Marie Louise Fischer - Leonore setzt sich durch

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Leonore setzt sich durch: краткое содержание, описание и аннотация

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Wie soll die Kindererziehung sein: autoritär oder eher antiautoritär? Das interessiert nicht nur die Eltern, sondern selbstverständlich auch die Kinder. Auch in der Parkschule ist dies ein großes Thema, das fast aufgeregt diskutiert wird. Olga, Katrin, Ruth und Silvy befassen sich intensiv damit und es macht sich dabei positiv bemerkbar, dass sie echte Freundinnen und damit ein tolles Team sind. Und so gelingt es ihnen, mit einer sehr guten Vorführung Lehrer wie Schüler von der Richtigkeit ihrer Behauptungen zu überzeugen. Man sieht, wie weit man kommen kann und wie viel Spaß man dabei haben kann, wenn man zusammenhält.-

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Sie räumte den Tisch ab, spülte, trocknete ab und räumte auf, und bei alledem war sie ganz zufrieden, denn ihr Tun gab ihr ein Gefühl von Wichtigkeit; sie fand sich so angenehm erwachsen.

Als es klingelte, lief sie mit umgebundener Küchenschürze, ein Tuch in der Hand, zur Haustüre. Katrin und Ruth standen draußen und wollten sie abholen. Katrin trug ihren Badeanzug in einem zusammengerollten Frottiertuch unter dem Arm, und Ruth schwenkte eine schicke orangerote Leinentasche.

„Tut mir leid, ich kann nicht mitkommen“, erklärte Leonore; sie hatte heiße Wangen vor lauter Arbeitseifer bekommen. „Meine Mutter ist beim Friseur, und ich muß die Küche machen.“

„Wir helfen dir!“ rief Katrin sofort. „Paß mal auf, zu dreien schaffen wir das im Nu!“

Leonore schüttelte ihre braunen Locken. „Lieb von euch, aber es nutzt nichts. Ich muß auch noch auf Ina aufpassen.“

„Konnte das nicht ausnahmsweise mal einer von deinen Brüdern tun?“ fragte Ruth mit ihrem hellen Stimmchen.

„Geht nicht. Die haben Sport.“

„Sport! Ha! So kann man es nennen.“ Katrin stützte die Fäuste in die Hüfte. „Weißt du, was die tun? Rollschuh laufen!“

„Wir haben sie gesehen!“ bestätigte Ruth.

„Das ist ein starkes Stück!“ entfuhr es Leonore.

„Kann man wohl sagen!“ rief Katrin. „Weißt du, was? Du machst die Küche fertig, und wir holen sie.“

„Die kommen nicht!“

„Das wollen wir doch mal Sehen! Los, Ruthchen! In die Startlöcher … eins, zwei …“

Leonore ließ sie nicht aussprechen. „Bitte nicht! Ich weiß, ihr meint es gut, aber es geht nicht. Ich könnte Ina den beiden nie anvertrauen, sie sind zu unzuverlässig.“

„Das redest du dir nur ein“, widersprach Katrin, „sie sind immerhin zwei Jahre älter als wir.“

„Das Alter allein macht es nicht“, erklärte Leonore weise.

„Nein, aber deine Blödheit!“ sagte Katrin unumwunden. „Die beiden sind schlau und stellen sich doof … Und du bist so dämlich und läßt dir jede Arbeit und jede Verantwortung aufs Auge drücken!“

„Du hast keine Geschwister!“ Leonore warf den Kopf zurück. „Was verstehst du schon davon!“

„’ne ganze Menge! Für so was braucht man keine Geschwister, sondern nur seinen gesunden Menschenverstand.“

„Den solltest du lieber in der Schule anwenden!“

„Tue ich das etwa nicht? Gib nicht so an, ich stehe mindestens so gut wie du … Wobei ich bemerken muß, daß dies überhaupt kein Grund ist, sich was darauf einzubilden.“

„Warum schmierst du es mir dann aufs Butterbrot?“ gab Leonore gereizt zurück.

Katrin legte Ruth die Hand in den Nacken. „Komm, Kleine, hier vertrödeln wir nur unsere Zeit. Überlassen wir das Hausmütterchen seinem Schicksal, und trollen wir uns. Anscheinend genießt sie es noch, sich aufzuopfern. Da kann man nichts machen. Geschmäcker und Ohrfeigen sind eben verschieden.“

Ruth lachte und ließ sich von der Freundin mitziehen.

Leonore sah ihnen nach. In ihrem Herzen wollte sich ein Gefühl des Bedauerns regen, aber sie unterdrückte es. Die beiden waren dumme Gänse ohne eine Spur von Verantwortungsbewußtsein. Von denen würde sie sich bestimmt nicht verschreiben lassen, wie sie sich zu verhalten hatte.

In der Diele lief ihr Andy entgegen. „Ich bin fertig mit Schula … Ich geh raus!“

Sie erwischte ihn am Kragen. „Zeig es mir erst mal!“

„Muß das sein?“ maulte er.

