Makríammos
Weites, sichelförmiges Halbrund mit feinem Sandstrand, eingerahmt von einem dichten Kiefernwald. Zusätzlich setzt ein mit Bäumen bestandenes Inselchen am südöstlichen Rand einen hübschen optischen Akzent. Nicht nur die Gäste der hier ansässigen Hotelanlage, sondern auch zahlreiche Ausflügler aus den umliegenden Orten baden gerne in dieser reizvollen Bucht. Es bestehen verschiedene Wassersportmöglichkeiten, außerdem kann man Liegen und Sonnenschirme mieten. Nicht-Anwohner, die mit dem Fahrzeug kommen, müssen eine Parkgebühr von 3 € (2019) entrichten.
Übernachten **** Makríammos Bungalows, 187 Bungalows und Apartments im inseltypischen Stil sind geschickt über den Hang verstreut. Große Büsche und im Frühjahr leuchtende Blumenpracht setzen Farbtupfer. Das mit vielen Annehmlichkeiten ausgestattete Hotel (großer Pool mit Kinderschwimmbecken, Tennis- und Basketballfeld, Massage, Billard-Raum, Kinderspielplatz, Tischtennisplätze, Animation auch für Kinder, Restaurant, mehrere Bars usw.) ist von Anfang Mai bis Mitte Okt. geöffnet. Die Bungalows sind unterschiedlich groß (bis zu 5 Betten), aber alle komfortabel ausgestattet und zum Meer ausgerichtet. Zu zweit bezahlt man je nach Lage und Saison zwischen 190 und 390 € inkl. Halbpension. Tel. 2593022101, www.makryammos-hotel.gr.
Marble Beaches: Saliára und Pórto Vathý
Schon früh am Morgen fahren in der Hochsaison zahlreiche Autos über die Staubpiste von Makríammos Richtung Saliára und Pórto Vathý, den unmittelbar nebeneinander liegenden sog. Marble Beaches. Nachdem der weiter westlich gelegene, vor einigen Jahren mit weißem Marmorsand aufgeschüttete Saliára-Strand eine unglaubliche Popularität erfuhr, tat der Besitzer des nahegelegenen Marmorsteinbruchs dasselbe und gestaltete den Strand Pórto Vathý unterhalb seines Betriebes ebenfalls um. Beide Buchten bieten kaum mehr als jeweils ca. 200 Badegästen Platz, sodass man sich im Hochsommer sputen muss, einen zu bekommen. Weißer Marmorsand, grüne Kiefern, das türkisblaue Meer, dazu fetzige Musik von den ansässigen Beachbars sorgen dafür, dass die sog. Marble Beaches nahezu täglich neue Fans finden. Parkplätze jeweils vorhanden.
Etwa einen Kilometer weiter westlich liegt die tief eingeschnittene Bucht Váthi mit schönem Sandstrand. 2019 war eine Hotelanlage im Bau
Essen & Trinken/Liegenverleih Die Beachbar am Saliára-Strand (Mai bis Ende Sept.) bietet Getränke, Snacks und Eis. Eine Liege kostet inkl. einem Getränk 10 €.
Am etwas größeren Pórto-Vathý-Strand kostet das Liegenset für 2 Pers. je nach Entfernung zum Wasser 10-25 € inkl. je einem Getränk. In der Beachbar kann man auch Essen bekommen.
Der Nordosten
Landschaftliches „Highlight“ von Thássos: Mit dichtem Wald bewachsene Hänge stürzen atemberaubend steil zu der riesigen Sandbucht zwischen Chrissí Ammoudiá und Skála Potamiás hinab, wo man wunderbar baden kann. Einen Besuch wert sind zudem die beiden lebendigen Bergdörfer Panagía und Potamiá.
Höchster Gipfel: Ipsárion (1204 m)
Bedeutendstes Kirchweihfest auf der Insel ist Mariä Himmelfahrt in Panagía (15.08.)
