Bo R. Holmberg - So was macht die Liebe

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Liebe ist schon etwas Komisches, findet Agnes. Seit ihr Bruder Martin eine Freundin hat, schließt er ständig seine Tür ab und unternimmt kaum noch etwas mit Agnes. Auch ihr Onkel Jörgen hat nur noch Augen für seine Sybilla. Und warum benimmt sich Douglas aus der Schule immer so seltsam, wenn er in ihrer Nähe ist? Als plötzlich auch Papa wieder unter der Dusche singt und sein Kopfkissen nach Parfum riecht, scheint die Welt endgültig Kopf zu stehen. Agnes begibt sich auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Liebe und macht erstaunliche Beobachtungen.Rezensionszitat"Ein glaubwürdiger, anrührender und zugleich humorvoller Roman mit Tiefgang." Neue Wiener BücherbriefeBiografische AnmerkungBo R. Holmberg wurde am 5. Februar 1945 in Schweden geboren. Er studierte Literaturwissenschaft, Skandinavistik und Anglistik und arbeitete viele Jahre als Lehrer. Seit seinem Debut als Schriftsteller hat er insgesamt 30 Bücher herausgegeben, die meisten davon Kinderbücher. Alle Bücher spielen in seinem Heimatland Schweden. Holmberg wurde mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter der Astrid-Lindgren-Preis im Jahr 1998 und der Kulla-Gulla-Preis im Jahr 2003.-

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Und ob Sibylla rauchte! Zweimal in einer Stunde ging sie hinaus auf die Veranda. Dort stand sie zusammengeskrümmt in ihrem Mantel und qualmte.

Wenn Jörgen kam, brachte er mindestens zwei Flaschen mit, und dann blieben er und Papa die halbe Nacht auf und tranken Grog.

Agnes fand, das war ein komisches Wort. Wenn sie eine Katze haben könnte, wenn Martin nicht allergisch wäre, würde sie ihre Katze Grog nennen.

Papa sagte »Grog«. Jörgen sagte »einen Kleinen«.

In diesem Jahr brachte er zum ersten Mal keine Flaschen mit.

Diesmal gab es nur eine Flasche Wein und sie gingen früh schlafen.

»Ihr könnt das Doppelbett haben«, sagte Papa. »Dann schlaf ich bei Agnes.«

Agnes half Papa die Betten zu beziehen. Danach schleppten sie die Campingliege aus dem Keller herauf. Sie fragte sich, warum Papa nicht im Gästezimmer schlief, wo sonst Jörgen übernachtete.

Martin kam nach Hause, ohne Elenor.

»Aha, das ist also Martin«, sagte Sibylla und gab ihm die Hand. Sie hatte kleine Hände mit schmalen rot lackierten Fingernägeln, und nachdem sie Martin die Hand geschüttelt hatte, rieb sie ihre Hände.

»Das ist doch nicht nötig, dass du unseretwegen dein Bett räumst«, sagte sie zu Papa.

»Ich brauch kein großes Bett«, sagte Papa und lächelte ein wenig.

»Morgen ist Karfreitag«, sagte Jörgen.

Sibylla trug einen rosa Morgenmantel mit roten Herztaschen.

»Dann also gute Nacht«, sagte sie und ging ins Schlafzimmer.

»Jetzt wird gefummelt«, flüsterte Martin Agnes zu.

Jörgen kratzte sich an seiner Glatze.

»Schlaft gut«, sagte er.

»Ja, schlaft gut«, sagte Agnes.

Papa war bald eingeschlafen auf der Campingliege. Die stand ganz nah an Agnes’ Bett. Sie konnte ihre Hand ausstrecken und sein Gesicht berühren, wenn sie wollte.

Agnes dachte an das Doppelbett.

In dem schlief Papa immer allein. Darin hatte er jetzt fünf Jahre und ein halbes allein geschlafen. Im August vor fünf Jahren war Amanda, Agnes’ Mama, gestorben. Sie war nur siebenunddreißig Jahre, drei Monate und vier Tage alt geworden.

Agnes überlegte, wie alt Sibylla war. Sie rauchte. Mama hatte nie geraucht und hatte trotzdem Lungenkrebs bekommen. Sie wollte Papa wecken und ihn so vieles fragen.

Wie alt Sibylla war.

Ob Jörgen verliebt war.

Ob er jetzt heiraten würde.

Und ob es einsam war in dem Doppelbett.

Sie warf sich unruhig hin und her. Da war wieder die Schlange, die in ihrem Bauch herumkroch. Die erkannte sie wieder. Auch wenn es schon lange her war, seit sie sich zuletzt gerührt hatte.

Vorsichtig stand sie auf, öffnete die Tür und schlich die Treppe hinauf.

Ich kann ja schließlich ein Glas Milch in meinem eigenen Haus trinken, dachte sie.

Sie machte Licht im Flur, ging in die Küche und öffnete den Kühlschrank. Er war voller Essen, das Papa eingekauft hatte. Vier Kartons Eier zählte sie.

Sie schlug die Kühlschranktür zu und ging wieder in den Flur. Da stand der rote Sessel, fast neben der Treppe, auf dem Tisch lagen die Hanteln. Hastig berührte sie eine von ihnen.

Die Tür zum Wohnzimmer stand offen. Gegenüber war das Schlafzimmer.

Agnes ging auf die Tür zu, legte das Ohr dagegen und lauschte.

