Aj Sherwood - Herz und Totschlag

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Verrückte Fälle bin ich gewohnt, denn seien wir doch mal ehrlich: Die Polizei zieht mich nur hinzu, wenn sie vor einem Rätsel steht und sich nicht mehr anders zu helfen weiß. Unser neuer Fall ist so ein Rätsel. Jemand greift Frauen auf dem Heimweg von der Arbeit an und verpasst ihnen von hinten einen Schlag auf den Kopf. Und dann passiert der erste Mord, doch dabei bleibt es leider nicht. Inzwischen gibt es fünf Verletzte, drei Tote und null Hinweise auf den Täter die Polizei braucht also dringend einen Durchbruch. Aber dieser Fall bringt uns alle an unsere Grenzen, und nun muss ich auch noch befürchten, dass mein Partner und Anker Donovan Amok läuft, wenn wir den Fall nicht bald lösen «Herz und Totschlag» ist Band 2 der Reihe «Jons übernatürliche Fälle». Jedes Buch ist in sich abgeschlossen und kann als Einzeltitel gelesen werden. Um alle Nebengeschichten zu verfolgen, empfiehlt es sich jedoch, die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

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»Gleich mehrere.« Ich genoss die Umarmung in vollen Zügen. Havilische Umarmungen waren unübertroffen, das würde ich vor jedem Gericht beschwören. »Vielen Dank, dass du für uns gekocht und Garrett unterhalten hast. Das hat uns wirklich eine Last von den Schultern genommen.«

»Aber natürlich, jederzeit.« Sie ließ mich los und umarmte ihren Sohn. »Ihr habt bestimmt Hunger. Es gibt heute nur Garretts Leibspeisen.«

»Und die werde ich auch garantiert nicht teilen«, ließ sich eine laute, mir unbekannte Tenorstimme vernehmen. »Da habe ich überhaupt keine Skrupel.«

Donovan lachte leise. »Ich hab’s mir schon gedacht, dass das dein Pick-up in der Einfahrt sein muss, Wilson. Beweg deinen Arsch hier rüber, und lass dich umarmen!«

Ein Mann, den ich bisher nur von Skype und Fotografien kannte, kam von der Veranda herunter, ein breites, koboldhaftes Grinsen auf dem Gesicht, und ich schaute mir Garrett Wilson zum ersten Mal richtig an. Er sah ein bisschen anders aus, als ich erwartet hatte. Erstens war er ziemlich klein. Kaum größer als eins siebzig, darauf hätte ich meine Weste verwettet. Dafür war er drahtig, und man konnte ahnen, wie viel Kraft in ihm steckte. Seine blonden Haare trug er nach wie vor militärisch kurz geschnitten, und er war immer noch tief gebräunt von der langen Zeit in der Wüste. Garrett sah weder besonders gut aus, noch wirkte er körperlich bedrohlich – von außen war er ein typischer Jedermann.

Aber der Schein konnte bekanntlich trügen.

Bisher hatte ich noch nicht viele Menschen gesehen, deren Beschützerinstinkt an den von Donovan heranreichte, aber Garrett Wilson konnte ihm in dieser Hinsicht durchaus das Wasser reichen. Er leuchtete wie ein Freudenfeuer, so hell, dass er selbst neben den Havilis nicht verblasste. Mein erster Eindruck war, dass ich diesen Kerl wirklich lieb gewinnen würde, wenn ich ihn erst mal besser kannte.

Mit ein paar langen Schritten hatte er meinen Lover erreicht, dann fielen die beiden sich in die Arme und drückten sich ausgiebig, bis Garrett sich schließlich auf die Fersen zurücksinken ließ. Ich hatte drei volle Sekunden, um zu beobachten, wie sie aufeinander reagierten, und da hatte ich auch meine Antwort auf die drängende Frage, ob die beiden mehr als nur Freunde gewesen waren: Sie waren hunderprozentig mal zusammen gewesen.

Obwohl – nein, das war nicht ganz richtig. Ich runzelte die Stirn und versuchte, die Energiebahnen klarer zu lesen. Sex. Das war es, was sie verbunden hatte. Ganz ohne emotionale Bindung. Keine Beziehung also. Vielleicht Freunde mit Vorzügen? Garrett war pansexuell, das war also durchaus denkbar.

Ich war ein bisschen unsicher, wie ich mich dabei fühlen sollte. Aber das war jetzt kaum der richtige Zeitpunkt dafür, mich ausführlich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Der heutige Abend stand im Zeichen des Wiedersehens, und wir waren hier zum Essen eingeladen. Daher setzte ich eine neutrale Miene auf, als Garrett sich erwartungsvoll zu mir umwandte. »Du bist also der berühmte Garrett Wilson.«

Garrett zuckte die Achseln und grinste. »Na, berühmt vielleicht nicht – aber ich bin es auf jeden Fall.« Er schüttelte mir kräftig die Hand, und ich spürte Schwielen, ähnlich wie an Donovans Händen. »Ich freue mich sehr, dass wir uns endlich persönlich kennenlernen.«

»Gleichfalls.« Ich stockte und starrte dann mit wachsender Panik sein Handgelenk an. »Bitte sag mir, dass das keine teure Uhr war …«

»Ach, Mist«, sagte Donovan im gleichen Moment, den Blick ebenfalls auf die Uhr geheftet, die keine fünf Zentimeter von meiner Hand entfernt war.

