Lise Gast - Die Sache, die man Liebe nennt

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Weil Lex der Meinung ist, dass ihr Freund Jochen Achtung und Zuversicht verdient, akzeptiert sie seinen Heiratsantrag. Mit grosser Verantwortung bereitet Jochen das gemeinsame Leben der beiden vor, worin Lex Leidenschaft für das Reiten allerdings keinen Platz mehr hat… Denn Jochen macht sich Sorgen, dass seiner zukünftigen Frau beim Reiten etwas zustossen könnte. Tatsächlich? Oder ist Jochen etwa nur eifersüchtige auf die Lexs Liebe zu den Pferden? Lex lässt sich aber nicht einschränken und nimmt trotz Jochens Bedenken an einem Reitlehrerkurs teil, wo sie Tim trifft, der genauso fühlt wie Lex.... – eine bezaubernde Liebesgeschichte beginnt. Lesenswert!-

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Jochen kam wieder herein, setzte sich ans Feuer, rieb sich die Hände. Uli gab ihm einen Whisky herüber. Er sah nachdenklich die klare Flüssigkeit an, ehe er das Glas an den Mund hob.

»Auf das Haus. Auf unser Haus«, sagte er dann leise und trank es aus. Später erzählte er, daß er hinüber in die Telefonzelle gegangen sei und den Kauf des Hauses perfekt gemacht habe. Zugesagt, endgültig.

»Schön, Alexandra?«

»Traumhaft schön, Jochen.«

Plötzlich war etwas Neues da. Etwas Ungeahntes, Überraschendes, etwas, das eine bisher vorhandene Lücke füllte. Was aber? Ich wußte es nicht, vermochte nicht, es zu benennen, fühlte es nur, das aber sehr stark. Dankbarkeit – nicht für das Haus, für etwas viel Kostbareres –, Rührung, Hochachtung, Zuneigung – dies alles war dabei, aber nicht nur dies. Liebe? Ich wagte nicht, dieses Wort zu benützen. Ich sah Jochen an, voll dieses neuen Gefühls – tief angerührt, ja, aufgerührt, und etwas beschämt: Ich bin es nicht wert ...

»Ja, Jochen, traumhaft schön«, sagte ich nochmal, und dabei wurden meine Augen naß. Das war ein Ja, ich merkte es, indem ich es aussprach. Das Ja. Und mir war gar nicht mehr zweifelnd zumute, sondern so, wie man sich in einem warmen Bad ausstreckt: glücklich, gelöst. Ich hatte so etwas noch nie erlebt.

›Die beiden müßten jetzt allein sein‹, fühlte Uli sehr genau und grübelte, welchen Grund, sofort wegzumüssen, sie sich in Windeseile aus den Fingern saugen könnte. Aber ihre Phantasie ließ sie im Stich, es saß sich allzu köstlich hier.

›Wie gut, daß Uli da ist‹, dachte ich, ›auf diese Weise halte ich wenigstens den Mund. Wenn ich das sagte, was ich eben feststellte – nein, das bring’ ich nicht fertig. Jochen – wer hätte das gedacht.‹

»Bedauerlich, daß man nicht mehr das alte Germanentum des Brautraubes pflegt‹, dachte Dr. Joachim Schneider, ›sondern die Zeit des Aufgebotes abwarten muß.‹ Dieser verwegen revolutionäre Gedanke war zweifellos der absonderlichste in diesem Haus, das noch keiner bewohnt hatte. Und daß er ausgerechnet diesem Mann kam, zeigt, wie sehr der Mensch von seiner Umwelt geprägt wird.

Das dicke Ende kam nach. Als wir heimkamen, lag ein Zettel da, ich solle Mutti anrufen. Mir schwante nichts Gutes. Solche Zettel sind meist Anzeichen von »catastrophe, catastrophe!«, wie unser französischer Austauschstudent zu sagen pflegte, sooft Mutti angebraust kam: »Du mußt aber sofort ...«

Ich tat also sofort. Jochen war weggefahren. Er hatte Uli und mich treu nach Hause gebracht und sich dann wohlerzogen verabschiedet. Zu zeitig, wie man sah. Ein anderer – einer von unsern Jungen etwa, die in unserm Alter und oft in ähnlichen Schwierigkeiten sind wie wir – wäre noch mit raufgekommen.

Nun sah es bei uns, zugegeben, nicht übertrieben ordentlich aus, man erinnere sich an den Spiegel. Insofern war es ja gut, daß er nicht hereinsah. Es ist gewiß unklug, künftige Ehemänner unnötig zu schocken. Aber er hätte den Zettel miterlebt und das anschließende Gespräch.

Mutti war sehr froh, daß ich anrief.

»Ronald hat sich das Schlüsselbein gebrochen, du mußt dich mal um ihn kümmern«, sagte sie, »ich kann nicht weg, wirklich nicht. Vater muß nach der letzten Attacke gehütet werden wie ein kleines Kind, ich kann ihn nicht eine Stunde allein lassen. Aber du hast ja den Wagen und bist nicht weit von Lauterbach.«

»Ich hab’ den Wagen nicht mehr, Mutti ...«, ›und ich bin mit Jochen Schneider verlobt und ziehe in ein wunderbares Haus ...‹ Komisch, es kam nicht über meine Lippen. Aber Lauterbach, Lauterbach!

