Lee Bacon - Roboter träumen nicht

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+ Bücher, die Kinder gerne lesen wollen + Beliebtes Thema: Roboter + Mit vielen Illustrationen + In einer Welt, in der Menschen nicht existieren sollten … Vor dreißig Jahren sind die Menschen ausgestorben. Jetzt wird die Welt von Maschinen beherrscht. Der Roboter XR_935 findet das genau richtig so. Denn ohne die Menschen gibt es keinen Krieg, keine Umweltverschmutzung, keine Verbrechen. In der Robotergesellschaft läuft alles reibungslos und effizient – bis zu dem Tag, an dem XR etwas Unmögliches entdeckt: einen Menschen. Ein Mädchen, das seine Hilfe braucht … Wie nah können
Mensch und Maschine sich kommen? Wie weit würdest du gehen, in einer Welt, die von
Robotern beherrscht wird? Eine mitreißende Geschichte zu dem hochbrisanten Thema
Künstliche Intelligenz für
Jungs und Mädchen ab 10 Jahren. Ein vielschichtiger
Kinderroman um grundlegende
philosophische Fragen, den
menschlichen Fußabdruck auf unserem Planeten,
Freundschaft,
Vertrauen,
Spannung und ganz viel
Humor.
Gefühlvoll und sprachgewaltig mit ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Illustrationen. Der Titel ist bei Antolin gelistet.

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Ich probierte es noch einmal. Das Ergebnis blieb dasselbe.

Einige Informationen waren schlicht …

Verschwunden.

Meine Elektronik surrte irritiert. Wohin waren die Dateien verschwunden? War ich Opfer eines Programmfehlers?

Doch als ich meiner FamilienEinheit davon berichtete, meinte Elternteil_1, es bestehe kein Grund zur Sorge.

»Manche Dateien zur Geschichte der Menschheit sind nicht verfügbar.«

Ich legte den Kopf schief. »Wieso nicht?«

»Bei unserer Machtübernahme gingen etliche Daten aus früheren Zeiten verloren«, sagte Elternteil_2.

»Oh.«

Ich betrachtete das Kino. Ich hatte noch so viele Fragen. So vieles war in diesem lückenhaften Geschichtsarchiv nicht aufzufinden.

»Trotzdem …«, fing ich an. »Warum versammelten sich die Menschen zum gemeinsamen Ansehen von Filmen?«

»Für die Menschen besaßen Geschichten einen höheren Wert als Logik«, erklärte Elternteil_1. »Das war noch eine ihrer Schwächen.«

»Aber die Geschichten waren erfunden«, stellte ich fest.

Elternteil_2 nickte. »In der Regel ja.«

»Das heißt, die Menschen ließen sich gerne anlügen?«

Da blieb Elternteil_2 stehen und richtete die leuchtenden Linsen seiner Augen auf das CIN-MA-18-Schild. »Die Antwort darauf liegt in der Natur der Geschichten selbst. Geschichten sind Lügen, die die Wahrheit zum Vorschein bringen.«

Diese Aussage analysierte ich etliche Male, und doch blieb es beim selben Ergebnis:

Je mehr ich über die Menschen erfuhr, desto weniger verstand ich.

00001000

Das Robotergehirn ist der Höhepunkt der technologischen Entwicklung dieser Welt. Dabei basiert alles, was wir sagen/tun/denken, auf nur zwei Ziffern.

Null.

Und Eins.

Die Menschen hatten dafür einen eigenen Begriff: binär. Aufgrund seiner simplen Logik wurde das Binärsystem zur internen Sprache praktisch aller Computer. Bis heute greifen wir darauf zurück.

Im Binärsystem zu zählen, ist unglaublich einfach. Man muss nur wissen, wie es geht. Dann sind die vielen anderen Ziffern (2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9), die die Menschen einst nutzten, schlicht überflüssig. Roboter brauchen nur zwei.

Null.

Und Eins.

Mit dem Ansteigen der Zahlen stellen sich die Nullen und Einsen schön ordentlich nebeneinander auf.

Zählt man im Binärsystem hoch, ergibt sich folgende Reihe:

An meinem ersten Tag erwies sich das Binärsystem als besonders hilfreich Die - фото 8

An meinem ersten Tag erwies sich das Binärsystem als besonders hilfreich.

Die Welt war so viel komplexer, als sie sich in meinem Programmcode dargestellt hatte. Wo endete die menschliche Zivilisation, wo begann unsere? Ich konnte keine klare Grenze definieren.

Im Binärsystem dagegen …

Im Binärsystem war alles eindeutig. Und es war die Grundlage von allem anderen. Es konnte ein unendlich komplexes Universum auf seine banalsten Bausteine herunterbrechen.

Null.

Und Eins.

Um mir das bewusst zu machen, erfand ich an Ort/Stelle einen kleinen Trick. Eine Methode zur Fokussierung meiner Gedanken.

Ich zählte bis eine Million.

Im Kopf.

Im Binärsystem.

Dafür benötigte ich 0,4 Sekunden.

00001001

Ein Roboter ist nicht zwangsläufig wie der andere.

