Will Berthold - Die Nacht der Schakale

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Es sind fünf herrliche Tage, die Lefty Meiler auf der Paradies-Insel Bali mit der faszinierenden Vanessa verbringt. Doch dann beordert man ihn nach Bonn. Sein Auftrag: Im Untergrund den Sperber, einen «Maulwurf» in der Umgebung des Stasi-Generals Lupus, aufzuspüren. Lefty war mit sieben Jahren mit seinem Vater, einem Raketenforscher aus Peenemünde, in die USA übergesiedelt und gerät in diesem neuen Fall natürlich sofort in die Frontlinie des deutsch-deutschen Dschungels. Erpressung, Mord, Menschenhandel – der Strudel aus Lüge und Täuschung reißt Lefty immer weiter hinunter. Und noch ehe sich der Deutschamerikaner versieht, begegnet er auch Vanessa wieder: Diesmal geht es allerdings nicht um heiße Liebeleien, sondern um Leben und Tod. -

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Fluchtfirmen werden beargwöhnt, ausgenutzt, finanziert, verachtet und benötigt.

Es gab bessere und schlechtere, erfolgreichere und nutzlose, und mit den Jahren wurden die Trascosozusagen eine seriöse Adresse in einem unseriösen Gewerbe, ein Markenartikel des Untergrundes. Während man im Schnitt einem von professionellen Fluchthelfern arrangierten Versuch, den Staat der Werktätigen zu verlassen, eine Chance von 60 Prozent einräumte, wie Dresslers Erfolgsbilanz – trotz einiger Pannen – eine Quote von mehr als 90 Prozent auf. Die Trascoarbeitete gründlicher und raffinierter als ihre Rivalen, nahm doppelt soviel Geld und verbürgte sich für ein entsprechend besseres Resultat; sie verwendete modernste Hilfsmittel, und Dressler half keinem weiter, den seine Leute nicht zuvor auf DDR-Gebiet beobachtet und angesprochen hatten. Er setzte sogar Flugzeuge an, die im Grenzgebiet den Radarschirm unterflogen, und er war schlagartig bekannt geworden, als er in einem Omnibus 35 Schweizer Touristen auf einer Sightseeingtour durch die Tschechoslowakei karrte.

Auf einmal rollte ein zweiter Bus an, wiederum mit einem Schweizer Kennzeichen versehen. Er übernahm die eidgenössischen Touristen zur Weiterfahrt nach Prag; das erste Gefährt fuhr mit 35 DDR-Flüchtlingen, ausgestattet mit falschen Pässen, ungehindert in die Freiheit.

Solcherlei Husarenstücke riskierte Dressler immer wieder. Bis vor zwei Jahren hatte er an den gefährlichen Ausflügen in den roten Machtbereich sogar noch selbst teilgenommen. Seitdem organisierte er die Durchbrüche von Westberlin aus. Die Trascounterhielt Zweigsitze in München, Frankfurt und Berlin, und sie übernahmen selbst Fälle, die andere Fluchthelfer abgelehnt hatten, freilich nur gegen Kasse.

Mauro Dressler trat gern als Vorkämpfer gegen den Zwangsstaat im Osten auf, aber seine Gesinnung war weder rot noch schwarz und seine politische Heimat weder der Westen noch der Osten – sein Vaterland war das Geld, und je höher sich die Summe addierte, desto patriotischer wurde er.

Die Stasi-Männer von General Lupus hatten sehr bald ihre Chance erkannt, ihre Gegenspieler auszuhorchen und zu unterwandern. Sie schleusten Spitzel in die Fluchthelferfirmen ein und ließen kleine Fische davonschwimmen, um die großen zu fangen. Schon in der Tunnelzeit war es ihnen gelungen, erstklassige Agenten unter verzweifelte Flüchtlinge zu schmuggeln. Unverdächtiger als ein Mensch in Not, der im Osten alles zurückläßt und unter Lebensgefahr im Feuerhagel durch die Fluchtröhre hetzt, kann wohl keiner wirken, so bot man ihm im Westen bereitwillig die Hand – und brachte ihn an seinen Zielort.

