Hans Fallada - Hans Fallada – Gesammelte Werke

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Hans Fallada (21. Juli 1893–5. Februar 1947), eigentlich Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen, war ein deutscher Schriftsteller. Sein nüchterner, objektiver Stil, in dem er seine fiktionalen Berichte über meist scheiternde Gestalten verfasste, macht ihn zu einem der wichtigsten Vertreter der «Neuen Sachlichkeit».Zu seinen wichtigsten Werken zählen: «Jeder stirbt für sich allein», «Der Trinker», «Wer einmal aus dem Blechnapf frisst», «Ein Mann will nach oben», «Kleiner Mann – was nun?» und «Der eiserne Gustav» – diese Werke, neben vielen anderen, finden Sie auch auch in dieser Sammlung.Null Papier Verlag

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1 Der Völ­ki­sche Beo­b­ach­ter war von De­zem­ber 1920 bis zum 30. April 1945 das pu­bli­zis­ti­sche Par­tei­or­gan der NSDAP. <<<

2 Die Deut­sche Ar­beits­front war in der Zeit des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus der Ein­heits­ver­band der Ar­beit­neh­mer und Ar­beit­ge­ber mit Sitz in Ber­lin. <<<

3 Die NS-Frau­en­schaft war die dem Kreis­lei­ter un­ter­stell­te Frau­en­or­ga­ni­sa­ti­on der Na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Deut­schen Ar­bei­ter­par­tei. <<<

2. Was Baldur Persicke zu sagen hatte

Als Otto Quan­gel an Per­sickes Woh­nung vor­über­ging, scholl gra­de bei­fäl­li­ges Ge­heul dar­aus, un­ter­mischt mit Sieg­heil-Ge­schrei. Ei­li­ger ging Quan­gel wei­ter, bloß um kei­nen von der Ge­sell­schaft tref­fen zu müs­sen. Sie wohn­ten schon zehn Jah­re im glei­chen Haus, aber Quan­gel hat­te von je­her al­les Zu­sam­men­tref­fen mit den Per­sickes ganz be­son­ders zu ver­mei­den ge­sucht, schon da­mals, als der noch ein klei­ner, ziem­lich ver­krach­ter Bu­di­ker 1ge­we­sen war. Jetzt wa­ren die Per­sickes große Leu­te ge­wor­den, der Alte hat­te alle mög­li­chen Äm­ter bei der Par­tei, und die bei­den äl­tes­ten Söh­ne wa­ren bei der SS; 2Geld schi­en bei de­nen kei­ne Rol­le zu spie­len.

Umso mehr Grund, sich bei ih­nen vor­zu­se­hen, denn alle, die so stan­den, muss­ten sich bei der Par­tei in Be­liebt­heit hal­ten, und das konn­ten sie nur, wenn sie was für die Par­tei ta­ten. Et­was tun, das hieß aber, an­de­re an­ge­ben, zum Bei­spiel mel­den: der und der hat einen aus­län­di­schen Sen­der ab­ge­hört. Quan­gel hät­te dar­um am liebs­ten schon lan­ge die Ra­di­os aus Ot­tos Kam­mer ver­packt in den Kel­ler ge­stellt. Man konn­te nicht vor­sich­tig ge­nug sein in die­sen Zei­ten, wo je­der der Spi­on des an­de­ren war, die Ge­sta­po ihre Hand über alle hielt, das KZ in Sach­sen­hau­sen im­mer grö­ßer wur­de und das Fall­beil in der Plöt­ze 3alle Tage Ar­beit hat­te. Er, Quan­gel, brauch­te kein Ra­dio, aber Anna war ge­gen das Fort­schaf­fen ge­we­sen. Sie mein­te, das alte Sprich­wort gel­te noch: Ein rei­nes Ge­wis­sen ist ein gu­tes Ru­he­kis­sen. Wo so was al­les doch schon längst nicht mehr galt, wenn es je ge­stimmt hat­te.

Mit sol­chen Ge­dan­ken ging also Quan­gel ei­li­ger die Trep­pen hin­ab und über den Hof auf die Stra­ße.

Bei den Per­sickes aber ha­ben sie dar­um so ge­schri­en, weil das Licht der Fa­mi­lie, der Bal­dur, der jetzt aufs Gym­na­si­um geht und, wenn’s Va­ter mit sei­nen Be­zie­hun­gen schafft, so­gar auf eine Na­po­la 4soll – weil also der Bal­dur im »Völ­ki­schen Beo­b­ach­ter« ein Bild ge­fun­den hat. Auf dem Bild sind der Füh­rer und der Reichs­mar­schall Gö­ring 5zu se­hen, und un­ter dem Bil­de steht: »Beim Empfang der Nach­richt von der Ka­pi­tu­la­ti­on Frank­reichs.« So se­hen die bei­den auf dem Bil­de auch aus: der Gö­ring lacht über sein gan­zes feis­tes Ge­sicht, und der Füh­rer klatscht sich so­gar die Schen­kel vor Ver­gnü­gen.

Die Per­sickes ha­ben sich auch wie die auf dem Bil­de ge­freut und ge­lacht, der Bal­dur aber, der Hel­le, hat ge­fragt: »Na, seht ihr denn nichts Be­son­de­res auf dem Bil­de?«

Sie star­ren ihn ab­war­tend an, so völ­lig sind sie von der geis­ti­gen Über­le­gen­heit die­ses Sech­zehn­jäh­ri­gen über­zeugt, dass kei­ner auch nur eine Ver­mu­tung laut wer­den lässt.

