Nataly von Eschstruth - Halali!

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Christel zur Medden hat sich für ein paar Tage im Kurhaus des Gebirgsortes einquartiert. Wenngleich sie in Luxus und Eleganz lebt, ist sie doch immer noch die naturverbundene Gutsherrntochter geblieben und als solche steht sie viel früher als die noch schlafenden Gäste morgens auf der Terrasse. Dort fällt der Blick des Forstmeisters Jürgen Zarrentin auf die junge Witwe und er fühlt sich sogleich von der reizvollen jungen Frau angezogen. Die beiden verlieren sich nicht aus den Augen und nach einigen Verwicklungen, schon längst nicht mehr im Bergort, sondern in ihrem heimischen Gutshaus, gehen die beiden auf eine letzte Jagd, um den Vierzehnender zu erlegen.-

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Und nun Dixi — und ex est! Der Postbote muss gleich kommen, möchte er mein und unser aller Tröster sein. Alles Weitere, was auf dem Papier hier noch fehlt, fügt Schneider noch hinzu, ich nenne ihn nur noch den ‚Sprecher am Torstein‘ (aus der Ingwelde!), denn er vertritt mich jetzt bei allem und jedem, da ich doch sozusagen schon in der offenen Tür stehe.

Ich werde lieber ein Siegel auf diesen Brief drücken — am liebsten ein Sicherheitsschloss davor hängen, vernageln und versiegeln, wenn’s möglich wäre! Trau — schau — wem! Man wird ja so entsetzlich misstrauisch! Glaube mir, es ist so!

So, — das Gut gehört Dir. Ich bin nicht mit Flucht hinausgetrieben, habe auch nicht verkaufen müssen, es ist geschehen! Ich habe gesiegt! Nun komm und hilf, dass der Feind zu meinen Füssen Halali blasen muss!

In Eile — mit Gruss und Kuss

Deine

Dorothea.“

Zweites Kapitel

Frau zur Medden liess tief aufatmend das wunderliche Skriptum sinken.

Einen Augenblick sass sie wie versteinert vor Überraschung, dann erhob sie sich, dehnte langsam und ruckweise die vollen Arme und sagte mit dem Brustton der Überzeugung: „Uff! — Das war eine Leistung!“

Von seiten der kleinen hysterischen Schwiegermama einfach tadellos, geradezu entzückend! — So wird man über Nacht Kleingrundbesitzerin!

Übermächtig gross ist das famose Erbe ja nicht, aber es ist keine Misswachsscholle und Hungerbonjour, sondern hat ganz guten Grund und Boden und vor allen Dingen einen herrlichen Wald, nach dem es ja eigentlich Waldesfelde hiess.

Und die Jagd!

Christels Augen leuchten.

Sie ist sehr sportlich beanlagt, eine passionierte kühne Reiterin, eine „Froschjagd- und Jägermeisterin par excellence“, wie Papa sie scherzend tituliert.

Sie hatten früher selber ein Gut.

Noch immer stiegen die Tränen in die Augen der jungen Witwe, wenn sie noch kurz zuvor daran dachte.

Ihre Wonne, ihr Entzücken war diese Heimat, die ihr die seligsten Jahre beschert, deren sie sich zu erinnern wusste.

Aber was half all ihr Klagen?

Mutter starb, Papa wurde alt, es war eine so günstige Gelegenheit, gut zu verkaufen. So geschah es.

Aber ihre Seele litt Heimweh.

Sie heiratete.

Einen siechen, müden Veteran, einen Greis von sechsundzwanzig Jahren!

Seine Stiefmutter war sehr reich, er kaufte ihr nach langen Überredungskünsten ein Landgut, mehr für sich als für sie, denn er brauchte gute Waldluft und Pflege, und Christel tat er den grössten Gefallen, wenn er ihr ein verlorenes Paradies zurückgab.

So wurde er über den Ruhesitz Unterkieferndorf bald handelseinig.

Kaum, dass er es richtig angesehen hatte.

Der schwierigen Zeiten wegen sollte ein grösseres Rittergut aufgeteilt und als zwei selbständige Besitztümer verkauft werden.

Es waren aber keine selbständigen.

Was anfänglich allen wie ein besonders angenehmer Vorteil deuchte, die unmittelbar aneinanderstossenden Wohn- und Wirtschaftsgebäude, mittels der man sich so nützlich in die Hand arbeiten konnte, erwies sich bald als ein Loch, in das alle Illusionen hineinrutschten und das sich nicht mehr zustopfen liess, je weniger, je schroffer und grösser es von Eigensinn, Unverstand und Dickköpfigkeit aufgerissen ward.

Ihr Mann musste alsogleich nach dem Ankauf ein Sanatorium aufsuchen, das er nicht mehr verlassen sollte.

Ein unvorhergesehener Schlaganfall machte seinem zwecklosen Leben ein Ende.

Frau Dorothea zur Medden musste allein in Unterkieferndorf einziehen, dieweil die Möbelwagen des Obersten von Verne, der die andre, nicht bessere sondern streng reell gleichwertige Hälfte, nämlich Oberkieferndorf, angekauft hatte, auf der andern Seite des sehr grossen Hofes einrollten.

