Thomas Schröder - Thassos Reiseführer Michael Müller Verlag

Здесь есть возможность читать онлайн «Thomas Schröder - Thassos Reiseführer Michael Müller Verlag» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Thassos Reiseführer Michael Müller Verlag: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Thassos Reiseführer Michael Müller Verlag»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

E-Book zur 8. komplett überarbeiteten und aktualisierten Auflage 2020
Die im Norden der Ägäis gelegenen Inseln werden oft mit grünen Smaragden verglichen. Mit ihren kristallklaren Bächen, ihren steilen Wasserfällen, den dichten Wäldern und riesigen Farnen erinnern insbesondere die Nordhälften der Inseln fast an tropische Urwaldlandschaften.
Während das ruhige Samothraki besonders von eingefleischten Griechenlandfans besucht wird, magnetisiert das quirlige Thassos Reisende aller Couleur. Badefans kommen ebenso auf ihre Kosten wie Wanderfreunde, denn neben vielen feinsandigen Stränden haben die Inseln Berge mit durchaus alpinem Charakter zu bieten.
Somit enthält Antje und Gunther Schwabs Reisehandbuch eine Reihe von spannenden Wandervorschlägen, weist auf die besten Bademöglichkeiten hin, bietet Tipps zum Übernachten, Essen und Trinken und gibt Anregungen für ein aufregendes Nachtleben. Die Palette reicht vom einfachen Privatzimmer bis zum Luxushotel und von der schlichten Dorftaverne bis zum Feinschmeckerrestaurant.

Thassos Reiseführer Michael Müller Verlag — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Thassos Reiseführer Michael Müller Verlag», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Folgt man der Odós Pierre Vambez ca. 50 m stadtauswärts, sieht man rechts unter einem Olivenbaum einen großen steinernen Sarkophag aus dem 3. Jh. n. Chr. In ihm wurde laut der ein­ge­meißelten Inschrift ein gewisser Po­liá­dis bestattet. Dieser römische Sar­ko­phag ist das letzte Überbleibsel eines an­tiken Friedhofs.

Um einen Teil der Stadtmauer zu se­hen, geht man wieder zurück und biegt schräg gegen­über vom Zeus-Hera-Tor nach rechts auf ein Asphaltsträßchen ab (Schild South Wall). Nach knapp 50 m beginnt die ca. 2500 Jahre alte Schutz­mauer, die zunächst noch nied­rig ist, dann aber höher wird. Bald pas­siert man die Reste eines in die Mauer integrierten Wehr­turms. Der Weg ent­fernt sich schließlich von der Mauer und man geht am Hotel Galaxy vorbei zur Odós Gallikís Arch. Scolís, der man ei­nige Meter nach rechts zum Sile­nen­tor folgt. Benannt wurde dieses Stadt­tor nach dem Relief, das sich an seiner lin­ken Seite befindet: Ein zwei Meter ho­her, nur mit Stiefeln bekleideter Si­le­ne, ein Dämon, schreitet mit einem zwei­henkeligen Trinkgefäß in der Hand in Richtung Stadt. In einer klei­nen Nische neben der Figur ließen Rei­sen­de da­mals einen Obo­lus zurück. Durch die­ses Tor kam man einst zu­nächst in das sog. Silenenviertel, von dessen Häusern noch einige Grund­mau­ern erhalten sind. Man geht nun auf der Odós Galli­kís Arch. Scolís stadt­ein­wärts und kommt bald zum Hera­klion, dem Hei­lig­tum des Herakles, der im antiken Thássos nicht nur als Held, sondern auch als Gott verehrt wurde. Von dem einst riesigen Gebäude­kom­plex sind kaum mehr als die recht­eckigen Fun­da­mente eines Tempels so­wie Reste eines Altars zu erkennen. Hier wurde jedoch nicht nur dem ge­wal­tigen Herakles ge­hul­digt, die Kult­stätte war 405 v. Chr. auch Schauplatz grausamer Hin­rich­tun­gen: Als die da­mals auf der Seite Athens stehenden Thas­sio­ten von dem spartanischen Ge­ne­ral Lýsandros be­siegt worden waren, ließ dieser im He­ra­k­lesheiligtum einen gro­ßen Teil der „attischen“ Inselbe­woh­ner ermorden.

