Max Kommerell - Kasperle-Spiele für große Leute

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Kasperle-Spiele für große Leute: краткое содержание, описание и аннотация

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Unbändige Spielfreude, Leichtigkeit mit Tiefgang, alogische Logik, Spaß an sinnreichem Unsinn und die Phantasie der Zuschauer aktivierende Szenerien zeichnen die Kasperle-Stücke «Der verbesserte Biribi», «Kasperle wird Einsiedler» und «Die rote Hand» aus. Es treten auf Kasperle selbst, seine Frau Schlampampe, der schnelle König Dallifax, die Prinzessin Schöneralsschön, das reizende Krokodil Biribi, die Zauberer Rüsselschnuff und Hintengering, Oberhoffriseur Kräuselfix, Oberhofkämmerer von Abendkuss und andere mehr.-

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Teufel. Das Lachen ist da – alles, nur das nicht!

Zauberer. Die Lachpest, die Lachpest! Solange diese anstekkende Krankheit hier wütet, bleibe ich außer den Grenzen des Reiches.

Kasperle. Was war denn mit denen?

Polizist. Eigentlich sind es zwei Leichen, wenigstens waren sie’s bis dato. Aber sie benahmen sich dabei so, daß man sie unmöglich ernst nehmen konnte. Wir verlieren wenig daran, wenn sie über die Grenze gehen. Empfehle mich. Polizist ab.

Kasperle. So was ist mir noch nie passiert. Ich wachte auf und wartete wie gewöhnlich auf meinen ersten lustigen Einfall, um aufzustehn und ihn auszuführen; aber ich blieb ernst, wie eine Blutwurst. Ich erzählte mir selber die schönsten Schnurren und sah dabei in den Spiegel – aber mein Mienenspiel spielte überhaupt nicht mehr. Schließlich rasierte ich mich und machte dabei eine wahre Leichenbittermiene. Da hörte ich ganz von fern – man sollt’s nicht glauben, wenn’s nicht wahr wäre – mein eigenes Gelächter; ganz genau wie ich lache, aber aus mir draußen. Ich sah, wie mein Gesicht sich andächtig verklärte, und jetzt erst gewann ich mein Gelächter lieb und wußte, was ich an ihm hatte – da’s von mir weg war und wieder zu mir herkam. Es sprang an mir hinauf, wie ein Hundel – war das eine Wiedersehensfreude! Vor Staunen sperrte ich das Maul auf – da flog es gleich hinein, und jetzt ist’s in mir drin und rumort in mir, daß mir der Bauch wackelt. Hahaha. Noch nie war mir so lächerlich zumut wie jetzt, das ist grad die richtige Stimmung für’s Biribi.

Siebente szene

Polizist und Kasperle.

Polizist.

Stillgestanden, Kasperle! Sofort Chinesen fragen, wie man Ungeheuer zum Lachen bringt. Jeden Tag, den es noch nicht lacht, bekommst zu zehn hinten drauf. Habe Befehl, dir sogleich zehn im Vorschuß zu verabreichen. Achtung! Rumpfbeugen nach vorn, geradeaus, das hintere Gesicht mir zugekehrt, ohne mit einer Wimper zu zucken!

Er zählt ihm zehn auf, Kasperle schreit jedesmal.

Polizist. Linksum kehrt! Vorderes Gesicht mir zugewendet! Wirst du in allem dem Chinesen gehorchen?

Kasperle. Jawohl, ich will. Wo ist denn das Ungeheuer?

Polizist sehr laut. In der Landschaft.

Läßt ihn stehen.

Achte szene

Der Chinese und Kasperle.

Kasperle.

Empfehlung, alter Chinese! Du bist der Weiseste, ich bin der Dümmste. Da passen wir gut zusammen.

Chinese. Das dürfte wohl das Richtige sein.

Kasperle. Denk dir, ich soll Biribi ...

Chinese. Weiß schon alles.

Kasperle. Du weißt schon alles? Das ist gut. Da brauch’ ich mich nicht zu plagen, wo mir so das Sprechen so sauer fällt. Gelt, Chinese, wenn ich mir so ein kleines Räuschlein antrinke, dann kann ich Biribi am besten zum Lachen bringen?

Chinese. Oder auch im Gegenteil.

Kasperle. Wie – muß ich’s etwa nüchtern tun?

Chinese. Das dürfte wohl das Richtige sein.

Kasperle. O Prinzessin Bibi! Daß dem Liebsten zuliebe immer das Schwerste verlangt wird! Aber aus Liebe bleibt sogar ein Kasperle nüchtern!

Chinese eigentümlich nickend. Das dürfte wohl das Richtige sein.

Kasperle. Ich bin wohl entlassen?

Da der Chinese noch immer nickt, geht er ab, folgende Verse singend.

Du alter Chinesenkopf

Machst mich ganz schüchtern!

Nun werd’ ich armer Tropf

Aus Liebe nüchtern.

Neunte szene

Frau Schlampampe allein.

Schlampampe.

