Max Kommerell - Kasperle-Spiele für große Leute

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Unbändige Spielfreude, Leichtigkeit mit Tiefgang, alogische Logik, Spaß an sinnreichem Unsinn und die Phantasie der Zuschauer aktivierende Szenerien zeichnen die Kasperle-Stücke «Der verbesserte Biribi», «Kasperle wird Einsiedler» und «Die rote Hand» aus. Es treten auf Kasperle selbst, seine Frau Schlampampe, der schnelle König Dallifax, die Prinzessin Schöneralsschön, das reizende Krokodil Biribi, die Zauberer Rüsselschnuff und Hintengering, Oberhoffriseur Kräuselfix, Oberhofkämmerer von Abendkuss und andere mehr.-

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Kasperle. Als ob du sonst mit was anderem geredet hättest!

Schlampampe. Laß mich! Ich kenne dich nicht! Ich rede mit Zungen: Dieses ägyptische Wüstengeschöpf hat in einer unfaßlichen seelischen Wiedergeburt seinen granitenen Ernst zu einem süßen Lächeln gedämpft. Ägyptischer Tiefsinn ward griechische Heiterkeit, und ich – ein deutsches Herz – fliege dir zu und weiß nichts mehr von meinem vorigen Leben.

Sie versucht Biribi zu umarmen, das ihr jedoch den Schwanz statt des Kopfes hinstreckt.

Kasperle. An diesen Worten seh’ ich, daß du nicht Schlampampe bist. Sie hatte zwar eine große Seele, aber einen beschränkten Verstand.

Elfte szene

König und Schlampampe

König.

Sie versteht sich also freiwillig dazu, das Biribi zu heiraten?

Schlampampe. Ja, weil es dieselben schönen roten Haare hat wie Kasperle! Diese roten Haare sind eine sanfte Überleitung von meinen früheren, lockeren Verhältnissen zu dem neuen und ewigen Bande. Seit ich in Biribis Bauch war, sehe ich die Welt anders und sehne mich unbeschreiblich nach dieser Geborgenheit.

König. Gut, ich werde der Schirmherr Ihrer Liebe sein. Geh’ Sie, Schlampampe, ich bin Ihr allergnädigster König.

Schlampampe mit einem Knix ab.

König ruft. Biribi!

Kasperle tritt auf, Biribi am Leitseil führend.

Kasperle. Da ist es schon, und ich bin auch dabei; ohne mich kann es nicht mehr auftreten.

König. Biribi heiratet Schlampampe.

Biribi mit entsetzlichem Gebrüll. Nie und nimmer!

König. Kasperle, prügle es, bis es sie heiraten will.

Kasperle. Herr König, wenn ich mir eine Bemerkung erlauben darf – bloß mit Prügeln ist es nicht getan. Sein Gemüt muß man verbessern. Es muß Singstunden nehmen und beten lernen!

König. Eine treffliche, feinsinnige Bemerkung! Hiermit ernenne ich dich zum Biribibesserer mit höchsten Vollmachten. Ich verbleibe dein gnädigster König.

Winkt, Kasperle ab.

Zwölfte szene

Kasperle und Biribi

Kasperle.

So, jetzt haben wir Singen, ich singe dir vor. Singt. Alles neu macht der Mai!

Biribi singt nach. Alles Alt macht der Juni.

Kasperle haut es. Das hast du mit Fleiß getan, Mistvieh, lausiges! Singt noch einmal vor. Alles neu macht der Mai.

Biribi wie oben. Allerlei kocht der Mai.

Kasperle wie oben. Immer denkst du ans Fressen. Dicksack stinkiger! Singt ihm noch einmal vor. Alles neu macht der Mai.

Biribi wie oben. Allen Brei macht der Mai!

Kasperle. Mit Hauen geht es scheint’s nicht. Ich muß aus meiner eigenen Erfahrung lernen und ihm das Gute reizend machen. So, wenn du jetzt schön singst, bekommst du Schnaps.

Biribi. Alles neu macht der Mai!

Kasperle gibt ihm zu trinken.

Kasperle. So, jetzt: Alle Vögel sind schon da!

Biribi mit Anzeichen von Betrunkenheit. Alle Flegel sind schon da. Juchu! Juchu!

Kasperle haut es. Da hast du einen Schlegel für deinen Flegel. Jetzt mach’ ich’s wie die Polizei mit mir. Zuerst die Haue! Haut es. Jetzt noch einen Schnaps, und dann sing schön die Tonleiter!

Biribi singt die Tonleiter.

Kasperle. Gut gebrüllt, Biribi! Jetzt haben wir Religion. Sag dein Abendgebet.

Biribi. Müde bin ich Känguruh.

Kasperle. Du bist doch kein Känguruh, du bist doch ein Biribi.

Biribi. Müde bin ich Biribi.

Kasperle. Nein, du Idiot, so heißt es doch nicht. Müde bin ich, geh’ zur Ruh!

Biribi.

Ich bin klein.

Mein Herz ist rein,

Am liebsten fress’

Ich eine Prinzeß.

