Iain Lawrence - Winterpony

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In den weiten Wäldern Sibiriens streift zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein junges weißes Pony frei im Schutz seiner Herde umher. Doch alles ändert sich, als es von Menschen gefangen wird. Zusammen mit zwanzig anderen Ponys wird es als Zugpferd für die Expedition von Robert F. Scott ausgewählt, der als erster Mensch den Südpol erreichen will. Ein Abenteuer beginnt …
Die Männer geben dem Tier auch einen Namen: James Pigg. Als das Team den Boden der Antarktis betritt, wird das Pony zum Teilnehmer eines spektakulären Wettrennens. Denn Roald Amundsen hat überraschend angekündigt, ebenfalls als Erster den Südpol betreten zu wollen. Aber nur eine Mannschaft kann gewinnen, und nicht jeder kann überleben – noch nicht einmal die Tiere.

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Allein schon der Klang seiner Stimme hatte eine beruhigende Wirkung. Ich lag schwer atmend auf dem Boden, während er meine Beine entwirrte. Das große runde Gesicht von Taff Evans blickte über den Boxenrand zu mir herunter. Dann trat er zu Mr. Oates, und die beiden hievten mich gemeinsam wieder auf die Füße, so wie es meine Mutter am Tag meiner Geburt getan hatte. Sie hielten mich fest, bis ich mein Gleichgewicht wiedergefunden hatte, und stützten mich von rechts und links.

«So ist’s recht», sagte Taff Evans. «Auf die Beine mit dir. Und schon ist die Sache erledigt.»

Als Mr. Oates sah, dass ich in Sicherheit war, eilte er davon. Ich hörte, wie die Ponys in der Dunkelheit unter Deck gegen das Schlingern ankämpften, hörte sie schreien, als sie gegen die Holzwände geworfen wurden.

Achtern stand Captain Scott, so zerzaust wie eine Vogelscheuche. Er steuerte nach Osten, mit dem Wind in seinem Rücken. Mir kam das Schiff regelrecht verängstigt vor. Es fuhr in einer rasenden Geschwindigkeit durch die turmhohen Wellen. Captain Scott wirkte ruhig und gelassen, aber das Schiff, so schien es mir, hatte einen Satz gemacht und war losgerannt, nur um wegrennen zu können.

Die Terra Nova scheint dem Untergang geweiht Captain Scott steuert sie nach - фото 7

Die Terra Nova scheint dem Untergang geweiht. Captain Scott steuert sie nach Osten, in der Hoffnung, dass der Sturm vorüberzieht. Er verlässt sich darauf, dass die Dampfmaschine das Wasser aus dem Bauch des alten Walfängers pumpt.oHo

Unter Deck ist alles nass. Meerwasser tropft durch den Kohlenbunker und wäscht den schwarzen Staub in den Kielraum. Dort, am tiefsten Punkt des Schiffes, schwappt es hin und her und vermischt sich mit dem Schmieröl aus dem Motor. Nach und nach wird es von der Pumpe eingesogen, wo es sich in eine schwarze, teerartige Masse verwandelt, die die Ventile verstopft und die Pumpe abwürgt.

Im Maschinenraum steigt das Wasser in Windeseile über die Grätings. Der Motor wird abgestellt, damit die Kessel nicht explodieren.

Die Terra Nova stampft schwer im Wasser, und die Wellen rollen über das Deck hinweg. Captain Scott, der achtern Position bezogen hat, sieht von seinem Schiff nur noch die Masten. Zwei Ponys werden in ihren Boxen so heftig hin und her geworfen, dass sie sterben. Ein Hund geht über Bord. Zehn Tonnen Kohle versinken im Meer, zusammen mit fünfundsechzig Gallonen Benzin, das für die Motorschlitten gedacht war.

Scott drückt seinen Wissenschaftlern Eimer in die Hände und schickt sie unter Deck, um das Wasser aus dem Kielraum zu schöpfen. Seine Matrosen zerschlagen mit Äxten ein Schott, um die verstopfte Pumpe wieder in Gang zu setzen.

Wissenschaftler mit Eimern und Matrosen mit Äxten retten das alte Schiff. Der Sturm klingt ab, und Scott setzt wieder Kurs nach Süden.

Amundsen und seine Fram sind viel weiter im Westen, Tausende von Meilen hinter Scott. Er hat gerade die Kerguelen hinter sich gelassen und befindet sich auf halbem Weg zwischen Afrika und Australien. Eigentlich wollte er die norwegische Walstation dort aufsuchen, aber schlechtes Wetter hat ihn daran gehindert, an Land zu gehen. Jetzt steht der Wind südlich und treibt ihn in Richtung Antarktis. Noch liegen viertausend Meilen vor ihm.

Auf seinem Schiff wimmelt es von Hunden. Siebenundneunzig waren es, als er Norwegen verlassen hat, aber unterwegs wurden Welpen geboren, und jetzt sind es viel mehr. Sie laufen frei herum; der Wind macht ihnen nichts aus, aber sie verabscheuen den Regen.