»Verkauft? Wie dumm. Könntest du nicht trotzdem ...« Mutti ist es gewöhnt, daß ihre Kinder, Söhne wie Tochter, ihre fahrbaren Untersätze wechseln, einen Wagen verkaufen, weil er zu durstig geworden ist und Öl säuft, um einen unglaublich sparsamen dafür zu nehmen, der in vier Wochen eine viel schlimmere Macke aufweist. Ich hatte meinen letzten überraschend gut verkauft an jemanden, der damit nach Finnland fahren wollte. Sollte sich nun auf dieser Reise herausstellen, daß Getriebe und Lenkung nicht mehr das waren, was man bei einem fabrikneuen erwartet, so waren beide, Mann und Auto, auf jeden Fall weit fort von mir. Mein Wagen bestand also zur Zeit aus ein paar Zahlen auf meinem Girokonto.

»Doch, wenn du meinst, mach’ ich es schon möglich«, sagte ich, ohne zu Ende gedacht zu haben, »natürlich fahre ich rauf und kümmere mich um Ronald. Sorg dich nicht, Mutti. Schlüsselbein, wer hat das noch nicht gebrochen! Jeder Reiter mehrere Male!«

»Schon, aber vielleicht ist auch eine Gehirnerschütterung dabei. Er muß liegen«, sagte Mutti. »Sei streng mit ihm – und daß er mir keinen Alkohol erwischt! Das vor allem! Mach ihm die Hölle heiß. Fein, daß du fährst. Ich bin sehr beruhigt.«

Aufgelegt. Ich legte auch auf. Uli hatte, wie es bei uns beiden üblich ist, mitgehört, nachdem ich ihr einen Wink gegeben hatte. Wir sahen einander an.

»Du fährst?«

»Ich fahre.«

»Und Jochen?«

»Jochen kann doch nichts dagegen haben, wenn ich mich um meinen Bruder kümmere.« Ich hatte Uli genau verstanden.

»Eben! Außerdem –«

»Was ist außerdem?«

»Außerdem brauchst du ihm ja nicht sofort in die Ohren zu trompeten, daß du nach Lauterbach fährst. Wollte er morgen kommen?«

»Übermorgen.«

»Also hast du morgen frei.«

»Was heißt hier ›frei‹«, ärgerte ich mich. »Ich werde doch tun dürfen, was ich für richtig halte, zum Donnerwetter.«

»Glaubst du? Du liegst in Rosenketten, vergiß das nicht. Jochen ist kein Mann, mit dem man willkürlich umspringen kann.«

»Wer springt denn um? Ist das umgesprungen, wenn man sich um seine Familie kümmert?«

»Lex«, sagte Uli, »wärst du auch bereit, sofort zu Ronald zu fahren, wenn er nicht in Lauterbach wäre?«

»Ich würde ...«, sagte ich hitzig. Dann stockte ich. Und dann lief ich dreimal im Zimmer auf und ab. Schließlich blieb ich vor Uli stehen.

»Uli«, sagte ich, und es klang bemerkenswert kleinlaut, ich merkte es selbst, »du bist doch verheiratet. Oder – jedenfalls – sag, darf man dann wirklich nicht mehr, was man will? Muß man bei allem fragen? Wie ein kleines Kind? Und riskieren, sich etwas verbieten zu lassen? Ist das heute noch so? Bleiben wir Frauen wirklich abhängig von der Güte und Laune des Herrn der Schöpfung, von nun an bis in Ewigkeit?«

»Willst du eine richtige Antwort haben oder ›Nur so‹?« fragte Uli.

»Eine richtige.«

»Also: Wenn man den andern liebt, dann will man gar nichts anderes als er, verstehst du. Da will man nur, daß er zufrieden ist mit einem, daß man ihm gefällt, daß man ihn jeden neuen Tag davon überzeugt: Du bist mit mir nicht angeschmiert. Mit meinen dürren Worten formuliert, entschuldige. So aber empfinde ich es.«

»Hm.« Ich stand und überlegte. »Und du meinst, Jochen gefällt es nicht, wenn ich jetzt nach Lauterbach fahre? Wenn ich ihn frage, verbietet er es mir?«

»Verbieten wird es Jochen vielleicht nicht. Aber – lassen wir es auf sich beruhen, Lex, was er tun würde . Stell dich dumm. Frag nicht. Vielleicht erfährt er es gar nicht. Mundhalten können gehört auch zum Verheiratetsein. Ich leih mir morgen Ceskas Wagen und fahr’ dich rauf.«

»Schön«, sagte ich nach kurzem Nachdenken. Ich sagte es entschlossen, und so war es beschlossen.

Aber eines merkte ich schon: So einfach ist sie nicht, die Sache, die man Liebe nennt.

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