„Hast du etwa ein schlechtes Gewissen?“

„Quatsch. Ich weiß bloß, wie pingelig du bist.“ Er versuchte, sich ihrem Griff zu entwinden. „Vati kann es heute abend nachsehen.“

„Kommt gar nicht in Frage. Vati hat den ganzen Tag gearbeitet und braucht seine Ruhe. Außerdem spekulierst du nur darauf, daß keiner daran denkt, dich zu kontrollieren.“

„Na, und wenn? Was wäre schon dabei? Es genügt doch, wenn unser Fräulein mit mir zufrieden ist!“

„Bist du sicher, daß sie das sein wird? Dann ist es ja gut … Dann brauchst du auch keine Angst zu haben, es mir zu zeigen.“ Halb schob, halb zog sie den widerspenstigen Jungen in sein Zimmerchen hinauf und ließ ihn den Schulranzen noch einmal auspacken.

Als erstes fiel ihr das Heft mit den Rechenaufgaben in die Hand. Sie nahm sich die Mühe, jede einzelne Lösung nachzuprüfen, fand zwei Fehler und ließ sie verbessern.

„Na, das ging ja“, sagte sie gnädig, „wenn du auch ruhig ein bißchen ordentlicher schreiben dürftest. Ich wundere mich, daß du deine eigenen Zahlen überhaupt lesen kannst.“

Andy schwieg.

Leonore schlug sein Schreibheft auf. „Das ist ja grauenhaft!“ rief sie, kaum daß sie einen Blick auf seine Arbeit geworfen hatte.

„Nicht ein einziger Fehler!“ schrie der Junge. „Lies doch nach! Ich habe nichts falsch gemacht!“

„Aber wie das geschmiert ist … Nein, so kannst du das nicht in der Schule vorzeigen!“

„Doch, kann ich! Was geht dich das an?“ Andy wollte ihr das Heft aus der Hand reißen.

Sie gab ihm einen Klaps auf die Finger. „Willst du wohl!“

Andy heulte auf.

„So“, sagte Leonore und zog einen dicken Strich quer über die Seite, „und jetzt schreibst du das Ganze noch mal – aber gefälligst sauber und ordentlich!“

„Wie ich dich hasse!“ schrie Andy. „Du bist gemein … einfach gemein bist du!“

„Später einmal“, erklärte Leonore, „wirst du mir dankbar sein.“

Sie hörte ihn noch schluchzen, als sie ins Treppenhaus trat.

„Mutti! Mutti!“ rief Ina. „Bin schon wach!“

Leonore seufzte. „Ich komme.“

Eigentlich hatte sie damit gerechnet, daß Ina noch eine gute halbe Stunde länger schlafen würde, so daß sie erst noch den Abendbrottisch hätte decken können. Aber heute lief anscheinend alles schief. Woher kam das bloß? An ihr, dachte sie, konnte es jedenfalls nicht liegen. Sie tat wie immer ihre Pflicht. Es war Andy gewesen, der Ina mit seinem Geschrei geweckt hatte. Aber der war schon genug gestraft.

Ina stand in ihrem Gitterbettchen. „Wo ist Mutti?“ fragte sie.

Leonore lächelte ihr zu. „Heute werde ich dich mal anziehen.“

Ina ließ sich mit einem Plumps auf die Matratze fallen. „Nein! Mutti soll kommen!“

Es gab Leonore einen Stich, aber sie ließ sich nichts anmerken. „Da kannst du lange warten“, sagte sie nur, „Mutti ist gar nicht da.“ Sie kniete sich neben das Bettchen. „Hast du mich denn gar nicht mehr lieb?“

„Du hast Andy gehaut!“

„Ist gar nicht wahr!“

„Doch! Hab ich gehört!“

„Dann hast du dich verhört. Er heult bloß, weil er seine Schularbeiten noch mal machen muß.“

„Warum?“

„Weil er geschmiert hat.“

Ina runzelte die Stirn. „Muß ich auch meine Schularbeiten noch mal machen?“

Leonore lachte. „Nicht, wenn du ganz ordentlich und hübsch schreibst, und das wirst du doch bestimmt tun.“

Ina hatte ihre Brüder zu oft über irgendwelchen Schulärger jammern oder schimpfen hören, um sich so schnell beruhigen zu lassen. „Weiß nicht“, meinte sie skeptisch und legte das Köpfchen schief.

„Aber ich!“ behauptete Leonore. „Nun komm!“

Die Kleine hielt sich am Gitter fest und zog sich hoch. „Ist Schulegehen schlimm?“

„Bis es bei dir soweit ist, hast du noch Jahre Zeit! Mach dir darüber doch jetzt noch keine Sorgen!“ Leonore lachte.

„Mach ich aber doch“, erklärte Ina ernsthaft.

„Wozu hast du deine große Schwester? Wenn alle Stricke reißen, helfe ich dir einfach“, versprach Leonore.

„Au ja!“ Dankbar schlang Ina die Ärmchen um Leonores Hals.

Leonore hob das warme kleine Bündel aus dem Bettchen und drückte es fest an sich. „Mein Schatz!“ Sie fühlte sich wohl in ihrer Lieblingsrolle; aller Ärger und alle Enttäuschungen waren vergessen.

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