Cornelia Schmid - Du sollst frei sein

Здесь есть возможность читать онлайн «Cornelia Schmid - Du sollst frei sein» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Du sollst frei sein: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Du sollst frei sein»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Zur Freiheit berufen!
Viele Jahre dachte Cornelia Schmid, sie kenne Gott. Doch eine persönliche Krise stürzt sie in nie dagewesene Zweifel: War das wirklich Gott, der sie in all diese Zwangsjacken gesteckt hatte? Oder waren es die Maßstäbe der Menschen um sie herum?
Die Autorin nimmt Sie mit auf ihre alles verändernde persönliche Reise. Unterwegs entdeckt sie anhand von biblischen Prinzipien und ihren eigenen Erfahrungen: Gottes sehnlichster Wunsch ist, dass wir ihn in Freiheit lieben können. Ein Buch für alle, die Altes loslassen und neu bei Gott ankommen wollen.

Du sollst frei sein — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Du sollst frei sein», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Der Teufel, auf Griechisch diabolos – Durcheinanderbringer – und Hebräisch satan – Gegner, Widersacher –, ist das genaue Gegenteil Gottes. Gott will Schönheit, der Teufel will Zerstörung und Chaos. Gott will Frieden, der Teufel Krieg. Gott will das Gute, der Teufel das Böse. Laut Offenbarung 12,9 hat sich der Teufel zum Ziel gesetzt, die gesamte Menschheit zu verführen: weg von Gott, hin zu ihm und seinem Reich. Er ist die chaotische Gegenmacht zu Gottes Plan. 2

Es wäre allerdings zu offensichtlich, wenn der Teufel der Menschheit sagen würde: »Ich will Böses und Schlechtes.« Und darum hat er sich eine perfide Taktik ausgedacht: Er ahmt Gott nach. Er verkauft Böses für Gutes, Krieg für Frieden, Chaos für Schönheit.

Warum gibt es ihn eigentlich? Wenn Gott doch allmächtig ist, warum gibt es dann einen Teufel? Hätte Gott das nicht verhindern können? Eine Welt schaffen können ohne Teufel, ohne Böses, ohne Grausamkeit und Kriege, ohne Viren und Krankheiten?

Selbstverständlich hätte die Allmacht Gottes das zuwege gebracht. Seine Liebe aber möchte Gegenliebe als Antwort. Wir führen keine Zwangsehe mit einem Gott, der uns keine andere Wahl lässt. Die Bibel redet davon, dass es am Ende der Zeiten eine Hochzeit geben wird: Jesus, der Sohn Gottes, feiert Hochzeit mit seiner Braut, der Gemeinde – jedem Einzelnen von uns, dessen Leben Jesus gehört.

Eine Eheschließung ist ein freiwilliger Akt. Auch auf dem Standesamt wird man gefragt, ob man aus freien Stücken hier ist.

Gott möchte, dass wir seine Liebe nicht aus Zwang, sondern freiwillig erwidern.

Wie reagiert Gott?

Wusste der allmächtige Gott, dass der Satan ihm in seine Schöpfung hineinpfuschen würde? Wusste er schon im Voraus, dass sich ein Engel aus seinem engsten Hofstaat gegen ihn auflehnen würde?

Ich gehe davon aus. Gott rechnet durchaus mit dem Bösen. Es überrascht ihn nicht. Gott hat auch schon vorher gewusst, dass es im Jahr 2020 eine Pandemie geben wird, die über die ganze Erde wüten wird.

Aber der Teufel kann Gottes Absichten und Pläne nicht aufhalten. Der Plan, den Gott vor Grundlegung dieser Welt gefasst hat, steht. Sein Vorhaben, diese Welt zu ihrem großartigen Ziel zu führen, begann vor Ewigkeiten und geht auf in Ewigkeit.

Deshalb spricht Gott erneut. Gott lässt sich seine Freiheit und Souveränität nicht nehmen. Er lässt sich vom Satan nicht in die Knie zwingen.

In einem gewaltigen Schöpfungsakt wird Gottes unermessliche Kreativität deutlich: Gott erschafft das Licht, Tag und Nacht, Wasser und trockenes Land, Bäume, Sträucher, Blumen, Kräuter, Gras, Sonne, Mond und Sterne, Fische, Vögel sowie alle übrigen Tiere.

Und am Ende das i-Tüpfelchen: der Mensch, geschaffen nach dem Bild Gottes. Ein Wesen, das nach der Art des Schöpfers kommt. Ganz der Papa. Der gesegnete Mensch, der in Freiheit vor Gott leben darf.

Die Freiheit der ersten Menschen

Die ersten beiden Menschen, Adam, der Erdling, und Eva, die Lebenspendende, führen ein Leben in völliger Freiheit. Sie werden nicht krank, kennen kein Unkraut, kein schlechtes Wetter, keinen Stress, keinen Streit.

Als Gott den beiden mit auf den Weg gibt, sie dürften die Früchte eines gewissen Baumes nicht essen, sonst würden sie sterben, da schauen sich die beiden vermutlich an und fragen: »Was ist Sterben?«

Für Adam und Eva existiert nur das Gute im Leben: Überfluss, Genuss, Zeit, Gelassenheit, Frieden und Liebe. Sie leben in vollkommener Gemeinschaft mit ihrem Schöpfer, verbringen mit ihm ihren Feierabend. Im Sandkasten ihres Paradieses schlagen sie sich nicht gegenseitig die Köpfe ein, weil der eine etwas hat, was der andere gerne hätte. Sie kennen keinen Neid, kein Vergleichen.

