Michael Valentin - Die Tesla-Methode

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Jeweils für einige Jahrzehnte waren Autobauer wie Ford oder Toyota das Maß aller Dinge – dann kam Tesla und übernahm mit seinen zukunftsweisenden Methoden das Ruder. Teslas Marketing-, Produktions-, Vertriebs- und Technologiestrategien verändern eine ganze Branche. Sie sind völlig anders – und extrem erfolgreich. Michaël Valentin hat sowohl diesen durch neue Technologien hervorgerufenen Wandel wie auch Tesla selbst genauer unter die Lupe genommen. Dabei hat er sieben Prinzipien entdeckt, die er als entscheidend für Teslas Erfolg identifiziert. Und er erklärt, wie andere Firmenlenker – nicht nur aus der Automobilbranche – die Tesla-Methode erfolgreich in ihrem Unternehmen implementieren können. Ein Buch nicht nur für Tesla-Fans, sondern für alle, die ihr Unternehmen fit für die Zukunft machen wollen!

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Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war durch eine Globalisierungsphase geprägt, die sich durch die globale Streuung der Lieferketten, die Auslagerung der Produktion ins Ausland und einen Glauben an möglichst große Konzerne auszeichnete – und das alles in einem Kontext, der sich durch die Liberalisierung der Finanzmärkte definierte.

Gegen Ende des dritten Industriezeitalters entwickelte sich der Toyotismus – eine Reaktion auf die veränderten Bedürfnisse von Verbrauchern, Aktionären und Beschäftigten. Inzwischen stößt dieses Modell an seine Grenzen. Neue Imperative wie Anpassungsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Individualisierung und sinnvolle Arbeit sind entstanden, getragen vom Aufkommen digitaler Technologien, die in der Lage sind, Geschäftsmodelle, die Wettbewerbslandschaft, Verbrauchergewohnheiten und die Erwartungen der Beschäftigten grundlegend zu verändern. Die Welt der physischen Objekte muss sich auf ein Universum voller Informationen und Datenströme einstellen.

Noch vor nicht allzu langer Zeit war „glückliche Globalisierung“ ein Schlagwort in den Unternehmen. Die Transportmöglichkeiten und -volumina explodierten und es entstanden globalisierte Lieferketten und Produktionsanlagen (bedingt durch territoriale Arbitrage, die ihrerseits durch die Arbeitskosten diktiert wurde). Folglich hatten die Unternehmen in einem von der Liberalisierung des Handels und der Finanzmärkte geprägten Kontext Anreize, zu expandieren, um Skalenvorteile zu erzielen. Der Toyotismus, der später auch als Lean Manufacturing oder schlanke Produktion bezeichnet werden sollte, schien als Organisationsmodell besonders gut in diese Ära zu passen, da er Qualitätssteigerungen, kürzere Produktionszeiten und geringere Lagerbestände ermöglichte, was Unternehmen beim Betriebskapital Erleichterungen verschaffte. Doch von vielen unbemerkt wirkte das digitale Zeitalter bereits destabilisierend auf dieses Modell. Die Betriebsweise etablierter Industrieunternehmen wurde durch eine Fülle von Faktoren infrage gestellt, darunter die wachsende Nachfrage nach Unmittelbarkeit, Transparenz und Sinn, die exponentielle Beschleunigung der technischen Entwicklung (die bewährte Kompetenzplattformen auf den Kopf stellte) und der Auftritt neuer Konkurrenten aus dem digitalen Universum.

Innovation und industrielle Revolution: Die unvermeidliche Beschleunigung

Der Homo erectus erschien erstmals vor einer Million Jahren auf der Bildfläche. Damals richtete sich der Mensch auf und lernte, seine Arme immer geschickter zu benutzen und sich von anderen Tieren zu unterscheiden. 900.000 Jahre später trat der Homo sapiens auf und begann erstmals, Werkstoffe umzuformen, was in der ersten Verwendung von Werkzeugen gipfelte. Wieder 90.000 Jahre später begann die Menschheit, Vieh zu züchten und Ackerbau zu betreiben. Noch 9.000 Jahre später war es die Druckerpresse, die die Kommunikation zwischen den Menschen für immer veränderte (und sogar Brücken zwischen Generationen schlug). Weitere 700 Jahre später erfand James Watt die Dampfmaschine im Zuge einer Entwicklung, die bald als erste industrielle Revolution bezeichnet werden sollte, aber im Grunde den Anfang eines gewissen beschleunigten Fortschritts darstellte, den die Menschen tatsächlich wahrnehmen konnten.

