Susanne Bonn - Buntspecht und Anton
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Vielleicht kann ihr ja dieser merkwürdige Schamane aus Sibirien weiterhelfen, der ebenfalls wie aus dem Nichts aufgetaucht ist.
Er könnte. Er will es bloß anscheinend nicht. Und in der Zwischenzeit passieren ausgesprochen merkwürdige Unfälle. Das kann doch kein Zufall sein!
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Heute wollte sie den Mann für dieses Jahr zu sich rufen, bei Gefallen auch für länger. Unterwegs überlegte sie, wer oder was ihr dabei helfen könnte. Vielleicht eine ihrer Ahninnen, die der Inquisition ein Schnippchen hatten schlagen können - weil sie eben wussten, was sie taten. Von denen gab es in ihrer Familie mehrere, und eine von ihnen hatte Steffi schon bei einer Spirit-Reise getroffen.
Sie räumte den kleinen Ritualplatz vor dem Hinkelstein auf. Der Wind in den letzten Tagen war wohl doch stärker gewesen, als es jenseits des Wohnzimmerfensters ausgesehen hatte. Schon auf dem Weg hatten teilweise recht kräftige Äste gelegen, hier war sogar eine dünne Birke umgeknickt. Anschließend baute Steffi Schneeglöckchen, Kerzen, Wasserschale und Räucherung auf. Sie rief die Himmelsrichtungen und die Elemente an, setzte sich mit dem Rücken zum Stein und begann ihre Meditation. Den Weg in jene Welt, in der die Ahnin und ihre Spirit Guides auf sie warteten, war sie schon einige Male gegangen. Sie konzentrierte sich und wollte diesem Pfad folgen, aber etwas hielt sie in ihrem Kreis fest.
Sonderbar. Steffi erwartete, dass die Ahnin sich zeigen und sie hinausführen würde. Aber vergeblich. Stattdessen saß ihr plötzlich eine schwarze Katze gegenüber und sah sie lauernd an.
Sollte dieses Tier sie heute abholen und in die Spirit-Welt führen?
Die Katze streckte sich und ging davon. Steffi folgte ihr. Es sah fast so aus, als ob das Tier einen kleinen Höcker hätte und mit Fell überzogene Hörner auf dem Kopf. War das überhaupt eine Katze? Wenn nicht, was war es denn?
Egal, nachdenken konnte sie später. Jetzt hieß es sehen und erleben.
Die Katze mit Höcker führte sie weder nach unten noch nach oben. Oder gab es in der Spirit-Welt auch so einen Buchenwald wie im realen Leben, mit breitem Schotterweg? Da stand sogar die sechseckige Schutzhütte mit rundum geschlossenen Läden und dem Schild „Grüner Baum-Ableger“ über der Tür.
Auf einem der Granitbrocken vor der Hütte saß ein Mann mit langen schwarzen Haaren und Bart. Auch sein Gesicht war dunkel verschmiert, als ob er sich ein Blackface geschminkt und es nicht ordentlich wieder abgewaschen hätte. Sein Mantel war wohl ebenfalls früher rein schwarz gewesen, hatte aber in letzter Zeit sehr gelitten. Aus vielen Löchern quoll helle Wolle. Nicht einmal Flicken saßen darauf. Eine Waffe konnte Steffi nicht entdecken. Er schien ihre Anwesenheit gar nicht zu bemerken, denn er konzentrierte sich auf das Jo-Jo, das vor ihm trudelte. Oder was immer das genau war.
Steffi lächelte betont, breitete die Hände aus und ging langsam auf die Erscheinung zu, wie auf ein Tier, das sie nicht erschrecken wollte. Als sie den Fuß auf die erste Stufe setzte, die zur Hütte hinaufführte, hob der Mann den Kopf. Er hielt sein Spielzeug an und gönnte seinerseits Steffi ein sparsames Lächeln.
Er hatte unglaublich grüne Augen.
Sie sah ihn wie gebannt an und prägte sich sein Aussehen genau ein. Hoffte sie jedenfalls. Wie sollte sie ihn sonst im Alltag wiederfinden?
Da legte sich die schmutziggraue Katze mit den sonderbaren Auswüchsen quer ins Bild und schaute Steffi herausfordernd an. Steffi hob beschwichtigend die Hände und gab sich Mühe, an nichts zu denken, denn mit Denken hatte sie bei früheren Spirit-Reisen schlechte Erfahrungen gemacht. Sie betrachtete weiterhin unverwandt den Fremden, der inzwischen wieder sein Jo-Jo kreisen ließ.
Nein, das war kein Jo-Jo, das war eine Spindel. Der Mann mit den grünen Augen produzierte ein kleines Knäuel Wolle. Je länger der Faden wurde, desto blasser und durchscheinender sah der Mann aus. Nur die Hütte im Hintergrund blieb solide wie bisher. Steffi fühlte sich rücklings über den Weg geschoben, bis zurück auf ihren Platz am Fuß des Hinkelsteins.
