Marie Louise Fischer - Leonore setzt sich durch

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Leonore setzt sich durch: краткое содержание, описание и аннотация

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Wie soll die Kindererziehung sein: autoritär oder eher antiautoritär? Das interessiert nicht nur die Eltern, sondern selbstverständlich auch die Kinder. Auch in der Parkschule ist dies ein großes Thema, das fast aufgeregt diskutiert wird. Olga, Katrin, Ruth und Silvy befassen sich intensiv damit und es macht sich dabei positiv bemerkbar, dass sie echte Freundinnen und damit ein tolles Team sind. Und so gelingt es ihnen, mit einer sehr guten Vorführung Lehrer wie Schüler von der Richtigkeit ihrer Behauptungen zu überzeugen. Man sieht, wie weit man kommen kann und wie viel Spaß man dabei haben kann, wenn man zusammenhält.-

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Leonore stand, wie vom Donner gerührt, und sah nur Katrin vor sich, die, die Arme in die Hüften gestemmt, den Oberkörper zurückgebogen und den Mund von einem Ohr bis zum anderen geöffnet, sich ausschüttete vor Lachen.

Es dauerte ein paar Sekunden, bis sie begriff, daß dieser Krach nur ein gutes Zeichen sein konnte: in Herrn Altes Gegenwart wäre die Klasse bestimmt nicht so übermütig und ausgelassen gewesen.

Sie blickte zum Lehrertisch und fand ihren Gedanken bestätigt.

„Da hast du einen schönen Schreck bekommen, was?“ rief Katrin Vergnügt.

„Reingefallen, ätsch, fit, fit!“ piepste Ruth.

„Jetzt dachtest du, wir hätten schon angefangen!“ triumphierte Silvy.

Leonore hatte sich schon wieder gefaßt. „Wenn das ein Witz sein sollte“, sagte sie verärgert, „war es ein sehr doofer.“

„Seit wann kannst du keinen Spaß mehr verstehen?“ fragte Olga.

Leonore zwang sich zu einem Lächeln. „Sehr komisch!“

„Du kannst ruhig richtig lachen“, forderte Katrin auf, „schließlich hast du ja noch mal Glück gehabt!“

„Du sagst es.“

Leonore drückte Katrin die Klinke in die Hand und wollte auf ihren Platz.

Das Gelächter war inzwischen verebbt. Die Aufmerksamkeit der anderen Schülerinnen richtete sich nicht mehr auf sie; einige redeten oder verglichen ihre Hausaufgaben, andere lasen.

Katrin starrte auf die Klinke. „Was soll ich damit?“

„Wieder einsetzen, du Dumme!“ Silvy gab ihr einen Rippenstoß.

Katrin betrachtete die Klinke von allen Seiten. „Ich wüßte was Besseres!“

„Alles herhören!“ quietschte Ruth. „Katrin hat eine Idee!“

„Mach erst mal die Türe zu!“ befahl Katrin.

Ruth tat es.

„Aber dann kann doch der Alte nicht herein!“ gab Silvy zu bedenken.

Katrin grinste. „Junge, Junge, du bist aber unter die Schnelldenker gegangen … Genau das ist ja der Witz an der Sache!“

„Daß der Rauschebart nicht herein kann?“ fragte Ruth, die großen grünen Augen weit aufgerissen.

„Genau!“

„Das ist aber doch ziemlich gemein“, sagte Silvy.

„Ach was, sei nicht so zimperlich! Schließlich ist es seine eigene Schuld … Er brauchte ja nicht zu spät zu kommen!“

„Abstimmen!“ rief Ruth und kletterte auf den Tisch. „Hört mal alle her …“

Aber Olga war aus Erfahrung klug geworden; sie ließ sich die Initiative nicht aus der Hand reißen, sondern lief nach vorne und überschrie Ruth, was ihr nicht schwerfiel, weil sie eine wesentlich kräftigere Stimme hatte. „Katrin will den Rübezahl aussperren! Wer ist dafür?“

Alle Hände außer Leonores fuhren hoch.

„Wer ist dagegen?“

Es fiel Leonore nicht leicht, sich gegen die ganze Klasse zu stellen, aber sie versuchte es tapfer. „Also ich finde, das können wir nicht machen. Wenn wir Herrn Alte nicht hereinlassen, werden wir jede Menge Ärger bekommen.“

„Feigling!“ rief Silvy verächtlich, und einige Mitschülerinnen stimmten ihr bei.

Leonore sprang auf. „Das ist gar nicht wahr! Ich habe keine Angst, ich finde bloß, das Ganze ist lächerlich! Ihr solltet wirklich zu groß für solche blöden Streiche sein!“

„Du hast eben keinen Humor“, stellte Katrin freundlich fest, „das ist dein Fehler!“

In diesem Augenblick wurde von draußen gegen die Türe gepocht. „Aufmachen“, befahl Herr Alte, „aber ein bißchen plötzlich!“

Die Mädchen blickten sich an.

