Hans Hyan - Nächte von Fondi
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„’Is ooch bessa, wa jehn“, sagte Kürassierwilhelm, „a fengt doch schon an ...“ und er faßte sich an die Nase.
„Ja, vadammt nochmal,“ meinte Schnepper und kratzte sich den Kopf, „man kann im Leben noch so sauba sein, kaum is ma drei Dare machulle (tot), dann stinkt man wie’n Hoppatz ... Schweinerei vadammte! sowat mißte nich sein!...“
„Ja, det is ebent die jettliche Weltornung,“ meinte Kürassierwilhelm bedächtig, „daran wirst Du nischt ändan un wir alle nich ... und wir ham uns doch eintlich ieberhaupt nich zu beklaren, wat fehlt uns denn?“
„Jo, Du!“ sagte der Augsburger und trank sein Seidel, wie ein echter Bayer, auf einen Zug leer, „Du konnscht di nit b’scheere, d’ hasch dei’ drei Mädele rumlaufe, dö bringe da scho d’ Miete z’samme! ... aba unsaans! ... wenn’s dös Unglick will un so a Frauenzimma wird amal unpaß, bal is z’ End mia dem Geldvadiene! ...“
„Jawoll,“ setzte Schnepper hinzu, „un wenn se mal keene eichne Bleibe (Wohnung) hat un se klettert ma bei een’, det heest, man jibbt ihr Obdach aus lauta Menschenfreindlichkeit“, in seinen kleinen grauen Augen flinkerte es bei diesen Worten humoristisch, „denn heeßt et jleich: schwere Kuppelei un so, un se lassen een ’n Knast schieben (Strafe absitzen), det man schwarz wird!“
„Oda man sieht sich ma jenötigt, seine Beere ’ne väterliche Zichtijung anjedeihn zu lassen,“ der Rothaarige machte dabei ’ne recht kräf ige Bewegung mit der Faust, „un die Schickse rennt hin un vamasselt een, denn heest et ooch jleich wieda, spinnen von wejen Netijung ...“
„Jawoll,“ flocht ein andrer ein, „un jetz’ knacken se een’ nich alleene ’n Ding uff, wat ’n Pfund wiegt, nee, nachher jibbt et noch’n Jemmchen (Jahr) Rummelsburch dazu, damit man’s Fett los wird, wie der Staatsanwalt neilich bei Kneiferpaul’n sagte, als der rin ing ... det nennen sie denn „Ibaweisung an de Landespolizeibeheerde“ ... Quatsch is et, sar’ ick! ... un unjesetzlich obendrin! ... wenn wir nischt jejen det Jesetz untanehmen solln, denn derf det Jesetz uns ooch nich so madich behandeln ...“
„Faß Dir, Karl,“ sagte Kürassierwilhelm, „die wissen schon janz jut, wat se dirfen un wat se nich dirfen ... det Jesabbere hat ja keen Zwerch ... ick für meine Parte, ick halte ma vollstendich neidral un nebenbei bin ick konservativ aus Ibazeijung un wähle imma ’n Kandidaten von de Rejierungspartei ... det weeß der Wachtmeesta ooch aus mein Revier un dadrum jrüßt a mir ooch un habe nischt auszustehn ... aba wißt a, nu ham wa eentlich jenuch jequatscht, wie wär’s denn jetzt mit ’ne kleene Taille?! ... hier draußen is ’t so jemietlich un hier steert uns ooch keen Mensch ...“
Kürassierwilhelms Vorschlag fand sofort Anklang und bald war mit Kreide ein kleiner Tempel auf den Gartentisch der Bierwirtschaft gemalt und Kürassierwilhelm, der mit seinen gewaltigen Schultern und dem mächtigen Körper seine Namen Ehre machte, zog als Bankhalter selber die Taille runter ...
Unter sämtlichen Briedern und besonders im Athletenklub „Norden“, dem der Erstochene angehörte, war gesammelt worden. Auch die ganzen Mädchen der Gegend hatten sich zusammengetan und Geld aufgebracht für die prachtvollsten Kranzspenden und Palmzweige. In den Nachtcafés war der einzige Gesprächsstoff die am Donnerstag stattfindende Beerdigung, und an dem hierbei zutage tretenden Zug der Zusammengehörigkeit hätte sich manche andere Kaste der hauptstädtischen Bevölkerung ein Beispiel nehmen können.
