W. Norris - Mein Freund Jim

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Als die drei Freunde Bracknell, Harry und Jim, alle aus der gleichen Ortschaft stammend, die Studierstuben von Eton verlassen, ist die Welt noch in Ordnung. Besonders Jim weiß seinen Weg vor sich. Er, der kleine Landedelmann, liebt die Pfarrerstochter Hilda Turner. Die jedoch hat ganz andere Pläne, sie hat es auf den sehr viel vermögenderen Bracknell abgesehen. Als dieser tatsächlich zum Entsetzen von Jim um ihre Hand anhält, weiß Bracknells Vater dies gerade noch zu verhindern. Für alle überraschend wendet Hilda sich nun augenblicklich wieder Jim zu, der allzu bereit ist, ihr zu vergeben. Kurz vor der Hochzeit der beiden kehrt Bracknell nach Hause zurück und nun nehmen die Dinge ihren unglückseligen Lauf.-

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„Da hat sie eben,“ konnte ich mich nicht enthalten zu bemerken, „den wunderlichsten Weg gewählt, ihre Gefühle an den Tag zu legen, der mir je vorgekommen ist.“

Jim aber erklärte: „Keineswegs; das ist eine Geschichte, wie sie hundertmal passiert, das weiss ja jeder. An allem ist meine dumme Schüchternheit schuld. Sie sagte sich natürlich, dass mir nicht viel an ihr gelegen sei, sonst würde ich mich ja aussprechen, und so nahm sie Bracknells Antrag an. Sie sei in einer Stimmung gewesen, in der sie jedes beliebigen Menschen Antrag angenommen hätte, sagte sie mir — und ich verstehe das vollkommen.“

Dass mit einem solchen Tollhäusler zu streiten, hoffnungslos war, ist klar, trotzdem versuchte ich es zur Beruhigung meines eignen Gewissens.

„Es scheint,“ sagte ich, „dass sie dich heute aufgesucht hat, um dir ihre Liebe zu bekennen. Wenn sie heute nicht zu stolz dazu war, weshalb in aller Welt hat sie es nicht schon vor ein paar Wochen gethan?“

„Grosser Gott!“ stiess Jim hervor, „was für eine erbärmlich niedrige Meinung du von den Menschen hast. Mich aufgesucht! Ach, lieber Freund, wenn du nur wüsstest, wie schwer es war, ihr das Geständnis zu entreissen. Weshalb sie mich aufgesucht hat — das heisst, sie hat mich ja gar nicht gesucht — war, um mich um meine Vermittlung zwischen ihrem Vater und dem alten Lord zu bitten. Natürlich kamen wir dadurch auf Bracknell zu sprechen, und ich weiss nicht, wie es kam, aber ich konnte nicht anders, ich musste ihr sagen, wie ich sie geliebt habe, und dann gestand sie mir endlich, dass sie ihm ihr Wort nur aus Verzweiflung gegeben. Aber sie war sehr abgeneigt, mich zu erhören. O Harry, du ungläubiger Thomas, du kennst Hilda nicht; sie ist das süsseste Geschöpf auf der Welt.“

Wenn dem so war, so kannte ich sie allerdings nicht, allein diese „Replik hätte mir nur eine „Duplik“ eingetragen, die zu widerlegen ganz aussichtslos gewesen wäre; ich begnügte mich also, so gut als möglich herzustammeln, was an passenden Worten von mir erwartet werden konnte, und sobald Jim das Zimmer verlassen hatte, flogen die verhassten Gesetzbücher in einen Winkel, womit ich meinem speziellen Abscheu gegen dieselben Ausdruck verlieh, sowie meinem Widerwillen vor einem Stand der Dinge, den zu ändern ich machtlos war.

Viertes Kapitel.

Es war von jeher mein Bestreben gewesen, die Sonne meiner Unparteilichkeit leuchten zu lassen über Gerechte und Ungerechte. Da ich mir schmeichle, meine eignen kleinen Schwächen so ziemlich zu kennen, und dringend wünsche, meine Tugenden vollauf anerkannt zu sehen, ist es nicht mehr als billig, dass ich auch bei denjenigen Menschen, die meinem Herzen nicht teuer sind, das Gute anerkenne, vorausgesetzt, dass ich bei mikroskopischer Untersuchung solches entdecke. So bin ich denn wirklich froh, zugeben zu können, dass, meiner Ansicht nach, Hilda Turner Jim so lieb hatte, als es überhaupt in ihrer Natur lag, einen Menschen zu lieben. Ich kann dies Zugeständnis um so eher machen, als dasselbe bei Licht betrachtet, nicht allzu vielsagend ist. Bei vollständig gleichen äusseren Verhältnissen, glaube ich, dass sie Jim den Vorzug vor Bracknell gegeben hätte; leider waren aber die Verhältnisse nicht gleich, denn Bracknell hatte den Titel eines Marquis zu erwarten, während Jim seiner Lebtage ein mässig begüterter Landedelmann bleiben musste. Bei alledem muss ich sagen, dass sie, nachdem die erste Saite gesprungen, mit grosser Anmut die zweite aufspannte. Ob sie, wie ich damals gemutmasst habe, ihre Verlobung so hastig in Scene setzte, um dem so sehr pflichtgetreuen Bracknell einen Schlag zu versetzen, oder ob sie von Jims beabsichtigtem Verschwinden Kunde bekommen hatte und ihn durch Aufschub ganz zu verlieren fürchtete, sicher ist, dass sie sich mit Würde und grosser Liebenswürdigkeit in dieser einigermassen peinlichen Situation benahm und dass sie Jim unendlich beglückte — vernünftigerweise konnte man eigentlich nicht mehr von ihr verlangen.

