Dane Hatchell - DUNKLE ZEITEN

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Als den ersten Untoten die Köpfe weggeschossen werden, ist Rico Cruz ein übergewichtiger Cop, der sein Elend in der örtlichen Kneipe mit Whisky zu ertränken versucht. Der Krieg gegen die Untoten ist nur von kurzer Dauer und für die Lebenden ein Sieg auf ganzer Linie. Doch die Welt ist eine andere geworden, und ein Drittel der Weltbevölkerung ist von einer seltsamen Krankheit befallen.
Rico fasst den Entschluss, die Gelegenheit beim Schopfe zu packen und sein Leben zu ändern. Nachdem er ein paar Pfunde abgespeckt hat, schwingt er sich auf seine Harley, auf der Suche nach Abenteuern. Weit muss er dafür aber nicht fahren, denn aus den Trümmern des Krieges steigt eine erneute Bedrohung hervor und verwandelt Million von Menschen in unerbittliche, fleischhungrige Zombies.
"DUNKLE ZEITEN ist ein interessanter Blick auf die Frage, wie sich Menschen im Angesicht des Endes der Welt verändern, oder eben auch nicht verändern. Es gibt eine Menge Romane über die Zombie-Apokalypse da draußen, aber nur die wenigsten können mit einer so guten Charakterzeichnung aufwarten wie dieser."

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Ein dumpfer Knall gegen die Schaufensterscheibe folgte. Jemand, der eher tot als lebendig wirkte, drückte sein Gesicht gegen das Glas, was natürlich einige Gäste erschreckte. Ausgehend von seinem Erscheinungsbild war anzunehmen, dass der Kerl zur wachsenden Anzahl der Obdachlosen gehörte. Kaputter konnte man nämlich kaum aussehen.

Im Hintergrund vernahm er eine Mischung aus entspanntem Jazz und Blues. Pops Lokal zählte zu den ruhigeren in der Gegend, wo man sich treffen und sich sogar noch unterhalten konnte. Die meisten Anwesenden schauten nun gebannt auf den Obdachlosen vor dem Fenster. Er schlug weiter dagegen, als wolle er auf diese Weise hineinkommen, war aber zu betrunken, um zu bemerken, dass er gar nicht vor der Tür stand. Insgesamt waren knapp dreißig Personen in der Kneipe – Pop und Rico nicht mitgezählt –, die diese merkwürdige Szene miterlebten. Ein paar hatten neben Rico am Tresen gesessen, wohingegen die übrigen verstreut an Tischen Platz genommen, getrunken und Gespräche geführt hatten … bis zum Beginn des Schauspiels wohlgemerkt, dem sie jetzt natürlich alle aufmerksam beiwohnten. Andere Obdachlose musste der Lärm wohl ebenfalls hellhörig gemacht haben, denn einige wenige traten nun auch aus der Dunkelheit hervor und schlossen sich dem Trommelkonzert vor der Kneipe an.

Eine aufgeschwemmte Hand klatschte jetzt gegen das Glas und hinterließ dort eine schleimige Spur.

Eine Frau kreischte auf. »Igitt … Das ist ja ekelhaft, was ist das?«

Louis Armstrongs unzerstörbare Stimme erklang weiterhin über die Stereoanlage:

I see trees of green, red roses too.

I see them bloom for me and you.

And I think to myself, what a wonderful world.

»Na, gibt es denn so was? Ich habe dieses Fenster gerade erst geputzt.« Pop langte unter seine Arbeitsfläche und zog plötzlich einen nagelneuen Baseballschläger aus Ahorn darunter hervor. »Diese Penner sind schlecht fürs Geschäft!«

Rico hielt eine Hand hoch. »Lass mich das klären, Pop. Das sind bestimmt nur ein paar Highschool-Kids, die eine Nummer abziehen.« James' Drohgebärden zusammen mit dem Alkohol schürten Ricos Feuer … er war Ordnungshüter und er würde nun sowohl sich selbst als auch den anderen beweisen, dass sein wahres Ich die Kontrolle über sein Leben wiedergewonnen hatte.

Der Barhocker quietschte, als er ihn beim Aufstehen über den Betonfußboden schob. Wer auch immer das da draußen war, hatte sich eindeutig den falschen Ort und die falsche Zeit ausgesucht, um die Geduld eines Gesetzeshüters auf die Probe zu stellen, dessen Laune es gerade nicht erlaubte, dass er sich irgendeinen Scheiß bieten ließ.

»Auf der Straße sind noch mehr von denen. Irgendetwas stimmt nicht mit ihnen. Sie wirken verwirrt«, sagte nun eine dünne junge Frau mit einem Bleistiftrock, die durch ein anderes Fenster hinausschaute. Sie strich ihr langes blondes Haar auf eine Seite und setzte ihren Martini an den Mund, während sie die Straße weiter im Auge behielt.

Während Rico zur Tür ging, sah er, wie seine Reflexion über den Obdachlosen vor der Scheibe huschte. Ein Zipfel seines Uniformhemdes hing ihm aus der Hose und seine Krawatte war ebenfalls verschoben. Er sah ungepflegt aus.

