Dane Hatchell - DUNKLE ZEITEN

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Als den ersten Untoten die Köpfe weggeschossen werden, ist Rico Cruz ein übergewichtiger Cop, der sein Elend in der örtlichen Kneipe mit Whisky zu ertränken versucht. Der Krieg gegen die Untoten ist nur von kurzer Dauer und für die Lebenden ein Sieg auf ganzer Linie. Doch die Welt ist eine andere geworden, und ein Drittel der Weltbevölkerung ist von einer seltsamen Krankheit befallen.
Rico fasst den Entschluss, die Gelegenheit beim Schopfe zu packen und sein Leben zu ändern. Nachdem er ein paar Pfunde abgespeckt hat, schwingt er sich auf seine Harley, auf der Suche nach Abenteuern. Weit muss er dafür aber nicht fahren, denn aus den Trümmern des Krieges steigt eine erneute Bedrohung hervor und verwandelt Million von Menschen in unerbittliche, fleischhungrige Zombies.
"DUNKLE ZEITEN ist ein interessanter Blick auf die Frage, wie sich Menschen im Angesicht des Endes der Welt verändern, oder eben auch nicht verändern. Es gibt eine Menge Romane über die Zombie-Apokalypse da draußen, aber nur die wenigsten können mit einer so guten Charakterzeichnung aufwarten wie dieser."

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Der alte Mann nickte stumm. Seine grünen Augen funkelten unter Lidern, an denen die Zeit nicht spurlos vorbeigegangen war. »Du bist nicht der erste Bulle, der an meiner Theke sitzt und versucht, sein Leid zu ertränken. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass dieser Job nicht leicht ist. Jeden Tag mit dem Schlimmsten zu tun zu haben, was die Gesellschaft bietet; Überstunden bei niedrigem Gehalt, ohne zu wissen, ob der Nächste, den du herauswinkst, weil er gerade bei Rot eine Ampel überfahren hat, eine Knarre zieht und dir die Rübe wegschießt. Du klingst in meinen Ohren so, als hättest du gerade vergessen, worauf es dir wirklich ankommt.«

»Worauf es mir ankommt?«

»Genau, erinnere dich doch mal daran, warum du überhaupt bei der Polizei angefangen hast vor … Wie lange ist es noch gleich her?«

»Ich habe die Akademie mit zweiundzwanzig abgeschlossen. Das war vor acht Jahren. Hmm.« Rico verzog sein Gesicht. »Acht Jahre klingen nach einer Ewigkeit, aber ich habe das Gefühl, es sei erst gestern gewesen. Das wünschte ich mir auch, denn dann hätte ich manches bestimmt ganz anders gemacht.«

»Du bist in den Gesetzesvollzug eingetreten, weil du wusstest, dass der amerikanische Traum nicht ohne Männer und Frauen wie dich weiter bestehen kann. Um dich herum sind die Leute älter geworden – deine Eltern zum Beispiel – und du wolltest einfach, dass sie ein sicheres und glückliches Leben führen können. Deine Kinder sollen in einer Umgebung aufwachsen, wo sie draußen spielen, zur Schule gehen und etwas aus sich machen können.« Pop zeigte auf den Namensschriftzug des Beamten. »Sergeant Rico J. Cruz. Du bist bestimmt nicht zum Sergeant aufgestiegen, weil du die ganze Zeit Donuts gegessen und den Verkehr geregelt hast, sondern du musstest dich nach oben kämpfen und viel durchhalten. Du hast bewiesen, dass du zu den Besten überhaupt zählst. Die Leidenschaft, mit der du dich zum Sergeant hochgearbeitet hast, ist immer noch in dir vorhanden. Natürlich geht dir der Job an die Nieren, aber ich mache meinen schon lange genug, um zu wissen, dass Leute ihr Heil nicht einzig und allein wegen ihrer Arbeit in der Flasche suchen.«

Pop beugte sich zu Rico. Sein Blick war stechend wie der eines Priesters, der jemanden zur Beichte bat.

Rico verzog sein Gesicht erneut, während er das Schnapsglas fest umklammerte. Er errötete unter der schwachen, gelben Beleuchtung über dem Tresen. Weinen – das hatte er sich versprochen – würde er wegen dieser Sache ganz bestimmt nicht; um Gottes willen, immerhin war er ein erwachsener Mann. Tränen würden ein entschiedenes Zeichen dafür sein, dass er versagt hatte; sie wären die endgültige Demütigung. Indem er tief Luft holte, fasste er wieder Mut zur Entschlossenheit.

»Ich begann erst mit dem Trinken, als … Mary Ettas Interesse an mir nachgelassen hat. Wir waren ziemlich jung, als wir geheiratet haben, eigentlich noch halbe Kinder, aber ganz schwer ineinander verliebt.« Seine Züge nahmen nun einen sanfteren Ausdruck an, während er das Schnapsglas auf den Tresen stellte. »Zunächst war alles eitel Sonnenschein. Wir wohnten während der ersten beiden Jahre in einem Appartement. Das war die beste Zeit überhaupt. Dann kauften wir uns ein Haus, und sie ging ebenfalls arbeiten. Damit fing praktisch alles an. Denn sie hatte viele Kolleginnen in ihrem Alter, die nicht verheiratet waren, und ging manchmal mit ihnen aus, in Bars oder Klubs – du weißt schon, immer dann, wenn ich Nachtschicht schob.«

Rico hob seinen Kopf und schaute Pop mit feuchten Augen an. »Irgendwann wurde ihr dann natürlich die besondere Aufmerksamkeit anderer Männer zuteil.« Seine Stimme brach, und er biss die Zähne zusammen, damit er seine wütende Beklemmung nicht offen zur Schau trug.

