Emerson Eggerichs - Gottes Wille für dein Leben

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Was möchte Gott ganz konkret von mir? Wie kann ich seinen Willen für die großen und kleinen Entscheidungen in meinem Leben erkennen und umsetzen? Bestsellerautor Emerson Eggerichs ist überzeugt: Auf der Suche nach Gottes Willen findet man in der Bibel eindeutige Antworten. Vor allem vier konkrete Aussagen machen seine Prioritätenliste für uns Menschen zu einem offenen Geheimnis. Dieses Buch hilft dabei, Gottes Willen sowohl für die nächste Entscheidung als auch für das gesamte Leben zu entdecken. Eine wertvolle Orientierungshilfe für ein gelingendes Leben.

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Unsere Wahlfreiheit im Blick auf die Ehe

Warum bin ich so verwegen zu behaupten, Joy habe es freigestanden, sich zu entscheiden, wie sie wollte? Ich erkenne im Neuen Testament ein revolutionäres Prinzip. Es ging nicht um die Entscheidung für oder gegen einen Umzug, sondern um die persönliche Wahlfreiheit. Ein Beispiel dafür finden wir im Blick auf die Ehe. Im 1. Korintherbrief wendet sich Paulus an Witwen, die über ihren aktuellen Status unsicher waren. Paulus erklärt ihnen: „Solange ein Mann lebt, ist seine Frau an ihn gebunden. Wenn er aber stirbt, darf sie wieder heiraten, wen sie will. Nur sollte sie darauf achten, dass der neue Ehemann wie sie dem Herrn gehört“ (1. Korinther 7,39).

Menschen, die einwenden, dass Frauen im ersten Jahrhundert nicht viel zu melden hatten, sollten diesen Worten aus der Heiligen Schrift Beachtung schenken. Eine Witwe durfte heiraten, wen sie wollte, solange er Christus verbunden war. Das war ihre Berufung. Sie konnte einen Judenchristen oder einen griechischen Christen heiraten. Sie konnte auch – wie Paulus – unverheiratet bleiben. Es gab für sie mehrere Optionen, von denen keine in sich falsch war. Sie durfte selbst aussuchen, auf welches Abenteuer sie sich einlassen wollte. Allerdings konnte sie nicht beides zugleich tun: erneut heiraten und unverheiratet bleiben. Und sie hätte nicht beide Männer gleichzeitig heiraten können. Unsere Rennstrecke hat äußere Begrenzungen. In diesem Fall wurde die Grenze so gezogen, dass der Mann, den sie möglicherweise heiraten wollte, ein Nachfolger Christi sein sollte. Häufig werden wir erleben, dass die Grenzen, die Gott setzt, für mehrere Verhaltensweisen Gültigkeit besitzen.

Paulus bezog diese Lehre von der Wahlfreiheit nicht nur auf Witwen. Die Witwen dienten als ein Beispiel für die Gültigkeit dieser Lehre. In der Tat war dieser Freiheitsgedanke so revolutionär – angesichts der Tatsache, dass viele Juden aus der Unterdrückung der Gesetzlichkeit herausfanden –, dass manche Menschen daran erinnert werden mussten, welche Grenzen dieser bis dahin ungekannten Freiheit gesetzt waren. Gleichzeitig ermahnt Paulus die Christen in seinen Briefen immer wieder, dass sie diese Freiheit, die Gott ihnen im Blick auf ihre Lebensentscheidungen gibt, niemals ausnutzen sollten.

Die Wahlfreiheit bedarf einer regelmäßigen Selbstprüfung

Bedenken Sie die folgenden Bibelstellen:

„Durch Christus seid ihr dazu berufen, frei zu sein, liebe Brüder und Schwestern! Aber benutzt diese Freiheit nicht als Deckmantel, um eurem alten selbstsüchtigen Wesen nachzugeben.“ (Galater 5,13)

„Trotzdem solltet ihr darauf achten, dass ihr mit der Freiheit, die ihr zu haben glaubt, dem nicht schadet, dessen Glaube noch schwach ist.“ (1. Korinther 8,9)

„Das könnt ihr tun, weil ihr freie Menschen geworden seid. Aber missbraucht diese Freiheit nicht als Ausrede für euer eigenes Fehlverhalten! Denn ihr seid frei geworden, damit ihr Gott dient.“ (1. Petrus 2,16)

Paulus warnt die Glaubenden, ihre Schritte nicht auf das gefährliche Terrain hedonistischer Zwecke zu lenken. Niemand soll durch die Leitplanken der Rennstrecke krachen.

