Cornelia Schmid - Du sollst frei sein

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Zur Freiheit berufen!
Viele Jahre dachte Cornelia Schmid, sie kenne Gott. Doch eine persönliche Krise stürzt sie in nie dagewesene Zweifel: War das wirklich Gott, der sie in all diese Zwangsjacken gesteckt hatte? Oder waren es die Maßstäbe der Menschen um sie herum?
Die Autorin nimmt Sie mit auf ihre alles verändernde persönliche Reise. Unterwegs entdeckt sie anhand von biblischen Prinzipien und ihren eigenen Erfahrungen: Gottes sehnlichster Wunsch ist, dass wir ihn in Freiheit lieben können. Ein Buch für alle, die Altes loslassen und neu bei Gott ankommen wollen.

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Und spätestens jetzt weiß ich: Ich hätte genau wie die ersten Menschen nach diesen Früchten gegriffen.

Ich – die ihre Freiheit über alles liebt. Auch ich wäre auf diese listige Schlange hereingefallen.

Was verstehen wir unter Freiheit?

Für die meisten Menschen bedeutet Freiheit, tun und lassen zu können, was sie wollen. Niemandem Rechenschaft geben zu müssen. Unabhängig von gesellschaftlichen Normen zu sein.

Wir reden viel von Bewegungsfreiheit – der Freiheit, heute hier und morgen dort zu sein. Dazu braucht es ein Auto, das heutzutage über viel mehr technische Raffinessen verfügt, als es in früheren Jahren dem Standard entsprach. Damit wir das Gefühl haben, auch noch etwas für die Umwelt zu tun, sollte es schadstoffarm sein und möglichst wenig Sprit verbrauchen.

Die Voraussetzung für diese Art von Mobilität ist finanzielle Freiheit. Und diese Freiheit wiederum ermöglicht uns einen gewissen Lebensstil: mehrmals im Jahr in den Urlaub fahren, das Eigenheim abbezahlen, unsere Kinder in allem fördern können, Luxusartikel besitzen, die wir eigentlich gar nicht bräuchten.

Finanzielle Freiheit gibt außerdem eine gewisse Sicherheit, wonach sich jeder von uns im Grunde sehnt.

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da habe ich damit gehadert, dass mein Mann und ich als Hauptamtliche in kirchlichen Organisationen über so wenig finanzielle Freiheit verfügten. Ich sah auf das, was wir nicht hatten, und sehnte mich nach größerer Unabhängigkeit. Denn in finanzieller Hinsicht war uns längst nicht alles möglich, was für andere selbstverständlich war: Wir konnten nicht einfach Musikunterricht für unsere Kinder buchen, sie an Geburtstagen und Weihnachten großzügig beschenken oder in den Urlaub fahren, wohin wir Lust hatten.

Für mich als freiheitsliebender Mensch war das hart.

Hinzu kam das Vergleichen mit anderen, die es offensichtlich so viel leichter hatten als wir. Das machte mich unzufrieden, bitter und neidisch.

Genau wie Eva im Paradies kamen mir Zweifel: »Gott, kann es sein, dass du mir etwas vorenthältst? Kann es sein, dass du mich klein halten willst?«

Es sind solche misstrauischen Gedanken, die unser Vertrauen auf Gott Stück für Stück untergraben. Was ist zu tun?

Der Baum des Lebens

In der ganzen Geschichte in 1. Mose 3, die sich um den Sündenfall dreht, spielt der Baum des Lebens keine Rolle. Er wird nicht erwähnt. Eva macht offenbar keine Anstalten, auch diese Früchte zu versuchen.

Was genau ist aber dieser »Baum des Lebens«?

Liest man die Bibel im Zusammenhang, so wird klar, auf wen dieser Baum hinweist. In Sprüche 3 singt der weise König Salomo ein Lied auf die Weisheit: »Ihre Wege sind liebliche Wege, und alle ihre Steige sind Frieden. Sie ist ein Baum des Lebens allen, die sie ergreifen, und glücklich sind, die sie festhalten« (Sprüche 3,17-18; LUT).

Wenn in einem jüdischen Synagogen-Gottesdienst die Thora-Rolle nach dem Lesen wieder in den Thora-Schrein zurückgestellt wird, betet der Rabbi das Etz Chaim – das heißt Baum des Lebens. In diesem Gebet kommen die beiden oben genannten Verse vor.

Der Baum des Lebens ist nach jüdischer Auffassung also die Thora – die Weisung Gottes an uns Menschen.

Das erste Mal finden wir das Wort Thora in 1. Mose 26,5: »… weil Abraham meiner Stimme gehorsam gewesen ist und gehalten hat meine Rechte, meine Gebote, meine Satzungen und meine Weisungen [thora]« (LUT).

Abraham hatte noch gar keine Bibel – keine schriftlichen Anweisungen Gottes. Er lernte Gott kennen, als der ihn aufforderte, seine Heimat und seine Familie zu verlassen. Abraham ließ sich ganz auf diesen unbekannten Gott ein. Er war ihm gehorsam und wählte somit den Baum des Lebens.

