W. Norris - Mein Freund Jim

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Als die drei Freunde Bracknell, Harry und Jim, alle aus der gleichen Ortschaft stammend, die Studierstuben von Eton verlassen, ist die Welt noch in Ordnung. Besonders Jim weiß seinen Weg vor sich. Er, der kleine Landedelmann, liebt die Pfarrerstochter Hilda Turner. Die jedoch hat ganz andere Pläne, sie hat es auf den sehr viel vermögenderen Bracknell abgesehen. Als dieser tatsächlich zum Entsetzen von Jim um ihre Hand anhält, weiß Bracknells Vater dies gerade noch zu verhindern. Für alle überraschend wendet Hilda sich nun augenblicklich wieder Jim zu, der allzu bereit ist, ihr zu vergeben. Kurz vor der Hochzeit der beiden kehrt Bracknell nach Hause zurück und nun nehmen die Dinge ihren unglückseligen Lauf.-

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Jim ward natürlicherweise rot, gab aber natürlicherweise zu, dass er dies hoffe.

„Nun, es kann wohl sein. Fünftausend im Jahr ist in diesen harten Zeiten nicht zu verachten, und so viel bist du unter Brüdern wohl wert, nicht?“

Jim stand auf und lehnte sich mit dem Rücken ans Kamin. „Weisst du, Bracknell,“ sagte er, „ich kann deine Art zu sprechen nicht leiden. Ich bin überzeugt, dass du mir nicht weh thun willst, aber es ist mir peinlich, von Hilda sprechen zu hören als ob —“

„Als ob sie ein Weib wäre wie die andern. Gut, gut, Jim, ich will deine Gefühle in Zukunft schonen, und ich denke, ich will auch Miss Turner nicht heiraten, danke sehr. Darf ich zuweilen mit ihr sprechen, oder ist es dir lieber —“

„Natürlich darfst du das!“ versetzte Jim vollkommen ernsthaft. „Wenn du mir versprichst, dass du ihr nicht den Hof machen willst, so bin ich ganz zufrieden. Du musst ja selbst einsehen, wie ich’s meine. Wenn du anfängst, Hilda oder einem andern Mädchen Aufmerksamkeit zu schenken, so ist für mich alles vorbei, das sagt mir mein gesunder Menschenverstand. Ich bin nicht hübsch und nicht geistreich, bin überhaupt gar nichts. Nicht einmal mit Harry Maynard würde ich’s riskieren, den Kampf aufzunehmen.“

Mit dieser der unwiderstehlichen Anziehungskraft seines Freundes dargebrachten Huldigung und der etwas beiläufigen Anerkennung meiner Liebenswürdigkeit setzte sich Jim wieder an seinen vorigen Platz.

Bracknell fühlte sich, wie ich glaube, einigermassen geschmeichelt und war vielleicht auch etwas gerührt, wovon ich jedoch weniger fest überzeugt bin. „Glück auf!“ sagte er. „Heiraten ist das Verkehrteste, was der Mensch thun kann, aber wenn er sich’s einmal in den Kopf gesetzt hat, ist nichts zu machen. Lass mich’s wissen, wenn das Ereignis stattfindet, mein Segen soll dir nicht fehlen.“

Es ist hie und da schwer zu sagen, bis zu welchem Grad man sich bei Menschen von Bracknells Art auf ihr Ehr- und Pflichtgefühl verlassen kann. Zweifellos gibt es Dinge, deren sie sich unter keinen Umständen gegen ihren Nebenmenschen schuldig machen würden, bei manch anderm Unrecht dagegen ist es nur eine Frage der Gelegenheit und der Versuchung. Der Wahrheit zu Ehren muss ich sagen, dass die Versuchung, in die Hilda den Erben von Staines Court während der folgenden Wochen versetzte, derart war, dass sie auch die stärkste Widerstandskraft zu erschüttern vermocht hätte. Ihre Taktik war nicht neu, aber die Anwendung derselben war raffinierter, als ich sie sonst gesehen. Selbstverständlich war „die Jugend“, unter welchem Begriff wir von den älteren Herrschaften zusammengefasst wurden, täglich beisammen. Ausflüge zu Pferd, Picknicks, Lawn-Tennis-Partieen, kurz all die üblichen Sommervergnügungen auf dem Lande, wurden in Scene gesetzt, und wenn es nicht zu gleicher Zeit etwas betrübend gewesen wäre, hätte man es sehr amüsant finden können, Bracknell und Hilda dabei zu beobachten. Sie erregte seine Neugier; sie reizte seinen Ehrgeiz, sie schmeichelte seiner Eitelkeit heute, um sie morgen um so tiefer zu verwunden; zuweilen ignorierte sie ihn so beharrlich, wie an jenem ersten Abend; dann konnte sie ihm wieder, wenn Jim den Rücken drehte, einen Blick zuwerfen, der ihn durchbeben musste, trotzdem dass er im Ruf stand, an solche Blicke gewöhnt zu sein. Dabei war sie in ihrem Benehmen gegen den armen Jim gleichmässig reizend und liebenswürdig, vermied es aber, mit ihm allein zu sein auf unsern Spaziergängen, und alles dieses hatte zur Folge, dass sie nach vierzehn Tagen statt einen seufzenden Liebhaber deren zwei zu ihren Füssen sah. Das Kunststück mag nicht so sehr schwierig gewesen sein, aber es wurde mit grosser Geschicklichkeit ausgeführt.

