Alfred Hein - Du selber bist Musik

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Constanze Dornbühl hat es durch die Mithilfe ihres musikalisch hochbegabten guten Freundes Stefan Klodwig geschafft, in die Klavierklasse der Berliner Hochschule für Musik aufgenommen zu werden. Und dann spricht sie auch noch der große Dirigent Tasso Sempach an und verspricht ihr, sich für ihre musikalische Laufbahn einzusetzen. Constanze ist davon überzeugt, dass nun ihr großes Schicksalsjahr vor ihr liegt, das über ihr gesamtes weiteres Leben entscheiden wird. Doch was wird das Schicksal ihr bringen? Nur Gutes? Aber was wird wohl aus ihrem Bruder Egbert werden, der irgendwo im hohen Norden verschollen ist? Als ein geheimnisvoller Fremder im Frack Constanze zum Tanzen auffordert, spürt sie, wie sie seinem Zauber auf immer erliegt. Er heißt Wolfram Düwall, wie sich herausstellt, und ist der Flugzeugführer einer Nordpolexpedition …-

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„Ach der —” lachte Dorothee aus ihrer Pelzkappe heraus, deren Klappen sie über die Ohren gezogen hatte. Sie trug einen blauen Skianzug. „Auf Brautschau geht der Gustl.”

„So, so. Da fehlt also eine neue Saalwiesenbäuerin! Und ich dachte immer, du —”

„Gewiß fehlt eine —!” lachte Dorothee wieder ihr helles Lachen. Aber abwarten! Und wenn’s so weit ist, handeln. Wen bringst du denn mit? Gäste? Aus Berlin?”

„Meine Studienfreunde. Charlo Wildhofer, Stefan Klodwig —” stellte Constanze vor. „Und das ist meine Jugendfreundin Dorothee, die genau solche Schwarzkirschenaugen hat wie du, Charlo —”

„Na, na —” wehrte Dorothee ab. „Das läßt sich wohl nicht vergleichen.”

Charlo lachte: „Da haben Sie recht. Ihre Augen sind gewiß nicht so verschlafen wie meine. Aber das soll keine Mahnung sein, Constanze —”

„Trotzdem. Auch ich will nach Haus. Also — Dorothee: Kuß, Schluß.” Sie küßten sich leicht, wie sie’s als Kinder beim Abschied gewohnt waren. „Ich komme dich besuchen!”

„Tu das! Herrlich!” lachte Dorothee. „Seppl wird sich freuen!”

„Wer ist denn Seppl?” fragte Stefan, als die Pferde eine steile Anhöhe im Schritt gingen.

„Aha — eifersüchtig —” neckte Charlo.

„Ja, wer ist Seppl? Das ist eine lange Geschichte. Seppl heißt mein Vater bei uns Kindern und bei Dorothee.”

„Dein Vater heißt doch, denke ich —” wollte Charlo fragen.

„Gewiß, er trägt den schönen Namen Egbert. Aber mit dem zweiten Vornamen heißt er Josef. Und dann heißt er, wenn er Romane schreibt: Sepp Dorn.”

„Sepp Dorn? Du, den ich immer so gern lese, wenn ich abgekämpft bin? Das ist dein Vater? Und du kleines Biest hast’s nie verraten, sondern mich immer schwärmen lassen von ihm. Sieh doch an, das hätt’ ich gar nicht gedacht, daß du Geheimnisse so gut für dich behalten kannst —”

„Das war doch gerade schön,” lachte Constanze in die heimatselige Winternacht.

Der Schlitten flog an der „Liebesbank” vorbei und eine sanfte Anhöhe hinan.

Da leuchtete mit allen Fenstern golden das Vaterhaus in die verschneite Bergnacht.

X

In der Halle des Gutshauses erwarteten Constanzes Eltern die Ankommenden; Constanze warf den beschneiten Mantel beiseite und flog ihrem Vater, einem mittelgroßen Herrn mit den großen gütigen Augen und dem gelassen lächelnden Mund jener, die das Leben vor der Zeit weise gemacht hat, um den Hals. „Hoijotoh, Seppl,” schrie sie immer wieder, „Hoijotoh!” Dieser Walkürenruf war das alte Kampf- und Siegessignal zwischen Vater und Tochter noch von jenen Zeiten her, da Egbert Dornbühl Intendant des Altenburger Theaters gewesen war. Ursprünglich ist Dornbühl aktiver Offizier gewesen. Kavallerist. Bei den Merseburger Husaren. Dort hatte er auch seine Frau kennengelernt, die eine geborene von Eggeshaußen war, Tochter des ehemaligen Merseburger Regierungspräsidenten. Sie hatte viele Bewerber, doch sie hatte es sich in den Kopf gesetzt, dem Oberleutnant Egbert Dornbühl ihr Herz zu schenken, obwohl sie und die Ihren eigentlich viel auf „Familie” gaben und an sich lieber einen adligen Namen mit dem Clothildes, so hieß Frau Dornbühl mit Vornamen, verknüpft gesehen hätten. Aber Egbert hatte es ihr nun einmal angetan; im übrigen stammte er aus einer Altenburger Hofbeamtenfamilie, die auch ihre Vorfahren bis ins Mittelalter hinein mit patrizierhaftem Stolz nachwies. Egbert Dornbühl allerdings gab darauf wenig. Er lebte damals das Leben unbekümmert, angriffsfroh, liebeüberströmend — eben wie ein verwegener Husar. Er wurde später noch Rittmeister und Major. Und dann, als es in der militärischen Karriere nicht weiter gehen wollte, auf Betreiben der Eggehaußenschen Verwandtschaft Hoftheaterintendant in Altenburg. Er fügte sich auch darein und machte die Sache besser als mancher erwartete; denn in ihm steckte ein gefälliges musikalisches Talent und ein natürliches Gefühl für alles Künstlerische und Schöne.