Der Inspektor Schneider der Frau zur Medden aber behauptete, dass bei der Einteilung und Abschätzung des Waldes eine himmelschreiende Ungerechtigkeit geobwaltet hätte, denn die Oberkieferndorfer hätten ein Revier Hochwald mehr bekommen, dieweil sie dafür mit elendem Knüppelholz abgespeist seien.

Er bestimmte die völlig in solchen Dingen unbewanderte Frau Dorothea, an den Verkäufer eine geharnischte Epistel zu richten und um gerechte Regulierung zu ersuchen.

Frau zur Medden war leicht erregbar und empört über die Vergewaltigung ihres guten Rechtes, sie schrieb wie Schneider diktierte, obwohl Inspektor Christiansen von der Verneschen Partei die gnädige Frau sehr höflich im Garten ansprach und ihr den vermeintlichen Lapsus aufklärte. Es war durch schwierige Bodenverhältnisse im Gelände notwendig gewesen, auf eine Hälfte des Gutes bessern Wald, auf die andre, der Bonitätsklasse nach, höher bewerteten Weizenboden zu verteilen. Dem Käufer, Herrn zur Medden, habe dieser Situationsplan vorgelegen und sei von ihm anstandslos gebilligt worden.

Frau Dorothea litt seit Kindesbeinen an chronischem Eigensinn.

Erstens wusste sie alles selber besser als andre, und zweitens glaubte sie doch ihrem Inspektor mehr, als dem der Gegenpartei.

Da war zum erstenmal das ominöse Wort ausgesprochen.

Es frisst bekanntlich nichts mit so scharfen Zähnen um sich wie Verleumdung.

Tu liebe Zeit! Frau Dorothea hatte sich, im Grunde genommen, gar nichts dabei gedacht, als sie vor ihren Untergebenen den Oberst ihren Gegner genannt. Sie wunderte sich auch, wie dieser so etwas alsogleich wieder erfahren konnte.

Aber der Krach in den untern Regionen hallte bis unter das Dach hinauf.

Herr von Verne zögerte damit, seinen Besuch zu machen.

Er musste, wie er sagte, doch erst abwarten, was für eine Antwort auf die Forderung seiner Nachbarin erfolge.

Erachte sie ihn als Gegner, nun, so würde wohl ein langwieriger „Erbfolgekrieg“ unvermeidlich sein, denn er habe das Gut gerade um des schönen Hochwalds willen gekauft und denke nicht daran, auch nur um Haaresbreite von dem Standpunkt des Rechts abzuweichen.

Und um ein Haar wäre dieser sehr unerquickliche Prozess auch ausgebrochen, wenn nicht der Verkäufer anstatt jeder Weiterung die unterzeichneten Kontrakte präsentiert hätte.

„Wenn es Frau zur Medden nicht passe, was Herr zur Medden rechtsgültig abgeschlossen habe, so könne sie ja verkaufen. Der ehemalige Eigentümer des Gesamtbesitzes habe diesen aufteilen können, wie es ihm beliebte, und das sei nach bestem Wissen und liebenswürdigstem Willen geschehen.“

Zufällig schritten der Oberst und Christiansen einerseits, Frau zur Medden und Schneider andrerseits nach Einkehr des Postboten im Hof aneinander vorüber.

Verne wollte grüssen, Frau Dorothea aber sah gerade nach den Fischen, die ein Knecht in dem kleinen Flüsschen, der Buller, gefangen hatte und machte ein wütendes Gesicht.

Letzteres, weil ihrer Ansicht nach die Karpfen zu klein wären, — und dass sie sich von dem Gutsnachbar weggewandt, sei nur Zufall gewesen!

Sie entsinne sich beim besten Willen nicht, absichtlich gehandelt zu haben. Wenn aber der Hund an den Knüppel soll, so hat er bekanntlich Leder gefressen!

Und als Schneider den Christiansen mit funkelnden Augen anstierte, da fing letzterer an zu lachen, so recht nichtswürdig und schadenfroh, was nicht allein ihm, Schneider, sondern ganz Unterkieferndorf galt, das von solcher Beleidigung natürlich genügend Notiz nahm.

Herr von Verne hatte den Rücken der Frau zur Medden begreiflicherweise nicht gegrüsst und machte auch keinen Besuch.

Die Kirche soll etwas Versöhnliches haben. Der Pastor predigte auch eindringlich Frieden und schaute dabei unauffällig nach dem Kirchenstuhl, der Ober- und Unterkieferndorf gemeinschaftlich angewiesen war, da es ja früher nur eine Partei gewesen war, die ihn besucht hatte.

Jetzt sassen der Oberst und Frau Dorothea auch nebeneinander darin.

Die Sonne schien scharf herein, und Herr von Verne liebte die allzu grosse Hitze auf Gesicht und Schädel nicht, darum drehte er seinen hochlehnigen Stuhl selbstredend ohne alle Hintergedanken seitwärts, damit die Bestrahlung seinen Rücken traf und wohlige Wärme auf demselben erzeugte.

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