Meilenstein: Deutschlands erfolgreichste Daily Soap, Gute Zeiten, schlechte Zeiten , feiert 2017 ihr 25-jähriges Jubiläum. Wolf Bauer stößt mit dem Ensemble darauf an.
Die Spötter irren: Zwar startet GZSZ (mit Frank-Thomas Mende, Angela Neumann, Andreas Elsholz) 1992 mit schwachen Quoten, wird jedoch bald für RTL zum systemrelevanten Format.
20 Jahre im Ersten: Obwohl das australische Vorbild eine nach 250 Folgen abgeschlossene Geschichte erzählt, bringt es Verbotene Liebe zwischen 1995 und 2015 auf 4.664 Episoden.
Explizit eskapistisches Genre: Mit Verliebt in Berlin (Sat.1) und Bianca – Wege zum Glück (ZDF) etabliert die UFA als erster Produzent ab 2004 Telenovelas im deutschen Fernsehen.
Kino fürs Fernsehen: Das 1998 gegründete UFA-Label teamWorx unter Leitung von Nico Hofmann wird zum Meister historischer TV-Events wie Dresden , das 2006 im ZDF läuft.
Konfrontation mit der eigenen Geschichte: Der teamWorx-Dreiteiler Unsere Mütter, unsere Väter regt 2013 einen Dialog zwischen Generationen über das Grauen des Krieges an.
Tragische Historie: Joseph Vilsmaier inszeniert für die UFA Fernsehproduktion den Zweiteiler Die Gustloff (2008), der vom Untergang des Flüchtlingsschiffs im Januar 1945 erzählt.
Friedlicher Widerstand: Veronica Ferres spielt im Zweiteiler Die Frau vom Checkpoint Charlie (2007) eine fiktionalisierte Version von Jutta Gallus, die gegen das SED-Unrecht protestiert.
Krimi-Dauerbrenner: Bis zum Serienfinale im Dezember 2020 bringt es SOKO München (mit C. v. Beau, B. Hein, G. Silberbauer, M. Husagic, J. Kiefer) auf stolze 42 Bildschirmjahre.
Primetime-Ermittlungen: Der Erfolg der Vorabend-SOKO führt dazu, dass 2001 zusätzlich die SOKO Leipzig (mit S.Schroeder, M. Marschke, M. Girnth, A. Mußul) am Freitagabend startet.
Hochvolumiger Blockbuster: Das Quiz mit Jörg Pilawa läuft von 2001 bis 2010 am Vorabend der ARD und sorgt beim UFA-Label Grundy Light Entertainment für stabile Erträge.
Quotengarant mit Lern- und Spaßfaktor: Seit 2015 versorgt UFA Show & Factual den ARD-Vorabend mit Wer weiß denn sowas? und die Primetime mit Wer weiß denn sowas XXL .
Die UFA als Kulturfaktor: Seit 2011 feiern die »UFA Filmnächte« jedes Jahr das Stummfilmerbe. Auf dem Dach der Bertelsmann-Repräsentanz begrüßt Wolf Bauer die Gäste zum Vorempfang.
Fest im sommerlichen Kulturkalender der Hauptstadt: Knapp 900 Besucher verfolgen 2015 F.W. Murnaus Südseeromanze Tabu von 1931, live begleitet vom UFA-Filmorchester.
Von der Label-Struktur zur »One UFA«: Bis 2012 führt Wolf Bauer viele spezialisierte Marken. Als Antwort auf die Marktfragmentierung gibt sich die UFA eine neue Netzwerk-Architektur.
Erster Emmy: Unsere Mütter, unsere Väter holt 2014 den International Emmy Award. ZDF-Intendant Thomas Bellut, Produzent Benjamin Benedict und UFA-Chef Wolf Bauer freuen sich.
Zweiter Emmy: Deutschland 83 siegt 2016 als beste Dramaserie. Die Produzenten Sebastian Werninger und Jörg Winger feiern mit Wolf Bauer und Philipp Steffens (RTL) in New York.
Großes Kino am Rand der marokkanischen Wüste: In der Filmstadt Ouarzazate finden im Sommer 2012 aufwendige Dreharbeiten für die Literaturverfilmung Der Medicus statt.
Reise ins Licht des Orients: Noah Gordon vertraut seinen Bestseller den Produzenten Wolf Bauer und Nico Hofmann an. Diese gewinnen Ben Kingsley für die Rolle des Gelehrten Ibn Sina.
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