Astrid Keim - Ewige Stille

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Im Bahnhofsviertel wird ein Toter gefunden. Schon der zweite innerhalb weniger Wochen. Kommissar Thomas Aumann und seine Kollegen tappen im Dunkeln. Und nach Feierabend erwartet ihn schon die nächste Überraschung: Bei einem befreundeten Sommelier wird die zerbrochene Flasche eines äußerst wertvollen Weines gefunden. Versuchter Diebstahl? Doch wer könnte sich Zutritt zum Spezialkeller verschafft haben?
Seine Lebensgefährtin, die ehemalige Rechtsanwältin Laura, und deren Freundin Renate können es nicht lassen und ermitteln erneut auf eigene Faust.
Währenddessen wird in Russland ein Mönch vermisst, der ein altes Manuskript nach Deutschland bringen sollte. Die Spuren führen nach Frankfurt – und in Lauras Umfeld.

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»Ich sag’s ihr. Und auch, dass Sie nett sind. Und hübsch. So blaue Augen hätte ich auch gern«, fügt sie bedauernd hinzu, »dann sähe ich aus wie die anderen.«

Ermutigt von ihrem Erfolg beschließt Iris, die Befragungen fortzusetzen. Jedes Stockwerk hat drei Wohnungen. In den beiden anderen Erdgeschosswohnungen meldet sich niemand, aber ihr Klingeln im ersten Stock hat Erfolg. Laut Türschild wohnt hier »Charlotte de Montfort (Inge Stark)«. Stark ist auch der erste Eindruck. Und ziemlich bunt. Die orangefarbenen Haare der fülligen Dame quellen in üppigen Locken aus einem kunstvoll drapierten, türkisblauen Turban hervor. Eine Art Kaftan, grün mit goldenen Bordüren, reicht fast bis zu den Füßen, die Mitte umschlingt eine violette Schärpe mit gelben Fransen. Der ziemlich enge Flur ist in sanftem Gelb gehalten, aus der halboffenen Tür an seinem Ende dringen schwebende Sitartöne und ein Duft von Sandelholz.

»Ich dachte schon, Sie kämen gar nicht mehr«, wird Iris in einem tiefen, weichen, wohlklingenden Alt gegrüßt, das so gar nicht zu der grellen Erscheinung passen will. »Sie hätten anrufen sollen, dass Sie sich verspäten, denn es ist schwierig, die Konzentration der vorbereitenden Meditation aufrechtzuerhalten. Aber gut, jetzt sind Sie ja da, wir wollen nicht noch mehr Zeit verlieren.«

Hier läuft etwas schief. Anscheinend liegt eine Verwechselung vor. Iris zieht ihren Ausweis. »Ich fürchte, dass ich nicht der erwartete Gast bin. Mein Anliegen ist dienstlich. Wir müssen alle Anwohner befragen, ob ihnen etwas aufgefallen ist.«

»Aufgefallen? Was sollte mir denn aufgefallen sein?«

Iris mustert ihr Gegenüber erstaunt. »Es geht um die Leiche im Container. Wir wollen erfahren, ob jemand eine Beobachtung gemacht hat.«

»Welche Leiche in welchem Container?«

»Wollen Sie sagen, dass Sie von dem ganzen Trubel nichts mitbekommen haben? Im Altpapiercontainer des Hinterhofs wurde ein Toter gefunden.«

Ein entschiedenes Kopfschütten ist die Antwort. »Meine Fenster gehen nach vorn. Und wissen Sie was: Irgendwo ist hier immer Trubel. Wenn ich mich jedes Mal darum kümmern würde, hätte ich viel zu tun.«

»Vielleicht Ihre Mitbewohnerin? Mit wem habe ich eigentlich das Vergnügen, Charlotte de Montfort oder Inge Stark?«

Ein tiefes, glucksendes Lachen. »Mit beiden. Wir sind nämlich ein und dieselbe Person. Die Montfort war ich früher, jetzt bin ich eben die Stark und im nächsten Leben wer weiß wer.«

Oh je, das kann schwierig werden. Zumindest sind Zweifel angebracht, ob der Dame nicht eine Tasse im Schrank fehlt. Iris denkt einen Moment daran, das Gespräch zu beenden, wird aber von Frau Stark mit dem Hinweis überrascht, dass sie ihr vielleicht trotzdem helfen könne. Für ihren Gast sei es jetzt ohnehin zu spät, selbst wenn er noch käme, würde sie ihn nicht mehr empfangen. Sie habe also etwas Zeit für eine Tasse Tee und eine kleine Unterhaltung.

