Übergänge

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"Es gibt keine Grenze, nur Übergänge.", schreibt Marlen Haushofer in ihrer Erzählung «Die Höhle». Gerade in der Literaturwissenschaft waren und sind klare Grenzziehungen zwischen Kinder-, Jugend- und Allgemeinliteratur nur bedingt möglich. Dieser Tatsache wird in den letzten Jahren seitens der Wissenschaft vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt. Daher erfolgt in diesem Tagungsband ausgehend von der Kinder- und Jugendliteratur eine genaue Betrachtung möglicher Übergänge: von der Kindheit ins Erwachsensein, vom Kindergarten zur Schule und weiter zum Beruf, von einer Kultur und Religion in die andere, von einem Sprachraum zum nächsten, vom Bild oder vom Medium zum Text, vom Text zur Kunst und von der Literatur zur Welt. Diese Übergänge lassen vielgerichtete Bewegungen zu, aus Dichotomien mit schmalen Verbindungsbrücken werden abwechslungsreiche, permeable Landschaften. Wo können Übergänge verortet werden? Welche Wege werden beschritten? Wie sehen diese Übergänge aus? Den Fragen gehen Künstlerinnen und Künstler gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Beiträgen zu Barbara Frischmuth, Friederike Mayröcker, zur Vertonung von Kinderlyrik Ernst Jandls und N.C. Kasers nach. Beleuchtet werden zudem sprachliche Übergänge sowie die Verwendung von Bilderbüchern im Elementar- und Primarbereich. Künstlerische Arbeiten von Volksschulkindern, Barbara Frischmuth, Angelika Kaufmann und Willy Puchner bereichern den Band.

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Der Hügel war nur eine Art Kegel, der einen langen Schatten warf. Als sie ihn fast zur Hälfte umrundet hatten, standen sie vor einem Bach, der in eine abschüssige Steinrinne lief.

„Sind son da“, zirpte Sudel-Sors, setzte sich in die Rinne, und die Kröte und Maria Carolina machten es auch so.

„Swups!“ schrie Sudel-Sors, und schon rutschten sie und rutschten immer schneller, bis sie mit einem großen Platsch in einem Tümpel landeten. Auf dem moorigen Grund wuchsen riesige Pflanzen, die mit ihren großen Blüten aus dem Wasser ragten. Es waren prachtvolle Aronstäbe, die wie Zauberstöcke aussahen.

Prustend und kichernd überschlugen sich alle drei im Wasser, und Maria Carolina war so ausgelassen, daß Sudel-Sors sie tümpelte, damit sie nicht so laut quietschte. Sie hatten den Grund mit ihrem Getobe so sehr aufgewirbelt, daß das Wasser ganz schwarz geworden war, und als sie endlich ans Ufer kletterten, starrte ihnen der Tümpel wie das rabenfarbene Auge des Waldes aufgebracht nach.

Kaum waren sie ein paar Schritte gegangen, als sich vor ihnen eine Lichtung auftat, auf der nichts wuchs, und die aus blankem Waldboden bestand, so als trample ständig jemand darauf herum. Sudel-Sors nahm seine Tragtasche ab und begann sich zu wälzen, daß es nur so seine Art hatte.

Maria Carolina und die Kröte machten es ihm begeistert nach. Es staubte wie aus tausend Bovisten, und sie kutzten und niesten um die Wette. Als Sudel-Sors sich wieder aufgerichtet hatte, murmelte er etwas von Fellpflege, doch vorerst sah er noch aus wie ein frisch panierter Hühnerhaxen.

Der Dreck klebte in Schichten an seinem feuchten Fell. Maria Carolina aber sah aus wie eine gewuzelte Mohnnudel. Nur die Kröte, an der nichts haftengeblieben war, machte einen einigermaßen geputzten Eindruck.

Plötzlich erfüllte ein vielstimmiges Gezischel die Luft, und von überall her kamen Sudel auf sie zu. Maria Carolina blickte an sich hinunter und schämte sich ein bißchen. Vor allem vor der freundlichen alten Sudeline, die ihr gerade entgegenkam. Sie versuchte es mit Reiben, aber da rieb sie den Schmutz nur noch tiefer in ihr Kleid.

„Nicht so snell. Nach siebenhundert Sekunden süttelst du dich, und alles ist sehr sauber“, flüsterte Sudel-Sors. Dann deutete er auf die Sudeline und sagte: „Sie ist die Sudel-Mutter, und sie simpft sehr selten.“ Diesmal streckte Maria Carolina sogleich die Hand aus, um die der Sudel-Mutter zu drücken, und als sie sie wieder losließ, war sie weiß bestäubt. Offenbar war die Sudel-Mutter gerade vom Backen gekommen.

