Rudolf Stratz - Filmgewitter

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Spannender Roman aus der Zeit der Jahrhundertwende. Filmregisseur Götz Billing hat es satt, immer den gleichen Kitsch zu drehen. Als ein alter Bekannter ihm anbietet, für einen anonymen Auftraggeber einen neuen Film zu drehen, lehnt er daher nicht ab. Vor allem das sagenhafte Budget, das dem Regisseur zur Verfügung steht, ist verlockend. Doch das Projekt scheint unter keinem guten Stern zu stehen: Beinahe-Unfälle, mysteriöse Anrufe und Erpressungen versetzen schon bald die gesamte Filmcrew in Angst und Schrecken. Irgendjemand scheint den Film unbedingt verhindern zu wollen. Nur wer oder was steckt da hinter?-

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„Kom-par-se-rie . .? Ja — Mann Gottes: Wie soll denn der neue Monumentalfilm der Memoria’ ohne mich in der Hauptrolle gedreht werden? Sehen Sie nur, wie aufgeregt mir drüben der Herr Generaldirektor Turkowitz zuwinkt!“

„Verzeihen Sie, jnädige Frau . .“ Der Kriegsteilnehmer trat schnell einen Schritt zurück und gab ihr, militärisch grüssend, den Weg frei. „Det war allerdings ’ne optische Täuschung von mir! . . Verzeihen Sie . . .“

„Oh bitte . . . bitte . .“, sagte Hansine Peternell mit der liebenswürdigen Herablassung der angehenden Diva. Es durchrieselte sie warm bei diesem ersten Sonnenstrahl von oben. Sie schritt elastisch, lächelnd, ohne Übereilung, den Kopf im Nacken, auf Turkowitz und Senestry zu. Sie trug jetzt einen braunen Komplet-Anzug, braune Strümpfe, braune Halbschuhe, braunes Topfhütchen — braune Schirmkeule — eine Symphonie in Braun. Ihrem ranken Wuchs passte das Hängekleidchen von billiger Berliner Konfektions-Eleganz wie nach Luxus-Schneidermass der Lennéstrasse. Sie ähnelte mit ihrem kurzgeschnittenen Hellblond und ihrer klaren Hautfarbe, in dem langen Schritt und dem sorglosen Schaukeln der Schultern einer frischen, jungen vom Sportplatz kommenden, blauäugigen englischen Miss.

„Na — Meister . .“ Der Tarnopoler rollte seine ewig unruhigen Kirschaugen begeistert zu dem Mimen Senestry empor. „Was sagen Sie nu?“

„Auffallend hübsch!“ Der Glashauskundige nickte prüfend. „Nicht mehr ganz jung . . . Mitte zwanzig . .“

„Höchstens!“

„Aber sie hat dabei etwas Taufrisches, Unverbrauchtes!“ sprach Dimitrij Senestry in wachsendem Wohlgefallen.

„Das ist er — der internationale Typ!“ Ted Turkowitz lispelte in seinem Eifer. „Der neue Weltgeschmack! . . Dünn wie ’n Hering, schlenkert im Gehen mit Armen und Beinen, . . ’n Bubikopf . . .“

„. . und doch kein Schiffsjunge im Weiberrock!“ ergänzte der Mime sinnend. Er liess kein Auge von der Peternell, die, wohl wissend, dass man sie kritisch beobachtete, sich mit unbefangenem, sonnigem Lächeln näherte.

„Nein: E Frau — die nur so tut, als ob sie ein Junge wäre . . Aber die alte Eva guckt überall vor . . Das wollen die Leut’! Das sehen sie gern! . . Ich bin ein alter Praktikus . . Wenn ich so ’was billig krieg’ . . .“

Der kleine schwarze Mann lief geschäftig seiner Entdeckung entgegen.

„Ich wird’ Sie jetzt dem Senestry vorstellen,“ zischelte er Hastig, „und Ihrem Regisseur! Den Regisseur kennen Sie schon . . das heisst, Sie tun so, als ob . . . Verstanden?“

„Ja! Ich bin nicht so langsam von Begriffen!“ nickte eifrig die Peternell.

„Der Regisseur is ’e feiner Mensch . . .’e gebildeter Mensch . . Bei dem haben Sie’s gut . . Also: Fräulein Hansine Peternell . . unser neuestes Wickelkind . . . Herr Senestry . .“

„Bitte . . Haben Sie ein bisschen Nachsicht mit mir! . . . Ich werde mir wahnsinnig Mühe geben!“ versicherte die Peternell mit seelenvollem blauem Augenaufschlag. Der Held der Leinwand hielt ihre Hand fest und schaute ihr mit innigem Interesse in das vor Aufregung leicht gerötete Antlitz.

„Wir sind hier Hampelmänner und Hampelfrauen!“ sagte er mit seiner wohllautenden, warmen Bühnenstimme. „Auf den Herrn hinter mir kommt es an! Der ist der Pole Poppenspäler, der uns an seinen Drähten tanzen lässt! Darf ich Sie bekannt machen . . Herr Regisseur . .“

„Oh — wir kennen uns ja schon!“ sagte Hansine Peternell schnell, der Weisung des Mannes aus Tarnopol eingedenk, und streckte zutraulich und lächelnd die Hand aus . . .

Und hielt sie so . . wie gelähmt . . in der Luft. Und das Lächeln erstarb auf ihren Lippen.

