Iain Lawrence - Winterpony

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In den weiten Wäldern Sibiriens streift zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein junges weißes Pony frei im Schutz seiner Herde umher. Doch alles ändert sich, als es von Menschen gefangen wird. Zusammen mit zwanzig anderen Ponys wird es als Zugpferd für die Expedition von Robert F. Scott ausgewählt, der als erster Mensch den Südpol erreichen will. Ein Abenteuer beginnt …
Die Männer geben dem Tier auch einen Namen: James Pigg. Als das Team den Boden der Antarktis betritt, wird das Pony zum Teilnehmer eines spektakulären Wettrennens. Denn Roald Amundsen hat überraschend angekündigt, ebenfalls als Erster den Südpol betreten zu wollen. Aber nur eine Mannschaft kann gewinnen, und nicht jeder kann überleben – noch nicht einmal die Tiere.

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Pinguine sind schrecklich neugierig. Sie kamen von überall her, um uns in Augenschein zu nehmen, watschelten über Schnee und Eis oder hüpften aus dem Meer wie Funken aus einem Feuer. Sie schossen geradewegs auf das Eis, plumpsten flach auf ihre Bäuche und richteten sich dann mit ihren kurzen Flügeln auf. Ich fand sie sehr lustig.

In Gruppen von fünf oder sechs Tieren standen sie da und starrten uns an. Ihre kleinen Köpfe ruckten und wackelten, und sie murmelten einander in leisen, zwitschernden Tönen zu, die ziemlich hübsch anzuhören waren. Als sie unserer überdrüssig wurden, wandten sie sich den Hunden zu. Sie wussten nicht, dass sie Hunde fürchten mussten. Die Hunde knurrten und bellten, aber die Pinguine gingen immer näher. Mr. Meares verscheuchte sie, sodass sie mit ihren komischen Wackelschritten davontapsten, aber sobald sich die Gelegenheit bot, kamen sie wieder. Eine Zeit lang beobachteten wir diesen lächerlichen Kampf, bei dem Mr. Meares sie vertrieb und die Pinguine immer wieder kamen. Es dauerte nicht lange, da ging einer von ihnen zu weit.

Es war Osman, der König der Hunde, der den Vogel zu sich heranlockte. Er hielt ganz still und ließ den Pinguin glauben, dass seine Leine schon straff war und er keinen Schritt mehr tun könnte. Dann wartete er auf seine Gelegenheit und schlug zu. Ein wölfisches Knurren, ein Aufblitzen von Zähnen, ein jämmerliches Aufquietschen des Pinguins. Dann lag der zerfetzte Körper in einem Fleck aus rotem Schnee, und die Federn waren über das Eis verstreut. Innerlich erschauerte ich, weil ich wusste, dass mir das Gleiche passieren konnte, wenn Mr. Meares jemals auf die Idee kommen würde, seine Hunde loszulassen.

Aber die Pinguine hatten ihre Lektion immer noch nicht gelernt. Man hätte glauben können, dass sie überhaupt keine Angst kannten, dabei lebten sie doch in ständiger Furcht vor den Killerwalen.

Die Killerwale waren die schlimmsten Tiere überhaupt – schwarzweiß, mit kleinen Schweinsäuglein und endlosen Zahnreihen. Ihre hohen Finnen durchschnitten das Wasser, manchmal kamen sie allein, manchmal in wolfsähnlichen Rudeln. Sie konnten so schnell schwimmen, wie ein Pferd galoppiert, dann wieder trieben sie reglos im Meer, die Köpfe hoch über der Wasseroberfläche. Das war ein unheimlicher Anblick, denn sie gaben nie auch nur einen Laut von sich, wenn sie so dahintrieben, sondern beobachteten einen nur mit ihren kleinen runden Augen. Nach einer Weile sanken sie ohne auch nur ein einziges Kräuseln des Wassers wieder nach unten.

Wenn die Wale nah ans Schiff kamen, konnte ich ihre Stimmen durch das Eis zittern hören. Es war ein schwaches Geräusch, voller Pfiffe und Knarzen, und beim ersten Ton stürzten sich alle Pinguine aus dem Wasser. Zwanzig, dreißig, vierzig auf einmal, schossen die kleinen Vögel wie Raketen auf das Eis. Und hinter ihnen in den Wirbeln und Strudeln des Wassers schwammen kleine Fetzen aus Pinguinfleisch.

Dann kam der Angriff der Raubmöwen von oben. Riesige Schwärme aus schwarzflügeligen Skuas stießen kreischend nieder, um sich an den Happen satt zu fressen. Ich konnte den Weg der Killerwale anhand der aufstiebenden und wieder nach unten flatternden Möwen verfolgen.

Dieses eisige Land im Süden war eine grausame Welt. Robben jagten Fische, und Wale jagten Robben, und alle jagten die armen Pinguine. Die kleinen Babys versuchten verzweifelt, inmitten der Erwachsenen zu bleiben, aber mindestens einmal in jeder Stunde kreischte eine Raubmöwe auf und schoss nach unten. Dann stand wieder ein Muttertier blökend allein auf dem Eis und schaute sich traurig um.

