Dorothea Flechsig - Das unsterbliche Nashorn

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Das unsterbliche Nashorn: краткое содержание, описание и аннотация

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Der verwaiste Junge Florin wächst bei Elvira Schirra, einer älteren liebevollen Dame, in der Großstadt auf. Er geht nicht zur Schule und in keinen Sportverein. Niemand soll von ihm erfahren. Er besitzt weder eine Geburtsurkunde, noch einen Pass, auch keine Krankenversicherungskarte, nicht einmal einen Nachnamen. Als Elvira genauso unbemerkt verschwindet wie er geboren wurde, schlägt sich der 12-jährige Florin allein in der Großstadt durch. Doch das bleibt nicht lange unbemerkt. Schließlich kommt er aufs Land in eine richtige Familie. Er geht zur Schule und findet Freunde. Bei einem ungewöhnlichen Meteorschauer passiert etwas Unglaubliches. Seitdem bewahren Florin und seine Freunde ein großes Geheimnis. Als Florin als alter Mann im Sterben liegt, erzählt er seine ungewöhnliche Lebensgeschichte und gibt sein Geheimnis preis. Er hat die Altenpflegerin Mila ausgesucht, um sich zu offenbaren. Er bittet sie, sich um ein uraltes Nashorn zu kümmern. Ist seine Geschichte wahr?
Ein spannender Jugendroman mit einer großen Prise Magie, über die Kraft von tiefen, inniglichen Wünschen, über die Kraft der Liebe und den schwierigen Weg der Selbstfindung.
Was wäre unser Leben ohne Rätselhaftes, Unerklärliches, ohne magische Momente?

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„Was is’n los?“, fragte sie forsch.

„Was meinst du?“, wunderte sich Florin. „Was soll sein?“

„Was glotzt du so?“, zischte sie genervt.

„Ich glotze nicht. Ich sehe dich nur an.“ Florin betrachtete sie weiter.

„Hast du irgendein Problem?“, fragte sie unhöflich. Als Florin den Kopf schüttelte, steckte sie ihre Kopfhörer wieder in ihre Ohren und drehte sich von ihm weg.

Florin kletterte geschickt auf die Mauer und setzte sich nur einige Meter entfernt von ihr hin. „Du bist unhöflich!“, sagte er laut.

Das Mädchen seufzte: „Ey, ich will hier nur in Ruhe meine Musik hören!“

„Was für Musik hörst du denn?“, fragte Florin. Sie antwortete nicht und reichte ihm schweigend einen der zwei kleinen Kopfhörer. Er rutschte näher und lauschte. „Ah, das habe ich mal im Radio gehört!“

„Was magst du für Musik?“, fragte sie ihn.

Florin lächelte, denn jetzt war ihre Stimme freundlicher. „Ich spiele Klavier. Volkslieder, Mozart, Beethoven.“

„Echt, so was Schräges magst du?“

Florin nickte verunsichert. „Schräg?“, wiederholte er fragend.

„Na, so ein altertümliches Geklimper ist nicht so meins! Kannst du gut Klavier spielen?“

„Ich weiß nicht. Ich kann dir ja mal was vorspielen, wenn du magst.“

Florin war über seine Worte selbst überrascht. Das würde Elvira bestimmt nicht gefallen.

„Wie heißt du?“, fragte das Mädchen.

„Florin. Und du?“

„Ich bin Paula. Meine Mama besucht hier im Seitenflügel meine Großtante. Sie ist vor Kurzem hierhergezogen.“

Florin nickte. Paula hatte lange, anmutige Finger.

Die Nägel ihrer kleinen Finger waren schwarz lackiert.

„Und du?“, fragte Paula.

Florin sah zu ihr auf. „Ich wohne bei meiner Oma“, antwortete er zögerlich.

„Was ist mit deinen Eltern?“

„Meine Mutter arbeitet im Ausland.“

„Und dein Vater?“

„Der auch!“

Da er es Elvira versprochen hatte, log er. Florin war das Gespräch über seine Eltern unangenehm. Er wollte schnell auf ein anderes Thema kommen. Aber ihm fiel nichts ein. Beide schwiegen.

„Wie verstehst du dich mit deiner Oma?“, fragte Paula ihn endlich.

„Wir verstehen uns sehr gut. Sie ist nur oft überängstlich.“

„Und wie alt bist du?“, fragte Paula ihn weiter.

„Zwölf, und du?“

„Dreizehneinhalb und jetzt“ – sie atmete schwer aus – „noch eine Sekunde älter.“ Paula lächelte Florin an und er lächelte zurück.

„Hast du auch einen Vater?“, fragte Florin. „Klar, aber den seh ich nie. Ist wohl ein Volltrottel. Hat uns schon verlassen, als ich noch ein Baby war.“

„Das tut mir sehr leid“, antwortete Florin mitfühlend.

„Braucht dir nicht leid zu tun.“

„Welcher Arbeit geht deine Mutter nach?“, wollte Florin nun wissen.

„Warum redest du so geschwollen? Wieso interessiert dich das überhaupt?“

„Ich wollte nur höflich sein und das traurige Gespräch über deinen Vater beenden“, entschuldigte sich Florin.

„Ich bin nicht traurig wegen meinem Vater. Ich vermisse ihn überhaupt nicht. Der ist mir egal“, entgegnete ihm Paula. „Du bist echt ein komischer Vogel.“

Paula hatte schöne geschwungene Augenbrauen. Florin fand überhaupt ihr Gesicht wunderschön. Alles passte perfekt zusammen. Die Augen zur Nase, die Nase zum Mund, der Mund zum Kinn, das Kinn zum Hals. Die Sommersprossen auf ihrer Nase. Sie war hübsch.

