Ursula Isbel - Reiterhof Dreililien 2 - Die Tage der Rosen

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Reiterhof Dreililien 2 - Die Tage der Rosen: краткое содержание, описание и аннотация

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Neues Pferdeabenteuer von Nell und ihren Freunden vom Reiterhof Dreililien!Endlich Sommer! Nell, Jörn und Matty genießen die schulfreie Zeit auf Dreililien. Doch dann ziehen dunkle Wolken über dem Gestüt auf. Der Reiterhof steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Wenn nicht bald ein Wunder passiert, müssen die Pferde verkauft werden. Zum Glück hat Nell eine Idee: Auf dem Gestüt soll eine Reitschule eröffnet werden. Doch ob das den Hof wirklich retten kann? Und warum geht es Nells Lieblingsstute, Hazel, plötzlich so schlecht? Nell und ihren Freunden bleibt nur wenig Zeit, um den Hof und Hazel zu retten…Mit dem Umzug aufs Land ändert sich Nells Leben komplett: Neue Umgebung, neue Freunde, neue Liebe. Auf dem Reiterhof Dreililien entdeckt der Teenager ihre Leidenschaft für Pferde und findet in Jörn, dem Sohn des Reiterhofbesitzers, ihre erste große Liebe. Im Laufe der zehn Bände, die sich über vier Jahre erstrecken, erlebt Nell so manche Abenteuer, Hindernisse und Turbulenzen auf Dreililien.

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Matty näherte sich vom Stall. „Du mußt morgen mit dem Lieferwagen zur Baywa fahren und Hafer holen, Jörn“, sagte er. „Ich glaube, mit der Melasse und den Rüben reichen wir auch nicht mehr lange.“

Jörn seufzte. „Ausgerechnet morgen! Da wollte ich mich eigentlich mit einem Freund treffen, der bei den Grünen ist.“

Matty hob den Kopf und musterte seinen Bruder aufmerksam. „Willst du bei den Grünen mitmachen?“ fragte er.

„Vielleicht.“

Das war wieder typisch Jörn. Es gab bestimmte Dinge, die er für seine Privatsache hielt, und nach denen man ihn nicht fragen durfte, wenn er nicht freiwillig davon erzählte. Ich sagte also gar nichts und nahm mir vor, abzuwarten, bis er einmal von selbst darüber sprach.

Gemeinsam gingen wir zur Sommerweide. Die Stuten standen am Gatter – alle bis auf Marnie, die noch unter den Bäumen lag.

Matty sagte: „Ich glaube, es ist bald soweit mit ihr. Sie hat schon Harztropfen am Euter. Wenn das Fohlen heute nacht nicht kommt, müssen wir sie morgen im Stall lassen. Allzu schwierig wird’s wohl nicht werden. Sie hat ihre Fohlen bis jetzt immer leicht gekriegt.“

„Diesmal möchte ich aber dabei sein!“ verkündete ich, während wir das Gatter öffneten.

Jörn nickte. „Nichts dagegen einzuwenden – im Gegenteil, wenn du so wild darauf bist, eine Nacht im Stall zu verbringen...“

Vermutlich rechnete er damit, daß ich es mir anders überlegen würde, aber ich sagte nur: „Ich werd’s überleben, wenn ich mal nicht in meinem Bett schlafe.“

Matty ging auf die Koppel, um Marnie „gut zuzureden, damit sie aufstand“, wie er sagte. Er schaffte es auch, und ich bewunderte wieder einmal seine unnachahmliche Art, mit Tieren umzugehen. Während die anderen Stuten Jörn zum Hofplatz folgten, sah ich, wie Marnie sich schwerfällig aufrichtete und an Mattys Seite zum Gatter ging.

„Gutes Mädchen“, sagte er. „Bei der Hitze ist es nicht gerade ein Vergnügen, trächtig zu sein, was? Aber jetzt hast du’s bald überstanden.“

Ich streichelte ihre dicke Flanke. „Ob es wieder ein Hengstfohlen wird wie bei Isabell?“

„Hoffentlich nicht“, sagte Matty.

„Wieso? Was hast du gegen Hengstfohlen?“

„Nichts, außer, daß wir sie verkaufen müssen und daß man dann nicht weiß, was aus ihnen wird“, erwiderte Matty. „Ein Stutfohlen würde Vater vielleicht behalten.“

Pferde verkaufen – das war ein ewiges Problem für Matty, eines, das immer wieder auftauchte, da Dreililien ja ein Gestüt war, das vom Pferdeverkauf lebte. Er hing an jedem einzelnen Tier. Der Gedanke, daß eines der Pferde vielleicht ein trauriges Schicksal hatte und nicht in gute Hände kam, machte ihm stets von neuem zu schaffen.

Die trächtige Stute bewegte sich nur langsam. Als wir in den Stall kamen, waren Jörn und der Stallknecht Sepp schon an der Arbeit. Gemeinsam tränkten und fütterten wir die Pferde und striegelten sie, was zum Glück an einem so trockenen Tag wie diesem recht schnell ging, da die Pferde nicht besonders schmutzig waren.

Später gingen Matty und Sepp zur Koppel am Waldrand, wo ein kleiner Bach floß, und fütterten die Jährlinge. Dort durften die Jungpferde während der Sommermonate auch nachts bleiben.