Als die ersten Fälle bekannt wurden, begünstigte ein weiterer Nebeneffekt die Menschenjäger der Normannenstraße: DDR-Bürger auf der Flucht mußten sich jetzt auch noch dem Verdacht aussetzen, Sendlinge aus dem Osten zu sein.

Tücke und Infamie gehören zu den Spielregeln des deutschdeutschen Kriegs im Frieden. Beide Seiten kochten mit dem gleichen Schmutzwasser, an einem Tag erfolgreich, am nächsten schon wieder hereingelegt. Wenn eine Fluchtfirma auf die Dauer besser abschnitt als die Konkurrenz, geriet sie automatisch in Verdacht, vom DDR-Staatssicherheitsdienst protegiert zu sein. So betrachtet, war die trasco agschon seit langem suspekt, aber Mauro Dressler konnte nachweisen, daß er mit professionellen Männern, mit üppigeren Mitteln, mit größerer Sorgfalt, mit raffinierteren Einfällen und mit erheblich größerem technischen Aufwand arbeitete als seine Konkurrenz.

Es erklärte vieles, aber nicht alles.

Zwar war Dressler ein Prahlhans, aber wie kam er – ein Mann, für dessen Winkelzüge Verschwiegenheit so notwendig war wie für einen Fisch das Wasser – dazu, gewissermaßen seinen geheimen Geschäftsbericht an einen amerikanischen Journalisten zu verkaufen? Arbeitete Erwin Forbach, der den ersten Hinweis auf die Affäre Sperber gegeben hatte, mit oder ohne Wissen Dresslers auch für die BND-Zentrale in Pullach? Hatte Dresslers Geschiedene, mit der er geschäftlich nach wie vor liiert war, bei einem Tête-à-tête in Berlins Blauem Haus vom Genossen Konopka tatsächlich subversives Material übernommen und weitergegeben? Falls ja: Wußte Dressler von diesen Machenschaften Madeleines, oder kochte sie ihre eigene Giftsuppe?

Die 747 hatte den Atlantik überquert und näherte sich dem Kanal. Der Flug von Westen nach Osten hatte mich wieder einmal um sechs Stunden Schlaf gebracht, aber das wäre das wenigste. Die Stewardeß brachte das Frühstück; ich sah auf die Uhr.

»Wir werden voraussichtlich pünktlich auf dem Rhein-Main–Flughafen landen«, sagte sie mit einem Lächeln für jedermann.

Sie behielt recht; ich stieg in eine Lufthansa-Maschine zum Weiterflug um und landete wiederum flugplanmäßig in München-Riem.

Ein Mann, den ich nicht kannte, nahm mich in Empfang und schleuste mich an Zoll und Einreisekontrolle vorbei zu einem Lieferwagen; er sah sich um, öffnete höflich die Tür, und ich stieg zu.

Der Mann, der hier auf mich wartete, war mir wohlbekannt: Steve.

»Schöner Urlaub, was?« begrüßte er mich mit einem Grinsen.

»Müde?«

»Nicht die Bohne«, erwiderte ich.

»Um so besser«, sagte er und lächelte, mehr mit den Schneidezähnen.

In Stichworten gab mit Steve schon während der Fahrt einen Zwischenbericht über den Stand der Ermittlungen, sachlich, exakt, kein Wort zuviel, kein Fact zu wenig. »Am besten fliegst du gleich nach Zürich«, sagte er am Schluß, »und siehst dir Madeleine Dressler an, bevor ihr Ex-Mann zurückkommt.«

»Wo ist er zur Zeit?«

»Unter Kontrolle«, erwiderte Steve. »Wir haben einen V-Mann auf ihn angesetzt.«

Wie ich Freund Cassidy kannte, war dieser V-Mann eine V-Frau.

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