Ursula Isbel - Reiterhof Dreililien 2 - Die Tage der Rosen

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Reiterhof Dreililien 2 - Die Tage der Rosen: краткое содержание, описание и аннотация

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Neues Pferdeabenteuer von Nell und ihren Freunden vom Reiterhof Dreililien!Endlich Sommer! Nell, Jörn und Matty genießen die schulfreie Zeit auf Dreililien. Doch dann ziehen dunkle Wolken über dem Gestüt auf. Der Reiterhof steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Wenn nicht bald ein Wunder passiert, müssen die Pferde verkauft werden. Zum Glück hat Nell eine Idee: Auf dem Gestüt soll eine Reitschule eröffnet werden. Doch ob das den Hof wirklich retten kann? Und warum geht es Nells Lieblingsstute, Hazel, plötzlich so schlecht? Nell und ihren Freunden bleibt nur wenig Zeit, um den Hof und Hazel zu retten…Mit dem Umzug aufs Land ändert sich Nells Leben komplett: Neue Umgebung, neue Freunde, neue Liebe. Auf dem Reiterhof Dreililien entdeckt der Teenager ihre Leidenschaft für Pferde und findet in Jörn, dem Sohn des Reiterhofbesitzers, ihre erste große Liebe. Im Laufe der zehn Bände, die sich über vier Jahre erstrecken, erlebt Nell so manche Abenteuer, Hindernisse und Turbulenzen auf Dreililien.

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Jetzt war der erste Schritt getan: Wir hatten in einer alternativen Münchner Zeitung eine kleine Anzeige aufgegeben, und es sah ganz so aus, als hätten wir diesen Reitlehrer auf Anhieb gefunden.

„Du hörst ja nicht richtig zu“, sagte Matty vorwurfsvoll in meine Gedanken hinein.

„Doch, tu ich schon“, versicherte ich hastig. „Aber du, wenn dieser Mikesch jetzt vielleicht ein ganz komischer Kauz ist, einer, der nicht hierher paßt oder nicht gut zu den Pferden ist oder...“

Wir wechselten einen Blick. Mattys Gesicht wurde ernst. „Das hab ich mir auch schon überlegt“, sagte er. „Wir müssen ihn uns vorher natürlich gründlich ansehen, das ist klar. Jörn will Mikesch heute abend anrufen, wenn das Telefonieren nicht so teuer ist. Er lebt in einer Wohngemeinschaft in München. Wir machen gleich einen Termin mit ihm aus, wann er herkommen kann.“ „Hoffentlich klappt’s!“ sagte ich inbrünstig. „Wenn ja, könnten wir sofort an ein paar Reisebüros schreiben. Und Anzeigen in die Zeitung setzen, damit wir gleich für die Wochenenden Reitschüler bekommen.“

Matty starrte vor sich hin. „Manchmal kommen mir schon Zweifel, ob wir’s schaffen, Nell“, murmelte er. „Das ist nämlich alles gar nicht so einfach. Schon Erwachsene haben oft Schwierigkeiten, sich mit einer Reitschule über Wasser zu halten. Und wir haben doch überhaupt keine Erfahrung mit solchen Sachen!“

Die gleichen Bedenken waren mir auch schon gekommen, aber ich hätte es ihm gegenüber nicht zugegeben. „Du bist ein schwarzseherischer Miesepeter!“ sagte ich freundschaftlich. „Klar, daß Leute Schwierigkeiten kriegen, die eine Menge Miete bezahlen müssen und Angestellte haben, die hohe Gehälter fordern, und die noch dazu das ganze Futter für die Pferde teuer kaufen müssen. Das ist doch hier alles anders! Es wird bestimmt klappen, du wirst schon sehen!“

„Dein Wort in Gottes Ohr“, sagte Matty.

2

Die Rosen blühten vor dem Haus, das Kirsty von ihrer Tante geerbt hatte – Kavaliershäusl nannten es Jörn und Matty. Mein Vater hatte das gemütliche kleine Haus in diesem Sommer mit gelber Farbe gestrichen und das alte Spalier erneuert, an dem sich Kletterrosen emporrankten. Die Fensterrahmen waren grün, und die Geranien in den Holzkästen leuchteten in sattem Rot. Das Kavaliershäusl sah aus wie aus einem Bilderbuch geschnitten.

Kirsty arbeitete in ihrer Töpferwerkstatt. Ich hörte sie dort rumoren. Als ich die Gartenpforte öffnete, kam Herr Alois angestürmt, Kirstys wuscheliger brauner Hund.

Ich bückte mich und kraulte ihn hinter den Schlappohren, wie er es gern hatte, und er leckte mir die Hand. „Geht’s dir gut?“ fragte ich. „Ich hab dir etwas mitgebracht – einen neuen Vollgummiball, weil du deinen alten wieder mal verloren hast.“

Bei dem Wort „Ball“ begannen seine Augen, die schwarz wie Kohlestücke waren, zu funkeln. Er steckte die Nase in meinen Umhängekorb und wühlte so lange, bis er den Ball fand. Dann zog er stolz damit ab.

Mein Vater tauchte am Küchenfenster auf. „Kirsty muß noch einen wichtigen Auftrag für die Deutschen Werkstätten fertig machen“, sagte er, „einen Satz Bauernschüsseln. Sie werden morgen gebrannt. Nimm dir etwas zum Abendessen aus dem Kühlschrank; es ist noch Käse da. Du hilfst doch nachher wieder bei den Pferden?“

„Klar“, erwiderte ich. „Ich ziehe mich nur schnell um.“ Ich ging die Treppe hinauf in mein Mansardenzimmer. Vom Fenster aus sah ich die Eiche im Garten und die Koppeln und Dächer von Dreililien. Die Sonne versank gerade hinter dem Wald. Schon stand eine bleiche Mondsichel am Himmel.