Ich stand gerade in Hazels Box und kratzte ihre Hufe aus, als Jörn sagte: „Du, ich gehe mal telefonieren, es ist acht. Hoffentlich erwische ich diesen Mikesch jetzt.“

Ich nickte und arbeitete alleine weiter. Trotz der friedlichen Geräusche im Stall, die ich so gern hörte – das Kauen und Schnauben, das leichte Stampfen und Prusten –, war ich voller Unruhe. Ich ging zu Marnie und sah über die Boxwand. Ihre glänzenden Augen waren geweitet, sie schwitzte stark. Ihr Leib war prall, das Fell darüber gespannt wie die Haut eines Luftballons, der kurz vor dem Platzen ist. Die Adern zeichneten sich deutlich darunter ab.

Ich streichelte ihre weichen Nüstern, ihren Hals. Sie ließ den Kopf hängen und schnaubte leise. Plötzlich spürte ich eine Welle von Zärtlichkeit für sie, wie sie da so geduldig stand.

„Leg dich doch hin“, sagte ich. „Leg dich hin, dann ist’s leichter für dich.“

Marnie sah mich unverwandt an. Dann, als hätte sie mich verstanden, ließ sie sich langsam und schwerfällig in die Mulde aus frischer Streu nieder, die Matty wie ein Nest auf dem Boden ausgebreitet hatte.

Die Stalltür wurde lärmend aufgestoßen. Wir zuckten beide zusammen, Marnie und ich. Es war Sepp mit einer großen Heugabel in der einen Hand und einem Eimer in der anderen. Er brummte etwas vor sich hin. Dann tauchte Matty auf.

Er kam zu mir und sagte: „Na, habt ihr euch unterhalten – von Frau zu Frau?“

Ich lachte. „Gewissermaßen. Ich hab ihr geraten, sich hinzulegen, und sie fand den Vorschlag gut.“

Ein Schwalbenpaar flog durch eines der offenen Stallfenster aus und ein. Es hatte hier seine Jungen großgezogen, bis sie flügge waren und sich selbst versorgen konnten. Jetzt war das Nest verlassen, doch die Eltern kamen noch immer und fingen Fliegen, die es im Stall natürlich im Überfluß gab.

„So eine Schwalbe ist besser als das stärkste Insektenvernichtungsmittel“, murmelte Matty. „Außerdem sollen Schwalben beim Haus Glück bringen. Hoffentlich stimmt’s.“

Ich nickte und verriet nicht, wie unsicher und ängstlich ich im Augenblick war. Noch vor wenigen Wochen, als wir den Plan gefaßt hatten, auf Dreililien eine Reitschule einzurichten, war ich voller Zuversicht gewesen. Jetzt aber, nachdem die erste Begeisterung verflogen war, sah ich die Sache etwas nüchterner und fing an zu begreifen, welche Schwierigkeiten uns erwarteten. Wir würden sicher jede Menge Lehrgeld zahlen müssen — falls sich überhaupt alles so verwirklichen ließ, wie wir es uns vorgestellt hatten.

„Telefoniert Jörn?“ fragte Matty.

„Ja“, sagte ich. „Er ist schon einige Zeit weg. Das bedeutet wohl, daß er diesen Mikesch erreicht hat.“

Sepp sagte mürrisch aus dem Hintergrund: „Oana, der wo Mikesch hoaßt – was soll dös scho für oana sei?“

Ich verbiß mir das Lachen. „Auf den Namen kommt’s nicht an, Sepp“, erwiderte Matty friedfertig.

Sepp schüttelte den Kopf und verfiel wieder in sein übliches Schweigen. Ich hatte anfangs geglaubt, daß er mich nicht leiden könne, weil er mich kaum beachtete. Doch inzwischen wußte ich, daß das einfach seine Art war, und daß ich ihn so nehmen mußte, wie er war, ohne gleich alles auf mich zu beziehen.

Matty zwinkerte mir zu, und ich zwinkerte zurück. Vom Hof her hörten wir Dianas Gebell; da wußte ich, daß Jörn nicht weit sein konnte, denn die Jagdhündin liebte ihn abgöttisch und folgte ihm meist getreulich wie ein Schatten.

Gleich darauf kam Jörn auch wirklich mit Diana durch die Tür der Sattelkammer. Offenbar hatte er sich vorgenommen, uns auf die Folter zu spannen, denn er machte ein undurchdringliches Gesicht und pfiff leise vor sich hin.

„Was ist?“ fragte Matty ungeduldig.

„Alles klar. Er kommt morgen. Wir müssen ihn vormittags vom Bus abholen. Er hat kein Auto.“

„Morgen!“ Ich sah ihn an. „Und sonst? Was hat er sonst noch gesagt? Wie war seine Stimme?“

„Gesagt hat er nicht viel“, erwiderte Jörn aufreizend langsam. „Aber gegen seine Stimme ist nichts einzuwenden.“

Viel mehr war nicht aus ihm herauszubekommen, auch durch Matty nicht, der alles mögliche fragte. „Wir müssen abwarten, bis wir ihn uns angesehen und persönlich mit ihm gesprochen haben“, sagte Jörn. „Außerdem hängt die Entscheidung von Vater ab. Wenn die beiden sich nicht mögen, können wir’s sowieso vergessen.“

Ich wollte sagen, daß Herr Moberg sich da nicht einmischen sollte, wenn wir uns schon um alles kümmerten, schwieg dann aber. Immerhin gehörte Dreililien weder Jörn noch Matty, sondern ihrem Vater, der seit einem Autounfall schwer gehbehindert war und sich nur noch auf Krücken fortbewegen konnte. So mußte er fast alle anfallenden Arbeiten seinen Söhnen überlassen. Trotzdem war er aber noch immer der Herr im Haus, und was er sagte, mußte getan werden.

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