Von drinnen waren keine besonderen Geräusche zu hören. In einem Heizkörper im Flur summte es ein wenig, aber das war das einzige Geräusch.

Aber dann plötzlich!

Ein Laut, wie ein tiefer Seufzer, und dann eine kurze Stille. Und dann ein Laut, den sie kannte.

Jörgen fing an zu schnarchen. Ganz laut. Es war, als würden die Wände anfangen zu wackeln.

Agnes kicherte, sie machte das Licht aus und ging wieder in ihr Zimmer.

Papa schlief.

Sie streckte ihre Hand aus und berührte seine Wange. Sie war rau vom Bart.

Sie sind verliebt

Bleibst du nicht zu Hause?«, fragte Agnes.

Martin hatte sich vor den großen Spiegel gestellt. Seine Haare ragten in die Luft.

»Hast du deine Haare gesprayt?«, fragte Agnes. »Wohin willst du?«

Martin antwortete nicht. Er machte ein paar Schritte rückwärts und musterte sich. Mit der einen Hand fuhr er sich durch die Haare, damit sie sich zur Seite legten. Aber sie bewegten sich kaum.

»Warum bist du so fein angezogen? Bleibst du nicht zu Hause, jetzt wo Jörgen hier ist?«

Sie ging ins Badezimmer und kramte alle After-shaves hervor, die es dort gab. Jörgens und Papas und Martins.

Sie schnupperte und roch daran.

Martin stand immer noch vorm Spiegel. Er zog an seinem T-Shirt, löste den Gürtel und stopfte es fester in die Hose. Dann schnallte er den Gürtel noch enger. Er war schwarz und hatte ein Zeichen, darauf stand Diesel .

Agnes ging nah an ihn heran und schnupperte.

»Hugo Boss«, sagte sie. »Hat Jörgen dir erlaubt, dass du das benutzt?«

»Hör auf«, sagte Martin.

Er öffnete den Gürtel wieder und zog das T-Shirt aus der Hose.

»Soll ich es über der Hose tragen?«, fragte er.

Agnes ging ein paar Schritte zurück und betrachtete ihren Bruder. Er trug schwarze Jeans und ein dunkelblaues T-Shirt.

»In der Hose«, sagte sie.

»Okay«, sagte er.

»Ist es wegen Elenor?«, fragte Agnes. »Machst du dich für sie schön?«

Martin antwortete nicht. Er kehrte dem Spiegel den Rücken zu und drehte sich langsam um.

»Jetzt bist du hübsch genug«, sagte Agnes. »Bist du verliebt?« Martin glättete das T-Shirt und legte Agnes die Hände um den Hals.

»Neugierig bist du ja gar nicht«, sagte er.

Er band seine Schnürsenkel zu, warf sich die Jacke über, ging zur Wohnzimmertür und rief: »Ich geh dann!«

Er legte einen Zeigefinger auf die Lippen und tippte ihn auf Agnes’ Mund. Dann öffnete er die Haustür.

»Wann kommst du nach Hause? Du übernachtest doch nicht woanders ...«

Martin winkte ihr nur zu.

Sibylla kochte und Agnes half ihr.

»Ja, du, Agnes«, sagte sie.

Langsam ging es. Es sah aus, als hätte Sibylla Angst, sich schmutzig zu machen. Sie spreizte ihre schmalen Finger, nahm vorsichtig den Braten und legte ihn auf die Platte.

Agnes schälte Kartoffeln und putzte das Gemüse. Sie kochte die kleinen Mohrrüben, die sie so gern mochte, und deckte den Tisch. Sibylla trocknete sich die Hände ab und bereitete die Vorspeise zu. Es gab Avocado mit Krabben.

Hin und wieder kam Jörgen in die Küche und berührte Sibylla. Er legte die Hand um ihren Bauch, er küsste sie, er klopfte ihr auf den Po, er umarmte sie. Und sie legte ihre kleinen Hände auf seine Wangen.

Schließlich ging Agnes zu Papa.

»Sie sind verliebt«, sagte sie.

Papa blinzelte über die Zeitung und lächelte.

Als sie endlich fertig waren in der Küche, trocknete sich Sibylla die Hände ein letztes Mal ab.

»Ja, du, Agnes«, sagte sie. »Jetzt haben wir uns eine Pause verdient.«

»Rauchpause?«, fragte Agnes.

»Wir haben jetzt Hunger«, sagte Jörgen und packte Sibylla von hinten und hob sie hoch.

»Oh!«, schrie sie.

Heute gab es nicht mal Wein.

Agnes saß neben Papa und gegenüber saßen Jörgen und Sibylla.

Jetzt esst doch endlich, dachte Agnes.

Aber nach jedem Bissen mussten die beiden sich küssen. Sie hoben die Gläser mit der Limo und prosteten einander zu und Jörgen starrte in Sibyllas Augen, als ob er da etwas Neues entdeckt hätte.

Agnes nahm Papas Hand und hielt sie fest.

»Das hat gut geschmeckt«, sagte er.

»Wollt ihr denn gar nicht essen?«, fragte Agnes.

»Sie war meine kleine Küchenhilfe«, sagte Sibylla.

»Tüchtiges Mädchen«, sagte Jörgen und tippte Agnes auf die Nase.

Agnes nahm wieder Papas Hand und riss einen Fetzen getrockneten Kleber ab.

Sibylla ist eine Wurst

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