Horst-Joachim Lüdecke - Energie und Klima

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Mit der Energiewende und im Klimaschutz erfindet sich Deutschland neu. Es nimmt dabei eine weltweite Sonderstellung ein. Die komplette Umgestaltung der elektrischen Stromversorgung wurde auf den Weg gebracht. Was früher nur die zuständigen Ingenieure beschäftigte, interessiert heute vor dem Hintergrund aktueller politischer Entscheidungen die gesamte Gesellschaft. Die aktuelle Energiewende und die Klimaschutzmaßnahmen können nur dann sinnvoll sein, wenn sich hieraus Vorteile für den Naturschutz, die Versorgungssicherheit mit elektrischem Strom und die Kosten ergeben. Dieses Buch untersucht die Chancen, Risiken, Vor- und Nachteile des deutschen Weges. Die Konkurrenzfähigkeit unseres Landes, die Sicherheit gegen Stromausfälle, die Steuerlast, die Energiekosten jeden Bürgers und schließlich die Umwelt stehen auf dem Spiel.

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Aber noch einmal zurück zu Wetterextremen! Unvermeidbar immer wieder auftretende Extremwetter führen zu ansteigenden Sach- und Personenschäden, weil die Schadenswerte steigen. Dies wird aber sowohl von der ARD-Tagesschau, als verständlicherweise auch vom großen Versicherer Munich Re salopp und ohne sachlichen Nachweis als Folge „zunehmender Extremwetter“ verkauft. Wegen abnehmender Bauflächen wird zunehmend in durch Hochwasser oder Lawinen gefährdeten Gebieten gesiedelt. Die Anzahl der Menschen auf der Erde nimmt zu. Von den großen Versicherungen werden dagegen diese Schäden aus nachvollziehbaren Gründen dem Klimaeinfluss des Menschen zugeschrieben. Den gegen Wetterunbilden nur scheinbar abgesicherten Zivilisationsgesellschaften ist zudem eine grundlegende Erkenntnis abhandengekommen: Die Natur ist uns nicht freundlich gesonnen, und wir müssen uns – bei allem notwendigen Umweltschutz – immer vor ihr schützen.Das beginnt mit Impfungen gegen gefährliche Krankheiten und endet mit Schutzmaßnahmen tief gelegener Länder gegen Sturmfluten, Holland ist hier Musterbeispiel. Da der Mensch kaum ein Gefühl für die Wetterentwicklung über dreißigjährige Zeiträume besitzt, werden Extremwetter oft als ungewöhnlich empfunden. Die Erzählungen von älteren Leuten, die oft von schlimmeren Wetterverhältnissen zu berichten wissen, werden dabei regelmäßig ignoriert oder vergessen. Meteorologen haben für solche Irritationen über „gefühlt“ ungewöhnliches Extremwetter den kühlen Spruch des Fachmanns parat: „ Das Gewöhnliche am Wetter ist seine Ungewöhnlichkeit “.

Von diesen Fakten unberührt, hat die deutsche Politik dennoch massive und extrem kostspielige Klimaschutzmaßnahmen auf den Weg gebracht, die im zweiten Buchteil unter „Energie“ näher beschrieben werden. Reale Umweltprobleme geraten darüber in Vergessenheit. Der gebotene Schutz von Landschaften und Wildtieren wird durch heute über 200 m hohe Windturbinen aufgegeben. Windturbinen sind nichts anderes als extrem umweltschädliche Industrieanlagen, die riesige Bauschneisen in Wäldern verursachen und Unmengen von vergrabenem Stahlbeton in deutschen Naturschutzgebieten hinterlassen. Mit solchen Maßnahmen beabsichtigt die aktuelle deutsche Politik, die Emissionen des für unser Klima als schädlich definierten Treibhausgases CO 2unter Inkaufnahme extrem hoher Kosten zu reduzieren. Dabei sind Windräder alles andere als CO 2-einsparend. Kernkraftwerke sind es dagegen wirklich. Der deutsche Aktivismus in CO 2-Vermeidung lässt vor allem die realen Umweltgefahren in den Hintergrund treten: hier sind stellvertretend die Schädigung der Weltmeere durch Überfischung und Vermüllung, das Verschwinden von Regenwäldern und weltweit sinkende Grundwasserspiegel infolge zu starker industrieller und landwirtschaftlicher Entnahmen zu nennen.