KAPITEL 3

Ich erfuhr erst vom Tod der beiden Ponys, als ihre Leichen durch die Ladeluke nach oben gebracht wurden.

Es war schrecklich, sie so schlaff und leblos zu sehen, wie einen Sack voll Kohlen. Ein paar Matrosen schleiften die Kadaver über das Deck und warteten, bis sich das Schiff zur Seite neigte. Dann wuchteten sie die Körper über die Reling. Der arme Mr. Oates machte ein todunglückliches Gesicht.

Ich sah, wie er an der Reling lehnte und ins Meer starrte, und ich wünschte, ich hätte zu ihm gehen und ihn halten können, wie er mich während des Sturms aufrecht gehalten hatte. Ich wusste, was er dachte: dass es nicht fair war, diese Ponys um die halbe Welt zu schleppen, weg von Wiesen und Wäldern, nur damit sie auf einem elenden Schiff mitten auf dem Meer starben. Ich konnte mir vorstellen, dass er dachte, die Ponys würden ihn deswegen hassen.

Die Männer hielten einen Moment mit ihrer Arbeit inne, als die toten Ponys ins Meer geworfen wurden. Gischt spritzte auf und befleckte Mr. Oates’ Stiefel, der darüber ganz erschrocken wirkte. Dann wandten sich die Matrosen wieder ihren Aufgaben zu, aber Mr. Oates blieb, wo er war. Er zog seine Pfeife aus der Jackentasche, zündete sie an und wandte das Gesicht dem Himmel zu.

Verglichen mit mir war er klein und zerbrechlich, aber in diesem Augenblick kam er mir so stark wie ein Ochse vor, und ich wusste, dass ich ihm bis ans Ende der Welt folgen würde, wenn er es von mir verlangte.

Süden, Süden, immer nach Süden fuhr das Schiff über Wellenberge und -täler auf unser Ziel zu, was immer das auch war.

Irgendwann sahen wir den ersten Eisberg. Er trieb weit im Westen, und ich konnte ihn kaum erkennen. Die Männer waren ganz aufgeregt und riefen einander zu. Ich beugte mich nach rechts und spähte zwischen zwei Reihen Packkisten hindurch. Weit in der Ferne glänzte die Sonne auf der Spitze des Eisbergs. Für mich sah es aus wie ein Stück Zucker, das auf einem grauen Teller aus Meer und Himmel lag.

Am selben Tag sahen wir schlanke Fische, die von den Männern Delfine genannt wurden, eine sehr verspielte Art. Die Männer versammelten sich am Bug und schauten ihn zu, wie sie in die Höhe sprangen und ihre Faxen machten. Es versetzte mir einen kleinen Stich, dass Mr. Oates bei ihnen war und so breit lächelte, dass ich mich fragte, ob er Fische lieber mochte als Ponys.

Die Hunde kläfften pausenlos und veranstalteten bei dem prustenden Atem der Delfine ein ohrenbetäubendes Theater. Auch am folgenden Tag bellten sie wie verrückt, als Vögel und Eisschollen auftauchten. Es dauerte nicht lange, und wir waren von Eisbrocken umringt, über uns die Vögel, sodass die Hunde kaum noch zu halten waren. Der Fotograf, ein Mann namens Mr. Ponting, machte Bilder von allem, was sich bewegte, und von vielem, was sich nicht bewegte.

Dann wurde das Eis dicker, und schließlich kam das Schiff nicht mehr voran. Wir saßen in einem Feld aus weißen Brocken fest, die sich in alle Richtungen ausbreiteten, so weit das Auge reichte. Die Segel wurden eingeholt, die Dampfmaschine stand still. Wir trieben einfach nur im Meer und warteten darauf, dass sich eine Rinne öffnete.

Wir warten stundenlang. Wir warteten tagelang. Den Männern wurde langweilig; sie standen an der Reling und kletterten in die Wanten und benahmen sich genauso stumpfsinnig wie die Hunde. Sie deuteten auf alles, was sich bewegte, von den mächtigen Walen, die hin und wieder zwischen den Schollen auftauchten, bis zu den kleinsten Vögeln. Manchmal schrien sie einige dieser Dinge an, manchmal schossen sie darauf. Sie beschossen sich auch gegenseitig, das hohle Bellen ihrer Waffen klang flach, weil es kein Echo hatte. Aber meistens lachten sie, und am meisten lachten sie über die fetten kleinen Vögel, die sie Pinguine nannten, die jämmerlichste Sorte Vögel, die ich je gesehen hatte.

Auf flachen Füßen aufrecht stehend, kamen die Pinguine mit ihren kleinen runden Bäuchen und ihren kurzen Stummelflügeln in Scharen auf uns zu gewatschelt. Sie waren schwarz und weiß, wie kleine Herren in kleinen Anzügen, die von einer Seite zur anderen schaukelten. Manchmal fielen sie über ihre eigenen Füße. In der Ferne sah ich, dass immer mehr kamen, und alle watschelten sie in Reih und Glied, entweder nebeneinander oder hintereinander.

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