„Vermisst du deinen Vater?“, fragte Paula.

„Ja!“ Florin nickte traurig.

Das war nicht gelogen. Oft, wenn er Männer beobachtete, malte er sich aus, dass einer davon sein Vater sein könnte. Als er noch kleiner gewesen war, hatte er sogar einmal die Hand eines Fremden genommen und ihn gefragt, ob er sein Papa sein wolle.

„Wie lange hast du denn deinen Vater nicht gesehen?“

„Ich habe ihn noch nie gesehen.“

Paula wunderte sich. „Aber vorhin hast du erzählt, dass er im Ausland arbeitet.“

„Ja, das tut er bestimmt. Ich weiß aber nicht, wo.“

Da kam Paulas Mutter in den Hof.

„Tschüss, ich muss los!“

„Kommst du mal wieder?“, fragte Florin.

Paula begann hektisch in ihren Hosentaschen herumzukramen. Dann in ihrem Rucksack, der neben ihr lag. Sie holte einen Stift. „Hast du ’nen Zettel?“ Florin schüttelte den Kopf. Sie wühlte weiter herum und schrieb auf ein Kaugummipapier in dicken Buchstaben PAULA und darunter ihre Telefonnummer. „Ruf mich an! Wir bequatschen, wann du mir mal Mozart oder so ein Zeug vorklimpern kannst.“

Sie sprang von der Mauer und streckte ihm die flache Hand entgegen. „Give me Five!“

Florin war verwundert. Er umfasste ihre Hand mit seiner Hand vorsichtig. Paula merkte, dass er sie nicht verstanden hatte. Sie lachte irritiert. „Also, du lebst echt hinterm Mond!“

Ihre Mutter rief: „Komm jetzt.“

„Mach’s gut“, verabschiedete sie sich, zog ihre Hand aus seiner und lief ihrer Mutter nach.

Florin hielt das Kaugummipapier in den Händen. Er empfand es als sehr schade, nicht länger mit ihr reden zu können. Jetzt fielen ihm auf einmal gleich mehrere Dinge ein, die er gerne von ihr gewusst hätte. Er wurde etwas traurig, dass sie fortgegangen war. Aber er war auch froh, denn er hatte ja ihre Telefonnummer.

Schon am kommenden Tag, als Elvira nicht zu Hause war, rief er sie an. Er stellte ihr Fragen und er lauschte ihrer Stimme. Aber schon nach wenigen Minuten würgte sie ihn ab. „Ich muss los. Ich ruf dich an, wenn wir das nächste Mal kommen, versprochen. Gibst du mir deine Handynummer?“

Florin stockte, denn er hatte kein Handy. Er verriet ihr die Festnetznummer. Zum ersten Mal in seinem Leben gab er einem Mädchen seine Telefonnummer.

Ab diesem Tag stürmte er immer als Erster ans Telefon, wenn es klingelte. Elvira merkte, dass er einen Anruf abpassen wollte und schimpfte: „Was soll das? Du weißt, dass du nicht abnehmen sollst!“ Sie überlegte, welches Gespräch er so sehnsuchtsvoll erwartete.

Er erzählte ihr nichts. Ihr erster Impuls war, ihn weiter zur Rede zu stellen, aber sie hielt sich zurück. Schon länger hatte sie gegrübelt: Ob das ewig so weitergehen sollte? Obwohl sie Florin liebte und warmherzig für ihn sorgte, nagte an ihr das schlechte Gewissen. Ihr war bewusst, dass sie ihn nicht für immer verstecken und geheimhalten konnte. Sie wusste, sie musste loslassen. Aber sie wusste nicht, wie.

Zwei Wochen später war es endlich soweit: Paula kam wieder. Während Paulas Mutter ihren Verwandtschaftsbesuch abstattete, trafen sich Florin und Paula in einem kleinen Café, nicht weit von Florins Zuhause entfernt. Florin hatte diesen Treffpunkt vorgeschlagen. Es war das einzige Café, das er kannte, denn dort aß er mit Elvira jeden Sonntagmorgen ein Stück Käsekuchen. Sie behauptete, es wäre der beste Kuchen in der ganzen Stadt.

Die Kellnerin kannte Florin und begrüßte ihn herzlich: „Nanu, heute ohne deine Oma?“

Florin nickte und antwortete: „Bitte sagen Sie ihr nicht, dass ich hier war.“

Die Kellnerin lachte: „Ich verrat kein Wort. Das erste Date geht niemanden was an.“

Florin wurde rot. Paula ließ sich nicht stören und las in der Karte. „Für mich ein Stück Erdbeerkuchen“, sagte sie schließlich.

„Das nehme ich auch“, sagte Florin.

Die Kellnerin lächelte. „Gute Wahl! Und zu trinken?“ Mit selbstverständlichen Handgriffen säuberte sie ruckzuck die Tischplatte.

„Du darfst dir aussuchen, was du willst!“, sagte Florin zu Paula. Er hatte die Hosentaschen voller Kleingeld, das er durch das Abgeben von Pfandflaschen heimlich gesammelt hatte.

Paula redete viel. Sie erzählte ihm spannende Geschichten über ihre Schule, über ihre Lehrer und Mitschüler. Florin hörte ihr aufmerksam zu. Bis Paula fragte: „An welche Schule gehst du?“

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