In Befolgung der EU-Klimabemühungen werden durch Meinungslenkung von Politik und Medien die unzähligen Ursachen von Klimaänderungen hierzulande nur noch auf ein einziges Agens reduziert: Der durch Industrie und Landwirtschaft erzeugte Anstieg von Kohlendioxid in der Atmosphäre, einem Treibhausgas mit dem chemischen Kürzel CO 2, verursache schädliche Klimaänderungen. Diese Annahme wird mit einer simplizistischen und zudem noch sachlich falschen Argumentationskette begründet:

1 Ende des letzten Jahrhunderts wurde es hierzulande wärmer, wobei allerdings seit etwa 20 Jahren die Temperaturen globalweit stagnieren (s. Bild 4 unter 2.2).

2 CO2 ist ein Treibhausgas, dessen Anteil in der Atmosphäre, vom Menschen verantwortet, zunimmt (s. Bild 20 unter 2.5.5).

3 Die jüngste Erwärmung wurde daher vom menschgemachten CO2 verursacht und wird sich in Zukunft schädlich auf das Weltklima auswirken.

Die aus den ersten beiden zutreffenden Behauptungen gezogene „Conclusio“ in der dritten Behauptung ist natürlich im Allgemeinen unzulässig. Sie könnte nämlich dem folgenden lustigen logischen Trugschluss entsprechen: „ In vielen deutschen Gemeinden zu Beginn des vorigen Jahrhunderts nahmen die Geburtenzahlen und gleichzeitig die Storchpopulationen ab, daher müssen die Kinder vom Storch gebracht worden sein" 118 .

Natürlich ist bei aller Statistik immer auch noch ein realer, kausaler Zusammenhang nötig, um nicht in eine logische Falle zu geraten. Dieser Zusammenhang wäre bei der Klimafrage der physikalische Nachweis, dass zusätzlichesanthropogenes CO 2einen maßgebendenEinfluss auf die globale Erdtemperatur ausübt. Hierbei sind die entscheidenden Adjektive „ zusätzlich“ und „ maßgebend“ . CO 2ist das zweitstärkste Treibhausgas nach dem Wasserdampf (s. Tabelle 1 unter 2.5.2). Entscheidend ist indessen nur, wie stark das zusätzliche, vom industrialisierten Menschen in die Erdatmosphäre entlassene CO 2erwärmt. Ist dieser Effekt stark, oder ist er vernachlässigbar? Nur um diese Frage kann sich eine seriöse Debatte drehen. Tatsächlich konnte bis heute kein direkter Nachweis einer Beeinflussung von Erdtemperaturen durch menschgemachtes CO 2auf der Basis von Messungen erbracht werden – geschweige denn der Nachweis eines „maßgebenden“ Einflusses.

