Rudolf Stratz - Filmgewitter

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Spannender Roman aus der Zeit der Jahrhundertwende. Filmregisseur Götz Billing hat es satt, immer den gleichen Kitsch zu drehen. Als ein alter Bekannter ihm anbietet, für einen anonymen Auftraggeber einen neuen Film zu drehen, lehnt er daher nicht ab. Vor allem das sagenhafte Budget, das dem Regisseur zur Verfügung steht, ist verlockend. Doch das Projekt scheint unter keinem guten Stern zu stehen: Beinahe-Unfälle, mysteriöse Anrufe und Erpressungen versetzen schon bald die gesamte Filmcrew in Angst und Schrecken. Irgendjemand scheint den Film unbedingt verhindern zu wollen. Nur wer oder was steckt da hinter?-

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„Ich bin auf alles gefasst . .“

„Einer Gage — Alles sonst natürlich erstklassig frei — von . . . ach . . da bimmelt gerade der Doktor nebenan . . . Es ist wegen meines Kleinen . . . ’n Augenblick . . .“

Die blonde Juno lief in das Nebenzimmer. Sie liess die Tür offen. Sie hob den Hörer ans Ohr.

„Hier Frau Rank . . . ja . . Frau Rank selber. . . . Wie?. . Ja . . die Diva . . . wenn Sie mich durchaus so schimpfen wollen . . . Wer sind Sie denn? . . Nicht der Arzt? . . Wer?. . . Was?“

Barbe Rank horchte und stiess plötzlich einen grässlichen Schrei aus.

„Was sagen Sie? . . Sind Sie verrückt? . . . Meine Kinder? . .“ Ihr Atem flog . . . „Sie Unmensch . . . Was haben Ihnen denn meine Kinder getan . . .? Sie wären ein Freund . . .? . . Sie wollten nur rechtzeitig warnen . . .? Ja . . Wer denn? . . . Antworten Sie doch . . um Gottes willen . . . Niemand mehr am Apparat . .?“

Die schöne Rank wankte über die Schwelle . . totenbleich . . . mit einem Schrecken in den starren Augen, um den offenen Mund, wie sie ihn sonst nur in ihren besten Stunden im Glashaus hervorzauberte. Sie liess sich, ohne ihre berufliche plastische Anmut der Bewegung, mit einem Plumps in den nächsten Sessel fallen. „Das ist ja grauenhaft!“ ächzte sie. „Mir stehen die Haare zu Berge . . . .“ Sie schaute feindselig zu ihrem Besucher empor. „Und das verdankt man Ihnen, Herr Doktor!“

„Geben Sie mir keine Kreuzworträtsel auf, Gnädigste, sondern erzählen Sie, was . .“

Barbe Rank fuhr mit einem Schrei in die Höhe. Tippte auf die Klingel. Rannte nach der Türe — jetzt ganz ein Nervenbündel von Star —, befahl atemlos dem Mädchen auf der Schwelle:

,,Elmirchen darf keinen Schritt aus dem Haus . . . Verstanden? . . Sperrkette vor! . . Kein fremdes Gesicht in die Wohnung! Sonst gibt’s ein Unglück“ . . . und, während das Mädchen verdattert davonrannte, mit dem Fuss stampfend zu dem Regisseur: „Ich danke für Ihre ,Geheimnisse von Stambul‘ . . . dahinter scheinen ja nette Geheimnisse zu stecken . .“

„Wer war denn am Apparat?“

„Weiss ich’s? Eine Männerstimme, die sagte, man habe Sie zu mir kommen sehen! Sie würden den ganzen Tag beobachtet . .“

„Meinetwegen!“

„Was aus Ihnen wird, ist mir auch ganz Wurst! Ich bin Mutter! Meine Kinder . . . Die sollen mir geraubt werden, wenn ich in Ihrem Film mitspiel’ . . . versteckt gehalten — ermordet . . ich seh’ sie nicht wieder . . . Huh . . . Was murmeln Sie da von Nervenklaps?“ Die Rank fuhr auf. „Ich bin weiss Gott nicht furchtsam! Ich bin schon zehn Fuss hoch ins Wasser gesprungen . . . und auf ein Pferd gebunden . . . und als Hexe verbrannt . . und in der Arena ’rumgeschleift . . und von Hagenbeckschen Löwen zerrissen. Ich bin nicht so etepetete! Ich mach’ alles, wie’s im Drehbuch steht . . . Aber meine Kinder . . . meine süssen Kleinen . . .“

„Es krümmt ihnen ja niemand ein Haar!“

„Sie werden sie gerade in Berlin schützen, wenn Sie mit mir Gott weiss wo draussen in der Welt ’rumfilmen!“ Barbe Rank lachte hysterisch. Sie lief auf und ab wie eine Löwin, der man ihre Jungen raubt. „Also ich bedauere lebhaft, Herr Doktor! Aber ich muss ’was für meine Gesundheit tun. Ich gehe morgen mit meiner Familie auf den Weissen Hirsch!“