Pop streckte eine Hand aus und legte sie auf Ricos Schulter. »Das ist wirklich schade. Ich würde gern sagen, dass so etwas nicht oft passiert, doch das wäre gelogen. Solche Geschichten höre ich in meinem Metier leider so oft, dass ich glaube, es wird langsam zur Norm. Manchmal finde ich, Heiratsurkunden sollten nur drei Jahre gelten. Denn die Gesellschaft hat sich einfach in diese spezielle Richtung entwickelt. Du stehst an der Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt, mein Freund. Keine Bange, dort draußen gibt es viele tolle Frauen, die in der gleichen Situation stecken wie du. Es wird zwar eine Weile dauern, aber du kommst darüber hinweg.« James zog seine Augenbrauen hoch. »Allerdings musst du dieses Problem beim Schopf packen. Du hast etwas Besseres verdient. Nimm es einfach als das hin, was es ist, und zieh weiter. Du hast schließlich noch ein langes Leben vor dir.«

Obwohl Rico aussah, als sei er mit seinen Gedanken ganz weit weg, nahm er jedes Wort ganz genau wahr. Pop war ein herzlicher Mensch, obwohl er auch zu denjenigen zählte, die man lieber nicht zum Narren hielt. Im Augenblick kam er ihm allerdings eher wie sein bester Freund vor, ach was, vielleicht sogar so, wie sein eigener Vater damals in seiner Kindheit gewesen war – vor dem Tod seiner Schwester Jennifer.

Rico seufzte und sagte dann: »Ich habe eine Zeit lang versucht, mich davon zu überzeugen, weiterziehen zu müssen. Wie das gehen soll, wusste ich aber damals nicht, und es ist mir auch nach wie vor schleierhaft. Trotzdem, Pop. Meine Rede, und ich genau weiß, was du meinst. Danke dafür, dass du mir Hoffnung geben willst.«

»Du musst einfach die Gedankenfalle in deinem Kopf umgehen und dich wieder in den Sattel schwingen. Nicht, dass ich das Trinken verdammen würde, ganz bestimmt nicht – aber lass die Finger trotzdem erst einmal von der Flasche. Komm zur Ruhe. Kauf dir ein paar neue Klamotten und leg dir vielleicht auch eine neue Frisur zu. Kann doch sein, dass dir einer dieser Irokesenschnitte gut steht. Das scheint ja heutzutage der letzte Schrei zu sein … na ja, jedenfalls behauptet das mein Enkel.«

»Damit sähe ich wahrscheinlich wie ein Leguan aus.«

»Es gibt Frauen, die stehen auf Leguane«, meinte Pop laut lachend.

Rico brach ebenfalls in schallendes Gelächter aus, weshalb sich die Hälfte der Gäste nun nach ihm umdrehte. Als er sich wieder gefasst hatte, sagte er: »Pop, das war echt der Bringer. Du bist der Beste.«

»Ich bin nur froh, dich mal wieder lächeln zu sehen. Was hältst du davon, wenn ich dir ein Taxi rufe?«

»Ach, lass mal, ich kann einen meiner Männer auf Streife anrufen, dass er mich abholen und nach Hause bringen soll. Mach dir mal keinen Kopf um mich, du wirst morgen früh nichts über mich in der Zeitung lesen.«

»Klingt vernünftig. Fahr nach Hause und ruh dich aus.« Pop klopfte Rico auf die Schulter, bevor er sich umdrehte und sich einem anderen Gast am Tresen widmete.

Er hat recht, Mary Etta soll mein Leben nicht ruinieren. Sie will mich nicht? Drauf gepfiffen. Ich werde nicht zulassen, dass sie mir das antut. Sie darf mir meinen Job nicht madigmachen. Ich habe viel zu hart gearbeitet, um mir wegen dieser blöden Kuh alles zu versauen. Rico staunte über sich selbst. Bis jetzt hatte er die Schuld an allem immer auf sich genommen. Sie ist eine Schlampe: eine fremdgehende nichtsnutzige Fot… Er stoppte schnell, weil er sich geschworen hatte, nie derart respektlos gegenüber Frauen zu sein. Von nun an sollte, ja musste dringend alles anders werden.

Sein knurrender Magen erinnerte ihn daran, dass er seit dem Mittag nichts mehr gegessen hatte. Er schaute auf die Uhr und dachte, dass eine Pizza jetzt genau das Richtige wäre. Sich eine einzufahren, ohne Bier dazu zu trinken, würde allerdings nicht leicht sein. Noch mehr Alkohol brauchte er aber nicht und er beschloss deshalb, unterwegs am nächsten Schnellrestaurant haltzumachen.

Pop stand am anderen Ende der Theke, als Rico ihm zum Abschied zuwinkte. Der Wirt erwiderte die Geste und zeigte dabei zugleich seinen neuen Zahnersatz. Gerade als Rico aufstehen wollte, rief allerdings jemand: »Dort am Fenster, was ist das?«

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