„Sön, daß ihr su uns saut“, rief sie laut, wahrscheinlich hörte sie schon schlecht. „Snell su Tisch. Ich sneide nur noch Snittlauch in die Soße!“ Auch die anderen Sudel hopsten näher, um den Besuch zu begrüßen. Und da alle sehr hungrig waren, nahmen sie sich die Worte der Sudel-Mutter sogleich zu Herzen. Sudel essen gerne, aber was noch erstaunlicher ist, sie kochen auch gern. Jeder und jede rührte oder knetete etwas, fütterte ein Feuerchen oder rührte ein Breichen.

Und als dann alle Sudel um den gefällten Baumstamm herumsaßen, auf dem gedeckt war, rückte jeder die Speise, die er selber zubereitet hatte, besonders ins Licht. Dabei konnte man das ohnehin an Händen und Lippen erkennen, mit denen solange gekostet worden war, bis die Sache den rechten Pfiff hatte. Und die Heidelbeeren, die Sudel-Sors gepflückt und dann im Tümpel gespült hatte, zierten so manches Schüsselchen.

Der Himmel weiß, wie sie so rasch dahin gekommen waren.

Maria Carolina ließ es sich nicht zweimal sagen und griff ordentlich zu. Mit den Fingern, versteht sich. Die Sudel behaupteten, dazu hätten sie sie nämlich, zum Kochen und zum Essen. Und Sudel-Sors zeigte ihr, wie er aus seiner Hand einen Löffel oder eine Gabel formte.

Es schmeckte köstlich, und man durfte patzen, soviel man wollte. Niemand sagte „Wisch dir den Mund!“, und wenn einen ein vertrockneter Krümel juckte, kratzte man sich an der Rinde des Baumstammes, und schon fiel er ab. Als sie dann mit dicken Bäuchen aufstanden, schüttelte sich Sudel-Sors so heftig, daß seine Ohren schlackerten, und siehe da, mit einemmal glänzte sein Fell, als hätte man es gebürstet. Maria Carolina schüttelte sich ebenfalls, aber leider tat sich gar nichts. Ihr Kleid blieb so verschmiert wie zuvor.

„Süttle dich so, sau!“ Und Sudel-Sors schüttelte sich Maria Carolina noch einmal vor. Es half nichts. Sie hatte eben doch keinen Sudelpelz, der das alles mit sich machen ließ. Ihr Kleid blieb schwarz gepunktet, und ihr Gesicht? Zum Glück konnte sie ihr Gesicht nicht sehen. Nur die Kröte bemerkte gelassen: „In gewisser Weise sind wir alle Sudel. Es steht nur nicht jedem gleich gut!“ Daß Sudel gerne essen und kochen, wissen wir schon. Dazu kommt noch daß sie auch gerne tanzen. Und ehe Maria Carolina es sich versah, wurde sie an den Händen gefaßt – ein Sudel links, ein Sudel rechts –, und schon wirbelte sie mit den Sudeln im Kreis herum, daß der Kröte allein vom Zuschauen schwindelig wurde.

Und sie tanzten und tanzten … bis Maria Carolina beim Pfeifen des Wasserkessels die Augen öffnete. Die Kröte nickte zum Abschied vom ehemaligen Wickeltisch herüber und zog sich dann allmählich in die Wand zurück. Maria Carolina aber schloß noch einmal die Augen. Da wurde der Spalteng wieder zum Spaltbreit, und Maria Carolinas Mutter kam herein. Sie machte sich am Wäschekorb zu schaffen, das merkte Maria Carolina sofort, obwohl sie nur ein klein wenig blinzelte.

Da trat ihre Mutter ans Fenster und hielt eines von Maria Carolinas Kleidern ans Licht. „So ein Sudel!“ sagte sie und schüttelte den Kopf, während sie das Kleid zusammenknüllte, um es in die Waschmaschine zu stecken. „Ein Sudel?“ dachte Maria Carolina, „hast du eine Ahnung?!“ Und da es ohnehin Zeit zum Aufstehen war, begann sie fröhlich vor sich hin zu summen:

„Sön und saurig ist die Seit,

Sonne seint und Snee, der sneit.

Sieben Swerge, sieben Sachen

Lassen keine Seit sum Snarchen.“

Der Text folgt der 1. Auflage Wien: J&V. Dachs Verlag 1994.

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