Martina Meier - Wie aus dem Ei gepellt ...

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Die Osterhasen sind aufgeregt. Noch nie kam es vor, dass Osterhasen ausgelost werden mussten, weil es zu wenige gab! Obwohl, so kann man das nicht sagen. Es gibt genügend Osterhasen, aber nicht genügend gute. Das Auswahlverfahren wurde vor ein paar Jahren verschärft. Ein guter Osterhase muss folgende Voraussetzungen erfüllen: Er muss verlässlich und verantwortungsbewusst sein. Er sollte kreativ sein, wenn er die Eier bemalt und sich Geschenke für die Kinder überlegt, und gewieft, weil die Kinder die Osternester nicht gleich finden dürfen. Nun? Erfüllt ihr alle diese Kriterien? Dann bewerbt euch doch bei Wie aus dem Ei gepellt …, denn hier gibt es die schönsten Geschichten um den Osterhasen und seien Gefährten.

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„Edgar muss immer ganz viel haben. Dabei teilen sie doch die Eier am Ende sowieso gerecht auf“, denkt sich Tilo. Tilo rennt zuerst zu den Blumenkübeln und schaut dahinter nach.

Hinter den Blumenkübeln versteckt Oma jedes Jahr ein Nest. Aber zu Tilos großer Verwunderung ist dort diesmal keines zu finden. Dann hat Oma sich wohl etwas Neues einfallen lassen. Tilo schlägt sich in die dichten Büsche von Omas wild wucherndem Garten. Er guckt unter jeden Zweig und jedes Blatt. Aber kein Nest mit Eiern ist zu finden. Doch was ist das? Tilo schaut nach oben und sieht ein Nest in den Ästen einer Eiche. Sofort beginnt er, den Baum hinaufzuklettern. Tilo kann gut klettern. Deshalb hat er das Nest schnell erreicht.

„So ein Mist“, schimpft Tilo.

Er hat kein Nest mit Schokoladeneiern gefunden, sondern ein Vogelnest mit echten Vogeleiern. Tilo hört ein wütendes Zetern. Die Amselmama hüpft aufgeregt auf einem Ast umher. „Tut mir leid“, entschuldigt sich Tilo. „Ich lasse deine Kinder ja schon in Ruhe.“

Er klettert wieder vom Baum herunter und sucht weiter. Aber er findet und findet einfach nichts.

Da kommt ihm Edgar durch die Büsche entgegengerannt. Er ist ganz aufgeregt. „Hey Tilo, hast du schon was gefunden? Ich hab noch gar nichts gefunden, dabei will ich doch ganz viele Nester finden!“

„Das ist äußerst merkwürdig“, findet Tilo. „Edgar will nicht nur immer ganz viel finden, er findet auch immer ganz viel mehr als alle anderen. Wenn Edgar keine Nester findet, dann muss da was faul sein.“

Tilo und Edgar kämpfen sich aus dem wilden Garten und suchen nach Oma. Dabei treffen sie die anderen Cousins und Cousinen. Auch sie haben kein einziges Nest mit Eiern gefunden.

Oma schaut sie verwundert an. „Habt ihr etwa schon alle Eier aufgegessen?“

„Nein, Oma. Wir haben gar keine gefunden“, antwortet Tilo.

„Warum das denn nicht?“, wundert sich Oma. „Einige Verstecke waren doch wirklich einfach. Zum Beispiel das hinter den Blumenkübeln.“

„Aber ich habe hinter alle Blumenkübel geguckt und nichts gefunden“, meint Tilo. Er ist sich ganz sicher. Da ist doch irgendetwas faul.

„Vielleicht hat Theo sich ja alle unter den Nagel gerissen und will sie jetzt nicht hergeben“, sagt Joshua vorwurfsvoll.

„Hab ich gar nicht! Bestimmt hast du die Eier!“, motzt Theo zurück.

„Jetzt ist aber Schluss!“, schimpft Oma. „Keiner hat hier irgendetwas gestohlen.“

„Da wär ich mir nicht so sicher“, sagt Tilo.

Alle schauen ihn verwirrt an. Was kann er damit nur meinen?

Tilo zeigt auf Sammy, der gerade an ihnen vorbeistürmt. „Ich habe da einen Verdächtigen. Sammy klaut bei uns zu Hause immer die Schuhe und versteckt sie. Also warum nicht auch Osternester?“

Das leuchtet allen ein und schnell laufen sie Sammy hinterher. Das ist gar nicht so einfach, weil er kreuz und quer durch den Garten wirbelt.

Doch endlich macht Sammy an einem kleinen Busch in der hintersten Ecke des Gartens halt und lässt einen Stock, den er im Maul hatte, darunter verschwinden.

„Wenn unter dem Busch mal nicht noch ein paar andere Sachen liegen“, meint Tilo.

Edgar drängelt sich nach vorne und guckt unter den Busch. „Oh! Da sind ganz viele Ostereier drunter.“ Edgar ist begeistert.

Auch die anderen Kinder freuen sich und jeder nimmt sich drei Nester. Edgar versucht sich noch ein Viertes unter den Nagel zu reißen, aber das bemerken die anderen Kinder rechtzeitig und hindern ihn daran. Die Kinder laufen zurück zu Oma und zeigen ihr die Eier. Oma lacht herzlich und meint: „Da war Sammy euch wohl um eine Schnauzenlänge voraus.“

Auch die Kinder lachen.

