Empfehlungen: Wer auf Zucker verzichtet, kann den aromatischen Aufguss in jeder Esspause entspannt genießen. Kenner wählen je nach Herkunft und Verarbeitung unter mehr als 350 Sorten. Sie stammen aus Indien, China, Japan, Korea oder Kenia. Es gibt grüne, schwarze, weiße und sogar rote Tees. Alle Sorten enthalten große Mengen an Biostoffen, vor allem Flavonoide. Welche es jeweils sind, das hängt vom Anbau, von der Herstellung und der Zubereitung des Tees ab.
Extra-Tipp: Welche Teesorte Sie wählen ist letztlich Geschmackssache. Der Gesamtgehalt an wirksamen Stoffen ist nahezu gleich. Auch die Wirksamkeit ist auf längere Sicht ähnlich.
Empfehlungen: „Ohne Kaffee komme ich nicht zurecht!“ Das geht Ihnen genauso? Kein Wunder, denn das darin enthaltene Koffein stimuliert die Großhirnrinde und aktiviert uns. Daher die Vorliebe für Kaffee zum Wachwerden und als Antreiber am Tag. Der kleine Schwarze wirkt, pur genossen, sogar leicht appetithemmend.
Extra-Tipp: Auf den geliebten Milchkaffee müssen wir in Esspausen leider verzichten. Milch ist nährstoffreich, stoppt den inneren Schlankmacher und lässt das Speicherhormon Insulin ans Ruder. Also heißt es, auf das Ende der Esspause zu warten. Wer seinen Kaffee partout nicht schwarz mag, kocht sich lieber einen Tee.
Empfehlungen: Selbst gekocht schmeckt Gemüsebrühe nicht nur um Längen besser als Pulverbrühe – sie ist auch gesünder. Der Salzgehalt der Hausmachervariante lässt sich genau steuern, zudem liefert selbstgekochte Brühe reichlich Kalium. Das ist besonders wichtig für alle, die gegen Bluthochdruck kämpfen. Eine hausgemachte Brühe enthält zudem erheblich mehr Biostoffe und Spurenelemente. Man muss übrigens kein großer Kochkünstler sein, um eine kräftige Gemüsebrühe perfekt hinzukriegen (Rezept S. 23).
Extra-Tipp: Besonders günstig wird es, wenn man von Gemüse, Kräutern und Pilzen die Stiele, Blätter und Abschnitte mitverwendet.
DIE MEISTEN INSTANTPRODUKTEbestehen hauptsächlich aus Salz. Da es wie ein Geschmacksverstärker wirkt, regt es bei vielen Menschen den Appetit an. Deshalb: Brühen besser selbst kochen!
HAUSGEMACHTE GEMÜSEBRÜHE
Ergibt ca. 3 l:
1 kg Suppengemüse (z. B. Sellerieknolle, Möhren, Porree, Petersilienwurzeln, Pastinaken), geputzt und klein geschnitten
Abschnitte vom Gemüseputzen (falls vorhanden)
2 große Tomaten
2 Zwiebeln
3 Lorbeerblätter
½ TL Pfefferkörner
1 Prise Kurkuma (auch gut: Piment oder Kreuzkümmel)
Schale von ½ Bio-Zitrone
Salz oder etwas Sojasauce
Pro Portion (100 ml):2 kcal, 0 g F, 0 g KH, 0 g B, 0 g E
1Das Gemüse mit 3 l kaltem Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Lorbeerblätter, Pfefferkörner und Kurkuma zufügen.
2Zugedeckt ca. 40 Min. bei geringer Hitze köcheln lassen, 5 Min. vor Ende der Garzeit die Zitronenschale zufügen.
3Die Brühe durch ein feines Sieb gießen. Zum Trinken mit 1 Prise Salz oder Sojasauce, Zitronensaft und Pfeffer abschmecken. Soll die Brühe als Basis beim Kochen dienen, lieber nicht salzen und würzen, damit sie in verschiedene Gerichte passt.
Tipp: Zum Aufbewahren fertige Brühe in heiß gespülte Gläser füllen und diese verschließen (siehe S. 56). Zum portionsweisen Einfrieren ausgekühlte Brühe in Tassen oder Muffinformen gießen, gefrieren lassen. Aus der Form lösen, in Beutel stapeln und wieder einfrieren. Haltbarkeit: sechs Monate
FLEISCHBRÜHE
Ergibt ca. 2 l:
700 g Rindfleisch zum Kochen (Beinscheibe, Querrippe oder Bug)
400 g Fleischknochen (z. B. Rippen)
2 EL Weinessig
2 Lorbeerblätter
½ TL Fenchelsamen
300 g Suppengrün
1 Zwiebel
1 Bund glatte Petersilie
Pro Portion (100 ml):4 kcal, 0 g F, 0 g KH, 0 g B, 1 g E
1Rindfleisch und Knochen mit Essig in einem großen Topf mit 2 ½ l kaltem Wasser zum Kochen bringen. Lorbeerblätter und Fenchel zufügen. 1 Std. offen bei geringer Hitze garen. Die Temperatur ist richtig, wenn nur langsam kleine Blasen aus der Brühe aufsteigen.
2Suppengrün, Zwiebel und Petersilienstiele zugeben. Weitere 30 Min. offen köcheln lassen.
3Das gegarte Fleisch herausheben, von Haut und Knochen lösen und eventuell für ein anderes Gericht verwenden. Die Brühe durch ein feines Sieb in einen sauberen Topf gießen. Zum Entfetten die Brühe kalt stellen und das erstarrte Fett abheben.
ENDLICH ESSEN!Doch bevor wir losfuttern, halten wir kurz inne: Was wir für Hunger halten, kann in Wahrheit alles Mögliche sein.
GERADE WIEDER SCHLECHTE LAUNE?Zittrige Hände oder Kopfschmerzen? Das Gefühl, jetzt unbedingt etwas essen zu müssen? Im Alltag findet sich immer ein Grund, zu einem Snack zu greifen, bevor es Zeit für eine ausgiebige Mahlzeit ist. Ein wichtiger Grund: Als Fans kleiner Zwischenmahlzeiten haben wir oft keine Ahnung mehr, wie sich echter Hunger anfühlt – neigen aber dazu, Stress, allgemeine Unzufriedenheit oder den simplen Wunsch nach einem Genussmoment damit gleichzusetzen. Einfache Lösung: erst trinken, dann snacken.
WASSER BESITZT DIE FÄHIGKEIT,Hunger und Appetit zu dämpfen und Unpässlichkeiten verschwinden zu lassen.
ES IST TRANSPORT-, LÖSUNGS- UND KÜHLMITTEL –ohne Wasser läuft im Körper gar nichts. Das klare Nass vermittelt unendlich viele Stoffwechselvorgänge. Ist nicht genug Flüssigkeit vorhanden, um für den richtigen Innendruck zu sorgen, klappen unsere Zellen zusammen. Dann wird das Blut dickflüssiger und das Herz hat mehr Mühe, es durch den Körper zu pumpen. Der Kopf wird weniger gut durchblutet. Die meisten Menschen brauchen 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit, um sich fit zu fühlen! Beim Schwitzen darf es ruhig deutlich mehr sein.
HEISSE AUFGÜSSEaus Kräutern und Früchten sind eine kalorienfreie Alternative zu Erfrischungsgetränken.
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