„Frau Barbe . . .“

„. . . Auf den Weissen Hirsch . . auf den Weissen Hirsch . .“

„Wenn wirklich etwas Besonderes mit dem Film los wäre . . .“

,,Adieu, Herr Doktor! Wünsche wohl zu drehen! . . .“

„. . so würde ich es Ihnen doch sagen! Aber ich weiss rein von nichts!“

„Dann werden Sie eben auch belämmert!“ sprach erschöpft Frau Rank. „Ich bin nicht so dumm! Ich hab’ ’nen ganz hausbackenen Verstand! Sehen Sie sich doch ’mal diesen guten Herrn Turkowitz näher an! Vielleicht steckt dahinter das Rätsel!“

Ted Turkowitz stand breitbeinig, die Hände in den Taschen, gefühlvoll vor sich hinsummend, draussen vor den Toren Berlins im Buchwitzer Atelier. Diese Glashalle klafterte die Masse eines mittleren deutschen Zentralbahnhofs. Sie war so riesig, dass die Menschen an ihrem andern Ende wie wimmelnde Ameisen erschienen. Sie dröhnte von hundertfachem Gehämmer, Gesäge, Gefeile, Gekarre, Gerumpel. Blusenmänner legten elektrische Drähte. Weisskittel tünchten, auf Leitern stehend, hohe Leinwandkulissen mit farbigem Pinsel, Herren in Hemdsärmeln halfen, als Kunstprofessoren, eigenhändig mit, Zimmerleute nagelten ein Wäldchen von wattebeflockten Tannenbäumen auf das weisse Gipsmehl einer Schneefläche am Boden. Tischler schleppten Sessel, Kanapés, Kommoden, Taglöhner schaufelten die Abfälle von Stuck, Staub und Holz in Schubkarren. Nirgends ein geschminktes Antlitz — ein Prinz aus Märchenland, ein Mädchen aus der Fremde. Kein farbiger Feuerzauber des Films. Keine rauschende Musik. Keine künstlichen Sonnen. Grau schien der Alltag durch gläserne Dächer in eine lärmende Fabrik. Heute war der Film das, was er wirklich war: ein Industriebetrieb gleich tausend andern — so wie er Tag für Tag in den Arbeitsräumen der Kopieranstalten, den Konferenzzimmern der Direktionen, den Kontoren der Verleihgesellschaften und Lizenzkäufer sich abrollte.

„Kommen Sie endlich, Doktor?“ sagte der kleine Mann aus Tarnopol zu dem herantretenden Regisseur. „Nu — is der Film besetzt . .?“

„Ja. Ich hab’ für morgen die Noatschek-Pichler — Christof Kühn — Limprecht — den dicken Platzl. Aber die Rank ist uns glücklich durch die Lappen gegangen! Ich hab’ nun an die Scarpa gedacht!“

„Waren Sie bei ihr?“

„Sie war gerade zu ihrer Schneiderin nach Dresden geflogen. Aber sie hat heuť abend um zehn ihre Nummer in der Revue ,Mensch — ärgere dich nicht!’ als Trillergirl aus New-Pankow. Ausserdem wird sie um Mitternacht auf dem Alpenball im Marmorsaal des 300 erwartet, und hinterher ist sie gewöhnlich im ,Floh’ am Kurfürstendamm!“

„Werd’ ich Ihnen sagen: Heute nacht wird sie Ihnen unterschreiben, was Sie wollen, und morgen mittag sitzt sie um zwölf noch ahnungslos wie ein Engel im Bett und telephoniert, sie müsse ’nen Schwips gehabt haben, sie wisse von nichts! . . Ich kenn’ sie doch, wie sie noch Lenchen Scharff hiess und kalte Mamsell in Jüterbog war! Sie unterzeichnet aus dem Handgelenk drei Verträge zugleich!“

„Aber unsern hält sie — wegen der Sensation! Wenn ich ihr sage: ,Die Rolle ist lebensgefährlich! Der ganze Film ist ein Pulverfass!’ — da setzt sie sich mit Wonne drauf und strampelt mit den Beinen . .“

„Mein Film ’n Pulverfass?“ sprach Ted Turkowitz langsam und ungläubig . . Doktor . . . Wollen Sie ’ne Eisblase hintern Kopf? Er fiebert — der Mann! . . Er fiebert . .“

„Herr Turkowitz: Es erfolgen dunkle Warnungen an Senestry — an meine frühere Frau — an die Rank . . .“

„Nu — Intrigen! Lacht m’r!“

„Warum inszenieren Sie — ein alter kundiger Thebaner — diesen Ladenhüter, mit dem man keinen Schusterjungen mehr in den Kientopp lockt? . .“

„Werden ja sehn, wie voll ’s wird!“

„Warum muss ein Senestry — für unsinniges Geld — seine Kunst an diesen Kohlstrunk verschwenden? Warum wird, in unglaublichem Leichtsinn, gerade meine frühere Frau, die noch nie in ihrem Leben eine Solopartie gespielt hat, frisch und munter in einer Hauptrolle vor den Kurbelkasten gestellt?“

,,Nu — lassen Sie mir doch mein Vergnügen! Für mein Geld! Für nix is nix! Und für etwas is ’was! Und für viel is viel! Ich geb’ viel — und ich verlang’ viel! Deswegen mieť ich mir Leute, die gross sind wie der Senestry — oder die gross sein könnten, wie jeden Augenblick Sie, wenn Sie’s nicht immer beim Film mit der Ps . . . Ps . . .“ Er stiess heftig mit der Zunge an. „. . mit der Psychologie hätten . . . . . oder Leute, die vielleicht ’mal gross sein werden, wie die Peternell!“

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