Im Anschluss häuften sich große Durchbrüche in der Wissenschaft so dermaßen, dass nachfolgende Generationen eine Welt erlebten, die sich durch laufende Neuerungen infolge technischer Fortschritte auszeichnete und bewirkte, dass jede neue Generation ganz anders lebte als die ihrer Eltern (oder auch die ihrer Kinder oder Enkel). Der Begriff „Disruption“ bietet sich an, um die folgenden drei maßgeblichen Zeitalter zu beschreiben, die alle durch eine bestimmte Entwicklung charakterisiert wurden. Diese ging über einfache technische Veränderungen hinaus und brachte ganz neue Arbeitsmethoden und eine systematische Reaktion auf bestimmte, in der Gesellschaft entstehende, neue wirtschaftliche und soziale Bedürfnisse hervor. Bei der ersten industriellen Revolution vollzog sich diese Entwicklung im späten 18. Jahrhundert. Damals ging es vor allem darum, die Nachfrage nach Infrastruktur zu befriedigen, also Gebäude zu errichten und den Personen- und Güterverkehr auszubauen. Die Dampfmaschine sollte eine Mechanisierung von Aufgaben ermöglichen, die wiederum zu neuen Arbeitsmethoden führte. Menschen lernten, mit Maschinen zu arbeiten – mit allen sozialen Konsequenzen, die das mit sich brachte.

Die nächste Station der fortschreitenden industriellen Entwicklung war die zweite industrielle Revolution, die etwa 100 Jahre später einsetzte. Aus wissenschaftlicher Sicht war der Auslöser dafür die Entdeckung der Elektrizität. Doch auch diesmal gingen die Konsequenzen weit über die eigentliche Erfindung hinaus. Der elektrische Strom machte es möglich, den Fabrikbetrieb ganz anders aufzuziehen. An die Stelle einer Konfiguration mit einer großen zentralen Dampfmaschine traten viele kleine autonome strombetriebene Maschinen, die über die gesamte Anlage verteilt waren. Daraus entstand das Prinzip der Fließbandproduktion, was wiederum gewaltige Produktivitätssteigerungen brachte, die es ermöglichten, die ab Anfang des 20. Jahrhunderts explodierende Massennachfrage zu befriedigen. Gesellschaftlich ging diese Revolution mit einem neuen kollektiven Konzept einher, das von Charlie Chaplins berühmtem Film Moderne Zeiten verkörpert wurde – die „Fließbandarbeit“, wie es allgemein bezeichnet wurde. Das waren im Grunde die Anfänge des Fordismus, eines auf den Grundsätzen eines Ingenieurs namens Taylor beruhenden Organisationsmodells, das es durch Spezialisierung ermöglichen sollte, die Effizienz der Arbeit um den Faktor 10 zu erhöhen.

60 Jahre später vollzog sich eine weitaus hintergründigere Revolution. Im Zuge neuerlicher und verstärkter Globalisierung ebneten die ersten Computer den Weg für die Robotik und die Automatisierung. Das Problem dieser letztgenannten Innovation, die enorme Rechenleistung erforderte: Die Kapazität des menschlichen Gehirns, das auf wiederkehrende Aufgaben ausgelegt ist, stieß bald an ihre Grenzen. An diesem Punkt kommt unweigerlich das Moore’sche Gesetz ins Spiel, so benannt nach dem berühmten Intel-Ingenieur, der den Mikroprozessor erfand und vorhersagte, dass sich die Speicherkapazität alle 18 Monate verdoppeln würde. Zum ersten Mal erkannten die Menschen, dass der Fortschritt mit dieser neuen industriellen Revolution exponentiell werden könnte. Dennoch war Moore mit seinen Prognosen noch vergleichsweise konservativ. 50 Jahre später gilt sein „Verdoppelungsgesetz“ nach wie vor und liegt dem fortgesetzten Wachstum von Speicherkapazität und Rechenleistung zugrunde. Ein näherer Blick auf die Geschwindigkeit, mit der die verschiedenen menschlichen Innovationen aufeinanderfolgen, offenbart starke Parallelen zu einem exponentiellen Gesetz – Homo erectus: vor 1 Million Jahren, Homo sapiens: vor 100.000 Jahren, Ackerbau: vor 10.000 Jahren, Buchdruck: vor 600 Jahren, Dampfmaschinen: vor 300 Jahren, Elektrizität: vor 100 Jahren, Computer: vor 40 Jahren … und heute das Smartphone ( Abbildung 1.1)!

Abbildung 1.1 Die Menschheit und der technische Fortschritt

Quelle OPEO Das menschliche Gehirn und das Exponentialgesetz Der Mensch - фото 5

Quelle: OPEO

Das menschliche Gehirn und das Exponentialgesetz

Der Mensch ist an ein lineares Leben gewöhnt. So entwickelt sich das Leben, und so lernt unser Gehirn – in kleinen Schritten, Tag für Tag. Wie schwer es dem Menschen fällt, sich das Exponentialgesetz vorzustellen, geht sehr treffend aus der alten indischen Legende vom König Balhait hervor.

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