Einkehren lässt sich’s hier überall - im Genusstempel wie im gemütlichen Heurigenlokal, wo man sich den Wein und die Jause schmecken lässt - auch wenn es hier etwas mehr kostet als abseits des Donautals. Im Winter, heißt es, fällt die Region dann in ihren Schönheitsschlaf. Fast alle Betriebe sind dann zu und der Wein hat Zeit, in den Kellern zu reifen.
Im Nibelungengau, dem 25 km langen Abschnitt zwischen Ybbs und Melk, gleiten die Ausläufer des Waldviertels von Norden sanft zur Donau hin ab. Am ihrem Südufer liegen die Städte Ybbs an der Donau und Pöchlarn, der Geburtsort von Oskar Kokoschka. Die großen Sehenswürdigkeiten stehen am Nordufer: die prächtige Wallfahrtskirche Maria Taferl und das reizvolle Schloss Artstetten.
Am Anfang der Wachau, am Südufer, steht das berühmte Stift Melk. 30 km flussabwärts bis vor Krems hat sich die Donau bis zu 800 Meter tief in die Hochfläche der böhmischen Masse eingegraben und formte eine der berühmtesten Regionen Österreichs mit klingenden Namen wie Spitz an der Donau, Weißenkirchen, Dürnstein, Aggstein und Stift Göttweig.
Und am östlichen Ende der Wachau liegt Krems an der Donau. Die quirlige Wein- und Kulturstadt mit ihren unterhaltsamen Museen hat kaum 25.000 Einwohner - und ist trotzdem die größte Stadt der Region.
Was anschauen?
Dürnstein: Das Städtchen mit dem blau-weißen Kirchturm ist der schönste und berühmteste Ort in der Region. → Link
Stift Melk: In seiner eindrucksvollen Geschlossenheit zählt das Kloster zu den ganz großen Barockanlagen Europas. → Link
Ruine Aggstein: Nicht nur wegen des faszinierenden Tiefblicks hinab zur Donau lohnt der Besuch der Raubritterburg. → Link
Krems an der Donau: Eine der schönsten Städte des Landes. Es locken historische Bauten, gute Einkaufsmöglichkeiten, Museen, Kaffeehäuser, Heurigen und Feinschmeckerlokale. → Link
Kaiserstiege in Stift Göttweig: Das monumentale Treppenhaus mit dem gewaltigen Deckengemälde von Paul Troger ist ein Hauptwerk des österreichischen Barock. → Link
Schloss Artstetten: Auf seinem Sommersitz begibt man sich auf die Spuren von Thronfolger Franz Ferdinand, der hier als Weltreisender, Reformer und fanatischer Jäger gezeigt wird. → Link
Was unternehmen?
Mit dem Schiff von Melk nach Krems: Die beste Aussicht auf Schloss Schönbühel, die Ruine Aggstein, auf Spitz, Weißenkirchen, Dürnstein und Krems-Stein hat man vom Schiff aus. → Link
Wandern auf dem Welterbesteig: Zu den schönsten Etappen am Nordufer zählt die zwischen Spitz und Weißenkirchen. Zurück geht es in der Saison mit der Wachaubahn, sonst mit dem Bus. → Link
Baden in der Donau: Zum Beispiel an den naturbelassenen Sand- oder Schotterstränden am Ufer des Stroms oder in Weitenegg am Donausee, einen ruhigen Altarm mit großer Liegewiese. → Link
Aussicht genießen: Panoramablicke von oben über das Donautal, das bieten einige Orte. Zu den Favoriten gehört die Terrasse vor der Wallfahrtskirche Maria Taferl sowie die Ferdinandswarte bei Mautern. → Linkund Link
Wo essen gehen?
Beim Heurigen: Jede Besichtigung, jede Wanderung, jede Radltour, jeder Badetag in der Wachau klingt am schönsten in einem Heurigen aus, geöffnet ist meist ab 15 Uhr. Dort genießt man kalte Schmankerl, dazu ein oder mehrere Gläschen Wein oder Traubensaft des jeweiligen Winzers. Die Auswahl ist mit ca. 150 Betrieben zwar groß, allerdings sind die Heurigen nur tage- oder wochenweise geöffnet. Als einer der besten gilt Pulker’s Heuriger in Rossatz → Link
Was sonst noch?
Marillenkirtag in Spitz: Einhunderttausend Marillenbäume wachsen und gedeihen in der Wachau. Der süßen Frucht gehuldigt wird zur Erntezeit, am vorletzten Wochenende im Juli. → Link
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