Wolfgang Ziegler - Das Erbe Teil I

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Die im «Erbe» beschriebenen Untergrundanlagen, die Flugscheiben- und andere Technik haben reale Hintergründe. So gab es im Eulengebirge tatsächlich das Objekt «Riese» mit gewaltigsten Ausdehnungen seiner Stollen und Hallen, wo bis heute nur Teile erforscht sind. «Riese» soll auch eine bis zu 18 Kilometer lange Stollenverbindung zum Schloß Fürstenstein gehabt haben, wo in unterirdischen Anlagen beim «Alten Schloss» u.a. am ultrageheimsten Projekt des Dritten Reiches geforscht wurde, der «Glocke», deren Technik u.a. die Gravitation und sogar die Zeit beeinflussen konnte. Auch eine Weltraumsimulationsanlage sei dort wissenschaftlich betrieben worden.
Ein packender Roman in Teilen über das Geheimnis der deutschen Flugscheiben.
Wo die Grenzen des rational Vorstellbaren erreicht sind oder gar überschritten werden, kann allein die Fantasie Lücken schließen. Wer sich je mit dem Thema deutsche Flugscheiben auseinandergesetzt hat, weiß dies sehr gut. Und er wird verstehen, dass die Form des Romans die einzige ist, die allen Facetten dieses Themas gerecht werden kann – frei von unhaltbaren Behauptungen, aber auch frei von Einengung. Wer diesem Gedankengang folgen kann, sollte «Das Erbe» lesen.

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„Ich kann nichts erkennen“, schimpfte er dabei mißmutig. „Das sind die Pläne der Elektroversorgungen in den Hauptsystemen, sonst nichts.“

Wolf nahm die auseinandergefaltete Karte erneut in die Hand. Plötzlich stutzte er. Was war das plötzlich für eine merkwürdige Verfärbung? Eben war diese noch nicht da. Bei genauerer Untersuchung mit dem großen Lupenglas entpuppte sie sich nun als eine braune, gestrichelte Linie, die sich als ein dünner Strich durch das Gewirr der hier aufgezeichneten Gangsysteme schlängelte.

„Das ist ja toll. Ich habe den Plan vorhin mal dicht an die Lampe gehalten“, erklärte Meurat aufgeregt. „Da hat er sich wohl kurz erwärmt und die Markierung ist aufgetaucht. Eine ganz simple Methode. Einfacher Zitronensaft reicht da schon. Als Kinder haben wir so früher Geheimschrift fabriziert.“ Er schlug sich überraschend mit der flachen Hand an die hohe Stirn. „Natürlich, jetzt begreife ich. Der seltsame Hinweis auf die sehr saure Arbeit, den Plan zu zeichnen ... Damit wollte Ihr Vater sicher verschlüsselt auf die versteckte Botschaft in der Zeichnung hinweisen.“

„Und darin ist sicher noch mehr vermerkt“, ergänzte Wolf. Mit diesen Worten hielt er den ausgebreiteten Plan wieder vorsichtig nahe an die heiße Glühbirne der Schreibtischlampe. Und tatsächlich wurden langsam eine ganze Reihe von zuvor verborgenen Linien sichtbar. Nachdem die ganze Karte so den warmen Lampenstrahlen ausgesetzt war und nichts mehr verborgen geblieben sein konnte, sichteten sie nochmals ihre Entdeckung.

Von Hand war eine gestrichelte Linie gezeichnet, die offensichtlich einen Weg wies, der, ausgehend von einem der Eingänge, die in die Tiefen eines gewaltigen Tunnellabyrinths führte. Am Ende der Linie, die dort mit einem kleinen Richtungspfeil endete, stellte die Zeichnung an dieser Stelle einen länglich erweiterten Tunnelabschnitt dar.

„Der Weg vom Eingang bis an diese Stelle ist eigentlich nicht sehr weit. Das gibt mir zu denken“, murmelte Meurat. „Das kann noch lange nicht der Punkt sein, der wirklich zu erreichen ist. Machen Sie sich an diesem Ort, zweifellos ist es einer der kleinen Haltepunkte, auf ein wenig Bahnfahrt gefaßt. Dort, wo Sie schließlich ankommen, muß dann des Rätsels Lösung liegen. Und zwar unübersehbar, sonst wäre hier sicher noch etwas vermerkt.“

„Meinen Sie ernsthaft, daß dort drinnen heute noch die Bahn fahrbereit ist? Und die soll zudem genau an diesem Ort bereitstehen“, fragte Wolf erstaunt. „Selbst wenn es sich nur um eine kleine, elektrisch betriebene Schmalspurbahn handelt. Auch die bräuchte immerhin Strom.“

„Dazu kann ich wenig sagen. Die Elektroversorgung und andere Einrichtungen können, müssen aber nicht mehr intakt sein. Es hat zwar nicht die angekündigten tausend Jahre gewährt, aber dementsprechend technisch-solide wurde damals gebaut und installiert.“ Meurat stand auf und trat an eines der drei Erkerfenster. Sachte rieb er sich die kalten Hände und schaute durch die regennassen Scheiben. Doch seine Augen sahen anscheinend ganz andere Dinge. Wolf beobachtete ihn von seinem Platz vorm Schreibtisch aufmerksam. ‚Meurat weiß mehr, als er im Moment zugibt‘, ging es ihm instinktiv durch den Kopf.

