Ursula Isbel - Reiterhof Dreililien 2 - Die Tage der Rosen

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Reiterhof Dreililien 2 - Die Tage der Rosen: краткое содержание, описание и аннотация

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Neues Pferdeabenteuer von Nell und ihren Freunden vom Reiterhof Dreililien!Endlich Sommer! Nell, Jörn und Matty genießen die schulfreie Zeit auf Dreililien. Doch dann ziehen dunkle Wolken über dem Gestüt auf. Der Reiterhof steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Wenn nicht bald ein Wunder passiert, müssen die Pferde verkauft werden. Zum Glück hat Nell eine Idee: Auf dem Gestüt soll eine Reitschule eröffnet werden. Doch ob das den Hof wirklich retten kann? Und warum geht es Nells Lieblingsstute, Hazel, plötzlich so schlecht? Nell und ihren Freunden bleibt nur wenig Zeit, um den Hof und Hazel zu retten…Mit dem Umzug aufs Land ändert sich Nells Leben komplett: Neue Umgebung, neue Freunde, neue Liebe. Auf dem Reiterhof Dreililien entdeckt der Teenager ihre Leidenschaft für Pferde und findet in Jörn, dem Sohn des Reiterhofbesitzers, ihre erste große Liebe. Im Laufe der zehn Bände, die sich über vier Jahre erstrecken, erlebt Nell so manche Abenteuer, Hindernisse und Turbulenzen auf Dreililien.

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Ich sah Matty von der Seite an. Er machte ein trotziges Gesicht. Die beiden Brüder verstanden sich nicht allzu gut mit ihrem Vater. Ich wußte von Jörn, daß er sogar schon einmal wegen eines Streits von zu Hause ausgerückt war. Herr Moberg war ein schwieriger Mann – es war bestimmt nicht einfach, ihn zum Vater zu haben.

Stumm machten wir uns daran, das Putzzeug in die Sattelkammer zu bringen. Ich warf einen Blick durch das staubige, von Spinnweben verhangene Fenster auf den ziemlich vernachlässigten Innenhof von Dreililien, das krumme Pflaster, über das einst Kutschen geholpert sein mochten, den Torbogen, von dem der Verputz abblätterte, die Stuckverzierungen über den Fenstern, die bröckelnden Balkone und das steinerne Wappen mit den drei Lilien.

Das alles hatte einst bessere Zeiten gesehen. Dreililien war ein Rittergut gewesen, das ein Vorfahr der Mobergs für treue Kriegsdienste vom Kaiser geschenkt bekommen hatte. Heute merkte man, daß das Gut an allen Ecken und Enden Reparaturen nötig gehabt hätte, für die das Geld fehlte. Trotzdem lag ein ganz besonderer Reiz über den Gebäuden, dem Innenhof mit der Linde und dem Ziehbrunnen; ein Zauber, wie er alten Höfen und Schlössern oft anhaftet, die zwar nicht mehr so prunkvoll und gepflegt sind wie einst, ihre Schönheit aber nicht verloren haben.

Als Frau Moberg ihre Söhne zum Abendessen rief, machte auch ich mich auf den Heimweg. „Kommst du dann später wieder?“ fragte Jörn, und als ich nickte, fügte er hinzu: „Bring deinen Schlafsack mit, wenn du magst. Dann kannst du auf der Bank in der Sattelkammer schlafen. Ich wecke dich, wenn’s bei Marnie soweit ist.“

Diesmal wollte also er Nachtwache halten. Jörn und sein Bruder wechselten sich als „Geburtshelfer“ ab; zu Beginn der Ferien, als lsabell ihr Fohlen bekam, hatte Matty die ganze Nacht bei ihr im Stall gesessen.

Ich sagte: „Ich bringe keinen Schlafsack mit, weil ich wach bleiben will.“ Jörn wandte sich nicht um; er nickte nur.

Beim Nachhausekommen war ich wie immer schmutzig und verschwitzt. Vater und Kirsty saßen unter der Eiche am gedeckten Gartentisch, Zum Glück hatten sie schon ohne mich zu essen angefangen und waren auch nicht böse, daß ich zuerst ins Haus ging, um zu duschen.

Als ich wieder in den Garten kam, hatten sie zur Abwehr der Mücken Kerzen angezündet. Kirsty trug einen luftigen Kimono mit bunter, schon etwas verwaschener Blütenstickerei. Sie hatte ihr goldbraunes Haar wegen der Hitze aufgesteckt und lächelte mir über ihr Strickzeug hinweg zu. Herr Alois lag zu ihren Füßen im Gras.

Ich aß vom griechischen Salat und nahm ein paar kräftige Schlucke von der Radlermaß – eine Mischung aus Bier und Limonade, die erfrischend schmeckt und herrlich kalt war. Mein Vater hatte sich eine Pfeife angezündet. Irgendwo im Garten sang eine Drossel ihr Abendlied.

Ich sagte: „Ich übernachte heute im Stall. Marnie bekommt höchstwahrscheinlich ihr Fohlen, Jörn will Nachtwache halten.“

Mein Vater sah mich forschend an. „Das wird sicher aufregend“, meinte Kirsty. „Ich hab mal bei einer Fohlengehurt zugesehen. Da war ein Fuß im Darm verklemmt, und der Pferdepfleger mußte nachhelfen. Er hat furchtbar geschuftet, das Wasser lief ihm nur so übers Gesicht. Jörn wird vielleicht froh sein, daß du dabei bist, Nell. Du hast eine geschickte Hand mit Tieren.“

Sie nickte mir liebevoll zu. Ich wußte, daß sie an die Nacht dachte, in der wir gemeinsam um das Leben ihres Hundes gekämpft hatten. Zu Anfang des Sommers war Herr Alois eines Nachts mit einer schweren Vergiftung nach Hause gekommen. Während mein Vater den Tierarzt holte, hatten Kirsty und ich alles versucht, den Hund am Leben zu erhalten. Wir hatten ihm Milch eingeflößt, bis er sich erbrach und das Gift aus dem Körper brachte. Seitdem waren wir Freundinnen, Kirsty und ich.