Warum nicht? Neugierig ist Iris schon und man weiß ja nie, ob sich nicht doch noch ein Steinchen für das Mosaik findet. Also akzeptiert sie dankend und folgt Frau Stark. Der dezente, warme Farbton des Flurs findet sich auch im Wohnzimmer, allerdings weder die Quelle der Musik noch des Duftes. Auch die gesamte Erscheinung von Frau Stark wirkt in dieser Umgebung mit dem modernen Mobiliar merkwürdig deplatziert. Diese hat offenbar die Überraschung ihres Gastes gespürt und deutet auf ein Sofa. »Setzen Sie sich doch bitte. Sie überlegen gerade, wie das alles zusammenpasst. Habe ich recht?«

»Stimmt. Sieht man es mir an?«

»Überhaupt nicht. Ein Pokergesicht ist nichts gegen das Ihrige. Das bringt der Beruf wohl mit sich. Nein, ich kann Gedanken lesen.«

Iris zieht die Brauen hoch. »Tatsächlich?«

Wieder dieses glucksende Lachen. »Tatsächlich. Nicht immer, aber ziemlich oft, wenn ich mich entsprechend konzentriere. Bei Ihnen ist es allerdings nicht schwer, da brauche ich nur eins und eins zusammenzählen. Zwischen meinem Aussehen und der Umgebung besteht eine Diskrepanz. Und das gibt Ihnen zu denken.«

»Stimmt. Würden Sie mir den Grund dafür verraten?«

»Ganz einfach. Ich habe jemanden erwartet, der erwartet, dass ich so aussehe, wie ich jetzt aussehe. ­Wissen Sie, manche Menschen verbinden ein bestimmtes Erscheinungsbild mit einer Wahrsagerin.«

Sie blickt zu Iris, die jedoch keine Miene verzieht. »Ich sage Wahrsagerin, weil diese Menschen mich so bezeichnen und für sie bin ich in dieser Aufmachung einfach glaubwürdiger. Meine Klientin, die hätte kommen sollen, gehört dazu und wäre auch in ein Zimmer geführt worden, das ihren Vorstellungen entspricht.«

Eine gewiefte Scharlatanin, denkt Iris, eine, die ihr Handwerk versteht, die genau weiß, wie sie vorgehen muss, um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.

»Sie halten mich für eine Betrügerin, ich spüre es deutlich, aber ich sage Ihnen, so ist das nicht. Mir wurde die Gabe in die Wiege gelegt, hinter das zu schauen, was wir als Wirklichkeit wahrnehmen, denn hinter unserer Realität existieren andere Welten. Mit Hilfe von Konzentration und Meditation kann ich sie betreten, Zusammenhänge herstellen, die sonst im Verborgenen blieben und Menschen, die sich mir anvertrauen, beim Bewältigen von Lebenskrisen helfen. Wie gesagt, vielleicht kann ich auch Ihnen bei der Aufklärung des Verbrechens helfen. Wenn Sie möchten, werde ich mich damit beschäftigen.«

Du lieber Himmel! Auf was hatte sie sich da eingelassen? Diese Frau scheint wirklich von ihren Fähigkeiten überzeugt zu sein, wohingegen Iris mehr denn je davon überzeugt ist, dass es bei ihr wohl nicht ganz richtig tickt. Ihr Besuch war anscheinend verlorene Zeit. Sie beschließt, dem Gespräch ein Ende zu machen, bedankt sich höflich für das überaus freundliche Angebot, lässt ihre Karte zurück und ist froh, als die Wohnungstür hinter ihr zufällt.

Bei den zwei anderen Wohnungen hat sie ebenfalls keinen Erfolg. Es scheinen auffallend wenige Bewohner zu Hause zu sein oder man hat kein Interesse, Besuch zu empfangen. Auf der Treppe zum nächsten Stock bemerkt sie ein leises Zischen und schaut sich irritiert um. Nichts, was für das Geräusch verantwortlich sein könnte. Ihr Blick fällt auf den weiß lackierten, geschlossenen Schacht in der Mitte des Treppenhauses, dem sie bisher keine Aufmerksamkeit geschenkt hatte. Sie legt die Hand daran. Kein Zweifel, da ist ein leichtes Vibrieren. Was könnte das sein? Ein Versorgungsschacht vielleicht? Aber für was? Merkwürdig, notiert sie im Geist, das muss ich Thomas erzählen.

Im dritten Stock öffnet ein alter Mann, unsicher auf seinen Stock gestützt. Ein riesiger Hund drängt sich an ihm vorbei und knurrt Iris warnend an, woraufhin diese sofort respektvoll einen Schritt zurück tritt. Es dauert eine Weile, bis der Mann ihr Anliegen verstanden hat, denn mit seinem Hörgerät kommt er nicht zurecht. Es pfeife. und sei schon ein paar Mal neu eingestellt worden, ohne jeden Erfolg. Es müsse halt ohne gehen. Nein, er habe nichts bemerkt, das weiterhelfen könnte. Das Schlafzimmer gehe zwar nach hinten, aber trotz seines schlechten Gehörs müsse er Ohrstöpsel nehmen, weil seine Frau so schnarche. Die sei einkaufen, jetzt wo der Ansturm auf die Geschäfte vorbei sei, aber mitbekommen von dem Mord habe sie bestimmt nichts, sonst wüsste es schon die ganze Nachbarschaft.

In den beiden anderen Wohnungen rührt sich wiederum nichts. Das scheint eine magere Ausbeute zu geben und bedeutet einen weiteren Besuch am nächsten Tag. Im vierten Stock wird die Tür von einer hübschen Frau um die vierzig geöffnet, die ihr Kopftuch zurechtzieht. Kinderlachen dringt aus der Wohnung und gleich da­rauf erscheint ein Mädchen neben ihrer Mutter.

»Frau Yilderim«, Iris hat vorher das Türschild mühsam entziffert, »ich bin von der Polizei.« Sie streckt ihr den Ausweis entgegen. »Es geht um den Vorfall in Ihrem Hof. Darf ich Ihnen ein paar Fragen stellen?«

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