An dieser Stelle muss ich das Thema Ehrlichkeit ansprechen. Wir können Gottes Freiheit genießen, aber wir müssen uns selbst gegenüber aufrichtig sein, wenn es darum geht, welche Grenzen niemals überschritten werden dürfen. Rechtfertigungen fallen uns Menschen nämlich leicht. Ich nenne sie rationale Lügen. Wenn wir zum Beispiel ein Problem mit Alkohol haben, besteht unsere Grenze darin, Situationen zu meiden, die uns in Versuchung führen zu trinken. Das ist gar nicht so leicht, denn wahrscheinlich haben wir ja Freunde, die kein Alkoholproblem haben und die ohne Bedenken in geselliger Runde etwas trinken gehen können. Doch deren Freiheit auf der Rennstrecke ist eben nicht dieselbe wie unsere. Wir müssen die brutale Ehrlichkeit besitzen, die uns auf dem Kurs hält, den unser Gewissen uns vorgibt. In diesem Fall müssen wir uns auf eine der vier Willensäußerungen Gottes verpflichten, die uns sagt, was gut für uns ist. Und wenn unsere Freunde uns in die neu eröffnete Kneipe einladen, sollten wir eine kreative Alternative vorschlagen, die unsere Freundschaft achtet, aber zugleich unser Herz bewahrt. Wir besitzen nicht die Freiheit, etwas zu tun, was uns unfrei macht.

Wir besitzen die Freiheit zu wählen, aber unsere Wahl muss auf Basis dessen getroffen werden, was gut für uns ist

Wenn eine Option unter Betrachtung der uns zur Verfügung stehenden Informationen gut erscheint und niemandem schadet, können wir uns guten Gewissens dafür entscheiden. Wir sind frei in unserer Wahl.

Nehmen wir das Handeln von Ärzten als Analogie: Sie müssen in Momenten, in denen es um Leben und Tod geht, schwerwiegende Entscheidungen fällen. In der Regel halten sie sich dabei an ihren Hippokratischen Eid. Geschichtlich gesehen stammt der aus den Epidemien, die zu den Werken des antiken griechischen Arztes Hippokrates zählen. Dort lesen wir, dass „der Arzt … im Blick auf die Krankheit zwei spezielle Ziele im Blick haben [muss], nämlich Gutes zu tun und dem Patienten keinen Schaden zuzufügen“. 1

Bedeutet dies, dass ein Arzt automatisch das Leben seines Patienten retten wird? Nein, denn es kann trotzdem passieren, dass ein Patient stirbt. Doch wenn dann die Entscheidungen des Arztes evaluiert werden und das Aufsichtsgremium fragt: „Haben Sie den Nutzen des Patienten verfolgt und ihm durch Ihr Handeln keinen Schaden zugefügt?“, kann der Arzt dies guten Gewissens bejahen. Auf Basis der Informationen, die ihm vorlagen, hat er die bestmögliche Entscheidung getroffen. Und auch wenn ein Jahr später ein Medikament auf den Markt käme, das diesen Patienten hätte retten können, so war es doch zum Zeitpunkt der Behandlung weder bekannt noch erhältlich.

Ist es denn biblisch zu behaupten, man könne nach bestem Wissen und Gewissen tun, was einem gut erscheint?

Hier müssen wir eines der wichtigsten Ereignisse in der Geschichte der Kirche erwähnen. Wir lesen in der Apostelgeschichte, Kapitel 15, darüber. Die Apostel mussten eine Entscheidung treffen, die für die gesamte Kirche bis heute Bedeutung besitzt. Und wie trafen sie diese Entscheidung? Sie taten, was ihnen „gut erschien“ (vgl. Apostelgeschichte 15,28), und das übrigens gleich viermal im Verlauf dieses Kapitels (Verse 22,25,28 und 34).

Dieser Ausdruck „was gut erschien“ ist deshalb so wichtig, weil Gott zwei Kapitel zuvor auf wundersame Weise seinen Willen kundgetan hatte. In Apostelgeschichte 13,2 lesen wir: „Als diese Männer während einer Zeit des Fastens gemeinsam beteten, sprach der Heilige Geist zu ihnen: ‚Gebt Barnabas und Saulus für die Aufgabe frei, zu der ich sie berufen habe!‘“ Ich kann nicht sicher sagen, was das bedeutet, aber sie bezeugten, dass der Heilige Geist geredet habe. Mit anderen Worten: Diese Botschaft wurde übernatürlich vermittelt und war in sich völlig eindeutig. Dann aber lesen wir in Kapitel 15, dass die Kirchenleiter mit der Frage rangen, ob sie Nichtjuden, die zum Glauben an Christus gefunden hatten, beschneiden sollten. Man möchte doch meinen, dass Gott seinen Willen in dieser prekären Angelegenheit unmissverständlich kundtun würde; schließlich besaß diese Frage zur generellen Lehrmeinung der Kirche doch eindeutig mehr Gewicht als die Berufung von zwei Missionaren in ihren Dienst. Doch Gott tut das nicht, obwohl diese Frage Anlass für eine Spaltung der Kirche in Judenchristen und Heidenchristen hätte werden können.

Wie Sie sich erinnern werden, waren die ersten Glaubenden Juden, die zu Christus fanden. Sie waren bereits beschnitten. Als nun Menschen aus anderen Nationen zu Christus fanden, gingen die Juden selbstverständlich davon aus, dass diese sich ebenfalls der Beschneidung zu unterziehen hätten. Welche Entscheidung sollten die Kirchenleiter in dieser kritischen Frage fällen? Es kam keine Stimme vom Himmel, die sagte: „Ihr sollt die Heidenchristen nicht beschneiden!“ Stattdessen erwartete Gott von den Leitern, dass sie in dieser Frage nach eigenem menschlichen Ermessen entschieden (vgl. Apostelgeschichte 15,19) und sich danach richteten, was ihnen „gut erschien“.

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