Lothar Streblow - Ruscha, der Fischotter

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Ruscha, der Fischotter: краткое содержание, описание и аннотация

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Es macht Spaß zu lesen, wie Ruscha und ihr Bruder Slim witzig und unbeholfen in der dunklen Wurfhöhle nach ihrer Geburt herumkrabbeln. Die beiden haben gerade erst laufen gelernt, als sie ihre Höhle verlassen und am Waldrand den nahen Busch entdecken. Ihre nächste große Herausforderung ist es, schwimmen zu lernen. Doch bald haben sie auch diese Fähigkeit gemeistert und tauchen voller Elan in die Tiefen des Sees. Doch auch Gefahren warten auf sie, denn als sie groß genug sind, unternimmt ihre Mutter mit den beiden ihre erste Wanderung in ein Gebiet, das von Menschen besiedelt ist. In dieser spannenden und wundervoll geschriebenen Buchreihe für Kinder von 10-12 Jahren, lernt der junge Leser viele verschiedene Tiere kennen. Direkt durch die Augen des jeweiligen Tieres bekommt man eine faszinierende, erkenntnisreiche und einfühlsame Erzählung von dessen Leben. Dazu erhält man viele wissenschaftliche Informationen über die Umwelt und Lebensweise der Tiere und ihre Gefahren. In vielen Fällen werden unter diese Gefahren auch die Menschen gezählt. Dadurch bringt Streblow den jungen Lesern früh bei, dass bedrohte Tierarten geschützt werden sollten und das Menschen andere Lebewesen respektieren sollten. Diese Reihe macht nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen, beim Lesen Spaß.

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Silm schrie wie am Spieß. Doch es half ihm alles nichts: Er mußte mit, immer weiter bachabwärts. Hier ließ die Fähe ihn los, packte ihn aber gleich wieder beim Nacken und tauchte ihn unter Wasser, kam hoch und tauchte erneut. Endlich gab sie ihn frei, blieb aber dicht bei ihm.

Ruscha sah das alles. Und sie sah, daß ihre Mutter sich dabei immer weiter von ihr entfernte. Da nahm sie all ihren Mut und paddelte mit ihren kleinen Pfoten auf sie zu. Und die leichte Strömung des Baches half ihr. Es war ein unheimliches Gefühl. Ruscha wußte nicht, daß es Tiefenangst war, die alle jungen Otter erst überwinden müssen. Sie spürte nur das Unheimliche des tiefen Wassers. Und sie wollte nicht allein sein.

Jetzt hatte die Fähe Ruscha bemerkt. Dicht neben dem eifrig paddelnden Silm schwamm sie ihr entgegen. Ruscha atmete auf. Doch die Fähe kehrte noch nicht zum Ufer zurück. Sie war froh, ihre Jungen endlich im Tiefen zu haben. Hier mußten sie schwimmen lernen. Nur mit kindlichem Paddeln hatten sie keine Überlebenschance. Und sie mußten es bald lernen.

Immer wieder machte die Fähe es ihnen vor: glitt pfeilschnell mit schlängelnden Wellenbewegungen von Körper und Schwanz um sie herum und benutzte ihre Vorderpfoten nur zur Änderung der Schwimmrichtung. Dann tauchte sie, schnellte aus dem Wasser und tauchte mit einer eleganten Drehung wieder ein. Als sie wieder hochkam, hielt sie einen kleinen Fisch in der Schnauze.

Ruscha hatte genau zugesehen. Noch wußte sie ja nicht, woher ihre Mutter die Fische holte. Und auch das mußte sie lernen. Der Fisch zappelte noch. Und das interessierte Silm. Gierig schnappte er nach dem zappelnden Fischschwanz. Doch er erwischte ihn nicht. Dazu war er noch zu ungeschickt.

Unbeeindruckt schwamm die Fähe weiter, kletterte auf den großen Stein und legte den Fisch unzerteilt nieder. Endlich durften die zwei Kleinen das Wasser verlassen. Mit knurrendem Magen zu schwimmen war nicht sehr vergnüglich. Hungrig stürzten sie sich auf den Fisch. Doch dann stutzten sie, vermißten die mundgerechten Happen. Solche Art Futter waren sie nicht gewohnt.

Vorsichtig schnupperte Ruscha an der Rückenflosse. Der Fisch roch gut, und sie biß in die schuppige Flanke. Da riß Silm ihr den Fisch mit einem kurzen Ruck aus den Zähnen, klemmte ihn unbeholfen zwischen die Vorderpfoten und begann zu knabbern. Ruscha fiepte empört und versuchte, auch ein Stückchen zu ergattern. Doch der Fisch war glitschig. Und Silm drehte sich abwehrend zur Seite. Dabei rutschte er von dem nassen Stein ab und purzelte samt Fisch kopfüber ins Wasser. Prustend streckte er seinen Kopf heraus. Aber der Fisch war weg.

In diesem Augenblick kam die Fähe zurück, diesmal mit einer Schermaus, der sie auf dem Stein geschickt das Fell abzog. Ruscha schnüffelte neugierig. Das roch so ganz anders als Fisch. Sie probierte ein bißchen. Die Schermaus schmeckte ihr. Nur leider schmeckte sie auch Silm. Doch ihre Mutter paßte auf, daß jedes ihrer Kinder seinen Anteil bekam. Und zum Nachtisch gab es noch ein wenig Milch.

Gerüche und Geräusche

Regen trommelte auf das Blätterdach des Waldes. Es regnete die ganze Nacht. Und am Morgen regnete es immer noch. Heute gab es kein Sonnenbad nach dem Frühstück im Morgengrauen. Die Otter verschwanden schleunigst im Bau. Und die Fähe putzte ihre Kinder, ringelte sich sorgsam und wärmend um ihre kleinen Körper und schlief ein.