Am Donnerstag um zwölf Uhr mittags sammelten sich an die sechzig Droschken erster Klasse in der Elsasserstraße, und in jeder saßen zwei elegant gekleidete weibliche und zwei ebenfalls durchaus würdig kostümierte männliche Personen, die fast unter der Last der Kränze und Blumen verschwanden. Voran fuhr der Rabbiner mit zwei Verwandten des erstochenen Zuhälters. Sie hießen gleichfalls Wolff und waren beide mehrfach vorbestraft wegen Hehlerei, Wechselfälschung und wegen Vertriebs falschen Geldes. Im übrigen machten sie den Eindruck wohlhabender jüdischer Geschäftsleute. Und der Geistliche, der augenscheinlich ein milder und humandenkender Mann war, sprach mit ihnen, wie man mit Glaubensgenossen spricht, die wohl von dem Wege, welcher der richtige ist, abgewichen sind, die aber doch schließlich immer Glaubensgenossen bleiben und sich zur rechten Zeit an die Religion und ihre Gebote erinnern.
Auf dem Friedhof benahm sich die ganze Gesellschaft durchaus angemessen. Den Mädchen, wie all solchen Geschöpfen, die nur noch in der Liebessphäre leben und daher durchweg hysterisch sind, wurde es nicht schwer, herzzerbrechende Tränen zu vergießen. Und die Männer standen ernst und schweigsam um die Grube her, und einer oder der andere dachte doch vielleicht daran, wie schnell so ein wildes und ungesetzliches Leben endet und wie anders es früher war, als er noch arbeitete und zu denen gehörte, die jedem Schutzmann frei ins Auge sehen können.
Freilich, lange anhalten konnten solche ernsten Gedanken wohl kaum, denn als der feierliche Akt vorüber war, fuhren sämtliche sechzig Droschken nach einem nahen Vergnügungslokal, wo erst ein opulenter, schon vorher bestellter Leichenschmaus eingenommen, sehr viel getrunken und nachher flott getanzt wurde.
Die Kriminalpolizisten, die sich dem Kondukt per Rad angeschlossen, hatten nachher noch Gelegenheit, einige recht wertvolle Griffe zu tun. Unter andern fiel ihnen auch Kürassierwilhelm in die Hände, der nach der Stiftungsfestlandpartie noch einen Augenblick mit herangekommen war und nun unter dem Verdacht des gewerbsmäßigen Hazardspiels nach Moabit wandern mußte.
Abneigung.
Voller Unbehagen stieg Hans Barre die Treppe hinauf.
Er kam aus dem Westen, wo eines der Kinder wohnte, denen er Klavierunterricht erteilte. Und war trotz des schmutzigen Wetters den ganzen Weg gelaufen, bloß um möglichst spät nach Hause zu kommen. Am liebsten wäre er in irgend eine Kneipe gegangen, aber seine Einkünfte waren klein und der Monat noch lange nicht zu Ende.
Und vielleicht hatte sie auch nichts im Hause, er konnte sie doch nicht hungern lassen ... ah, dieser verdammte Leichtsinn, solch eine Last sich aufzubürden!
Er knirschte mit den Zähnen.
Die Gasflamme auf der dritten Etage brannte düster und das Holz der Treppe knarrte unter seinen Füßen. Dem Musiker war es, als öffne sich über ihm eine Tür und jemand träte heraus.
Sie ... sicher sie! Niemand hatte hier sonst solchen leichten, behutsamen Tritt.
Und der kleine magere Mensch schlich mit einem zornigen Ausdruck in dem dunklen, bartlosen Gesicht hinauf.
Sie stand auf der Schwelle des Zimmers, das direkt auf den Flur hinausging, vom Licht der hinter ihr stehenden Lampe scharf silhouettiert, und erwartete ihn mit einem Lächeln.
In ihm wühlte, während er die wenigen Schritte zu ihr hin tat, die Frage: „Wie entgehst du ihrer Umarmung?“
Gut einen halben Kopf größer als er, legte sie den Arm zart um seine Schulter und zog ihn hinein. Seine ganze Seele zwang ihn, sie fortzuschleudern, aber eine Rücksicht, über die er nicht wegkam, hielt ihn davon ab.
„Guten Abend, lieber Hans.“
Ihr Organ hatte gewiß nichts Verletzendes.
„n’ Abend ... ich habe Kopfweh!“
Sie trat rasch zurück. Ihr blasses nervöses Gesicht zuckte schmerzlich zusammen.
Merkwürdig, wenn er ihre schöne, straffe Figur von hinten sah, so mißfiel sie ihm nicht so sehr. Aber ihr Gesicht ... er sah in ihm einen heimlichen Trotz! Eine Auflehnung, die sich unter der Maske der Nachgiebigkeit verbarg! Und wenn sie schon so war, warum gab sie sich nicht auch so? ... Hielt sie ihn etwa für so dumm, daß er sich durch diese Sklavenmiene täuschen ließ?
Das Mädchen hatte unterdessen das Geschirr zurechtgestellt und fragte nun in ihrer ruhig ergebenen Weise:
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