Nataly von Eschstruth - Halali!

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Christel zur Medden hat sich für ein paar Tage im Kurhaus des Gebirgsortes einquartiert. Wenngleich sie in Luxus und Eleganz lebt, ist sie doch immer noch die naturverbundene Gutsherrntochter geblieben und als solche steht sie viel früher als die noch schlafenden Gäste morgens auf der Terrasse. Dort fällt der Blick des Forstmeisters Jürgen Zarrentin auf die junge Witwe und er fühlt sich sogleich von der reizvollen jungen Frau angezogen. Die beiden verlieren sich nicht aus den Augen und nach einigen Verwicklungen, schon längst nicht mehr im Bergort, sondern in ihrem heimischen Gutshaus, gehen die beiden auf eine letzte Jagd, um den Vierzehnender zu erlegen.-

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Nur dort — weiter zurück und fast aus dem Bereich der servierenden Kellner gerückt, steht noch eine Bank, aus Birkenstämmen gezimmert, vor einem Tisch, den rechts und links noch ein Natursessel flankiert.

Die Damen nehmen Platz.

Ein Schwarm von Wandervögeln braust die Berghänge hernieder, bunte Bänder flattern von den Mandolinen, und jubelnder Gesang weckt vielstimmiges Echo.

Man beobachtet, macht Physiognomiestudien und entwickelt den Backfischchen gegenüber lehrreiche Menschenkenntnis, aber auf den jenseitigen Bergabhang mit dem kleinen Pirschpfad im dichten Unterholz achtet niemand.

Leise Schritte verhallen im Moos, stoppen ab, und die Füsse haften.

Zwei tiefblaue Augen über kühn gezeichneter, schöner Nase blitzen wie in jähem Übermut auf, und die stattliche Gestalt weicht vorsichtig hinter die dicken, wetterverrunten Stämme der Tannen zurück.

Die blasse Mama hat sehnsüchtig nach dem Kellner ausgeschaut.

„Vorhin schon, ehe diese Sintflut von ausgehungerten Magen sich über die Restauration ergoss, schien es mir zweifelhaft, ob wir heute, an diesem bewegten Sonntag, der für acht gewöhnliche Tage rechnet, bedient werden würden! Ich halte es für das richtigste, wir gehen selber an das Büfett und holen uns Speise und Trank heran!“

„Wenn dieser alte Holzkasten kein ‚Tischlein deck dich‘ ist, bleibt uns nichts anderes übrig!“

„Bitte bemühe dich nicht, Muttchen!“ rufen die artigen kleinen Mädchen im Duett, „wir besorgen alles, was not tut!“

Die Genannte sieht genau so besorgt aus wie vor fünfzehn Jahren, als ihre Zwillingstöchterchen die ersten Schrittchen riskierten.

„Um alles! — um Gottes willen nicht allein gehen, Kinderchen! Unter all die vielen Menschen! in einem fremden Haus, wo ihr nicht aus noch ein — nicht wohinaus noch wohinein wisst! Ich gehe natürlich mit euch! — Finden Sie nicht auch, Frau Christel, dass solche Vorsicht angesichts der vielen unbekannten männlichen Wesen notwendig ist?“

Die schöne Frau in dem Nebelgewand lacht.

„Selbstverständlich! Es treiben sich oft haarsträubend freche Kerls in der Weltgeschichte hier herum! Soll ich auch noch mitgehen und seitliche Deckung aus der Rechten gegen feindliche Flankenangriffe bilden? Sie übernehmen die Linke, beste Frau von Malten, dann werden unsre Kücken schon in keine Kaffeetasse und kein Fuchseisen fallen!“

Die beiden Mädelchen knixen sehr manierlich und ahnen anscheinend gar nicht, in welch einer Gefahr sie sich befinden; die Mama aber kennt schon die etwas forsche Art ihrer Zimmernachbarin, lächelt wohlwollend und erhebt sich, inmitten ihrer beiden Sprösslinge dem wüst belagerten Büfett zuzustreben. Frau Christel schlägt ungeniert den Fuss in dem sehr schicken, hochgeschnürten Promenadenschuh über und entwickelt aus der Tasche ihres seidegefütterten, leise knirschenden Tailormade-Jaketts von Wasserschwaden-farbenem Tuch ein silbernes Zigarettenetui.

Sie öffnet, nimmt eine „Sport“ heraus, und versenkt die zierliche Hand in eine zweite Tasche, um sichtlich erregt darin herumzuwühlen.

Aha! Sie sucht nach Streichhölzern.

Keine da.

Donnerlacks, — fatal!

Ein trockenes Reis knackt hinter ihr.

Wie Deus ex machina steht eine hohe, markige Gestalt, selber so kraftvoll, wie ein Gott anzuschauen, vor der erstaunt aufblickenden Dame.

Er!

Ehe sie sich beherrschen kann, flammt eine Blutwelle über ihr reizvolles Gesicht. Sie starrt auf seinen Jägerhut, auf dem ein ganzer Strauss, auf seine Brust, an der eine einzelne Kornblume, wenn auch etwas welk, doch recht vertraut, ihr beinahe intim zunicken.

