Lise Gast - Die Sache, die man Liebe nennt

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Weil Lex der Meinung ist, dass ihr Freund Jochen Achtung und Zuversicht verdient, akzeptiert sie seinen Heiratsantrag. Mit grosser Verantwortung bereitet Jochen das gemeinsame Leben der beiden vor, worin Lex Leidenschaft für das Reiten allerdings keinen Platz mehr hat… Denn Jochen macht sich Sorgen, dass seiner zukünftigen Frau beim Reiten etwas zustossen könnte. Tatsächlich? Oder ist Jochen etwa nur eifersüchtige auf die Lexs Liebe zu den Pferden? Lex lässt sich aber nicht einschränken und nimmt trotz Jochens Bedenken an einem Reitlehrerkurs teil, wo sie Tim trifft, der genauso fühlt wie Lex.... – eine bezaubernde Liebesgeschichte beginnt. Lesenswert!-

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3

Ich habe mein »Bestes« angezogen, ein sportliches Kostüm mit Pulli. Darin mochte ich mich am ehesten leiden; Uli hat ein so ausgesprochenes Talent, sich immer passend und vorteilhaft anzuziehen, daß ich meist neben ihr resigniere. Heute aber kam es für mich drauf an, hübsch auszusehen – ich gab mir alle Mühe. Sogar ein Paar neue Halbschuhe hatte ich mir gekauft, und die Strümpfe – hatten sie auch keine Laufmasche?

»Machlos!« trieb Uli mich an, »einen Verlobten läßt man nicht warten.«

»Herrje, immer diese Hast«, knurrte ich, in den Tiefen unseres gemeinsamen Schrankes wühlend, »wenn es ums Heiraten geht, drehen die Vernünftigsten durch.«

»Es geht ja gar nicht um mich«, sagte Uli friedlich. »Ich meine nur, du solltest Jochen nicht mit Kleinigkeiten verärgern. Verlobt sein heißt klug sein.«

»Natürlich.« Ich hatte mich nochmals gesetzt und betrachtete nachdenklich den noch blanken Ring am linken vierten Finger. »Verlobt sein ist komisch, aber auch schön. Es beruhigt. Verheiratet sein wahrscheinlich noch mehr.«

»Ach, was du dir so denkst ...« Uli zupfte vor dem Spiegel an sich herum. »Es beruhigt – in einer Art schon. Aber Baldrian zum Beispiel beruhigt auch – und hu, nein ...« sie schüttelte sich. »Reden wir nicht davon.«

»Sondern schweigen wir weiter zweistimmig von etwas anderem«, sagte ich, ausbrechend. »Von deinem verdammten Pessimismus in bezug auf die Ehe – und deinem vermaledeiten Sarkasmus den Männern gegenüber. Ja, und deiner höllischen Unkerei, was meine Zukunft betrifft. Warum in aller Welt soll ich nicht heiraten wie tausend andere und eine gute Ehefrau werden und sieben bis neun herzige Kinderchen in die Welt setzen, alle mit Jochens Klugheit begabt und seiner Ruhe, seiner Verläßlichkeit und ...«

»Und seiner Denkerstirn, sprich: werdenden Glatze«, vollendete Uli heiter und zog ihre Augenbrauen nach. Ich erraffte das erste, was ich zu fassen kriegte – die Haarbürste –, und schleuderte sie nach ihr, die sich blitzschnell duckte. Peng, machte der Spiegel. Wir standen beide einen Augenblick mucksstill und hielten den Atem an. Sieben Jahre Pech – wir dachten es beide. Aber es auszusprechen, war Uli zu taktvoll und ich zu abergläubisch.

»Ich war grade fertig und brauch’ keinen Spiegel mehr«, sagte Uli, aber es klang bemerkenswert lahm. Es klingelte an der Tür. Da kam Leben in mich.

»Räum die Scherben weg, so was darf er nicht sehen«, flüsterte ich rasch.

»Weil ...«

»Ach, weil so was nicht passieren darf. Es ist auch noch nie – wozu ihn also schockieren? Schnell, ich geh’ schon hinunter.«

Uli gehorchte. Unten stand Jochen – Dr. Joachim Schneider, Patentanwalt –, und begrüßte mich mit einem Kuß auf die Wange. Wir stiegen ein, ich vorn, Uli hinten. Jochen fährt einen seiner Stellung angemessenen, aber keineswegs protzigen Wagen. Ich saß und vermied es, Ulis Blick im Rückspiegel zu begegnen. Obwohl – nun, Uli sollte sich nur unterstehen zu grinsen, wenn ihr ihr Leben lieb war. Über Jochen wird nicht gegrinst, auch nicht heimlich. Ich war wild entschlossen, ihn zu verteidigen bis zur Selbstaufgabe, nun gerade.

»... aber mich ohne deine Zustimmung zu entschließen, das habe ich noch nicht gewagt. Dir soll es gefallen, das ist die große Hauptsache. Und ich weiß doch, daß du lieber draußen wohnst als in der Stadt. Aber ob es dir sonst gefallen wird ...«

›Nun hab’ ich nicht zugehört, na, ich werde schon herausbekommen, um was es sich handelt‹, dachte ich und lächelte ihn auf alle Fälle an.

»Natürlich wird es mir gefallen, wenn du es hübsch findest«, sagte ich bereitwillig.