Die wasserreichsten Inseldörfer sind Panagía und Potamiá
International anerkannter Künstler aus Potamiá: Polýgnotos Vagís
Wanderer finden hier das schönste Revier auf der Insel, nicht zuletzt deshalb, weil die Region von den Waldbränden der letzten Jahre verschont geblieben ist. Dichte, urwaldartige Kiefern- und Platanenwälder mit riesigen Farnen, einst charakteristisch für weite Teile von Thássos, gibt es heute in diesem Ausmaß nur noch im Nordosten, dem „grünen Herzen“ der Insel. Der mächtige Ipsárion und der kaum weniger imposante Profítis Ilías - beide im Winter oft schneebedeckt - bilden dazu eine alpenähnliche Kulisse. Beeindruckend ist auch der Wasserreichtum. Immer wieder stößt man auf kräftig sprudelnde Quellen und in den Dörfern rauscht das Wasser in dicken Strahlen pausenlos aus den Hähnen der charakteristischen Brunnen. Zu all dem kommt, dass die große Sandbucht zwischen Chrissí Ammoudiá und Skála Potamiás zu den schönsten und beliebtesten Badeplätzen auf Thássos gehört.
Was anschauen?
Marienkirche in Panagía: Die im inseltypischen Stil errichtete Dorfkirche bietet schon von außen ein wunderschönes Bild, aber auch das Innere hält einige Schätze bereit, u. a. eine Kreuzzugsstandarte von Richard Löwenherz.
Vagís-Museum: In einem kleinen, aber feinen Museum in Potamiá werden Werke des nach New York ausgewanderten Künstlers Polýgnotos Vagís ausgestellt.
Arsanás: Der ehemalige Wachturm am Anlegekai von Skála Potamiás dient heute als kleines Volkskundemuseum.
Wo baden?
Chrissí Ammoudiá: Der breite sog. Golden Beach lockt mit hellem, feinen Sand viele Besucher an, oft gibt es hier auch Wellen. Gute Infrastruktur, eine Wassersportstation bietet Abwechslung.
Skála Potamiás: Das Wasser des in der derselben Bucht gelegenen Strandabschnitts ist etwas ruhiger und der Meeresboden fällt sehr flach ab - gut für Kinder also! Allerdings ist der Strand deutlich schmaler als am Golden Beach, die Liegestühle stehen hier dicht an dicht.
Was unternehmen?
Wandern: Wer gerne auf Schusters Rappen unterwegs ist, findet in diesem Teil der Insel eine große Bandbreite an unterschiedlichen Touren. Ziemlich anspruchsvoll ist die Wanderung auf den Ipsárion, bei der man mehr als 1000 Höhenmeter bewältigen muss. Wunderbare Einblicke in die grandiose grüne Gebirgswelt bieten aber auch die mittelschwere Tour von Panagía nach Potamiá und die Besteigung des Ái-Liás von Potamiá aus. Wer sich nicht allzu sehr anstrengen und vielleicht auch noch das Wandern mit einem Bad im Meer verbinden möchte, dem seien die Tour von Panagía zum Golden Beach und die Wege rund um Skála Potamiás empfohlen.
Spazierweg mit Aussicht: Der Rundgang durch Panagía bietet im zweiten Teil einen regelrechten Panoramaweg mit tollen Blicken auf die schiefergedeckten Häuser des Dorfes und das Meer.
Kleine Höhlentour: Unterhalb des Dorfes Panagía liegt die Höhle Drakótrypa, in der man mit etwas Glück Fledermäuse beobachten kann.
Wo ausgehen?
Chrissí Ammoudiá: Es gibt viele gute Essensadressen im Nordosten, die beiden herausragenden Restaurants „La Terrasse“ und „To Nissí“ mit einer feinen mediterranen Küche findet man am Golden Beach.
Skála Potamiás: Allabendlich verwandelt sich der Weg hinterm Strand vom Arsanás, dem alten Wachturm, bis hinter die alte Hafenmole in eine große Ausgehmeile. Man flaniert von einer Bar zur anderen und lässt es sich in den Tavernen gut gehen.
Wo shoppen?
Panagía: Kein Zweifel, das kleine Bergdorf hat sich zu einem interessanten Einkaufsziel gemausert. Zum einen bekommt man hier kulinarische Köstlichkeiten wie hausgemachte Löffelsüßigkeiten und Marmeladen, Honig oder die Produkte einer im Dorf ansässigen Ölmühle. Zum anderen findet man schöne Handwerkskunst, die es nicht überall gibt: filigrane Wanddeko aus Ton, Schmuck, Ledertaschen, Leinenrucksäcke und nicht zuletzt die originellen, aus Tischbesteck gefertigten Figuren aus der Werkstatt des Friseurs.
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