Nataly von Eschstruth - Halali!

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Christel zur Medden hat sich für ein paar Tage im Kurhaus des Gebirgsortes einquartiert. Wenngleich sie in Luxus und Eleganz lebt, ist sie doch immer noch die naturverbundene Gutsherrntochter geblieben und als solche steht sie viel früher als die noch schlafenden Gäste morgens auf der Terrasse. Dort fällt der Blick des Forstmeisters Jürgen Zarrentin auf die junge Witwe und er fühlt sich sogleich von der reizvollen jungen Frau angezogen. Die beiden verlieren sich nicht aus den Augen und nach einigen Verwicklungen, schon längst nicht mehr im Bergort, sondern in ihrem heimischen Gutshaus, gehen die beiden auf eine letzte Jagd, um den Vierzehnender zu erlegen.-

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Wie so eben! — Eigentlich ein bisschen unverschämt, wie sie so lachend zu Frau Sonne hinaufblickt, als wolle sie sagen: „Bilde dir nur nicht ein, du wärst da oben allein so helle!“

Die grossen, grossen, dunklen Augen machen ihr tatsächlich Konkurrenz!

Und wie sie so selbstbewusst den Kopf trägt!

Naturlockiges Haar, das sieht man.

Krause Haare, krauser Sinn!

So ein Stirnlöckchen kann tatsächlich ganz eigensinnig aussehen!

Grossartige Figur!

Als Waidmann nennt er es: „gut bei Wilpret!“

Schlank — und doch üppig, wie aus dem Wachsfigurenkabinett!

Alter?

Hm ... er kann unter dem Ringgefunkel nicht erkennen, ob ein Trauring mit dem Beschauer Versteck spielt.

Dem ganzen Habitus nach aber sicher verheiratet.

So ein feines, kleines Triumphieren um die gradlinigen Brauen möchte beinahe darauf hindeuten, dass sie Witwe ist!

Pfui, schäm’ dich, Jürgen —! Wie kann man ein solcher Erzketzer sein!“

Der Beobachter ist aufrichtig über sich selbst entrüstet. Aber er lächelt dabei genau so unverschämt nach Madame hinauf, wie diese soeben nach Frau Sonne.

Wurst Wider Wurst!

Schneeweiss angezogen.

Sonst ist er der modernen Damenkonfektion gegenüber unwissend wie ein Säugling, aber so viel versteht er doch, dass diese eigenartige Sache von Batist, Einsätzen und Spitzen, die so lobenswert indiskret über dem vollen Busen durchsichtig ist, etwas äusserst Elegantes repräsentiert.

Wenn sie ihn in diesem Augenblick angeärgert hätte, oder wenn er die Rechnung für diese duftige Schlangenhaut hätte begleichen müssen, so würde er fraglos grollen: „reichlich kokett!“

Die friedliche Sonntagsstimmung machte ihn aber tolerant.

Hübsch, sehr hübsch!

Für solch einsamen Hagestolz von sechsunddreissig Jahren ein aufregender Anblick. Er hat während seiner Karriere zum Forstmeister zuviel in idyllischen Waldhäusern gelebt, um neben Ebern und Hirschen auch schöne Weiber kennenzulernen.

Eigentlich wurde es Zeit, dass er sich mal unter den Töchtern des Landes nach einer Frau Forstmeisterin umsähe.

Gerade jetzt, wo er mit seiner treuen Kugelbüchse den Meisterschuss um ein eigenes Nest getan!

Wenn man Gutsbesitzer wird, ist es doch gut, sich für etwas Gutes zu sorgen!

Er hat schon so viele Bäume im Leben gepflanzt, aber an seinen eigenen Stammbaum hat er noch nie gedacht.

Es muss auch Erbonkels geben.

Er hebt das Fernglas abermals und stellt es auf „scharf“.

Wenn jetzt sechs Minnesänger vor ihrer Altane trillerten, könnte sie gar nicht graziöser mit diesen infam hübschen Händen in den Blumen herumwühlen, als sie es eben tut.

Er schaut andächtig zu.

Dass sie so früh aufsteht, überrascht und imponiert ihm.

Eben hebt sie eine Glasvase empor und bekommt etwas geradezu Verliebtes in die schwarzen Rackeraugen!

Kornblumen!

Sie nimmt eine Flasche und füllt das Wasser nach.

Drei Blumen nimmt sie heraus und steckt sie in den Spitzen des Morgenkleides am Busen fest.

Wenn sie ihm ein paar gute, bittende Worte gegeben, hätte er das ebenso geschmackvoll an ihr besorgt wie sie selbst!

Schade, dass die Damen in solchen Kunstkniffen meist sehr selbständig sind.

Schockbombenpotzmillionenelement!

Jürgen Zarrentin schnellt empor.

Zwei Eichkatzen über ihm im Buchenbaum haben das Zanken gekriegt und rasen ohne Ansehn der Person am Stamm herunter und überschlagen sich in wilder Flucht neben den Beinen des Herrn Forstmeisters. Die Schöne auf der Loggia wendet bei dem Getön das Haupt und starrt im nächsten Moment in seine Augen.