Und vor ihr stand schweigend Götz Billing und sah sie an. Und der grosse, blonde Mann rührte sich auch nicht. Endlich — nach einer schweren Stille — frug er langsam:

„Wie kommst denn du ins Atelier?“

Eine gleichgültige, ein wenig müde Schulterbewegung drüben.

„Mein Gott! Irgendwie muss der Mensch doch leben!“ Und dann eine leichte, trotzige Hebung des Kinns.

„Überhaupt: Was geht das Sie an . . Herr Billing?“

,,Ja — was ist denn los?“ stotterte Ted Turkowitz. „Kennen Sie denn die Dame?“

„Ja — einigermassen!“ sagte Götz Billing. „Es ist nämlich meine geschiedene Frau.“

III

Es war ein allgemeines Schweigen. Dimitrij Senestry trat diskret etwas zur Seite. Ted Turkowitz rang nach Luft. Er zeigte offenen Mundes die schadhaften, gelblichen Zähne:

„Sie haben sich doch Fräulein Peternell genannt!“

„Bin ich auch! Ich habe nach unserer Trennung meinen Mädchennamen wieder angenommen.“

Hansine Peternells blaue Augen füllten sich langsam mit Tränen. Sie war sehr blass geworden. Sie sah zu Boden und seufzte tief. Und sagte traurig-gedehnt, ergebungsvoll nur:

„Na ja . .“

Dann kramte sie in ihrem Handtäschchen und brachte ein kleines Paket in Zeitungspapier zum Vorschein. Turkowitz beobachtete sie misstrauisch. Sie hielt ihm das Päckchen hin.

„Bitte! Zählen Sie nach! Ich hab’ noch nichts davon weggenommen! Es muss stimmen!“

„Was denn?“

„Das Geld, das Sie mir vorhin gegeben haben . .“

Und während der kleine Mann noch verblüfft schwieg, sagte sie mühsam:

„Nun kann ich ja wohl wieder gehen! Ich hab’s ja gewusst: Ich hab’ nie im Leben Glück!“

„Nu — was denn? . . Spass . .“ Turkowitz hatte sich gefasst. Er wich in Abscheu, mit gespreizten Fingern, vor dem Banknotenbündel zurück. „Ob Sie gleich werden Ihr Kleingeld wieder einstecken! Haben Sie sich nix verpflichtet für das Geld? Sollen Sie nix jetzt den Vertrag unterschreiben?“

„Aber ich kann doch nicht unter meinem geschiedenen Mann spielen!“

„Meine frühere Frau hat ganz recht!“ sagte der Regisseur. „Nur ist es an mir, von dem Film zurückzutreten! Ich bin schliesslich der wirtschaftlich Stärkere!“

„Pleite sind Sie durch den Tod des Schmerold!“ stotterte Ted Turkowitz . . „Wenn die Dame hier nix hat, haben Sie ’nen Haufen mehr — heisst: Schulden bis über die Ohren!“

„Trotzdem! . . . Das ist meine Sache! . . Ich will dem Aufstieg meiner früheren Frau nicht im Wege sein! . . Entheben Sie mich bitte meiner Verpflichtung als Regisseur!“

„So? Und der Kontrakt, den Sie unterzeichnet haben? Ich brauch’ die Dame! . . Und ich brauch’ Sie! . . Warum? — nu — ich hab’ meine Gründe . .“

„Aber wenn wir doch nun einmal ein paar Jahre miteinander verheiratet waren . .“

„Was geht das mich an, ob Sie sich nix vertragen haben?“ Der kleine Mann aus Tarnopol wurde böse. Er lief wild hin und her. Er blieb erbittert stehn. „Wollen Sie mir so ’n Geschäft verderben? Ich bin ’n seriöser Mensch! Ich halt’, was ich versprech’! Tun Sie’s auch . .“

,,Ich kann nicht!“ sagte Hansine Peternell. „Und ich würde sicher auch ganz miserabel spielen — ohne jedes Talent!“

„Werden Sie sich zwingen, Talent zu haben!“ Turkowitz zückte seinen Zeigefinger wie einen Dolch gegen ihre Brust. „Das is dem Doktor da . . dem Billing seine Sach’ — das Talent bei den Leuten ’rauszuholen!“

„Aber doch nicht bei mir!“

„Gerade bei Ihnen! . . Will ich Ihnen sagen: Eben weil Ihr euch kennt — so genau kennt — da versteht Ihr euch auf den ersten Blick . . da wisst Ihr euch ineinander zu schicken . . Da kommen doch auch Erinnerungen an schöne Zeiten . . . einmal . . früher . . Gott . . die erste Liebe . . Gott . . des Lebens Mai . . Gott . . man wird selber ganz gerührt . . Gott . . das feuert an . . Wer kann denn so in Ihre Seel’ eindringen wie Ihr früherer Mann? Ja — Sie weinen! . . Das tut weh . . Nu natürlich tut’s weh . . aller Aufstieg tut weh . . blaue Flecken am ganzen Leib . . aber dafür werden Sie gross . . . . Nu — sind Sie ihr das nicht schuldig, Herr Doktor . . . Ihrer früheren Frau? In vier Wochen ist sie fein ’raus — Wenn sie sich nix zu dumm anstellt — heisst sie ’ne Diva . . Edle Tat . . Gottes Lohn . . .“

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