»Vorsicht, Vorsicht. Es ist doch sehr wichtig«, sagte er und umfuhr einen Sattelschlepper mit Stroh auf dem Anhänger. Hier waren wir schon in ausgesprochen ländlichem Gebiet. »Das Haus liegt auf dem Dorf, nicht in einer hübschen Villensiedlung. ›Auf dem Dorf‹ ist auch nicht ganz richtig, es liegt vor dem Dorf. Der Mann, der es gebaut hat, wollte ringsherum alles aufkaufen, um die Aussicht nach keiner Seite hin zugebaut zu bekommen. Er starb ganz plötzlich, ehe er eingezogen war.«

Wir schwiegen alle drei. ›Wenn Uli jetzt ‚schönes Omen!‘ sagt, hau’ ich ihr eine runter‹, dachte ich, und Uli dachte vermutlich genau das, was auszusprechen ich ihr suggestiv verbot: ›Schönes Omen.‹ Sie sagte es indes nicht.

»Ist dir das arg?« fragte Jochen, was mich rührte. Eins zu Null für ihn, jawohl, auch Patentanwälte können, zumal in der Verlobungszeit, ungemein zartfühlend sein – ›durch Verliebtheit dem Schwachsinn nahe kommen‹, hätte Uli es zweifellos formuliert. Nun, die Gedanken sind frei, sagt ein altes Volkslied.

»Gar nicht arg!« sagte ich sogleich. »Ich meine, ich bedauere ihn natürlich, ihn und seine Familie ...«

»Hat er nicht«, berichtete Jochen. Sein volles, gescheites Gesicht mit der geraden Nase und den betäubend rasierten Wangen sah vorschriftsmäßig geradeaus. »Er war Junggeselle, der einzige, den ich in diesem Alter kenne, im näheren Bekanntenkreis jedenfalls.«

»Außer dir«, sagte ich und lachte, »außer dir – noch.«

»Ja, noch. Nicht mehr lange. Das eben wollte ich anschließend mit dir besprechen. Anschließend erst, und nur, wenn es dir gefällt. Wenn dir das Haus gefällt. Du mußt ehrlich sein, Alexandra, es ist eine wichtige Entscheidung für mich, verstehst du. Dann brauchten wir mit dem Heiraten nicht mehr zu warten. Worauf schließlich? Ich wollte dir meine Junggesellenwohnung mitten in der Stadt nicht zumuten, und ehe wir etwas anderes finden, das hätte natürlich eine Weile gedauert. Wenn wir aber dieses Haus kaufen ...«

Ich fühlte, wie es mir heiß in der Brust aufstieg. Geplant war nämlich, erst Ostern zu heiraten. Ostern – das liegt himmelweit, wenn der Herbst das Land vergoldet. Bis dahin hat man sich gewöhnt, ja, man sagt dann wahrscheinlich: ›Lieber ein Ende mit Schrecken.‹ Himmel, was für Ausdrücke für eine liebende Braut! Ich rief mich verwirrt zur Ordnung.

»Das wäre fein«, sagte ich also und fühlte einen Tritt von Uli, der mich schräg von hinten traf. Verstört überlegte ich, wie dies möglich sein konnte – ich saß doch auf einem ordentlichen Polster und hing nicht in Gurten wie in einem Citroën oder Renault oder einem andern sparsamen Studentenwagen.

»Wirklich? Du freust dich? Wie schön!« Jochen wandte mir einen Augenblick das Gesicht zu, und ich sah gerührt, wie es strahlte. O Jochen, natürlich freu’ ich mich.

»Aber ehrlich sein, Alexandra, bitte. Ich habe extra darum gebeten, daß deine Freundin mitkommt. Sie kennt dich und weiß, was dir gefällt. Und zu dritt kann man überhaupt besser besehen und beraten. Ich kaufe das Haus nur, wenn es euch beiden gefällt. Zufrieden?«

»Zufrieden? Mehr: dankbar«, murmelte ich. Uli trat wieder. ›Tritt du nur, infame Heuschrecke, ich werd’ es dir beibringen, wenn wir allein sind!‹ fauchte ich innerlich und war entschlossen, das Haus nun gerade schön zu finden. Nicht nur schön, sondern wundervoll. Und wenn der Dachfirst nach unten hing und die Decke des Wohnzimmers mit modischen Malereien verziert war, die einem für immer den Blick nach oben verekelten.

»Hier geht’s nach Lauterbach«, sagte Uli in mein leidenschaftliches Denken hinein. Ich fühlte eine herzliche Erleichterung. Uli ist doch die Beste, so borstig sie sich oft stellt.

»Richtig, hier biegt man ab. Einer meiner Brüder ist dort, zu einem Lehrgang. Ach ja, Lauterbach! Ich glaube, das wird meine schönste Zeit bleiben – vor der Ehe natürlich«, fügte ich schnell ein. »Dieser Kursus damals ... Lauterbach ist kein x-beliebiges Gestüt, Lauterbach ist ein Begriff, für jeden, der einmal dort war.«

»Ich hab’ es gehört. Und es soll auch deine schönste Erinnerung bleiben«, sagte Jochen freundlich. »Nur Reiten – nicht wahr, das hört nun auf. Ich bin froh, daß dir bisher nie etwas Ernstliches passiert ist. Wenn ich mir vorstelle, du säßest dort oben auf unberechenbaren Pferden – dort werden doch auch junge Pferde von Kursteilnehmern zugeritten –, dann hätte ich keine ruhige Minute mehr. Natürlich sehe ich auch einmal gern das schöne Material. Mit amerikanischen Geschäftsfreunden war ich einmal zur Hengstparade dort; die staunten, als sie hörten, wie alt das Gestüt ist. Alles Historische macht ihnen immer großen Eindruck.«

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