»Na!«, sagt der Bal­dur. »Über­legt doch mal! Das Bild ist doch von ’nem Pres­se­fo­to­gra­fen ge­macht wor­den. Hat der wohl gleich da­bei­ge­stan­den, wie die Nach­richt von der Ka­pi­tu­la­ti­on ge­kom­men ist? Sie muss doch auch durchs Te­le­fon oder durch ’nen Ku­ri­er oder viel­leicht gar durch einen fran­zö­si­schen Ge­ne­ral ge­kom­men sein, und von al­le­dem sieht man auf dem Bil­de gar nichts. Die bei­den ste­hen hier ganz al­lein im Gar­ten und freu­en sich …«

Bal­durs El­tern und Ge­schwis­ter sit­zen noch im­mer stumm da und star­ren ihn an. Ihre Ge­sich­ter sind vom ge­spann­ten Auf­mer­ken fast dumm. Der alte Per­si­cke wür­de sich am liebs­ten schon wie­der einen neu­en Schnaps ge­neh­mi­gen, aber das wagt er nicht, so­lan­ge der Bal­dur spricht. Er weiß aus Er­fah­rung, der Bal­dur kann sehr un­an­ge­nehm wer­den, wenn man sei­nen po­li­ti­schen Vor­trä­gen nicht die ge­nü­gen­de Auf­merk­sam­keit schenkt.

Der Sohn fährt un­ter­des fort: »Also, das Bild ist ge­stellt, es ist gar nicht beim Ein­tref­fen der Nach­richt von der Ka­pi­tu­la­ti­on ge­macht wor­den, son­dern ein paar Stun­den spä­ter oder viel­leicht erst am fol­gen­den Tage. Und nun seht euch an, wie sich der Füh­rer freut, er klatscht sich ja so­gar auf die Schen­kel vor Freu­de! Glaubt ihr denn, dass ein großer Mann wie der Füh­rer sich noch am nächs­ten Tage so sehr über sol­che Nach­richt freut? Der denkt doch jetzt schon längst an Eng­land und wie wir die Tom­mys dran­krie­gen. Nee, das gan­ze Bild ist eine Schau­spie­le­rei, von der Auf­nah­me an­ge­fan­gen bis zum Hän­de­klat­schen. Das heißt, den Dum­men Sand in die Au­gen ge­streut!«

Jetzt star­ren den Bal­dur die Sei­nen so an, als sei­en sie die Dum­men, de­nen Sand in die Au­gen ge­streut wird. Wenn’s nicht der Bal­dur ge­we­sen wäre, je­den Frem­den hät­ten sie für so ’ne Be­mer­kung bei der Ge­sta­po an­ge­zeigt.

Der Bal­dur aber fährt so fort: »Seht ihr, und das ist das Gro­ße an un­serm Füh­rer: er lässt kei­nen in sei­ne Plä­ne rein­gu­cken. Die den­ken jetzt alle, er freut sich über sei­nen Sieg in Frank­reich, und da­bei sam­melt er viel­leicht schon die Schif­fe für eine In­va­si­on in Eng­land. Seht ihr, das müs­sen wir von un­serm Füh­rer ler­nen: wir sol­len nicht je­dem auf die Sem­mel schmie­ren, wer wir sind und was wir vor­ha­ben!« Die an­de­ren ni­cken eif­rig mit den Köp­fen; end­lich glau­ben sie er­fasst zu ha­ben, wor­auf der Bal­dur hin­aus­will. »Ja, ihr nickt«, sagt der Bal­dur är­ger­lich, »aber ihr macht’s ganz an­ders! Kei­ne hal­be Stun­de ist es her, da habe ich Va­tern erst vor der Brief­trä­ge­rin sa­gen hö­ren, die olle Ro­sen­thal oben soll uns Kaf­fee und Ku­chen spen­die­ren …«

»Och, die olle Ju­densau!«, sagt Va­ter Per­si­cke, aber doch mit ei­nem ent­schul­di­gen­den Ton in der Stim­me.

»Na ja«, gibt der Sohn zu, »viel Auf­he­bens wird von der nicht ge­macht, wenn ihr mal was pas­siert. Aber wozu den Leu­ten so was erst er­zäh­len? Si­cher ist si­cher. Kuck dir mal ’nen Men­schen an wie den über uns, den Quan­gel. Kein Wort kriegst du aus dem Man­ne her­aus, und doch bin ich ganz si­cher, der sieht und hört al­les und wird auch sei­ne Stel­le ha­ben, wo er’s hin­mel­det. Wenn der mal mel­det, die Per­sickes kön­nen die Schnau­ze nicht hal­ten, die sind nicht zu­ver­läs­sig, de­nen kann man nichts an­ver­trau­en, dann sind wir ge­lie­fert. Du we­nigs­tens be­stimmt, Va­ter, und ich wer­de kei­nen Fin­ger rüh­ren, um dich wie­der raus­zu­ho­len, aus dem KZ oder aus Moa­bit oder aus der Plöt­ze oder wo du gra­de sitzt.«

Alle schwei­gen, und selbst ein so ein­ge­bil­de­ter Mensch wie der Bal­dur spürt, dass die­ses Schwei­gen nicht bei al­len Zu­stim­mung be­deu­tet. So sagt er denn noch rasch, um we­nigs­tens die Ge­schwis­ter auf sei­ne Sei­te zu brin­gen: »Wir wol­len alle ein biss­chen mehr wer­den als Va­ter, und wo­durch kön­nen wir es zu was brin­gen? Doch nur durch die Par­tei! Und dar­um müs­sen wir’s so ma­chen wie der Füh­rer: den Leu­ten Sand in die Au­gen streu­en, so tun, als wä­ren wir freund­lich, und dann hin­ten­rum, wenn kei­ner was ahnt: er­le­digt und weg. Es soll auf der Par­tei hei­ßen: Mit den Per­sickes kann man al­les ma­chen, ein­fach al­les!«

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