Steffis Kopf schwamm. Bilder flossen an ihr vorüber, alles schien sich zu drehen, immer langsamer, wie ein Kreisel, der gleich umkippen wird. Aber er kippte nicht, er legte sich sanft auf die Seite.
Sie war der Kreisel.
Der Boden unter ihr war hart und kalt und roch nach Wald. Aber war da nicht ein Mann gewesen? Widerwillig hob sie den Kopf.
Nein, kein Mann.
Leiser Wind strich durch das Geäst. Steffi merkte, wie steif sie geworden war. Es wurde Zeit, aufzustehen und zu gehen. Mühsam rappelte sie sich auf und sammelte ihre Gedanken wenigstens so weit, dass sie das Ritual ordentlich abschließen konnte. Es fiel ihr schwer, und sie spürte keine Energie im Kreis, die sie mit dem Rauch hätte wegwedeln können.
Über ihr, in der Krone der Eiche, krächzte ein Vogel. Viel zu tief für einen Eichelhäher, wohl eher eine Krähe. Sie schaute hinauf. Auch nicht. Mit dem großen weißen Fleck an der Seite konnte es nur eine Elster sein.
Erde / 02
Barsu das Wandertier war unzufrieden. Ein Gefühl nagte an ihm, als ob er ständig Hunger hätte. Dabei war Hungern in dieser Welt kaum möglich. Zwar war noch Winter, er lebte mit seinem Hexer im Wald und sie hatten keine Zeit gehabt, Vorräte anzulegen. Trotzdem fand er ausreichend Futter, sei es, dass er ein Tier erlegte, sei es, dass er sich an den Abfällen der Menschen bediente, die hier lebten. Galent machte es ähnlich, und damit kamen sie beide gut aus. Barsu hatte sogar schon Freunde gefunden, Raubtiere in seiner Größe und mit verschiedenen Fellfarben, die sich die Menschen hier als Haustier hielten. Katzen nannten sie sich.
Barsu brauchte Galent nicht lange zu überreden, einen Teil seiner Magie dafür zu verwenden, ihn für den Rest der Welt wie eine schwarze Katze aussehen zu lassen. Die Prozedur dauerte drei Tage und juckte fürchterlich. Und Barsu musste sein neues Aussehen mit der Magie aus seinem Höcker erhalten. Zu Hause in Sirsim hätte er über so etwas gar nicht nachgedacht. Hier war es ein schwieriges Problem.
Futter bekam er in dieser Gestalt genug von den Menschen. Er folgte den anderen Katzen dorthin, wo sie gefüttert wurden. Wenn er dann laut genug Miau rief, bekam er auch etwas. Die Menschen schauten ihn zwar misstrauisch an, früher oder später gaben sie trotzdem nach.
Das hohle Gefühl in seinen Knochen war der Mangel an Magie. Es bewegte sich so wenig davon in diesem Wald. Die echten Katzen schien das nicht zu stören, nicht einmal die kleine Weiße mit dunklen Flecken und ohne Schwanz, die sich gleich als Coda, die Hexenkatze, vorgestellt hatte. Daraufhin fragte Barsu sie natürlich, wie es um die Magie in dieser Welt bestellt wäre.
„Wenn du meinst, nur weil du schwarz bist, findest du eine echte Hexe, die dich aufnimmt, bist du ein paar hundert Jahre zu spät“, erklärte Coda missmutig. „Du kannst genau wie andere Streuner auch bei den alten Tanten reihum essen gehen.“
Streuner! Wenn die wüsste. Barsu klärte sie nicht auf. Wandertiere, die durch die Schwärze reisen konnten, wussten, dass ihnen das meist ohnehin niemand glaubte. Es gab nur Ärger deshalb. Und das Kollektiv mochte es auch nicht, wenn solche „Staatsgeheimnisse“ erwähnt wurden. Aber das hieß wohl, dass in dieser Welt wirklich nicht mehr Magie floss.
Und von dieser winzigen Menge sollten Galent und Barsu auch noch welche abzweigen. Schaden würde das niemanden, denn die Menschen auf der Erde könnten mit Magie sowieso nichts anfangen, sagte Galent. Wie sollten sie denn auch, wenn es davon so wenig gab? Trotzdem sammelte Galent eifrig das struppige Haar von allem möglichen Getier und drehte daraus seine Fäden, mit denen er Magie leiten konnte.
Barsu streifte indessen Tag für Tag durch den Wald, um mit seinen nicht mehr sichtbaren Hörnern die Stellen zu erspüren, wo die Magie tatsächlich etwas kräftiger sprudelte. Dort fing er auf, was er bekommen konnte, aber es kam nur stoßweise, immer lagen längere Pausen dazwischen. Vielleicht wurde es ja mit dem Vollmond besser. So war es jedenfalls zu Hause immer gewesen.
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