Eckhard Bausch - Die Gilde der Seelenlosen

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Die Sendboten der Vernichtung werden entfesselt. Nur wenige Auserwählte stemmen sich dem aufziehenden Orkan der Verwüstung entgegen. Ihr erbitterter Widerstand bricht jedoch zusammen, weil sie sich in ihrer Verblendung auch gegenseitig bekämpfen. Währenddessen greift eine unbekannte Macht in die Geschehnisse ein und versucht, das Schlimmste zu verhindern. Ein vermeintliches Ungeheuer wird zum Hoffnungsträger einer ganzen Welt. Der Versuch, es in Sicherheit zu bringen, endet mit einer entsetzlichen Entdeckung. Der sorgfältig ausgewählte Ort der Zuflucht ist zugleich die Brutstätte des furchtbaren Feindes. Aber auch die schwärzeste Nacht wird irgendwann von den zaghaften Strahlen der aufgehenden Sonne eines neuen Morgens durchbrochen.

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Der Seelenlose verließ sich nicht ausschließlich auf seine eigenen Sinne, die man durchaus mit denen der Menschen vergleichen konnte. Er zog ein kleines Gerät aus einer Tasche seiner weiten, schwarzen Hose. Es gehörte zu der Ausstattung, mit der ihn die Schöpfer versehen hatten. Dieses Gerät verfügte über eine Reihe kleiner Knöpfe, mit deren Hilfe es sich in unterschiedliche Gegenstände verwandeln konnte. Die Schöpfer hatten sie als „Realprojektionen“ bezeichnet. Der Kern des Geräts, den sie „Energieprojektor“ nannten, blieb dabei stets unverändert erhalten.

Der Deltong betätigte einen der Knöpfe. Das Gerät veränderte sich nicht, zeigte dem schwarzgekleideten Mann aber an, was er mit seinen eigenen Sinnen bereits wahrgenommen hatte: weit und breit gab es kein lebendes Wesen, das von seiner Gestalt her als möglicher Gegner in Betracht gekommen wäre. Der Deltong empfand bei dieser Erkenntnis keine Erleichterung oder Befriedigung. Zu Gefühlen war er nicht fähig, noch nicht. Er steckte das Gerät wieder weg und bewegte sich weiter auf den Rand der Senke zu. Der Auftrag konnte nun zügig erledigt werden.

Das Instrument der Schöpfer eignete sich nicht nur dazu, das Vorhandensein lebender Wesen in einem bestimmten Umkreis festzustellen. Der Benutzer konnte sich damit auch noch ganz andere Dinge anzeigen lassen. Dafür bestand jedoch nach der berechnenden Logik des Deltong keine Veranlassung. Die auf dem Kontinent lebenden Menschen lagen in ihrer Entwicklung unendlich weit hinter den Schöpfern zurück. Und die Schöpfer selbst hatten den Kontinent verlassen. Folglich konnte es nichts geben, das den schwarzhaarigen Mann in irgendeiner Weise hätte gefährden können.

Sein Gang zur Senke von Tarrda endete abrupt und völlig unvorhergesehen. Für den Deltong fühlte es sich an, als sei er gegen ein engmaschiges Netz aus glühenden Fasern gelaufen. Blitze zuckten knisternd im gesamten Bereich seines Körpers auf. Funken sprühten nach allen Seiten. Winzige, rote Quadrate bedeckten seine Kleidung und fraßen sich in seinen Körper. Mit zunehmender Tiefe verdichteten sie sich und versengten seine inneren Organe.

Seine unbestechliche Logik wurde dem Deltong zum Verhängnis. Er war von falschen Voraussetzungen ausgegangen. Den Fehler in dieser Rechnung hatten aber nicht einmal die Schöpfer selbst vorausahnen können.

Hätte der Seelenlose die Wurzel des Eisbaums erreicht, wäre er nicht mehr aufzuhalten gewesen. Stattdessen tappte er unmittelbar vor seinem Ziel in eine Falle. Seine letzten Gedankengänge wurden erneut von einer unumstößlichen Folgerichtigkeit geprägt: Offenbar musste jemand auf dem Kontinent mit der Denkweise der Schöpfer und ihrer Geschöpfe bestens vertraut sein. Oder stammte die Falle noch aus einer längst vergangenen Zeit und galt jemand anderem? Aber wem? Für die Menschen war sie offensichtlich unschädlich, denn sie reagierte auf eine Ausstattung, die kein Mensch besaß.

*

„Dies ist eine Begegnungsstätte, die zu einer friedlichen Verständigung der Völker beitragen soll“, erklärte Telimur eindringlich. „Selbst wenn wir Sie unterstützen wollten, hätten wir nicht die dafür notwendigen Mittel.“

Damit gaben sich die beiden Besucher jedoch nicht zufrieden.