Schräg gegenüber dem Herakles­heilig­tum steht das heutige Rathaus der Stadt (Odós Pierre de Vambez). Un­mit­telbar hinter dem Gebäude ent­deckt man ein Feld, auf dem mehrere an­tike Sarkophage, zu­meist aus römi­scher Zeit, herum­lie­gen.

Vom Heraklion folgt man der Odós Pierre de Vambez, die unterhalb des Hei­lig­tums verläuft, und passiert dabei spär­liche Reste eines römischen Cara­callabogens. Bei der zweiten Möglich­keit zweigt man nach links in die Odós Theagénous ab. Nimmt man dann wie­der die nächste Möglichkeit nach rechts, stößt man nach wenigen Me­tern zunächst auf die kleine schiefer­ge­deckte Nikolauskirche, neben der man erst vor einigen Jahren einen modernen Glockenturm errichtet hat. Links vom Haupteingang befindet sich die Ikone des heiligen Bischofs und Schutz­pat­rons der Seefahrer. Gewaltige marmor­ne Säulen trennen die Seiten­schiffe vom Mittelschiff. Die Fresken in der Kup­pel und in der Apsis sind vom Ker­zenruß fast völlig schwarz, jedoch las­sen sich im Gewölbe der Pantokrator und weiter hinten eine Darstellung der Auferstehung ausmachen. Sehenswert ist auch die hölzerne Iko­nostase mit Weinreben und dem als Motiv auch an­dernorts stets wiederkehrenden byzan­tini­schen Doppeladler. Unmittelbar an die Kirche schließt sich das Gelände der antiken Agorá an.

Zweiter Rundgang: Antike Agorá und Archäologisches Mu­seum

Die Agorá, seit dem 4. Jh. v. Chr. bis in die Zeit der Römerherrschaft Zentrum des sozialen, administrativen und kul­ti­schen Lebens der antiken Stadt Thás­sos, war einst im Westen, Osten und Süden von Säulenhallen (Stoen) umge­ben, während sich an der Nord­seite v. a. Geschäfte und Verwaltungsge­bäu­de befanden. Im Innern dieses annä­hernd quadratischen Platzes stan­den Al­tä­re, Heiligtümer, ein Tempel sowie Eh­renpodeste. Heute sind zwar keine sen­sationellen Reste mehr zu sehen, doch mit etwas Fantasie kann man sich anhand der Ausgrabungen einige der einst eleganten Gebäude gut vorstellen. Sehenswert ist die Agorá auch, weil sie eine der lebendigsten archäologischen Stät­ten Griechenlands ist, die wir bis­her kennen­ge­lernt haben. Zwar wurde sie von Mitarbeitern der Fran­zö­si­schen Ar­chäologischen Schule vor etwa 50 Jah­ren im Wesentlichen ausgegraben, doch noch heute trifft man dort regel­mäßig Spezialisten bei der Arbeit an, die im­mer noch weitere Teile freilegen. So kann man nie genau vorherse­hen, wie oder ob sich eine Stoá, eine Tem­pel­an­la­ge oder ein Bezirk verändert hat, wenn man nach einiger Zeit wie­der zu Besuch kommt.

Nach dem Betreten des Geländes über eine Treppe sieht man links die Reste eines ehemaligen Säulenhofs 1, auf den sich in römischer Zeit eine Exédra, ein halbkreisförmiger Raum, öff­nete, deren Grundmauern heute noch gut zu sehen sind. Dahinter schließt sich die lange Nordwest-Stoá 2 an, von deren 35 dorischen Säulen im­mer­hin einige teilweise wieder auf­ge­rich­tet werden konnten.

