Axel Rudolph - Auslandspass Nr. 188042

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Auslandspass Nr. 188042: краткое содержание, описание и аннотация

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Ein Schuss löst sich in der Nacht – ein Schuss, der viele Fragen aufwirft. Alles scheint sich um einen Pass zu drehen, der aus einer Jagdhütte verschwunden ist. In der Hütte befand Jagdpächter von Dahlen sich nämlich auch. Und der ist jetzt mausetot. Niemand scheint etwas über diesen fremden Reisepass zu wissen. Nur die kesse Olga, deren Aussage wenig glaubwürdig scheint, bringt Licht in das Dunkel. Die mörderische Spur zeigt Richtung Amerika und schon bald hegt die Polizei einen furchtbaren Verdacht. "Den ganzen Tag hat es geregnet. Erst gegen Abend hat der Wind die Regenwolken vertrieben. Durch ziehende Wollenfetzen zwängt sich schon ein bleicher, dunstumkränzter Mond zeitweise hervor.-

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„Wieso Ihretwegen?“

„Sag’s ihm doch, Otto! Immer feste weg, sonst glaubt der noch wirklich, du hättst det hier getan! Damit Se ’t wissen, Herr Panz! Dahlen ging mir nach. Er hat selber zu Otto’n gesagt, er könne ihm ruhig ’n paar Böcke wegschießen, wenn ich ... na also, wenn ich mal in die Jagdhütte käm!“

Dem Wachtmeister steigt das Blut in die Stirn. „So, so. Das sind ja ... nette Sachen. Und Sie, Fräulein Brielow ...?“

„Wat Sie machen, sind wohl keene netten Sachen? Otto’n verdächtigen, daß er ’n Sticke Mörder wär! Aber nu wissen Sie det, Herr Panz. Wenn Otto hätt wildern wollen, da braucht er noch lange keinen totzuschießen. Und überhaupt — wer so wat denken kann, das ... das muß ’n ganz dummer Mensch sein!“

„Nun aber Schluß, Fräulein Brielow. Alles Weitere wird sich ergeben. Gehen Sie jetzt gefälligst ...“

Wachtmeister Panz bricht ab und sieht befreit nach dem Waldrand, wo ein Kraftwagen über den schmalen Weg holpert. Endlich! Die Mordkommission. Er rückt sein Koppel zurecht, geht der Gruppe, die dem Wagen entstiegen ist, entgegen und meldet. Eine Weile bleiben sie am Waldrand stehen, lassen sich Bericht erstatten und mustern die Gegend. Dann kommen sie auf das Jagdhaus zu. Neben dem Wachtmeister ein sehr sorgfältig gekleideter jüngerer Herr von der Staatsanwaltschaft und ein straffer, soldatisch aussehender Herr von der Kriminalpolizei. Dahinter der Polizeiarzt und der Fahrer, der ein Köfferchen trägt.

„Traf sich leider so ungünstig, daß der Kriminalkommissar nicht mitkonnte“, hört Otto Brielow den eleganten Herrn im Vorbeigehen zu Wachtmeister Panz sagen. „Mordsache in Berlin. Auch die Reserve-Mordkommission war unterwegs. Es ist schon ein Kreuz. Na, Kriminalassistent Becker wird also zusammen mit mir die Sache hier bearbeiten.“

„Jawohl, Herr Assessor.“

Dann sind sie drinnen in der Jagdhütte. Sachliche, nüchterne Tätigkeit. Photoauslöser schnappen. Magnesiumschwaden durchziehen den Raum. Systematische Suche mit der Lupe. Sorgsames Nehmen und Sicherstellen von Abdrücken. Messungen, Untersuchung der Mordwaffe, der Tür und der Fensterläden. Während der Assessor von der Staatsanwaltschaft mit Wachtmeister Panz das Inventar aufnimmt und jede Kleinigkeit aus den Taschen des Toten sorgfältig registriert, streift Assistent Becker methodisch die nähere Umgebung der Hütte ab, besichtigt den Holzschuppen, in dem noch das Fahrrad Dahlens steht, läßt sich genau die Fundstelle des Schlüssels zeigen, kniet mehrmals nieder und untersucht das Erdreich, macht zweimal einen Abdruck und vergewissert sich durch Nachfragen, ob jemand von den Anwesenden den Platz betreten hat.

Es dauert recht lange, bis Otto Brielow aufgefordert wird, in die Jagdhütte zu kommen. Die Leiche ist jetzt auf eines der Betten im Schlafzimmer gelegt worden und mit einem Laken bedeckt. An dem langen Tisch in der Wohnstube, unter den vielen Gehörnen und Geweihen sitzen Assessor Hakkedans und Kriminalassistent Becker. Wachtmeister Panz steht in straffer Haltung neben der Tür. Eine kleine Schreibmaschine ist aufgestellt und ein unbeschriebenes Blatt hängt heraus. Wie ein kleiner, gieriger Hund sieht sie aus, dem die Zunge aus dem Maul hängt.

Assistent Becker nimmt die Personalien auf.

„Otto Brielow, Landwirt, geboren am 15. 8. 1905 zu Pritzow, wohnhaft daselbst, ledig, evangelisch, nicht vorbestraft.“

„Zur Wahrheit ermahnt, gibt der Vernommene auf Befragen an ...“ Assistent Becker macht eine Pause, sieht von der Maschine auf und heftet seine ruhigen, scharfen Augen auf Otto Brielows erregtes Gesicht.