Kasperle haut es ganz furchtbar, Biribi singt laut heulend die Tonleiter auf und ab. Kasperle haut es immer mehr.

Biribi heulend. Ich will alle Gebetlein richtig sagen, ich will auch Schlampampe heiraten.

Man hört Glocken läuten.

Kasperle. Brav, Biribi, und da hast du noch einen Schnaps! Horch, schon läuten die Kirchenglocken! Jetzt müssen wir beide schnell zur Hochzeit! Ab.

Ende

Erste szene

Schlampampe, Kasperles Frau, auf ihn wartend.

Schlampampe.

Kasper ist nicht da, und es geht schon auf neun Uhr. Was das ein Wind ist. Den Kerl friert’s natürlich nicht, wenn er seine sieben Schnäpse im Leib hat, aber mir pfeift es an die Waden. Jegerl, da drunten geht einer, ganz arm, mit einem großen Schlapphut. Es wird ein Pfarr sein. Herr Pfarr, mögens Euch ein bissei wärmen?

Der tod noch unsichtbar. Das schon.

Schlampampe. Kommens nur herein.

Der Tod tritt herein, das Gesicht mit einem Schlapphut verdeckt.

Schlampampe. Grad hab’ ich einen Tee gemacht. Nehmens Platz. Wo wollens denn noch hin so spät?

Tod. Habe heute noch zwei- bis dreihundert Visiten in Europa zu machen.

Schlampampe. Europa? Hab’ ich gar nicht gewußt, daß das so in der Nähe ist. Sinds denn ein Doktor?

Tod. Ich mache allen Krankheiten ein Ende.

Schlampampe. Da werden die Patienten aber dankbar sein.

Tod. Wie man’s nimmt.

Er streift den Hut zurück, daß man ihn erkennt.

Schlampampe. Jesus, Mar und Joseph, der Tod!

Sie fällt in Ohnmacht. Man hört Kasperles Stimme.

Kasperle singt, noch unsichtbar. Solang ich lebe, sauf’ ich ...

Schlampampe aus ihrer Ohnmacht erwachend. Mein Mann kommt heim. Ich hab’ keine Zeit, in Ohnmacht zu fallen. Erhebt sich.

Kasperle.

Solang ich saufe, leb’ ich.

Vor Frau Schlampampe lauf’ ich.

An der Frau Wirtin kleb’ ich.

Wenn ich nichts mehr zu saufen hab’,

Leg’ ich mich in mein kühles Grab.

Schlampampe. Die Stimm’! Dem seine Lumpenliedlein könnten mich als eine Tote zum Erwachen bringen. Und nicht wahr, guter Herr Tod, Sie werden mich doch nicht mißverstehen, daß ich Sie hereingerufen hab’ vorhin? Es war bloß, damit Sie nicht so frieren.

Tod. Schon gut. Ich komme bloß ungerufen.

Schlampampe. Aber einen G’fallen könnten Sie mir tun. Wenn Sie den Kasperle auch so erschrecken täten, wie Sie mich grad eben erschreckt haben.

Tod. Wenn’s weiter nichts ist.

Schlampampe. Treten Sie hinter mich!

Der Tod tritt hinter Schlampampe. Kasperle stürmt betrunken herein.

Kasperle. Du mein ehelicher Himmel! Laß mich an deinem Busen weinen.

Schlampampe. Komm mir nicht zu nah mit deinen Schweinsborsten, du Igel, wenn du so nach Schnaps riechst.

Kasperle will sie umarmen, sie entwischt ihm, so daß er den Tod in Armen hält.

Kasperle. Sonst, wenn ich die Meinige umarmt hab’, war sie nix wie Haut und Knochen. Diesmal sind’s bloß Knochen, und nicht einmal eine Haut. Er fällt in Ohnmacht.

Tod leise zu Schlampampe. Hab’ ich’s recht gemacht?

Schlampampe. Ja, wenn er nicht hin ist. Wissen Sie, so viel Fehler er hat, es tät mir doch leid.

Tod. Glaube mir, Schlampampe, er wird dir erhalten bleiben.

Schlampampe. Dann ist’s schon recht. An Sie werd’ ich noch oft denken und an den G’fallen, den Sie mir getan haben.

Tod. Es freut mich, wenn jemand freiwillig an mich denkt. Auf Kasperle deutend. Der da muß es, ob er will oder nicht. Ab.

Schlampampe. So was ist mir in meiner ganzen Ehe noch nicht passiert.

Zweite szene

Der Einsiedlerwald. Die Höhle des Chinesen.

Chinese.

Dies ist weitaus der bedeutendste Wald, und ich bin weitaus der bedeutendste Weise darin. Heute nacht las ich in den Sternen, daß demnächst ein neuer Einsiedler sich hier niederlassen wird, einer, der noch bedeutender ist als ich. Obwohl ich allem Irdischen abgestorben bin, tut mir dies doch leid. Es ist nicht schön der Zeit Weisester zu sein. Jetzt muß ich auch das noch lernen. Er seufzt. Ja, wenn man einmal angefangen hat sich zu läutern, dann nimmt das kein Ende mehr. Man ist nicht ungestraft Chinese.

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