„Na, tu’s doch, Leonore!“ sagte Katrin. „Worauf wartest du noch?“

Leonore fühlte alle Augen auf sich gerichtet. Das war eine schwere Entscheidung. Herrn Alte auszusperren ging ihr ganz und gar gegen den Strich, denn sie haßte Ungezogenheiten. Aber andererseits wagte sie es auch nicht, sich gegen die ganze Klasse zu stellen und sich dadurch Unbeliebt zu machen.

So stand sie schweigend da und zerbiß sich die Lippen.

„Du machst also mit?“ fragte Olga.

„Ich beuge mich der Mehrheit“.

„Bravo!“ schrie Katrin. „Also weiter im Text!“

Herr Alte hatte inzwischen noch mehrfach gegen die Türe gedonnert und danach voller Wut verlangt, daß ihm geöffnet wurde.

Katrin trat jetzt dicht heran und beteuerte: „Tut uns furchtbar leid, Herr Alte, aber das geht nicht. Die Klinke ist ab!“

„Das habe ich gemerkt … Deshalb könnt ihr aber doch von innen öffnen!“

„Auch nicht“, behauptete Katrin und zog jetzt auch die inseitige Klinke mit einem Ruck heraus.

Ihre Mitschülerinnen jubelten ob dieser Heldentat.

„Ich befehle euch zum letztenmal …“, donnerte Herr Alte.

„Aber wenn wir doch nicht können!“ schrie Silvy, die nicht wollte, daß Katrin allein sich mit dem Ruhm der Unverfrorenheit bekleckerte.

„Gebt die Klinke heraus!“ donnerte Herr Alte.

„Moment, ich werde es versuchen“, erklärte Katrin scheinheilig und fuhrwerkte mit der Klinke unter komischen Verrenkungen am Boden herum. „Bedaure sehr!“ Sie richtete sich wieder auf. „Sie ist zu dick … Sie geht nicht durch die Ritze.“

Die Klasse tobte vor Vergnügen.

„Diese Unverschämtheit“, schimpfte Herr Alte, „werdet ihr mir büßen müssen!“

Aber diese Drohung verpuffte wirkungslos; der Übermut der Schülerinnen kannte jetzt keine Grenzen mehr.

„Wissen Sie, was?“ rief Silvy und entriß Katrin eine der Klinken. „Ich habe eine Idee … Ich werfe das gute Stück in den Hof hinunter, da können Sie es sich holen!“ Wie gesagt, so getan; sie rannte zum Fenster, öffnete einen Flügel und schleuderte die Klinke mit Schwung hinaus.

Die anderen stürzten ihr nach, rissen auch das andere Fenster auf und starrten in den Hof hinunter, wo die Klinke mitten auf dem Kiesweg gelandet war. Sie stupsten sich gegenseitig, machten Witze und fanden das Ganze einfach großartig.

Nur Ruth lief noch einmal zur Türe. „Herr Alte“, rief sie, „die Klinke liegt jetzt wirklich unten …, direkt vor der Eingangstür!“ Sie lauschte und wandte sich dann zu Katrin.

„Du, der brüllt gar nicht mehr … Ich glaube, der ist nicht mehr da“, berichtete sie.

„Kunststück“, gab Katrin zurück, „der ist bestimmt runtergestürzt. Warte nur, gleich erscheint er und klaubt das Ding auf!“ Sie beugte sich gefährlich weit zum Fenster hinaus.

Leonore näherte sich ihr von der anderen Seite. „Gib her!“

„Was?“

„Die andere Klinke!“

„Zu was?“ Katrin machte ein Gesicht, als wenn es ihr erst jetzt bewußt würde, daß sie die Klinke immer noch in der Hand hielt; sie machte eine Bewegung, als wenn sie sie ebenfalls hinunterwerfen wollte.

„Bitte nicht!“ Leonore fiel ihr in den Arm.

„Na denn … Weil du es bist!“ Katrin händigte ihr das kostbare Stück aus und lehnte sich dann wieder über das Fensterbrett.

Leonore eilte mit ihrer Beute zur Tür.

Ruth lief ihr nach. „Was hast du vor?“

„Vielleicht ist er doch noch da!“ Leonore steckte die Klinke ein und öffnete die Tür einen Spalt breit.

Der Gang war leer – bis auf einen weißhaarigen, hochgewachsenen Herrn, der genau auf das Klassenzimmer zugesegelt kam.

Leonore fiel vor Schreck fast in Ohnmacht. „Der Herr Direktor!“ keuchte sie, griff, ohne es zu merken, nach der Klinke und hatte sie auch schon wieder lose in der Hand.

Ruth übersah blitzschnell die Situation. „Der Direx kommt!“ quietschte sie, so laut sie konnte, und huschte auf ihren Platz.

Aber nur wenige der Mädchen reagierten richtig und taten es ihr nach; die meisten hatten die Warnung einfach überhört, andere nahmen sie nicht ernst oder warteten viel zu gespannt auf das Auftauchen Herrn Altes, um sich auf Kommando vom Fenster losreißen zu können.

So sah der Herr Direktor, als er höchstpersönlich das Klassenzimmer betrat, eine Reihe buntberockter und behoster Rückseiten vor sich, deren dazugehörige Oberteile tief auf den Hof hinuntergebeugt waren. „Was geht hier vor?“ fragte er.

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