„So, nun erzählen Sie mal.“

2.

Es ist bereits spät am Nachmittag und die Lichter brennen schon in den Diensträumen des Polizeipräsidiums, als Kriminalkommissar John zurückkehrt, sich pustend aus seinem Mantel schält und die Aktentasche auf den Tisch wirft.

„Puh! Hat lange gedauert. Aber dafür ist der Fall auch gleich radikal erledigt worden. Hier, Stengel, bringen Sie die Akten gleich hinauf zum Herrn Oberstaatsanwalt. Die Mordsache Brunnenstraße ist für uns damit erledigt. Na, Sie sind ja durch mein Telephonat bereits im Bilde.“

„Jawohl, Herr Kommissar.“

John händigt dem Beamten einen Stoß Akten ein und nickt seinem zweiten Mitarbeiter zu. „Da sind Sie ja auch, Becker. Na, Sie waren draußen in dem Kaff? Wie heißt’s doch?“

„Pritzow, Herr Kommissar.“

„Richtig. Na, und? Wie war die Sache? Etwas für uns?“

„Ich bin von dem Vorliegen eines Verbrechens überzeugt.“ Assistent Becker nähert sich dem Schreibtisch, hinter dem John sich mit einem Erleichterungsseufzer niedergelassen hat, und schiebt einige Berichte vor ihn hin. „Der Jagdpächter von Dahlen ist nicht, wie zuerst angenommen, durch einen Schuß getötet worden, sondern durch einen Hieb mit einem hammerartigen Gegenstand, wie der Arzt zweifelsfrei festgestellt hat. Der Schuß muß dem Toten nachher beigebracht worden sein. Wahrscheinlich, um Selbstmord oder Unglücksfall vorzutäuschen!“

„Sieh da, sieh da!“ John studiert mit fachmännischer Schnelle den Bericht der Mordkommission und das ärztliche Gutachten. „Schädelknochen durch Schlag zertrümmert ... beide Wunden tödlich ... Schlüssel in der Nähe des Jagdhauses gefunden ... steht zu vermuten, daß der Täter ... Hm, haben Sie diesen Otto Brielow vorläufig festgenommen, Becker?“

„Nein, Herr Kommissar. Brielow ist ein in Pritzow ansässiger Landwirt, ein reichlich primitiver Mensch, den wir schnell genug erwischen würden, wenn er wirklich zu fliehen versuchte. Ich habe darum vorläufig von einer Festnahme abgesehen. Außer der von Brielow selbst erwähnten Tatsache, daß er sich zur Tatzeit in der Nähe des Jagdhauses befand, liegen ja eigentlich keine Verdachtsmomente gegen ihn vor. Wenn er aber zu türmen versucht ...“

„Hätten wir einen Beweis, meinen Sie? Falsch, lieber Becker. Gerade einfache Menschen machen oft derartige Dummheiten, aus reiner Angst, unschuldig in so eine Sache verwickelt zu werden. Aber sonst haben Sie recht. Das Material genügt noch nicht zu einer Festnahme. Hm. Ihre eigenen Eindrücke?“

„Auf Anhieb sieht es so aus, als ob Brielow der Täter sein könnte“, meint Becker bedächtig. „Er scheint wohl ein bißchen gewildert zu haben. Ein Zusammenstoß mit dem als sehr barsch geschilderten Jagdpächter könnte zu der Tat geführt haben. Auch die Einlassung des Brielow, er habe um die Tatzeit allerlei Verdächtiges bemerkt — den Mann im Auto und so weiter —, legt den Verdacht nahe, daß er uns auf falsche Spuren locken möchte. Andererseits — haben Herr Kommissar schon die Aussage der Hilde Brielow gelesen?“

John überfliegt rasch das Vernehmungsprotokoll, langt nach dem Rotstift und unterstreicht kräftig einige Stellen.

„Also — nach der Aussage der Schwester hat Dahlen ihr bereits seit längerer Zeit nachgestellt. Er hat ihr gesagt, wenn sie ihn mal in der Jagdhütte besuchen wolle, könne ihr Bruder Otto ihm gut und gern ein paar Böcke wegschießen. Hm.“

„Ich habe mich in Pritzow informiert, Herr Kommissar. Die Aussage der Hilde Brielow ist nicht unglaubhaft. Mehrere Ortsbewohner bestätigen, daß von Dahlen ein Auge auf das hübsche Mädchen geworfen hatte und ihr gelegentlich nachstieg. Herr von Dahlen war zwar verheiratet, aber nichtsdestoweniger ein großer Jäger vor dem Herrn. Nicht nur in Bezug auf seine Rehböcke.“

„Sie meinen also, Otto Brielow hätte sich durch seine hübsche Schwester zu helfen gewußt, wenn er von dem Jagdpächter beim Wildern ertappt worden wäre. Na, wollen mal sehen. Was ist das hier für ein Abdruck? Frauenschuh?“

„Durch den Regen waren brauchbare Spuren da draußen nicht feststellbar, Herr Kommissar. Auf dem Kienboden des Waldes schon gar nicht. Diese Fußspur fand ich zwei Meter von der Tür der Jagdhütte entfernt. Die Spitze des Schuhs zeigt nach der Hütte.“

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