Nun soll sie bloss nicht glauben, er käme aus dem Mustopf!

„Geh den Frauen zart entgegen,

du gewinnst sie, auf mein Wort!

Doch wer kühn ist und verwegen,

kommt vielleicht noch besser fort!“

Dieses klassische Zitat hat er sich bereits in der Prima zum Motto für unerwartete Ereignisse im Lichtkreise des ewig Weiblichen gemacht!

Er tritt mit flottem Schritt auf die Strasse herab, reisst das grüne Lodenhütel von dem gewellten Blondhaar und schwenkt es voll echt touristischer Frechheit nach dem Balkon empor.

Seine Zähne blinken hell unter dem kurzgestutzten Schnurrbärtchen empor, — so vergnüglich lacht er über das ganze Gesicht.

„Guten Morgen, schöne Müllerin!“ — zitiert er mit klangvoller Stimme: „Ein armer Reisender bittet für seinen schmucklosen Hut um eine milde Gabe!“

„Einem Jäger geziemt der frische Bruch!“ scherzt sie harmlos entgegen, sein Zivil musternd. „Da steht eine Eiche! Bedienen Sie sich!“

„Auch dann, wenn ich noch kein Wild zur Strecke gebracht habe?“

Der Übermut blitzt aus ihren Augen.

„Schlagen Sie einen Frosch tot und blasen Sie Halali!“ spottet sie mit einem Blick nach seinem Bergstock.

„Ein Frosch hat weder Flaumfedern wie der Adler, noch Krickeln wie ein Gamsbock, entbehrt also jeglicher Siegestrophäe für mein Grünei! — Kornblumen aber sind mein Schwarm! Ich habe sogar in schwacher Stunde mal ein Gedicht auf sie gemacht, und wenn Sie dem Waidmann den Siegespreis versagen, so krönen Sie den Dichter, wie dies von alters her Sitte bei schönen Frauen war!“

Sie blickt ihm ungeniert in das männlich schöne, gebräunte Antlitz mit dem kühnen Wagemut in Miene und Wort.

Langsam hebt sie das Glas mit den Kornblumen empor.

Wie tausend Teufelchen prickelnden Humors tollt es hinter ihrer klugen Stirn.

„Sind Sie bescheiden?“

„Nein!“ — Er lacht noch kecker: „Nur Lumpe sind bescheiden, meine Gnädigste!“

„So. Der anspruchlose Bittsteller hätte nur die Blumen allein bekommen, dem Unersättlichen aber muss ich schon das volle Glas als volles Mass spendieren!“

Und ehe er sich’s versieht — schwupps ... kippt sie die Vase mit samt den blauen Kindern Floras um, dass der Guss dicht neben ihm auf den Kiesweg niederplatscht.

Schallendes Gelächter dankt ihr.

Er schwenkt und schüttelt sehr auffällig seinen Hut, als habe dieser die ganze Traufe aufgefangen, obwohl er auch nicht den kleinsten Tropfen oder Spritzer abbekommen hat und ruft: „Wenn das ein Ritterschlag war, meine Gnädigste, so bitte ich auch noch um die Sporen!“

Hastig sammelt er die Kornblumen und tritt weiter auf die Strasse zurück.

„Ohne jedwede Qualifikation Ihrerseits? Das möchte ein kühnes Beginnen sein! Es soll Beispiele dafür geben, dass leichtgläubige Germania’s zu Rittern ernannten, die sich als grimme Feinde entpuppten!“

Wieder lachte sie hell auf, wandte sich kurz um und war im nächsten Augenblick hinter der duftigen Kulisse von Nelken und Brennender Liebe entschwunden.

Die Kornblumen aber nickten auf Jürgen Zarrentins Hut und wanderten — als sichtbares Erinnerungszeichen an ein lustiges Abenteuer — in den lichten Sonntagsmorgen hinein.

An den Falkenklippen steht ein Hotel, dessen Restaurant meist von Touristen überfüllt ist.

Es bietet allen umliegenden Sehenswürdigkeiten des Gebirges einen vielbesuchten Kreuzpunkt, den fast alle Wagen und Wanderer, die Tagespartien von W. aus machen, passieren müssen.

Unter den riesigen Tannen, mit den tiefhängenden grünen Nadelfahnen, stehen die einzelnen Tische, an denen die Kommenden und Gehenden zwanglos Platz nehmen.

Eine Equipage hat soeben aus dem Tal vier Damen heraufgebracht.

Eine überschlanke, blasse Mama mit zwei wohlerzogenen Backfischchen, die wie verkörperte Bedankemichsknixe wirken, und eine sehr elegante, mittelgrosse junge Frau, grau in grau gekleidet, mit viel kokettem Tüllgeruschel und Stickereien um die Füsse, die wie ein geheimnisvolles Nebelbild durch das Waldesdämmern schwebt.

Die Neuankommenden suchen an all den Tischen und Tischchen umsonst nach ein paar freien Plätzen.

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