„So, wer will Kuchen und Kekse?“, fragt Oma.

Eine jubelnde Menge antwortet ihr.

Nach dem Essen spielen die Kinder ausgiebig miteinander. Bis auf einen kleinen Streit zwischen Joshua und Edgar macht das riesigen Spaß. Doch auch ein solcher Tag muss zu Ende gehen. Abends verabschieden sich alle voneinander und machen sich auf den Heimweg.

Und wie immer findet Tilo, dass es ein ganz besonderes Ostern gewesen ist.

Silas Matthes wurde 1992 in Hamburg geboren. Derzeit strebt er das Abitur 2011 an. Schon früh entdeckte er seine Leidenschaft für das geschriebene Wort. Selbst schreibt er allerdings erst seit 2010. Neben vielen Kurzgeschichten arbeitet er an seinem Romandebüt „Die Essenz der Dunkelheit“, einem Fantasy-Roman für Jugendliche und junge Erwachsene, der sich mit den dunklen Seiten des menschlichen Herzens befasst.

*

Das Wunschei

Es ist Ostersonntag. Miriam geht mit ihrem Hund Randy an der Mosel spazieren.

„Mein Gott, Randy! Zieh doch nicht so, ich kann dich ja kaum noch halten.“

Randy zerrt Miriam in ein Gebüsch, schnuppert interessiert und beginnt zu graben.

„Randy? Was machst du denn da? Komm wir müssen weiter.“

Doch Randy buddelt unbeirrt weiter. Plötzlich bellt er. Er hat etwas gefunden. Mit seinen Pfoten hat er ein goldenes Ei freigelegt. Er schiebt es auf die Straße.

„Was ist das denn?“, fragt Miriam und nimmt das Ei in die Hand. Auf der goldenen Schale steht mit silberner Farbe die Zahl drei. Miriam steckt das Ei in ihre Tasche und nimmt es mit nach Hause.

„Miriam! Da bist du ja endlich, wir warten schon auf dich. Wir wollen jetzt in den Garten gehen die Ostereier suchen“, sagt Miriams Mutter Klara, als sie zur Haustür reinkommt.

Gemeinsam mit ihren Eltern und ihren Brüdern, Ben und Alexander, geht sie in den Garten.

„Dieses Jahr sind die Verstecke echt gut, ich denke nicht, dass ihr alle finden werdet“, sagt Miriams Vater.

Miriam und ihre Brüder veranstalteten jedes Jahr einen kleinen Wettbewerb. Wer die meisten Eier findet, der gewinnt. Miriam hat bisher immer verloren.

Schnell beginnt Miriam zu suchen, doch ihre Brüder sind wie immer besser. „Och Mensch. Ich wünschte, ich würde nur ein einziges Mal gewinnen“, grummelt Miriam vor sich hin.

Plötzlich beginnt das Ei in ihrer Tasche zu vibrieren. Schnell zieht Miriam es raus. Es ist ganz warm. Auf einmal verschwindet die Zahl drei, die auf der Schale geschrieben steht, und eine silberne Zwei erscheint.

„Das ist ja komisch“, murmelt Miriam. Sie steckt das Ei wieder in die Tasche und hat plötzlich eine Eingebung. Wie durch Zauberei findet sie im Nu alle Verstecke und hat bei Weitem mehr Eier gesammelt als ihre Brüder. Dieses Jahr ist sie die Siegerin.

Am Abend begutachtet Miriam ihre Beute. Auch das goldene Ei liegt dabei. Es kommt ihr sehr seltsam vor, gerade als sie ihren Wunsch ausgesprochen hat, zeigt das Ei eine kleinere Zahl an und sie findet alle Eier.

Miriam wird den Gedanken nicht los, dass das Ei vielleicht Wünsche erfüllt. Genauso viele, wie die Zahl auf Schale.

Miriam nimmt das Ei in die Hand. „Ich wünsche mir drei Wünsche“, sagt sie leise.

Wieder beginnt das Ei zu vibrieren. Doch dieses Mal wechselt es auch die Farbe, es wird Rot. Mit silberner Farbe erscheinen die Wörter: „DAS GEHT NICHT!“

„Du meine Güte, das Ei kann sich mitteilen“, staunt Miriam.

Die rote Farbe und der Schriftzug verwinden wieder und das Ei ist nun wieder golden mit einer silbernen Zwei.

„Okay, noch ein Versuch, ich wünsche mir ganz viel Geld.“

Wieder verfärbt sich das Ei Rot, und in silberner Schrift kommt wieder zum Vorschein: „DAS GEHT NICHT!“

„Alles klar, das geht also auch nicht. Nun gut. Ich wünsche mir Gesundheit für mich und meine Familie.“

Das Ei beginnt endlich zu vibrieren und es wird wieder warm, langsam verschwindet die Zwei und eine silberne Eins taucht auf.

„Jetzt habe ich nur noch einen Wunsch frei“, sagt Miriam leise. Behutsam legt sie das Ei wieder hin.

Am nächsten Morgen geht Miriam in die Küche zum Frühstücken. Ihr Vater grübelt über der Zeitung und murmelt vor sich hin. Er ist schon seit über einem Jahr arbeitslos. Aufgrund der Wirtschaftskrise musste die Firma, in der er über 20 Jahre gearbeitet hat, schließen.

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