„Wir sind von sehr weit hergekommen, um Ihre Hilfe zu erbitten“, appellierte der Kapitän aus Lokhrit. „Mir ist durchaus bewusst, dass Sie uns keine Armee zur Verfügung stellen können. Darum geht es aber auch nicht. Immerhin haben Sie mächtige Freunde.“ Er deutete mit einer vielsagenden Geste zur Tür, durch die gerade Ardenastra und Unitor eintraten.

„Worum geht es?“, wollte die Herzogin wissen.

In kurzen Worten schilderte der lokhritische Seefahrer, der sich in Begleitung eines Shondo befand, seine Geschichte zum zweiten Mal: „Ich habe zusammen mit vier anderen Schiffen der lokhritischen Flotte eine Sklaven-Galeere aufgebracht, die für den Schnorst von Oot Shondo nach Surdyrien transportieren sollte. Mein Begleiter hier war einer dieser Gefangenen. Er hat mir berichtet, dass Baradia und Uggx gemeinsam mit einem Schiffsbesitzer aus Lumbur-Seyth einen Seehafen oberhalb des Paradieses der Küste bauen, der vorwiegend diesem Sklavenhandel dienen soll. Baradia hat ihr Monasterium zu einer riesigen Befestigungsanlage umbauen lassen. Uggx hat ein Heer aus Shondo aufgestellt, mit dessen Hilfe er den Hafen und das Monasterium schützt, um weiterhin ungestört seinen Sklavenhandel betreiben zu können. Die Sklaverei verstößt gegen die Grundsätze der Menschlichkeit. Außerdem vertritt der Hafenmeister von Lohidan die Meinung, dass das Heer der Shondo eine Bedrohung für Lokhrit darstellt.“

„Ich kenne Uggx“, erklärte Unitor und dachte an die Zeit zurück, in der er an der Seite des Shondo gegen die Obesier gekämpft hatte. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass er eine Bedrohung für Ihr Land darstellt.“

„Seit Berion nicht mehr lebt, hat sich der Schnorst von Oot verändert“, warf der Begleiter des Lokhriters ein. „Meine Leute behaupten, dass er schon immer hauptsächlich seine eigenen Ziele verfolgt hat. Das muss damit zusammenhängen, dass er und Baradia nicht altern. Es gibt anscheinend einen Pakt zwischen dem Schnorst von Oot und der „Gütigen Frau“. Nicht nur mein eigenes Volk, sondern auch die Steppenmenschen werden von den beiden verraten und unterjocht. Wir müssen sie aufhalten, bevor es in Oot zu einem schrecklichen Krieg kommt.“

„Es tut mir leid“, wiederholte Telimur. „Wir können euch nicht helfen.“

„Vielleicht können wir das doch“, meinte Unitor. „Wir haben zwar keine Armee, aber möglicherweise können wir euch bei dem Versuch unterstützen, eure Schwierigkeiten selbst zu lösen. Einem meiner Vorfahren, Gundur zu Drinh, ist es gelungen, allein mit der Macht des Wortes die drei Nordlande zu vereinen. Es gibt Novizen in Rabenstein, die ich aufgrund ihrer Lebenserfahrung und ihrer Belesenheit für fähig genug halte, in Oot etwas zu bewirken.“

„Du denkst an Yruk und Drak“, erriet Telimur.

„Ja. Als Abkömmlinge von Eingeborenen wären sie die erste Wahl“, bestätigte Unitor. „Es entspricht doch der Tradition dieser Schule, dass die Novizen eine Aufgabe erledigen müssen, um zu vollwertigen Mitgliedern der Gemeinschaft von Rabenstein aufzusteigen. Yruk und Drak brennen schon lange darauf, sich zu bewähren. Schicke sie nach Oot!“

Telimur griff den Gedanken seines Freundes sofort auf. Auch er traute den beiden Shondo zu, in Oot eine Wendung zum Besseren bewirken zu können. Wenn es ihnen gelänge, die sittlichen Maßstäbe dort wieder ins Lot zu bringen, würden sie dadurch wahrscheinlich einen Krieg verhindern.

Zur gleichen Zeit befand sich jedoch ein weiterer Mann auf dem Weg nach Oot. Seine Haut war nicht schwarz wie die der Shondo, wohl aber seine Haare und seine Kleidung. Er strebte auch keine Veränderung der sittlichen Maßstäbe an. Er hatte nicht einmal eine Vorstellung davon, worum es sich bei sittlichen Werten überhaupt handelte. Dafür hatte er umso genauere Vorstellungen davon, was dort zerstört werden musste.

*

Ein kurzer Ruck verriet Eftian, dass ein Fisch angebissen hatte. Da er einen Gefleckten Pilgrim als Köderfisch benutzte, handelte es sich bei dem Fang mit Sicherheit um einen der großen, schmackhaften Flusskarpfen. Es kostete den Fischer einen erheblichen Kraftaufwand, die Angel festzuhalten. Die mehr als fingerdicke Rute aus einem Stämmchen des Sorkar-Strauchs bog sich bereits gefährlich durch.

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