arena als um ein Thea­ter. 2000 bis 3000 Personen sollen auf den steinernen Sitzreihen Platz gefun­den haben. In den letzten Jahren wur­den hier wiederum gravierende Um­bau­ar­bei­ten durchgeführt, diesmal mit dem Ziel, das alte Theater für Auf­füh­rungen zu modernisieren. Die Arbeiten sollen Ende 2020 abgeschlossen sein, wirk­lich verlas­sen kann man sich auf diese Angabe aber nicht.

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