Sie tun genau das, was Gott ihnen aufgetragen hat: Sie bebauen das Paradies, arbeiten mit ihren Händen, herrschen über die Tiere, geben ihnen Namen – was bedeutet, sie zähmen sie, leben friedlich mit ihnen zusammen. Löwen und Bären jagen ihnen keine Angst ein, deshalb bauen sie keine Elektrozäune und legen kein Rattengift aus.

Adam und Eva kennen keine Scham – weder vor Gott noch voreinander. Sie lieben Gott, sich selbst und ihren Partner. Sie schämen sich nicht für ihre Gefühle und Gedanken. Sie sagen, was sie denken, und sie meinen, was sie sagen. Ihr Leben besteht aus Wahrheit und Klarheit. Adam muss nicht erraten, was im Kopf seiner Eva vor sich geht. Und die wiederum leidet nicht darunter, dass er sie anscheinend nicht versteht. Ihre Beziehung funktioniert. Weshalb?

Weil sie die DNA ihres Schöpfers in sich tragen: Freiheit im Denken, Fühlen und Handeln.

Die Freiheit, innezuhalten

In grenzenloser Freiheit hat Gott Unglaubliches erschaffen: Tiere und Pflanzen in unendlicher Farbenpracht und Vielfalt. Und dann den Menschen mit einer bis ins Kleinste ausgeklügelten Anatomie und Physiologie: Gelenke und Bänder, Muskeln und Sehnen, Nerven und Blutgefäße.

Ich erinnere mich an meine erste Operation, bei der ich als Krankenpflegeschülerin zuschauen durfte. Ich war fasziniert von der Präzision und Ordnung, die in einem menschlichen Körper herrscht. Kein Arzt der Welt käme auf die Idee, die Leber von rechts nach links zu verlegen oder die Nase am Kinn zu befestigen. Denn der Mensch ist ein Wunder der Schönheit und der Anatomie.

Plötzlich hört Gott auf mit Schaffen. Jeder Coach würde ihm heute raten: »Du bist doch gerade mitten im Flow. Mach weiter, da kommt bestimmt noch mehr Gutes dabei raus.«

Aber Gott hört auf. Am siebten Tag ruht er von seinen Werken. Das Verb, das Luther hier mit ruhen übersetzt, heißt shabbat – aufhören, ruhen, beenden.

Gott weiß, wann es Zeit ist, zu handeln, und wann es Zeit ist, aufzuhören.

Dasselbe Verb finden wir ein paar Kapitel weiter nach der Sintflut wieder: »Solange die Erde steht, soll nicht aufhören (shabbat) Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht« (1. Mose 8,22; LUT). Die Natur wird nicht innehalten, sie bekommt keinen Sabbat. Die Jahreszeiten und das richtige Klima für Saat und Ernte bleiben bestehen.

Gott hat die Freiheit, etwas zu beginnen, und die Freiheit, aufzuhören, zu ruhen, etwas zu lassen. Und genau diese Möglichkeit hat er uns Menschen ebenfalls geschenkt.

Der siebte Tag wird in besonderer Weise von Gott gesegnet und geheiligt. Es ist nicht der sechste Tag, der besonders hervorgehoben wird – nicht die Erschaffung des Menschen, sondern der Tag des Nichts-Tuns.

Und genau daran scheiden sich bis heute die Geister. Nach der Sintflut hat Gott über die Natur einen Nicht-Sabbat verhängt: Der Kreislauf der Jahreszeiten und von Saat und Ernte wird bis auf Weiteres nicht gestoppt.

Aber der Mensch, allen voran das Volk Israel, bekommt die Anweisung, alle sieben Jahre ein Sabbatjahr einzulegen: »Sechs Jahre sollst du dein Feld besäen und sechs Jahre deinen Weinberg beschneiden und die Früchte einsammeln, aber im siebenten Jahr soll das Land dem Herrn einen feierlichen Sabbat halten; da sollst du dein Feld nicht besäen noch deinen Weinberg beschneiden« (3. Mose 25,3-4; LUT).

Die Menschen sollen dem Boden, den sie bearbeiten, eine Ruhepause gönnen. Und natürlich auch sich selbst. Dabei sollen sie erleben, dass Gott sie versorgt, obwohl sie nicht arbeiten.

Wenn Gott das Sabbatjahr einfordert, höre ich dahinter seine große Frage: »Du, Mensch, bist du so frei, dass du mir vertraust? Vertraust du mir, dass ich dich auf übernatürliche Weise versorge, auch wenn du nichts tust?«

Der Sabbat ist der Inbegriff von Freiheit: Ich tue nichts, weil ich weiß, dass ich nichts tun kann. Ich verlasse mich nicht auf meine menschliche Stärke, meine Intelligenz und meine Kraft. Sondern ich vertraue einzig und allein auf meinen Gott. Ich habe die Freiheit, aufzuhören, wenn es am schönsten ist. (Später werden wir noch näher auf dieses Thema eingehen.)

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Du sollst frei sein»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Du sollst frei sein» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Du sollst frei sein»

Обсуждение, отзывы о книге «Du sollst frei sein» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x