Klima-Alarm wird trotz dieses fehlenden Nachweises dennoch von Politik und den meisten Medien als evident vorgegeben. Einwände von Klimaforschern, die Besonnenheit anmahnen, werden als Erbsenzählerei von unbelehrbaren „Klimaskeptikern“ abgetan. Immerhin sagen die wissenschaftlichen IPCC-Berichte lediglich aus, dass eine maßgebende anthropogene Beeinflussung der Klimaentwicklung nur geschätztwird. Dieses wichtige Caveat (estimated = geschätzt) im IPCC-Bericht für Politiker 28, lautet im Wortlaut zitiert „ Human activities are estimated to have caused approximately 1.0 °C of global warming above pre-industrial levels “. Dies ist wohlgemerkt erst eine Schätzung der unbekannten anthropogenen Erwärmung bis heute. Was die Güte der Schätzungen angeht, welche erst die Zukunft betreffen, sollte sich der Leser gegen mögliche Enttäuschung wappnen. Die Folgen solcher Zukunftsschätzungen des IPCC manifestieren sich zudem erst in 100 Jahren – wohlgemerkt, falls richtig „geschätzt“ wurde. Bis dahin leben die „Schätzer“ nicht mehr. Dies ist sicher ein entscheidender Unterschied zu dem, was viele Medienredakteure und Politiker glauben, den IPCC-Berichten entnehmen zu dürfen. In den wissenschaftlichen IPCC-Berichten ist natürlich deswegen nur von Schätzungen die Rede, weil Wahrscheinlichkeiten, deren Signifikanz 29nicht belegbar ist, nun einmal freie Schätzungen sind und mit ordentlicher Statistik wenig zu tun haben. Entsprechend basieren die Wahrscheinlichkeitsaussagen des IPCC auch auf der umstrittenen Bayes-Statistik 30.

Die Kristallkugel, aus der das IPCC seine Zukunftsschätzungen abliest, sind Klimamodelle, keine Messdaten! Klimamodelle liefern darüber hinaus nur Szenarien und keine Prognosen (s. unter 2.5.4). Ob solche „Szenarien“ für politische Entscheidungen brauchbar sind, darf bezweifelt werden. Mit Klimamodellen wird, wohl zum ersten Mal in der Geschichte der modernen Naturwissenschaften, die Beweislast für physikalische Aussagen umgekehrt. Modelle hatten sich stets nach den Messungen zu richten. Heute hat man dieses bewährte Grundparadigma der Physik in der Klimamodellierung auf den Kopf gestellt. Der Physik-Nobelpreisträger Richard Feynman hatte lange vor dem Klima-Hype zu diesem Thema allgemein und unmissverständlich Stellung bezogen:

Egal, wie bedeutend der Mensch ist, der ein Modell vorstellt, egal, wie elegant es ist, egal wie plausibel es klingt, egal wer es unterstützt, wenn es nicht durch Beobachtungen und Messungen bestätigt wird, dann ist es falsch.

Die wichtigste Frage besteht nun offenbar darin, ob es sinnvoll ist, auf eine Bedrohung zu reagieren, die nur mit Szenarien von unsicheren Modellen begründet wird. Dies könnte allenfalls sinnvoll sein, wenn die Bedrohung mit belastbaren Fakten und einer nachvollziehbaren Signifikanzanalyse belegt werden kann. Anderenfalls handelt es sich um herausgeworfenes Geld, das dem echten Umweltschutz fehlt. Als Musterbeispiel für eine zuverlässigePrognose kann das weitere Ansteigen der Erdbevölkerung in den nächsten Jahrzehnten genannt werden. Die Erwachsenen der nächsten Generation sind nämlich bereits geboren. Schwächere Kandidaten sind Katastrophen, die zwar real sind, aber mit nur extrem kleiner Wahrscheinlichkeit auftreten. Hier wäre etwa der Einschlag eines großen Meteoriten zu nennen, der einen erheblichen Teil der Weltbevölkerung auslöschen und die Erde für Jahrzehnte unbewohnbar machen kann. Auch eine weltweite tödliche Pandemie würde zu dieser Gruppe gehören. Schwächster Kandidat aller Bedrohungen ist dagegen eine menschgemachte Klimakatastrophe. Bei ihr ist sogar ihre Existenz unsicher und sie ist unmöglich mit einer Wahrscheinlichkeit zu beziffern. Daher ist es nunmehr nachvollziehbar, dass nachdenkende Mitbürger anfangen misstrauisch zu werden und kritische Fragen zu stellen. Äußerungen von renommierten Klima-Fachexperten liefern auf solche Fragen die ersten Antworten, wie zum Beispiel von

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