„Sie waren so sehr gütig, meine Gnädigste, mich heute mit frischem Wasser zu regalieren, darf ich mich jetzt vielleicht durch etwas Feuer revanchieren?“

Er lacht, — frech! äusserst frech! genau so wie heute morgen auf der Strasse vor dem Kurhaus.

Frau Christel scheint eine masslose Komödiantin zu sein. Sie heuchelt völlige Gelassenheit und hebt die Nase recht impertinent.

„Bitte darum — recht angenehm!“ greift nach der Zigarette und reckt erwartungsvoll das niedliche Patschchen dem verheissenen Streichholz entgegen.

Er hält die Schachtel voll schwefel- und phosphorloser Schweden zögernd in der Hand.

Tiefernst blickt er sie an.

„Sind Sie bescheiden, meine Gnädigste?“ flüstert er.

Wieder wird sie dunkelrot, was sie furchtbar zu ärgern scheint.

„Nein!“ persifliert sie. „Nur Lumpe sind bescheiden!“

„Gut. Wären Sie weniger habgierig, so hätten Sie nur ein einziges Zündhölzchen bekommen, da Sie aber ehrlich eingestehen, dass ein solches nicht genügt, überlasse ich Ihnen die ganze Feuersbrunst inklusive Schachtel.“

Er hat sie etwas aufgeschoben und ratscht schnell wie der Gedanke an den braunroten Köpfchen entlang, dass mit Zischen und Knattern der ganze Inhalt in Flammen steht.

Gleichzeitig fliegt das eigenartige Brillantfeuer neben Frau Christel in den Sand nieder.

Ein leiser Schreckensschrei!

Die junge Frau rafft jählings den Kleidersaum empor und flüchtet seitwärts in den Natursessel.

Jürgen Zarrentin zuckt die Achseln. Es sieht aus, als ob er sich innerlich vor Vergnügen schüttele.

„In Ihrer Nähe scheint ja alles und jedes Feuer zu sangen! Ich bitte um Verzeihung, dass die temperamentvolle Streichholzschachtel für Sie erglühte und zu Ihren Füssen erlöschen wollte! — Darf ich bitten?“ — Er nimmt die Zigarette aus den Lippen und bietet sie mit respektvoller Verbeugung an. „Sie brennt ebenfalls!“

Um Frau Christels Mund zuckt es. Halb humorvoll, halb pikiert.

Gelassen hebt sie die Hand und raucht an.

„Danke!“

„Bitte, — selbstverständlich. — Und nun gestatten Sie, dass ich die letzten Funken in der Asche totschlage und ... Halali blase.“

Sein Fuss tritt energisch den kleinen Altar voll flackernder Liebesflämmchen auf dem Waldboden zusammen, dann verneigt er sich sehr ritterlich, blitzt noch einmal mit den dunkelbewimperten Augen auf sie nieder und schreitet so ruhig, als sei nicht das mindeste geschehen, durch die Tannen, dem Hotel entgegen.

Frau Christel tut ein paar lange Züge an der „Sport“.

Beinah sieht es aus, als wolle sie die Zigarette beissen, so fest halten sie die Zähne.

Neben ihr toben Arm in Arm ein paar Nachzügler der Wandervögel vorüber.

„Es gibt Regen!“ johlt es von hüben.

Sie antworten in ausgelassener Heiterkeit:

„Und wenn schlechtes Wetter war

spielten wir Soldatchen,

oder Braut und Bräutigam

oder Muttchen-Vattchen!“

Frau Christel blickt weder nach dem regenverdächtigen Himmel, noch nach dem Sänger dieses hohen Liedes der Liebe, sondern nur tiefsinnig auf die angekohlte kleine Streichholzschachtel zu ihren Füssen.

„Hm ... wie einst im Mai ...! Unverschämter Kerl ... wer’s nur sein mag?“

Es ist dämmrig, als Frau Christel zur Medden in ihr Loggiazimmer des Kurhauses zurückkehrt.

Auf dem Tisch liegt ein Brief.

Grosser Umschlag, — Format Morgenpost.

Aha, von der Schwiegermama.

Sie blickt auf die Adresse nieder.

Stimmt. Die steilen, nervösen Schriftzüge der Stiefschwiegermutter.

„An Frau Christel zur Medden, geb. Freiin Lossow.“

Ja, ja, das ist sie. — Eigentlich Christine, zu Hause von Vatern auf der heimatlichen Scholle kurzweg „Stine“ genannt.

Kann sich schon denken, was das arme Altchen will!

Altchen? Gut, dass sie es nicht gehört hat, sonst wäre die Freundschaft zu Ende.

Mittelalterlich, — gut konserviert, — drei falsche Zähne, sonst alles noch merkwürdig echt.

Und sie will?

Immer das alte Lied! — Ärger! Ärger! Ärger! Angst und Sorgen — denn es muss noch Mord und Totschlag geben! Die Montechi und Capuletti sind Turteltauben dagegen. War ja auch ein wahnsinniger Gedanke, ein Gut zu kaufen, das mit dem Wohnhaus direkt an den Wirtschaftshof des Nachbarbesitzes grenzt!

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