Wie kann man sich bloß so gehen lassen? Ich werde eine Menge in meinem Leben ändern müssen – ab morgen.

Er rückte den Schlips zurecht und näherte sich dem Eingang.

Die Geräuschkulisse passte überhaupt nicht zur Situation.

I see skies of blue and clouds of white.

The bright blessed day, the dark sacred night.

And I think to myself, what a wonderful world.

Als er die Tür erreicht und sie aufgezogen hatte, stand direkt davor ein Mann in einem dunklen Anzug. Die Gesichtshaut des Kerls erinnerte ihn an abgewetztes Leder. Die Wangen des Mannes waren eingefallen, was ihm den Anschein eines grinsenden Gerippes verlieh. Rico erstarrte – er war sprachlos wegen des Gesichts dieser Person. Der Anzugträger wirkte irgendwie tot, doch das konnte nicht sein; es ergab einfach keinen Sinn. Während seiner Zeit bei der Polizei hatte Rico schon oft mit Landstreichern zu tun gehabt. Der obdachlose Teil der Bevölkerung sah seit je her immer leicht zerknautscht und ein bisschen fertig aus. Dieser Mann jedoch setzte dem Ganzen die Krone auf. Seine Haut wirkte geradezu verwest.

Während Rico noch versuchte, sich zu erklären, was er da gerade sah, schnellten zwei weitere Leute am Rande seines Gesichtskreises hervor und stießen ihn gegen die offene Tür. Er fiel rückwärts in das Lokal und landete unsanft mit seinem Hintern auf dem Boden. Einer der Angreifer, der sich an ihm festgehalten hatte, stürzte auf ihn. Gleichzeitig versuchte er, Rico die Arme an den Seiten festzuhalten.

Das alles geschah so überraschend, dass der Polizist gar nicht wusste, was er als Nächstes tun sollte. Er hatte eigentlich seine Muskeln spielen lassen und den Mann streng verwarnen wollen, um die Störung sofort zu beenden. Vielleicht lag es ja am Alkohol oder an seinen Emotionen; was auch immer es war, er tat sich schwer damit, einen klaren Blick zu bekommen. Der Kerl auf ihm zuckte und geiferte zähen Schleim. Rico schaffte es endlich, seine Arme hochzuheben, um sich zu wehren. Ein verschrumpeltes Gesicht starrte ihm entgegen und schnappte mit den Zähnen ins Leere. Der Officer versuchte nun, dem beißwütigen Angreifer einen Unterarm gegen die Kehle zu drücken, um ihn auf diese Weise auf Abstand zu halten.

Die anderen beiden Unruhestifter hatten ihre Aufmerksamkeit hingegen auf den vollen Schankraum gelenkt. Die Blondine im Rock sprang auf einmal aus ihrer Sitznische auf und verschüttete dabei fast ihr ganzes Getränk, als das Chaos losbrach. Mehrere Gäste schrien und liefen an den Wänden entlang, um sich in Sicherheit zu bringen. Einige wenige jüngere Männer hingegen traten ebenfalls vor, um den Eindringlingen die Stirn zu bieten.

Drei waren es, die etwas unternehmen wollten und sie unterschieden sich deutlich voneinander. Einer war klein und sah wie Anfang zwanzig aus. Was ihm an Körpergröße fehlte, wog er in der Breite auf, was ihn zu einem Schrank von Mann machte. Seine Brustmuskeln zeichneten sich deutlich unter seinem weißen Shirt ab, und dass er einen engen Schnitt bevorzugte, um Leute einzuschüchtern oder Frauen zu imponieren, war mehr als augenscheinlich. Bei den beiden anderen an seiner Seite handelte es sich um einen dürren Kerl, der als Technikexperte bei einem Kundendienst eines Computergeschäfts durchgegangen wäre; er trug eine Brille mit dickem Gestell und eine Krawatte. Der zweite Kerl fiel nicht so sehr auf; abgesehen von einer kleinen Tribal-Tätowierung, die zum Teil unter seinem linken Ärmel zu sehen war, entsprach er ganz und gar dem klassischen Durchschnittstypen. Im Grunde genommen waren alle drei nur normale Leute – einfache Kneipengäste, die nach Feierabend entspannen und es sich gut gehen lassen wollten. Vermutlich hatten sie sich bestens unterhalten, bevor diese irren Sonderlinge ins Pop's geplatzt und über den Polizeibeamten hergefallen waren.

Dieser lag noch immer auf dem Rücken und kämpfte mit demjenigen, der auf ihm gelandet war. Wenngleich der Mann nicht unbedingt viel zu wiegen schien, machte seine Stärke dies wieder wett. Wie gelang es dem gebrechlichen Alten bloß, Rico so niederdrücken zu können?

Geschrei und Gekreische männlicher und weiblicher Stimmen hallten nun durch den Raum.

Louis sang weiter.

I hear Babys cryin', I watch them grow.

They'll learn much more than I'll ever know.

And I think to myself, what a wonderful world.

»Sag mal, Kollege, was soll der ganze Scheiß?«, fragte der stämmige kleine Mann, während er einem der Obdachlosen einen Zeigefinger gegen die Brust drückte. So imposant, wie seine Haltung war, war vermutlich auch sein Faustschlag.

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