Kirsty hatte einen Strauß Lavendel im Vorgarten geschnitten und ihn auf meine Kommode gestellt. Die blauen Blüten dufteten wie eine ganze Parfumflasche.

Ich zog meine alte Latzhose an und ein verblichenes Herrenhemd meines Vaters mit abgeschnittenen Ärmeln. Dann warf ich einen prüfenden Blick in den Spiegel.

Meine Haare waren vom Fahrtwind zerzaust; ich bürstete sie mit kräftigen Strichen und flocht sie im Nacken zu einem dicken Zopf. Jetzt war ich stolz darauf, rotes Haar zu haben. Als Kind aber hatte ich richtig unter meiner auffallenden Haarfarbe gelitten, denn ich war oft deswegen verspottet worden. Heute aber war das anders. Erst vor kurzem hatte Jörn zu mir gesagt: „Im Mittelalter hätten sie dich wahrscheinlich als Hexe verbrannt –heute könntest du Reklame für Haarshampoo machen.“

Herr Alois saß in der Küche und nagte an einem Knochen. Er wedelte nur flüchtig mit dem Schwanz, als ich hereinkam, und kaute hingebungsvoll weiter. Ich aß zwei Käsebrote, trank von der Milch, die wir täglich bei einem Bauern in Mariabrunn holten, ging vors Haus und holte meine Gummistiefel unter der Bank hervor.

Im Gras am Wegrand raschelte es. Über den Wiesen kreisten zwitschernd die Lerchen und Schwalben. In den Hecken begannen die Grillen zu zirpen, und der Wind trug verwehte Glockenklänge aus dem Dorf in unser Tal herüber.

Während ich den Pfad zwischen den Haselnußsträuchern entlangging, mußte ich flüchtig daran denken, daß der Sommer in zwei Wochen fast vorüber war, daß dann wieder die Schule begann, eine neue Schule für mich mit neuen Mitschülern und neuen Lehrern. Doch ich schob die unangenehme Vorstellung rasch beiseite. Noch war Sommer, noch hatte ich vierzehn Tage vor mir – vierzehn Tage Freiheit mit Badeausflügen an den Waldweiher, Heuarbeit, Reitunterricht, Lesestunden unter der Eiche oder in der Hängematte, Tage mit Jörn und Matty und den Pferden...

Ich kam an die Kreuzung, wo sich die Wege nach Dreililien, zum Kavaliershäusl und zum Dorf gabeln. Hier begannen die Koppeln. Die Zäune waren zum Teil schon recht morsch und verwittert, und wir hatten uns vorgenommen, sie wenigstens teilweise noch in diesem Jahr auszubessern, ehe der Winter kam.

Durch eine Lücke in der Hecke sah ich die Stuten, wie sie sich vor dem Gatter drängten, voran Isabell mit ihrem Hengstfohlen Odin, das erst vor wenigen Wochen zur Welt gekommen war.

Als ich die Hofeinfahrt erreichte, stand da Jörn, über die Jagdhündin Diana gebeugt. „Sie hat wieder mal einen ganzen Schwung Zecken aufgegabelt“, sagte er, ohne aufzusehen. „Gibst du mir das Öl, bitte?“

Ich gab ihm die Flasche, und er betupfte zwei Zecken damit. „So, jetzt bekommen sie keine Luft mehr und lassen los; anders kriegt man die Biester kaum heraus, sie bleiben sonst mit dem Kopf in der Haut stecken“, erklärte er.

Ich sagte: „Hast du schon angerufen?“

Er richtete sich zu seiner vollen Länge auf. Wieder einmal dachte ich, daß Jörn keineswegs schön war. Und doch hatte er etwas an sich, das ihn ungemein anziehend machte. Waren es sein Blick oder seine Bewegungen, die Art, wie er die Augen verengte, wenn er lächelte, oder alles zusammen? Ich wußte es nicht; ich wußte nur, daß etwas Beunruhigendes an ihm war und daß ich mir manchmal wünschte, er wäre mehr wie Matty... doch wünschte ich mir das wirklich?

„Ich hab’s um sechs schon versucht“, sagte er. „Aber Mikesch war nicht da. Irgend so ein Typ aus der Wohngemeinschaft meinte, ich soll’s um acht noch mal versuchen.“

„Hm“, erwiderte ich. „Blöde Warterei.“

Diana benutzte den günstigen Augenblick, um sich wegzuschleichen. „War’s schön in München?“ fragte Jörn.

„Nein. Zu heiß, zu viele Menschen, zu viele Autos.“

Er sah mich prüfend von der Seite an. „Kein Heimweh?“

Ich schüttelte den Kopf. „Nach der Stadt? Bestimmt nicht. Wie’s hier im Winter sein wird, weiß ich nicht, aber jetzt ist es auf dem Land jedenfalls tausendmal schöner.“

„Langweilen wirst du dich dann bestimmt auch nicht“, prophezeite er. „Im Winter haben wir hier alle Hände voll zu tun, genau wie im Sommer.“

Ich freute mich, daß er „wir“ gesagt hatte; geradeso, als würde ich schon dazugehören. Dabei war ich erst seit einem Monat hier. Bei Matty wäre es mir selbstverständlich vorgekommen, doch aus Jörns Mund war es fast so etwas wie eine Auszeichnung.

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