Ich war froh, dass niemand ein Pony fressen wollte, außer natürlich die schrecklichen Hunde.

Drei Tage lang taten wir Ponys gar nichts. Angebunden an einen behelfsmäßigen Zaun an einem verschneiten Hang oberhalb des Strandes schauten wir zu, wie die Männer das Schiff ausluden und die Sachen auf dem Eis aufstapelten.

Die riesigen Packkisten, die fast das ganze Deck eingenommen hatten, wurden von Bord gehievt. Darin befanden sich merkwürdige Schlitten mit Motoren auf den Rücken. Statt Kufen hatten sie breite Ketten, die immer rundherum liefen, während die Motoren dröhnten und klapperten. Sie hoppelten über das Eis und polterten über jeden kleinen Hügel, während immer ein paar Männer um sie herumwuselten und versuchten, sie aufrecht zu halten und auf einen geraden Weg zu bringen.

Ich freute mich, als einer der Schlitten durch das Eis brach und unterging. Aber Captain Scott war darüber so traurig, dass ich ein schlechtes Gewissen bekam. Die anderen beiden Motorschlitten wurden eingesetzt, um Holz und Zeltleinwand zu transportieren. Weary Willy schaute den Maschinen gerne zu, wie sie seine Arbeit erledigten, und das Einzige, was ihm noch besser gefallen hätte, wäre gewesen, wenn sie auch noch ihn getragen hätten.

Dann wurden die Zuggeschirre für Ponys und Hunde herausgeholt und noch eines, das ich aber nicht kannte. Dieses Geschirr breiteten die Männer aus, befestigten die Stränge daran und legten sich dann selbst die Gurte an. Ich konnte es kaum glauben: Männer in Zuggeschirr, die mit aller Kraft zogen, die ächzten und stöhnten, während Ponys untätig daneben standen. Ich fragte mich, ob die Kälte und die Einsamkeit die Männer um den Verstand gebracht hatten. Sie schnallten sich sogar Bretter an die Füße – «Skier» nannten sie das. Damit glitten sie über das Eis und zogen Schlitten, auf denen sich Futtersäcke stapelten.

Es war seltsam, tatenlos zuzusehen, wie Menschen schufteten. In Russland hätte mir das sehr gefallen, es hätte mich über alle Maßen verblüfft. Aber jetzt fühlte ich mich nutzlos und hatte Angst, dass Captain Scott glaubte, Ponys könnten nicht arbeiten. Ich kam mir fehl am Platz vor; ich wollte meinen Teil beitragen. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, wurden nun auch die Hunde angeschirrt. Sie schossen über das Eis und zogen kleine Schlitten, die so schnell waren wie der Blitz. Ein ganzes Hundegespann konnte nur dreihundert Pfund ziehen, ein Drittel von dem, was ich allein schaffte. Mr. Meares stand hinten auf dem Schlitten und lenkte die Hunde. Er schrie Befehle auf Russisch. «Ki!», rief er, und die Hunde wandten sich nach rechts, und wenn er «Tchui!» rief, bogen sie in einer Reihe nach links ab. Mit ihrem Heulen und Kläffen machten sie fast genauso viel Lärm wie die Motorschlitten.

Ich sah zu, wie eine Ladung nach der nächsten an Land gebracht wurde. Die Männer bauten eine Winterstation auf, angefangen mit einem großen Zelt und dann einer Hütte, die sie daneben errichteten. Ich hatte das Gefühl, dass ich nie zum Einsatz kommen würde.

Doch endlich hörte ich das Klirren von Ponygeschirr. In meinen Ohren war es ein lieblicher Klang, aber es stellte sich heraus, dass die Arbeit härter war, als ich gedacht hatte. Es gab so viele Vorräte! Wir hatten genügend Nahrung und Ausrüstung dabei, um uns alle – Männer, Ponys und Hunde – durch den Winter zu bringen. Ich merkte, dass es etwas anderes ist, einen Schlitten zu ziehen, als Eisenschienen oder schwere Baumstämme zu schleppen. Wenn ich langsamer ging, überholte mich der Schlitten manchmal. und die schwere Querstange schlug mir gegen die Beine. Aber wenn ich versuchte, schneller zu gehen, blieb er im weichen Schnee stecken, und ich wurde in den Riemen zurückgerissen. Trotzdem zog ich fast achthundert Pfund auf einmal, quer über das Eis zum Strand und den Hügel hinauf zu der Stelle, wo die Station entstand. Dann trottete ich zurück und holte eine neue Ladung.

Alle mussten mit anpacken, und wir gingen immer im Kreis, wie die Ketten an den Motorschlitten. Die lange Reihe von Ponys war ein schöner Anblick, wobei das Zugtier an der Spitze ständig wechselte. Onkel Bill, das größte Pony von allen, hatte tausend Pfund auf seinem Schlitten aufgeladen. Aber Michael, das kleinste, zog seinen Schlitten meistens am schnellsten.

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