»Äh, nein?« Garrett ließ meine Hand los und drehte sein Handgelenk mit der schwarzen Armbanduhr daran um. »Danke also, dass du sie gerade ruiniert hast.«

Na, das war ja ein toller erster Eindruck. »Entschuldige. Ich ersetze sie natürlich.«

Garrett grinste mich mit blitzenden Augen an. »Lass mal, ich bin ja selbst schuld. Es ist nicht so, dass Donovan mich nicht vorgewarnt hat, wie das mit dir und der Elektronik so ist. Es war eine billige Uhr, kein großer Verlust. Aber – du bist wirklich so gefährlich für elektronische Geräte? Obwohl ihr verankert seid?«

»Einen Anker zu haben, hat sich darauf fast gar nicht ausgewirkt«, seufzte ich. »Leider.«

»Außerdem hast du einen langen Tag gehabt«, tröstete mich Alani, die sich sofort auf meine Seite schlug. Wieso konnte diese Frau nicht meine Mutter sein? »Na komm schon, lasst uns essen, bevor alles kalt wird. Erzähl uns, was heute los war. Wieso ist dieser Mann auf dich losgegangen?«

Ich antwortete nach bestem Wissen, obwohl ich mich etwas benebelt fühlte und einen leichten Kopfschmerz verspürte. Wahrscheinlich, weil ich unterzuckert war und zu wenig getrunken hatte. Ich ging auf den Tisch zu und begrüßte Kanye: »Hallo.«

»Selber hallo«, gab er zurück. Donovans Vater sah so aus, als ob er sich sehr wohlfühlte in seinem bequemen Sessel, mit einem vollen Haus. »Setz dich und iss.«

»Mit Vergnügen.« Ich erzählte weiter, während wir alle unsere Teller füllten.

Donovans Eltern wirkten aufgebracht und besorgt, aber Garrett hatte den gleichen abschätzenden Blick wie Donovan, wenn die Gefahr bestand, dass eine Situation gleich aus dem Ruder laufen würde. Er ließ mich ausreden, dann beugte er sich vor und fragte ernst: »Bane. Jetzt mal ehrlich. Wie oft passieren dir solche Sachen?«

»Viel zu oft«, murmelte Alani grimmig.

»Vielleicht einmal im Monat?« Ich zuckte zusammen, dann hob ich die Hände und lächelte verlegen. »Es geht auch gar nicht immer nur um mich. Meine Kollegin Carol bringt auch jede Menge gefährliche Jungs hinter Gitter. Wir versuchen ja, die Agenturadresse geheim zu halten, aber leider müssen wir bei den Vernehmungen immer unsere Namen nennen, und auch die Lizenznummern und den Namen der Agentur. Damit wissen die Verbrecher so ziemlich alles, was sie wissen müssen, um uns später abzupassen.«

Garrett sah so aus, als hätte ich ihm gerade das letzte Stück zu einem Puzzle in die Hand gedrückt. Donovan und er wechselten einen so vielsagenden Blick, wie es nur Leute können, die sich schon ewig kennen. Ich gab mir wirklich große Mühe, nicht eifersüchtig zu werden. »Okay, Mann. Langsam verstehe ich, warum du mich angerufen hast. Ich kann nur hoffen, dass euer Chef mich mögen wird.«

»Darauf trinke ich.« Donovan hob sein Bier und stieß mit Garrett an.

»Ich will mich aber nicht darauf verlassen«, fügte Garrett hinzu, nachdem er getrunken hatte. »Ich habe nächste Woche noch ein anderes Vorstellungsgespräch.«

»Sehr gut«, lobte Kanye. »Und wo wohnst du?«

»Na ja, Donovan sagte, ich könnte bei ihm bleiben, bis ich etwas Eigenes gefunden habe. Bane hat mir auch sein Gästezimmer angeboten, aber ich denke, ich wohne lieber in Donovans Haus, damit die beiden Turteltäubchen ihre Privatsphäre haben«, erwiderte Garrett mit einem Augenzwinkern. »Ich habe schon ein paar Besichtigungstermine für Wohnungen in meiner Preiskategorie. Ich dachte, ich nutze die Zeit zwischen den Bewerbungsgesprächen für die Wohnungssuche.«

Alle gaben sich große Mühe, mich nicht anzusehen, während er sprach. Das brauchten sie auch gar nicht. Donovan war fast fertig mit der Renovierung des Hauses, das er von seiner Großmutter geerbt hatte. Noch ein paar Kleinigkeiten, vielleicht zwei Monate, wenn er nur am Wochenende daran arbeitete, dann war das Haus so weit. Logistisch wäre es am sinnvollsten, wenn er danach zu mir zog. Ich wusste es. Alle anderen wussten es auch.

War ich emotional bereit für diesen Schritt? Null.

»Ich bin sehr zuversichtlich, dass du eingestellt wirst«, sagte Donovan in die Stille hinein. »Es ist wirklich ein gutes Arbeitsklima. Die Leute sind super.«

Garrett griff nach seinem Glas. »Das dachte ich mir, wenn sie es euch beiden so leicht gemacht haben. Keine Homophobie dort, hm?«

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