„Hoffentlich gibt’s keine Schwierigkeiten“, sagte mein Vater besorgt. „Geh bitte nicht in die Box, Elinor. Man weiß nie, was eine Stute in so einer Situation tut. Vielleicht beißt sie um sich oder schlägt aus.“

„Marnie? Das glaube ich nicht. Ich griff wieder nach dem Bierglas, ließ dann aber die Hand sinken, weil mir einfiel, daß Bier müde macht. Und müde durfte ich nicht werden. Ich wollte mich nicht vor Jörn blamieren, indem ich einschlief wie ein übermüdetes Kind. „Erstens ist sie sehr gutmütig, und zweitens wird Jörn mich wahrscheinlich sowieso nicht in die Box lassen. Ich will ja bloß Zusehen. Vielleicht kann ich ihm auch mit ein paar Handgriffen helfen, wenn’s nötig ist.“

Mein Vater seufzte leicht. Sein Blick sagte deutlicher als Worte: Ich mache mir Sorgen, aber du tust ja doch, was du willst. Also kann ich es nicht ändern.

Ich stand auf, umarmte ihn und gab ihm einen Kuß. „Ich werd’s überleben, keine Angst. Außerdem bekommt ja Marnie ein Fohlen und nicht ich.

Dann lächelte ich Kirsty zu, nahm meine Strickjacke und ging aus dem Garten, den mondbeschienenen Pfad zwischen den Haselnußsträuchern und Birken entlang nach Dreililien.

3

Um Marnie nicht zu stören, ließen wir uns im Hintergrund nieder, dicht an der Stallmauer. Von dort konnten wir ihre Box im Auge behalten, waren aber von Marnie nicht zu sehen.

„Es würde sie beunruhigen, wenn wir zu nahe bei ihr sitzen würden“, erklärte Jörn leise. „Viele Stuten mögen das nicht. Wenn sie sich beobachtet fühlen, kann’s passieren, daß sich die Geburt um Stunden verzögert, und das wäre nicht gut.“

Er hatte eine Klemmlampe mit ziemlich schwacher Glühbirne mitgebracht, die er an der Querlatte eines Pfostens befestigte. Sie verbreitete mildes, gedämpftes Licht. Die Stallbeleuchtung hatten wir nicht eingeschaltet.

Lange Zeit war es still im Stall bis auf das friedliche Atmen der Pferde, ein gelegentliches Prasseln von Streu, leichtes Scharren an den Boxwänden oder das mechanische Wischen eines Schweifes, denn das Licht hatte die Fliegen munter gemacht. Draußen in der Sommernacht zirpten die Grillen um die Wette.

Jörn saß neben mir auf einem dreibeinigen Hocker, den Kopf gegen die Mauer gelehnt. Er hatte die Augen geschlossen. Das buntgewebte Stirnband, das er wie so oft umgebunden hatte, um sein langes Haar aus der Stirn zu halten, ließ ihn trotz der blonden Haare wie einen schlafenden Indianer aussehen.

Ich war voller Anspannung – nicht nur wegen des Fohlens, das vielleicht in dieser Nacht zur Welt kommen sollte. Es war auch eine ganz neue Erfahrung, mit Jörn hier Wache zu halten, so ganz allein mit ihm zu sein in diesem alten Gewölbestall zwischen den Pferden. Noch vor wenigen Monaten hätte ich mir so etwas nie träumen lassen, als mein Leben noch aus Straßen und Verkehrslärm, Schule, Kino, Discos, flüchtigen Freundschaften und einer Mietswohnung in einem großen Haus bestand.

Der Mond stand hinter den Stallfenstern und beleuchtete die sternförmige Zeichnung auf Hazels Kopf. Ich hörte Jörn leise sagen: „Nell? Fragst du dich manchmal auch, was das alles für einen Sinn hat?“

„Was meinst du?“ Überrascht sah ich ihn an.

„Das alles.“ Er machte eine weit ausholende Handbewegung. „Daß wir uns abstrampeln... mit den Pferden, die Sache mit der Reitschule, tagtäglich all die Arbeit, die Prüfungen in der Schule; das Leben überhaupt...“ Er stockte. „Während in der Zwischenzeit ein paar Politiker über unsere Köpfe hinweg über Krieg oder Frieden entscheiden. Und während sie vielleicht gerade über unser Schicksal entscheiden, sitzen wir hier und warten auf ein Fohlen, machen Pläne, versuchen, unser Leben zu leben... Er starrte vor sich hin.

Ich sagte erschrocken: „Aber was Sollen wir denn anderes tun? Wir können doch nicht einfach wie hypnotisierte Kaninchen herumsitzen und warten, ob eine Katastrophe passiert. Wir müssen das Nächstliegende tun – uns um uns selbst kümmern, um Leute, die uns wichtig sind, um die Pferde, um Dreililien. So wahnsinnig und verantwortungslos werden die Politiker doch nicht sein, daß sie einen Atomkrieg heraufbeschwören, Jörn! Sie wissen doch, daß das das Ende wäre, daß sie so einen Krieg nicht nur auf Deutschland oder Europa beschränken könnten. Sie würden die ganze Erde verseuchen und sich damit selbst auch vernichten! Denk an Hiroshima, was diese vergleichsweise kleine Bombe bewirkt hat – das können sie doch nicht vergessen haben!“

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