Viele Jahre später brachte Gott das Volk Israel zwischen zwei Bergen in Stellung – Ebal und Garizim. Dort sollten sie sich entscheiden: Entweder sie halten sich an Gottes Gebote oder sie wenden sich von ihm ab. Mit dieser letzten großen Rede (5. Mose 28-30) an das Volk Israel endet die Thora.

»Ich nehme Himmel und Erde heute über euch zu Zeugen: Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, dass du das Leben erwählst und am Leben bleibst, du und deine Nachkommen, dass du den Herrn, deinen Gott, liebst und seiner Stimme gehorchst und ihm anhangest. Denn das bedeutet für dich, dass du lebst und alt wirst und wohnen bleibst in dem Lande, das der Herr deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, ihnen zu geben« (5. Mose 30,19-20; LUT).

Gott wirbt immer wieder um sein Volk: Bitte vertraut und gehorcht mir, damit es euch gut geht:

* »Darum sollt ihr meine Satzungen halten und meine Rechte. Denn der Mensch, der sie tut, wird durch sie leben; ich bin der Herr« (3. Mose 18,5; LUT).

* »Glücklich sind, die … im Gesetz [thora] des Herrn wandeln« (Psalm 119,1; ELB).

* »Hört auf meine Stimme, dann werde ich euer Gott sein, und ihr werdet mein Volk sein! Und geht auf dem ganzen Weg, den ich euch gebiete, damit es euch wohlgeht« (Jeremia 7,23; ELB).

* »Ich will dein Gesetz halten allezeit, immer und ewiglich. Und ich wandle in weitem Raum [in Freiheit]; denn ich suche deine Befehle« (Psalm 119,44-45; LUT).

Nur wenn wir unsere Grenzen innerhalb des göttlichen Gesetzes kennen, haben wir wahre Freiheit.

Jesus – die Erfüllung der Thora

Die Stimme Gottes, gesprochen durch Mose und die Propheten im sogenannten Alten Testament, ist nicht verklungen, als Jesus auf diese Erde kam.

Viele Christen glauben, dass das Alte Testament seine Gültigkeit verloren und uns Christen nichts mehr zu sagen habe. Doch Jesus hat sich, während er als Mensch auf dieser Erde lebte, nach der Thora gerichtet.

»Wenn ihr Mose glaubtet, so glaubtet ihr auch mir; denn er hat von mir geschrieben. Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben?« (Johannes 5,46-47; LUT).

Jesus ist die Erfüllung der Thora. Die Erfüllung aller Gebote.

Das Gesetz, das Gott seinem Volk Israel gegeben hatte, konnte von niemandem komplett eingehalten werden. Schon dieses eine Gebot, das Gott den ersten Menschen gab, war eine Überforderung für sie.

Adam und Eva zeigen uns, dass wir Hilfe brauchen. Dass es, menschlich gesehen, niemals funktioniert, Gottes Gebote erfüllen zu wollen. Niemand kann sich strikt an sämtliche Gebote halten, ohne zwischendurch zu straucheln. Bis zum Tod von Jesus am Kreuz weisen alle Gebote Gottes in dieselbe Richtung. Sie machen uns klar: Du, Mensch, kannst dich nicht alleine retten.

Im Alten Bund steht der Baum des Lebens also für die Thora – die Richtschnur für ein Leben in Gemeinschaft mit Gott.

Im Neuen Bund, den Gott mit allen Menschen schließen möchte, ist Jesus zum einen das lebendig gewordene Wort Gottes und zum anderen die Erfüllung dieses Wortes: Weil er mich erlöst hat – gelöst vom Gesetz –, bin ich frei. Jetzt wohnt Jesus in mir, und ich hänge mich an ihn, wohne in ihm und er in mir.

Unser Handeln hat Konsequenzen

Der Gehorsam gegenüber Gott hat nicht nur Folgen für unser eigenes Leben, sondern auch für das unserer Kinder: »Ach, dass sie ein solches Herz hätten, mich zu fürchten und zu halten alle meine Gebote ihr Leben lang, auf dass es ihnen und ihren Kindern wohlginge ewiglich!« (5. Mose 5,29; LUT).

Adam und Eva weigern sich, Gottes Gebot zu gehorchen, und schon in der nächsten Generation gibt es Neid und Hass, Mord und Totschlag.

Als Eva die Frucht vom Baum bricht, davon isst und sie ihrem Mann reicht – da wird aus ihrer Freiheit ein Versteckspiel, aus Liebe zu Gott Angst vor ihm und aus echter Partnerschaft gegenseitige Anklage.

Von einem Moment auf den anderen gehen den beiden die Augen auf: Sie erkennen ihre Begrenztheit, ihre Schutzbedürftigkeit. Sie haben auf Erkenntnis gesetzt statt auf Gehorsam – und jetzt sind sie nackt!

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