Im Weltkrieg wurde er wieder Offizier; zeichnete sich in der Flandernschlacht so aus, daß er Oberstleutnant wurde und ein Regiment bekam. Aber in diesem Krieg fielen seine beiden ältesten Söhne. Ein dritter Sohn war in Amerika verschollen. Ihm blieb nur Eufemia, die damals vierzehnjährige Tochter. Es war sehr einsam in Wasungen, als Egbert Dornbühl aus dem Krieg heimkehrte. Da gebar ihm seine Frau noch einmal ein Kind. Und dieses Kind war Constanze, die ihm jetzt mit wilder kindlicher Ausgelassenheit am Hals hing und immerzu: „Hoijotoh, Seppl!” schrie, bis Frau Clothilde ein leises „Wir sind nicht allein, Constanze” flüsterte, das gütig lächelnd geäußert war und doch scharf mahnend klang.

Von Constanzes Gesicht wich jäh die kindliche Seligkeit: „Entschuldige, Mama! Guten Abend, Mama! Verzeih, ich war so froh. Hier das sind also meine Studienfreunde: hier die berühmte Charlo Wildhofer —”

Charlo gab Constanze einen abwehrenden Puff; dann aber wurde sie ganz Dame und nahm mit einer leichten Verneigung Frau Clothildes entgegengereichte Hand. Auch Stefan Klodwig wurde von Frau Clothilde bei der Vorstellung mit liebenswürdigem Lächeln begrüßt.

Als alle zu Bett gegangen waren — die Herangereisten hatten nur noch einen Imbiß im kleinen Speisesaal eingenommen und waren dann todmüde in die Federn gesunken — gab es freilich noch eine leicht erregte Debatte zwischen Herrn und Frau Dornbühl über die etwas „unpassenden” Freundschaften Constanzes. Ihre Jüngste hätte so gar nicht die „selbstverständliche” Hinneigung zu den „standesbewußten” Kreisen, zu denen Constanze nun einmal gehörte. Es wäre doch unmöglich, wenn sie diesen sicher sehr braven, aber in gewisser Weise doch unmöglichen Stefan Klobig —

„Klodwig, Clothilde!” fiel ihr Egbert ins Wort und sah bekümmert zum Sternenhimmel hinauf, während er noch seine Gutenachtzigarette zum offenen Fenster hinaus rauchte. „Klodwig — —! Aber was soll das? Ich bin froh, daß mein Kind sich seine kindliche Unbefangenheit dem Leben und —” er betonte es ein wenig spöttisch, „— der Gesellschaft gegenüber bewahrt hat. Im übrigen kannst du ganz beruhigt sein: Constanze ist nicht verliebt.”

„Weißt du das so genau?”

„Ich kenne doch meine Constanze.”

„Schön, dann übernimm du die Verantwortung für deine Constanze. Ich reise morgen zu Euchen nach Leipzig. Ich will mit dem ganzen Arrangement hier nichts zu tun haben.”

„Du reist zu Euchen?” fragte Egbert scheinbar erstaunt und innerlich froh. „Wenn du meinst —” fügte er gedehnt hinzu, um seine Freude nicht zu verraten. Nun würde kein Mißklang die frohen Tage stören, die ihm die Jugend ins Haus brachte.

Am andern Morgen reiste Frau Dornbühl tatsächlich zu ihrer Tochter Eufemia, die sie zärtlich Euchen nannte, von Wasungen ab. Constanze übernahm es ohne Arg und wirklich gern, die Mutter im Schlitten zur Bahn zu fahren. Herr Dornbühl schärfte vor der Abfahrt seiner Frau noch ein: „Nichts zum Kind reden, was es befangen und stutzig macht. Vor allem nichts von Heiratsplänen. Ich bitte dich!” Clothilde war gut gelaunt und gewährte gnädig die Bitte. Sie war immer selig, wenn sie für ein paar Tage Wasungen mit seiner „Kuhdungatmosphäre” verlassen konnte und in einem „stillen vornehmen Stadthaushalt” das Leben leben durfte, das ihr als „höherer Beamtentochter” nun einmal zusagte.

Constanze plauderte während der Schlittenfahrt mit ihrer Mutter über die Nachbarn. Obwohl es sie gar nicht interessierte, fragte sie die Mutter nach dieser und jener vornehmen Familie, weil sie wußte, Mama sprach gern davon. Etwas Schalkheit lag freilich auch in der Absicht Constanzes; Mama war dann von ihren eigenen Worten so gefesselt, daß sie keine unangenehmen Fragen stellte.

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