Der Ausgang der Sache war leicht vorauszusehen, und doch war ich, als die Katastrophe eintrat — denn so muss ich es ja wohl nennen — nicht wenig verblüfft. Mr. Turner setzte mich in Kenntnis davon. Als ich an einem heissen Morgen Staines Court zuschlenderte, sah ich ihn seiner Gartenthüre zueilen; er riss das Thor rasch auf, nahm den Hut ab und fing an, sich die Stirne abzutrocknen. Offenbar bestürmten ihn die verschiedensten Empfindungen, und schon seine ersten Worte bewiesen mir, dass ich recht gesehen.

„Mein lieber Harry!“ sagte er, „ich bin bestürzt, vollkommen bestürzt. Sagen Sie mir doch, Sie haben ja einen alten Kopf auf Ihren jungen Schultern, sagen Sie doch, ob es Ihnen je auffiel, dass zwischen Lord Bracknell und meiner Tochter Beziehungen bestanden?“

Ich versetzte, dass ich diesen Eindruck längst gehabt habe.

„Was Sie sagen!“ rief Mr. Turner. „Du lieber Himmel! Ich versichere Sie, dass ich in meinem Leben nicht so vollständig überrascht worden bin wie gestern abend, als Lord Bracknell zu mir kam und mir mitteilte, dass er um Hilda geworben und ihr Jawort erhalten habe. Ach — Sie sind auch erstaunt, das seh’ ich. Die Sache ist, dass ich ganz andre — hm — andre Erwartungen gehegt hatte — möglicherweise haben Sie dieselben geteilt?“

Ich bejahte dies kopfnickend, und er fuhr fort:

„Aufrichtig gesprochen, Harry, mir wäre es lieber gewesen, wenn es anders gekommen wäre. Sogar jetzt noch bin ich nicht gewiss — nun, wir werden ja sehen. Soeben habe ich von Lord Staines ein Billet erhalten, worin er mich ersucht, sofort zu ihm zu kommen, und ich fürchte sehr, dass er nicht gut zu dieser Verlobung sieht. Sie sind ja so ein stiller Beobachter, haben Sie irgend etwas wahrgenommen, was darauf hindeutet, dass er meine geliebte Hilda — dass er sie — hm — freudig als Schwiegertochter begrüssen wird?“

Ich war nicht im stande, ihn dessen zu vergewissern, und der arme Mann, der so ganz ohne seine Schuld zwischen zwei Mühlsteine geraten zu sein schien, that mir aufrichtig leid. Dass er mit seinem Patronatsherrn ernstliche Schwierigkeiten haben werde, war sicher, und ebenso gewiss, dass er bei seiner Rückkehr mit der Lenkerin seines Hauses und seines Schicksals nicht weniger ernste Kämpfe zu bestehen haben würde. Ich begriff vollständig, dass er mich bat, mit keinem Menschen darüber zu sprechen, und auch wer mit diesem stark betonten „keinem Menschen“ gemeint war, denn ein wohlhabender Gutsbesitzer in der Hand ist zwei Grafen auf dem Dache wert. Nachdem ich ihm das gewünschte Versprechen bereitwillig gegeben hatte, eilte er, sich mit dem Taschentuch fächernd, dem Schloss zu.

Drittes Kapitel.

Lord Staines war ein schwacher Mensch, und wie es bei solchen häufig der Fall ist, äusserst leidenschaftlich, wenn sein Zorn einmal entflammt war. Der arme Mr. Turner konnte wahrhaftig nichts dafür, dass Bracknell um ein Haar eine grosse Dummheit begangen hätte, denn, wie männiglich bekannt, besass er über seine Tochter etwa ebensoviel Gewalt, wie über die Kaiserin von China. Immerhin müsste jeder, der den Schein der Macht besitzt, darauf vorbereitet sein, dass er zur Verantwortung gezogen wird, sobald ein Unheil geschieht, und es ist sehr zu beklagen, dass so mancher hohe Würdenträger dieser vortrefflichen Regel nicht häufiger unterworfen wird. Nachdem Lord Staines Hildas nominellen Gebieter in seine Macht bekommen hatte, führte er den unglücklichen Mann in sein Studierzimmer, wo ihm der Kopf gründlich gewaschen wurde. Ich besuchte Se. Ehrwürden absichtlich im Lauf des Nachmittags und fand ihn noch ganz zerschmettert. In seinem ganzen Leben, sagte er jammernd, habe niemand eine solche Sprache gegen ihn geführt, und wenn er sich auch als Christ verpflichtet fühle, Lord Staines zu verzeihen, so fürchte er doch, dass er lange nicht im stande sein werde, zu vergessen.

Was Bracknell betraf, so wurde er mit einem Floh im Ohr und, wie ich stark vermute, einem Check in der Tasche in den ersten abgehenden Bahnzug gesteckt. Er schrieb an Hilda und stellte sich, soviel ich hörte, als völlig machtlos und gebrochenen Herzens dar. Sein Vater wolle von der Verlobung nichts hören, und da er gänzlich abhängig von demselben sei, sei nichts zu machen. Wenn ich mir’s recht überlege, so muss er ganz zweifellos einen Check bekommen haben. Lord Staines war heftig, allerdings, aber er vergötterte seinen Sohn, der bedeutend mehr Willenskraft besass als er selbst, und wenn Bracknell ernstlich entschlossen gewesen wäre, seine Köchin zu heiraten, so bin ich überzeugt, dass er seinem Vater ein Schnippchen geschlagen und seinen Kopf durchgesetzt hätte. Dies mag auch insgeheim Hildas Auffassung gewesen sein, und ihre Empörung, als sie sich so gleichmütig aufgegeben sah, muss einen hohen Grad erreicht haben, wie ich aus einigen Aeusserungen ihres Vaters schloss.

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