Jeder Einzelne von uns wurde zu einem bestimmten Zweck konstruiert. Dieser Zweck ist der Sinn unserer Existenz. Daran richtet sich alles aus. Unsere Bauweise. Unsere Funktionsweise. Unser Denken.

Unser Zweck bestimmt darüber, ob wir zwei Arme haben. Oder vier. Oder 16. Ob wir Krallenhände haben (zum Greifen). Oder Schaufelhände (zum Graben). Oder gar keine Hände (zum Nachdenken im Sitzen).

Alles dreht sich um unseren Zweck.

An Tag[1] begegneten mir verschiedenste Roboter.

Manche glitten durch den Himmel.

Manche gruben sich tief in die Erde hinein.

Manche waren winzig, so klein wie Insekten.

Manche waren riesengroß, ihre Schatten erstreckten sich über ganze Häuserblöcke.

Ich sah monströse Maschinen, die auf achtzehn Rädern über alte Menschenschnellstraßen bretterten. Hünenhafte Roboter, die mit L-förmigen Armen schwere Lasten schleppten. Und eine Apparatur mit acht Beinen, die wie eine riesige Metallspinne an der Außenwand eines Gebäudes hinaufkrabbelte.

Außerdem entdeckte ich einen kleinen Roboter mit Stielaugen, der auf Gummiketten über die Erde flitzte und den Pflanzenwuchs begutachtete. Gelegentlich stoppte er und markierte einen Punkt auf dem Boden.

Dann machte es PIEP! und WRRRM! und er eilte weiter.

In einigem Abstand folgte ihm ein Trio aus Robotern. Sobald sie eine der markierten Stellen erreicht hatten, blieben sie schlurfend stehen und führten diese drei Arbeitsschritte aus:

Der erste grub ein Loch in die Erde.

Der zweite pflanzte darin einen Baum.

Und der dritte …

Der dritte sah aus wie ein mechanisches Nilpferd. Sein Mittelstück bestand aus einem runden Wassertank. Bei jedem seiner schwerfälligen Schritte schwappte die Flüssigkeit darin hin/her. War er an einem frisch gepflanzten Baum angekommen, hielt er inne, richtete sein umfangreiches Hinterteil aus und …

PSCHHHH!

Der Durst des jungen Baumes war gestillt, er konnte wachsen.

Natürlich haben wir Roboter eigentlich kein Interesse an Bäumen. Wir haben dafür keine Verwendung. Trotzdem lassen wir sie, wie sie sind. Wir vermehren sie sogar. Denn die Natur ist uns wichtig – anders als denen, die vor uns über die Erde geherrscht haben. Wir hingegen kümmern uns um den Planeten und alle darauf verbliebenen LebensFormen.

Hinter meiner FamilienEinheit ging ich einen betonierten Weg entlang, noch tiefer in die Ruinen der Menschheit hinein. Wir gelangten zu einem Geschäft, dem sein Name abhandengekommen war. Anstelle eines Ladenschildes war an der Außenwand nur noch ein Fleck mit abweichender Farbe zu erkennen. Die meisten Fenster waren zerbrochen. Eines aber nicht. Im Glas dieses intakten Fensters erschien ein faszinierendes Wesen.

Ich selbst.

Von der Scheibe starrte mir mein Spiegelbild entgegen.

Ich erweiterte meinen Speicher um eine neue Beobachtung: Mein Gesicht setzte sich aus einer Reihe von geometrischen Formen zusammen.

Mein Kopf: ein Oval

Meine Lautsprecheröffnung: ein Rechteck

Meine Augen: perfekte Kreise

In meiner Bauweise waren Muster auszumachen, Symmetrien im Design. Zwei Arme und zwei Beine. Zwei Hände und zwei Füße. Zehn Finger und zehn Zehen.

Und auf meine Brustplatte war mein persönlicher Strichcode gedruckt. Andere Roboter mussten nur diesen Code scannen, um alle wichtigen Informationen über mich abzurufen. Name/Alter/Beruf.

Unsere Strichcodes sind unsere Identität. Dank ihnen verstehen wir die anderen. Dank ihnen verstehen wir uns selbst.

Ein Beispiel: Durch das Scannen der Strichcodes von Elternteil_1 und Elternteil_2 erfuhr ich, dass sie zur gen_8 gehörten. Sie waren Roboter der achten Generation. Mein Modell dagegen zählte zur gen_9. In Aussehen und Funktionsweise waren wir uns sehr ähnlich. Nur dass ich darauf ausgelegt war, intelligenter/stärker/schneller/besser zu sein.

Ich war die Weiterentwicklung.

00001010

Bald ließen wir die Ruinen der Menschheit hinter uns. Je länger wir dem betonierten Weg folgten, desto mehr Hinweise auf unsere neue Zivilisation entdeckte ich.

Zu meiner Linken: eine Roboterfabrik.

Zu meiner Rechten: ein Stromspeicher.

Am Himmel über mir schwebend: ein riesiges silberfarbenes X. Ein Fluggerät mit vier Flügeln und vier Propellern.

Heftiger Wind kam auf. Das Fluggerät näherte sich.

Ich forschte in meinem Datenspeicher, doch mir waren keine Informationen zu diesem Objekt einprogrammiert worden.

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