Erst am Abend brachen ein paar vereinzelte Strahlen der untergehenden Sonne durch das treibende Gewölk, ließen die grauen Wasser des Sees metallisch aufglitzern. Jetzt erhob sich die Fähe, begann mit den Hinterpfoten ihren dichten Pelz zu striegeln. Und die Kleinen machten es ihr nach.

Silm versuchte zwischendurch, bei seiner Mutter zu nuckeln. Doch die Fähe wehrte ihn ab. Er sollte weiterstriegeln. Fellpflege war überlebenswichtig; das mußte auch Silm endlich begreifen. Silm knurrte mißmutig, hörte aber auf seine Mutter. Allerdings nicht lange. Vorwitzig kletterte er durch die Röhre nach oben.

Nun versuchte Ruscha eine Zitze zu erwischen. Aber auch sie bekam nur ein paar Tröpfchen Milch. Die Fähe rannte hinter Silm her. Und Ruscha blieb nichts übrig, als den beiden zu folgen.

Ungeduldig wartete Silm oben vor dem Ausgang. Er hatte Hunger. Die Fähe erhob sich, sicherte aufmerksam nach allen Seiten. Irgend etwas schien sie zu stören. Da war ein fremder Geruch. Ruscha kannte den Geruch noch nicht. Arglos planschte sie mit ihren kleinen Pfoten in einer Regenpfütze. Ein Wasserspritzer traf Silm auf die Nase. Er fauchte wütend und zwickte Ruscha in den Schwanz.

In diesem Augenblick stieß die Fähe einen Warnlaut aus. Sie hatte den Fuchs gewittert, der vom Wald her auf den Bau zukam. Die beiden Kleinen stutzten. Und sie zögerten keine Sekunde, als ihre Mutter sie entlang dem Otterpfad eilig auf den Bach zutrieb.

Am Ufer verharrte Ruscha. Der Bach rauschte lauter, war durch den Regen angeschwollen, der große Stein völlig überflutet. Und in der sonst flachen Mulde dahinter gurgelte strudelnd bräunliches Wasser. Die Fähe stieß Ruscha und Silm einfach in die Fluten. Jetzt mußten sie schwimmen. Und sie schwammen, schwammen mit äußerster Anstrengung hinter ihrer Mutter her, die sie überholt hatte und bachabwärts dem See zustrebte.

An der Bachmündung wurde die Strömung schwächer. Ruscha paddelte dicht am Schwanz ihrer Mutter, den Kopf mit der kleinen Schnauze über Wasser. Dämmerung lag über dem See. Das jenseitige Ufer mit dem Schilfgürtel war kaum zu erkennen. Ein kühler Wind kräuselte die Oberfläche, trieb Wolkenfetzen am dunkelnden Himmel. Ruscha spürte die düstere Tiefe unter sich. Und ihr wurde unheimlich.

Doch die Nähe ihrer Mutter tröstete sie. Und Ruscha war froh, daß sie nicht weiter hinaus in den See schwamm, sich vielmehr dem linken Rand zuwandte, wo das Ufer steil abfiel. Hier war sie noch nie gewesen.

Plötzlich ertönte ein platschendes Geräusch. Wasser spritzte auf, ganz in der Nähe, und ein paar Flutwellen trafen Ruscha am Schnurrbart. Erschrocken blickte Ruscha sich um. Doch da war nichts. Nur ein großer dunkler Schatten glitt unter Wasser an ihrem Bauch vorbei und verschwand in der Tiefe.

Ruscha strampelte aufgeregt. Ihre Mutter jedoch schien der Schatten nicht zu stören. Offenbar war das nichts Gefährliches. Und Ruscha beruhigte sich wieder.

Kurz darauf sah sie einen pelzigen Kopf neben sich auftauchen. Erst glaubte sie, es sei Silm. Doch Silm hatte keinen so großen Kopf, keinen so mächtigen Schnurrbart. Und ihre Mutter schwamm vor ihr. Es war der Otterrüde, der ihnen vom Seeufer aus gefolgt war und sie spielend umkreiste, immer wieder. Und ab und zu haschte er nach Ruschas Schwanz. Aber die Fähe duldete es nicht. Sie wandte sich um und trieb den Rüden weg.

Ruscha und Silm warteten paddelnd im Wasser. Als die Fähe zurückkam, trug sie eine halbwüchsige Bisamratte in der Schnauze. Und damit schwamm sie dem nahen Seeufer zu, wo unter einem kleinen Überhang einer ihrer Futterplätze lag.

Aufatmend platschten die Kleinen an Land. Jetzt endlich gab es etwas in ihre knurrenden Bäuche.

Die Rutschbahn

Das Wetter blieb regnerisch. Aber es war ein warmer Sommerregen. In der lauen Luft schwebte feuchter Dunst, ließ die Konturen der Landschaft zerfließen. Und die nächtlichen Ausflüge der Otter wurden immer länger, führten immer weiter hinaus in den See.

Ruscha gefiel das. Sie konnte inzwischen schon recht gut schwimmen, glitt mit fast eleganten Wellenbewegungen von Körper und Schwanz durchs nachtdunkle Wasser, wie sie es ihrer Mutter abgesehen hatte. Die Paddelzeit war vorbei. Und auch Silm bewegte sich nicht mehr so tolpatschig. Doch so richtig beherrschten die beiden das Schwimmen noch nicht.

Regentropfen tanzten blasig auf dem Wasser. Ruscha haschte verspielt danach. Aber sie verschwanden, bevor sie sie erreichte. Dann schnappte sie spielerisch nach dem Schwanz ihrer Mutter. Doch die Fähe war schneller. Dafür erwischte Ruscha Silm an der Hinterpfote. Und er strampelte wie wild.

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