Rechts von dieser Säulenhalle sind fünf flache Stufen erkennbar. Sie ge­hö­ren zum westlichen Propylon 3, dem eins­tigen Haupteingang der Agorá. Von hier kommt man in die Südwest-Stoá 4. In dem halbrunden Raum am Ende die­ser Wandelhalle wurde eine beein­dru­ckende Statue des Kaisers Hadrian aus thas­siti­schem Marmor gefunden, die man im Museum bewundern kann. Von hier geht man wenige Meter ge­ra­de­aus weiter, hält sich rechts und sieht et­was tie­fer einen Teil der antiken Stra­ße 5 vor sich liegen. In deren Mitte steht eines der Schmuck­stü­cke der Ago­rá, eine nahezu vollständig auf­ge­bau­te Exédra 6. Von der halb­kreis­för­mi­gen Mauer vor Wind geschützt, konn­te man damals bequem auf einer Bank sitzen und wunderbar plaudern. Her­vor­ra­gend erhalten ist auch die De­ko­ration, eine mit Stierköpfen und Or­na­menten ver­zierte Girlande. Am Ende der an­ti­ken Straße führt ein schmaler Pfad zum Odeon 7. Von dem kleinen Thea­ter mit Ele­menten aus der grie­chi­schen und römischen Zeit sind vier Sitz­reihen und die Trep­penaufgänge noch mehr oder minder gut erhalten. Geht man zurück zur Südwest-Stoá, sieht man im rechten Winkel dazu die spärli­chen Reste der Südost-Stoá 8, da­hin­ter Mauerüberbleibsel einer einstge­schlosse­nen großen Lagerhalle 9. In der Ostecke dieser Halle finden sich hin­ter den drei wieder aufgestellten Säu­lenresten der Südost-Stóa noch die Fun­damente des sog. Glau­kos-Denk­mals 10 aus dem 7. Jh. v. Chr. General Glau­kos soll zur Zeit der griechi­schen Ko­lo­ni­sierung der Insel mit den Pariern ge­kommen und im Kampf mit den ein­hei­mischen „Barbaren“ gefallen sein. Nach seinem Tod wurde er als Held ver­ehrt. Die Inschrift auf diesem ältes­ten auf dem Gelände der Agorá ausge­gra­benen Monument - „Ich bin das Mo­nument des Glaukos, Sohn des Lep­tines ...“ - wur­de übri­gens noch in der sog. Bustro­phen-Art verfasst. Dabei wech­seln links- und rechts­läufige Zei­len ein­ander ab - vergleichbar damit, wie ein Bauer mit seinem Ochsen­ge­spann die Ackerfurchen zieht. Diese In­schrift be­findet sich heute im Museum.

Der steinerne Schiffsbug diente als Fundament eines Denkmals Man geht nun unter - фото 8

Der steinerne Schiffsbug diente als Fundament eines Denkmals Man geht nun unter - фото 9

Der steinerne Schiffsbug diente als Fundament eines Denkmals

Man geht nun unter einer schmalen Asphaltstraße hindurch zum Durch­gang der Theoren 11. Auf diesem Weg, der zu beiden Seiten von mit wert­vol­len Re­liefs ge­schmück­ten Marmor­mau­ern be­grenzt war, gelangte man einst zum Sitz der höchs­ten Beamten der Stadt, eben den Theoren. Leider wur­den die Reliefs, u. a. Apollon mit den Nym­phen, während der türkischen Herr­schaft in den Louvre nach Paris über­führt. Jenseits des Durchgangs steht man auf einem Platz mit zwei Brun­nen. Nörd­lich davon hat man in den let­zten Jah­ren Ausgrabungen durch­ge­führt und u. a. die Mauern eines großen früh­by­zantinischen Wohn­hauses (5. Jh. n. Chr.) mit einem Badekomplex frei­ge­legt. Die Arbeiten waren 2019 immer noch im Gange. Am Hang des Akró­po­lis­hügels, östlich des Platzes, hat man spär­liche Reste eines Ártemistempels ge­funden.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Thassos Reiseführer Michael Müller Verlag»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Thassos Reiseführer Michael Müller Verlag» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Thassos Reiseführer Michael Müller Verlag»

Обсуждение, отзывы о книге «Thassos Reiseführer Michael Müller Verlag» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x