Wo nur mein süßer Kasperle bleibt! Wären wir doch endlich verheiratet. Als Frau sehne ich mich so sehr nach einem regelmäßigeren Zustand. Aber ach, eine bange Ahnung sagt mir, es wird nichts damit. Der Planet der Liebe stand mit anderen Planeten in ungenauen Verhältnissen, als Frau Schlampampe zur Welt kam. Als Witwe wurde ich geboren, als Jungfrau werde ich sterben.

Polizist tritt ein, Kasperle daherschleppend.

Polizist. Da, Sie! Passen Sie künftig besser auf Ihren Mann auf, er ist wieder knallvoll. Hundert Ganze habe ich ihm verabreicht, und nicht einen einzigen hat er gespürt. Sein Hinterteil ist in einem unbewußten Zustand. Eines muß ich sagen: So – auf Kasperle deutend – bringt man kein Ungeheuer zum Lachen.

Schlampampe. Wie soll ich denn auf ihn achtgeben, wenn ich noch nicht mit ihm verheiratet bin.

Polizist. In diesem Staat wird geheiratet! Merk Sie sich das!

Er wirft Kasperle hin und geht ab.

Schlampampe ihn beobachtend. Wie süß du schnarchst im Mondenschein, o Kasper! Wie der Schlaf deine Züge veredelt! O daß du doch im Wachen ein ebenso ruhiges Leben führen würdest, wie ich es dich im Schlaf tun sehe! Warum darf ich dir meine zartesten Gefühle nur gestehen, wenn du schläfst und sie nicht hören kannst? Und dich, wenn du wach bist, nur schelten? Doch würdest du eines dieser Worte vernehmen, so wäre es mit allem meinem Einfluß auf dich vorbei. Jetzt gehe ich beiseite, um einsam in meinen Empfindungen zu schwelgen. Du könntest sonst erwachen, und ich müßte wieder deine alltägliche Schlampampe sein.

Sie geht weg, folgende Verse singend.

O! Den man liebt, zu schlagen,

Sobald er wacht –

Nur wenn er schläft, zu sagen,

Nur kaum, nur sacht,

Was man für ihn empfinde,

Ist über meine Kraft!

O Liebe – o du blinde,

Dem Schlafenden entdeckte,

Dem Wachenden versteckte,

Zwecklose Leidenschaft!

Prinzessin Bibi tritt an den schlafenden Kasper heran.

Bibi. Da schnarcht er und riecht nach Schnaps! So kann er mich nicht erlösen.

Kasperle erwachend. Bist du ein Geist?

Bibi. Nein, Bibi. Trinke nicht mehr, bring Biribi zum Lachen, und ich heirate dich! Ab.

Kasperle. Welche Engelsstimme hat mir gelispelt? Und gar von Heiraten! Aber was wird Schlampampe dazu sagen?

Schlampampe hereinstürzend. Das!

Haut ihm eine herunter, Kasperle flieht.

O, daß ich ihm nie meine wahren Gefühle zeigen kann!

Biribi schleicht herein.

Biribi. Ich sah doch hier die Prinzessin hereingehen! Diese dumpfe Wohnung ist ganz erfüllt von dem Wohlgeruch ihres köstlichen Fleisches. Hier ist sie; das beste ist, ich fresse sie gleich.

Biribi frißt Schlampampe und geht ab.

Kasperle stürzt herein. Hurra, Biribi fraß Schlampampe, ich heirate Bibi.

Zehnte szene

Biribi windet sich in Schmerzen. Es seufzt schwer, während man Kasperle von weitem lachen hört.

Biribi.

Mein Inwendiges ist in Gärung. Ein paar Prinzessinnenknochen stehen quer in meinem Bauch. Merkwürdig harte Knochen – man könnte denken, daß ich mich vergriffen habe. Doch damit trete ich mir selbst zu nahe.

Kasperle mit seinem Prügel, laut lachend.

Kasperle. Ha, ha, ha, das ist ein Einfall! Den Prügel schwingend. Mein Zahnstocher für’s Biribi! Das bringt’s zum Lachen! Ha, ha, ha!

Biribi. Er lacht, und ich leide. Oder lacht er, weil ich leide? O Leben unter den Menschen! So lacht nur, wer weiß, daß ich ihn nicht fresse. Zu Kasperle. Du Elender, der du dein Leben nur meinem wählerischen Geschmack zu danken hast ... fräße ich alles und wäre ich nicht Spezialist –

Kasperle. Hab dich nicht so! Schlecht ist dir’s, das ist alles. Hast Zahnweh? Ich hab’ dir ’nen Zahnstocher mitgebracht! Zwängt ihm den Prügel in das Maul. Hurra, du lachst!

Biribi. Wie gründlich verkennst du mein Mienenspiel. Die Natur hat die Linien meines Mundes zu seltsamen Krümmungen verzogen, so daß ich eine Art von stehendem Lächeln habe, das nicht übel zu meiner wortkargen Feierlichkeit paßt, zumal wenn ich wie jetzt verdaue. In einer gewissen Weise lächle ich immer oder nie, nicht wie du aus dem Stegreif! Ich habe Stil. Er ist mir so zur Gewohnheit geworden, daß ich ihn gerne los wäre.

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