Das junge Paar war allem Anschein nach vollständig befriedigt, und dieses Gefühl wurde grösstenteils, wenn auch nicht ausnahmslos, von den beiderseitigen Freunden und Verwandten geteilt. Der alte Mr. Turner rieb sich seine runden, weissen Hände und erklärte, dass sein Herzenswunsch nun erfüllt sei; Lord Staines war so vergnügt, dass er keine Ruhe hatte, bis er im Pfarrhaus gewesen war und seinem Entzücken Worte geliehen hatte; und wenn meine Mutter auch im stillen ein wenig enttäuscht war, denn Jim war ihr grosser Liebling, so zögerte sie doch nicht, zu versichern, dass alles gut sei und ihnen zum Besten diene. Allerdings hätte sie letzteres auch gesagt und gedacht, wenn ich zum Strick verurteilt worden wäre, denn darin bestand ihr frommer, einfältiger Glaube. Auf gewisse Schriftstellen gestützt, versicherte sie kühn, dass es nicht an uns sei, zu beurteilen, ob dies oder jenes zu gutem oder schlimmem Ende führen werde, und sie stellte rundweg ohne jeden Vorbehalt den Satz auf, dass alles gut sei, so wie es sich eben füge.

Es ist mir nie möglich gewesen, mich den Anschauungen meines Mütterleins in dieser Hinsicht anzuschliessen, und es war mir einigermassen wohlthuend, in dem allgemeinen Beifallsjubel wenigstens eine einzige Stimme zu hören, die aus einer andern Tonart sang und mit der meinigen übereinstimmte. Es war eine sanfte, kleine Stimme, aber sie klang süss und wurde selten zu irgend welchen lieblosen Bemerkungen über den lieben Nächsten gebraucht. „Weil Sie mich fragen,“ sagte Lady Mildred, „muss ich gestehen, dass ich mich nicht freue, nein, dass ich sogar traurig bin über diese Verlobung. Mir scheint Hilda lange nicht gut genug zu sein für Mr. Leigh.“

„Das,“ bemerkte ich, „ist ausser Zweifel.“

„Ja gewiss und ich kann nicht verstehen, wie sie so schnell andern Sinns werden konnte. Natürlich war es ja ganz unmöglich, dass Bracknell sie heiratete, aber die Möglichkeit vorausgesetzt, glaube ich, dass sie ganz gut miteinander fertig geworden wären. Ich habe Bracknell so lieb wie niemand sonst auf der Welt, und ich bin auch nicht gerade sicher, ob sie für ihn gut genug wäre — aber es ist doch ganz anders, als bei Mr. Leigh. Ich glaube, dass Bracknell es sich lange nicht so zu Herzen genommen hätte, wenn er hernach eingesehen haben würde, dass Hilda nicht gerade — nicht ganz das ist, was er sich eingebildet.“

Dies war haarklein meine Empfindung. Da es aber keinem Menschen im entferntesten einfiel, Lady Mildred oder mich um Rat zu fragen, fanden wir es am geratensten, unsre Weisheit für uns zu behalten, was wir denn auch thaten.

Von Bracknell hörte ich nichts, und ich glaube auch, dass Jim aus jener Himmelsgegend keinen Glückwunsch empfing; fragen mochte ich nicht danach. Ohne Zweifel hatte er dem alten Freund vergeben, da er nun, wo er sich mehr oder weniger als Sieger fühlte, schon ein übriges in Grossmut leisten konnte. Die Hochzeit wurde für den folgenden Januar anberaumt, und kurz nachdem ich dies vernommen hatte, verliess ich das mütterliche Dach, um meine Advokatenlaufbahn zu beginnen und mir ein Büreau einzurichten, in welchem sich meine juristische Bibliothek heute noch gänzlich unbenutzt vorfindet, was ich mich Freuden bekenne. Denn gerade damals empfing ich die erste praktische Ermunterung zu der litterarischen Thätigkeit, die mir seither das Leben lieb gemacht und mich gelegentlich in den Stand gesetzt hat, mein täglich Brot mit Butter zu geniessen.

Während des Herbstes und der ersten Wintermonate erhielt mich meine Mutter, welche die reizendsten Briefe schreibt, die je einer menschlichen Feder entflossen, vollständig auf dem Laufenden über alles, was in Cranfield vor sich ging, und diesen Berichten nach verlief der Brautstand regelrecht. Jim richtete Elmhorst von oben bis unten neu ein, wobei ihm die Braut ratend zur Seite stand. Sein Onkel und seine Tante, ein höchst uninteressantes Menschenpaar, mit welchem niemand verkehrte, und dessen Abzug zu bedauern keinem, ausser meiner Mutter, im Schlaf einfiel, hatten sich schon nach Bath aufgemacht, wo sie von nun an zu wohnen gedachten; „und die gute Mildred,“ fügte die Mama hinzu, „benimmt sich bei allem gar zu lieb und reizend. Sie scheint Jims Glück ganz mit zu empfinden und wird, das hoffe ich, eines Tages noch selbst so glücklich werden, wie sie es verdient.“ Ich gestehe, dass mir der tiefere Sinn dieser Lobrede damals entging, obwohl ich ihn bei einiger Erleuchtung leicht hätte durchschauen können.

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