„Ich glaube fest, ihr Vater hat dort eine Botschaft hinterlassen. Genau an diesem Platz, wo auf dem Plan seine Linie endet“, ließ sich der Mann am Fenster plötzlich leise aber deutlich vernehmen. „Irgendwie werden Sie geführt werden. Machen Sie sich keine Gedanken. Doch ich glaube nicht ...“. Unvermittelt brach Meurat ab, als ob er sich bei unbedachten, gedankenverloren geäußerten Worten überrascht hätte.

„Alles kann ich Ihnen noch nicht sagen“, mit diesem Satz wandte er sich plötzlich schroff wieder vom Fenster ab. „Ich muß erst noch einige Erkundigungen einziehen. Ich wußte ja bis dato auch nicht, was in dem Päckchen war.“ Wolf wollte etwas einwerfen, doch Meurat machte eine entschiedene Geste. „Sie bekommen von mir die entsprechenden Papiere, die Ihnen ungehinderte Grenzpassagen ermöglichen. Und in Polen werden Sie dann noch einige Informationen von mir erreichen. Ich muß mich erst noch mit einigen Leuten in Verbindung setzen. Schließlich geht es bei diesem Unternehmen auch um ihre Sicherheit. Wenn Sie überhaupt den nicht ganz ungefährlichen Spuren Ihres Vaters folgen wollen, was ich jedoch sehr stark annehme.“ Meurat nahm die Nickelbrille ab und schaute Wolf bei diesen Worten aufmerksam an. Der nickte nur. „Machen wir doch nun eine Auflistung aller relevanten Dinge, Herr Meurat. Schließlich erfordert dies alles einige Planung. Und gleich morgen werde ich wohl noch nicht abreisen.“

Noch über eine Stunde saßen die beiden Männer in der Anwaltskanzlei zusammen. Als der Abend immer mehr über der Stadt hereindämmerte, machte sich Wolf wieder auf den Weg. Im Gepäck trug er die Dinge, die ihm Meurat übergeben hatte. Für ihn stand fest, daß er den Spuren nachgehen mußte. Irgend etwas Bedeutsames verbarg sich in dem fernen Gebirge, sonst hätte sein Vater nicht die Angelegenheit mit derart deutlichen Anweisungen hinterlassen. Eilig überquerte er die laubnasse, stille Straße, in der die alte Villa mit Meurats Kanzlei lag und ging zum Parkplatz bei den gegenüber liegenden herbstlichen Parkanlagen. Die Lichter einiger Laternen flammten gerade auf, als er die Wagentür öffnete. Weit weg, am Horizont hinter den dunklen Kronen der alten Parkbäume, zuckte ein diffuses Wetterleuchten im schwarzgrauen Himmel, als er sich in den spärlichen Abendverkehr einordnete und in Richtung Stadtring davonfuhr.

... draußen vor der Stadt

Sabine lebte weiter draußen vor der Stadt. Ihr Haus stand an dunklen Waldrändern eines flachen Hügelzuges. In der Nähe lagen noch einige weitere Grundstücke verstreut, ansonsten war die Gegend noch recht ländlich-einsam. Felder, Wiesen und hin und wieder einige Waldstreifen prägten hier die Landschaft im schon fernen Weichbild Frankfurts. Wolf steuerte den Wagen vorsichtig über die hier zunehmend unebenen Wege. Kieslöcher und Wasserpfützen breiteten sich aus. Endlich hatte er sein Ziel erreicht und stellte das betagte Fahrzeug an Sabines Gartenzaun ab. Er brauchte nicht zu läuten, die Tür tat sich schnell auf und die Bewohnerin des Anwesens lies ihn eintreten. Im kleinen, dunklen Flur hing sie sich schon an ihn. „Endlich, endlich bist du wieder da,“ hauchte sie ihm ins Ohr. „Du sollst doch nicht so lange in der Stadt bleiben, wenn ich hier auf Dich warte.“ Im geräumigen, gemütlich eingerichteten Wohnraum, in dem es sogar einen kleinen Kamin aus Feldsteinen gab, saßen sie sich dann gegenüber. Der Tee stand schon auf dem Tisch, und das Abendbrot war in der Küche des Landhauses vorbereitet. Wolf fühlte sich bei Sabine wohl, die ihn jetzt intensiv mit ihren grünlichen Augen ansah und augenscheinlich versuchte, seine Gedanken zu lesen. Sabine war keine von den unerträglichen dünnen Modepüppchen, deren Fotos jetzt wieder die Zeitschriften füllten, die ihren Leserinnen einen so völlig fremden wie unwirklichen Lebensstil vorgaukelten und dies alles zum allgegenwärtigen Trend erhoben. Wie sie vor ihm auf dem Sofa saß, die Beine keck übereinandergeschlagen, zeigte sie ihm in dem anliegenden grauen Pulli und der hellen Hose deutlich wieder ihre für ihn so begehrenswerte Figur. Sie lächelte, als sie seine leuchtenden Augen bemerkte. „Du mußt erst essen, und ich auch, du Wilder...“ Sie stand auf, ging in die Wohnküche nebenan und holte eine große, kalte Platte. „Greif zu, ich brauche doch keinen ausgehungerten, sondern einen kräftigen Mann“, sagte sie leise mit einem listigen Lächeln auf den Lippen. Setzte jedoch gleich sachlich hinzu: „Aber mal Spaß beiseite, hast Du Dich nun entschlossen? Willst du die Firma Deines Vaters weiterführen oder geht da wirklich nichts mehr? Und was ist denn nun eigentlich bei dem komischen Anwaltstermin rausgekommen?“

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