Arend Remmers - In Christus gesegnet

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Eine Auslegung zum Epheserbrief
Der Apostel Paulus teilt im Brief an die Epheser Dinge mit, die wir in keiner anderen Schrift des Neuen Testaments finden. Dieser Brief lässt und in Sphären blicken, die von der Erde weit entfernt sind: «die himmlischen Örter».
Diese Vers-für-Vers-Auslegung erklärt den Brief an die Epheser für den christlichen Leser von heute.

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Vers 16: Nicht aufhöre, für euch zu danken, [euch] erwähnend in meinen Gebeten,

Der Glaube an den Herrn Jesus und die Liebe zu allen Heiligen sind sozusagen die Grundlagen und Charakteristika des christlichen Lebens. Paulus gehörte wie Philemon zu den Gläubigen, die gern alles Gute anerkannten, das sie bei ihren Geschwistern erkennen konnten (Phlm 6), und dankt Gott deshalb für die Epheser und ihren guten geistlichen Zustand. Aber um die Gedanken Gottes in ihrer ganzen Tiefe verstehen zu können, ist mehr nötig. Deshalb hört er nicht auf, für sie zu danken und sie in seinen Gebeten zu erwähnen.

Vers 17: Damit der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe [den] Geist der Weisheit und Offenbarung in [der] Erkenntnis seiner selbst,

Er richtet sein Gebet an den „Gott unseres Herrn Jesus Christus“. In Vers 3 haben wir von dem „Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus“ gelesen. Wenn wir uns das in Kapitel 3,14 beginnende Gebet anschauen, sehen wir, dass dort von dem „Vater unseres Herrn Jesus Christus“ die Rede ist. Er ist beides: der Gott des Herrn Jesus, wenn wir diesen als Mensch in Seiner Erniedrigung auf der Erde und jetzt in Seiner Verherrlichung als Mensch zur Rechten Gottes betrachten, aber auch der Vater des Sohnes von Ewigkeit sowie als Mensch auf der Erde. In die Beziehung des Herrn als Mensch zu Seinem Vater sind wir durch Gnade eingeführt worden. Niemals können wir dagegen in Seine Beziehungen als ewiger Sohn zu Seinem Vater eintreten. Durch Sein Werk sind wir in die gleiche Stellung vor Gott gebracht, die Er als der verherrlichte Mensch im Himmel besitzt. Sein Gott ist jetzt unser Gott, Sein Vater unser Vater (Joh 20,17). Welch eine Nähe! Es kann keine größere Nähe geben, als die, dass wir Gott, den Vater, mit dem gleichen Namen nennen dürfen wie der Herr Jesus.

In diesem Gebet wird uns jedoch mit den Worten „Gott unseres Herrn Jesus Christus“ nur die eine Seite vorgestellt. Das bedeutet, dass alles, was jetzt folgt, von der Stellung des Herrn Jesus als verherrlichter Mensch im Himmel handelt, während in Kapitel 3 vom „Vater unseres Herrn Jesus Christus“ und damit von der Liebe des Vaters zu Dem, der Ihn durch Sein Werk auf der Erde so verherrlicht hat, die Rede ist.

Hier wird Gott auch das einzige Mal in der Heiligen Schrift der „Vater der Herrlichkeit“ genannt (vgl. Apg 7,2: „der Gott der Herrlichkeit“). Es ist eine Bezeichnung für Gott in Seiner unerreichbaren und unergründlichen Größe, der hier als Ursprung und Quelle aller Herrlichkeit gesehen wird. Denn immer, wenn Gott offenbart wird, ist Seine Herrlichkeit da, auch, als der Sohn als Mensch in Niedrigkeit auf die Erde kam. Johannes konnte sagen: „Wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater“ (Joh 1,14). Im Brief an die Epheser zeigt sich die Herrlichkeit Gottes ganz besonders in Seinem Ratschluss (Verse 6, 12 und 14).

Drei Segnungen

Paulus beginnt mit der Bitte, dass „der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst“. Es ist also eine Bitte um geistliches Verständnis. Der „Geist der Weisheit und Offenbarung“ ist nicht der Heilige Geist als Person, sondern das, was Er in uns hervorrufen will: eine geistliche Gesinnung, die von Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis Gottes gekennzeichnet ist. Alles dies soll zu vermehrtem Wachstum in der Erkenntnis Gottes führen. Weisheit ist notwendig, um etwas, was man erkannt hat, richtig anzuwenden, Offenbarung dagegen, um das, was uns offenbart ist, zu verstehen. Es geht hier also nicht um neue Offenbarungen; seit das Neue Testament vollendet ist, hat Gott keine neuen Offenbarungen mehr gegeben (vgl. Kol 1,25).

Die Erkenntnis Gottes ist hier nicht dieselbe Erkenntnis wie in Johannes 17,3, die jedes Kind Gottes besitzen muss, sondern mehr im Sinn von Philipper 3,10 zu verstehen, wo Paulus sagt, dass er alles andere für Verlust und Dreck hielt, um Christus mehr und besser zu erkennen. Auch Petrus wünschte, dass die Gläubigen in der Gnade und Erkenntnis Jesu Christi wuchsen (2. Pet 3,18). Ein solches Wachstum in der Erkenntnis ist hier gemeint. Jeder Gläubige muss zugeben, dass er noch weit von einer vollständigen Erkenntnis Gottes entfernt ist. Deshalb betet Paulus dafür, dass wir immer mehr von Ihm erkennen. Nicht intellektuelle Erkenntnis ist gemeint, sondern Erkenntnis des Glaubens, die unser Herz erfüllt. Wenn es sich um verstandesmäßige Erkenntnis handelte, wären manche Menschen benachteiligt, weil sie nicht so begabt sind wie andere. Intelligente Menschen sind hier jedoch nicht besser gestellt als weniger Begabte. Die Erkenntnis, um die es hier geht, betrifft das Herz und bringt das Kind Gottes näher zu seinem Gott.

Vers 18: Damit ihr, erleuchtet an den Augen eures Herzens, wisst, welches die Hoffnung seiner Berufung ist, welches der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen,

Die hier zuerst genannte Vorbedingung bestätigt das soeben Gesagte. Das Herz des Menschen hat also auch Augen, mit denen geistliche Dinge gesehen werden, aber um sehen zu können, muss Licht da sein, ebenso wie bei unseren leiblichen Augen. Das Herz ist hier ein Teil des inneren Menschen, der im Neuen Testament wiederum ein Synonym für die ‚neue Natur' des Gläubigen ist (Röm 7,22; 2. Kor 4,16; Eph 3,16). Das Herz ist das Zentrum des menschlichen Wesens: „Behüte dein Herz mehr als alles was zu bewahren ist; denn von ihm aus sind die Ausgänge des Lebens“ (Spr 4,23). Im Herzen werden die Entscheidungen gefällt. Das von der Sünde beschmutzte Herz des Menschen wird durch den Glauben gereinigt (Apg 15,9). Die Augen eines ungereinigten Herzens können durch die Einbildung schreckliche Dinge sehen. Doch hier wird uns vorgestellt, was die durch Christus und Seinen Geist erleuchteten Augen eines gereinigten Herzens sehen können (vgl. Kap. 5,14).

Das nun folgende Gebet hat drei Gegenstände oder Themen (Hervorhebungen von mir): [4] [4] Dieses ‚Gebet’ hat im Gegensatz zu dem in Kap. 3,14–21 kein erkennbares Ende! So lange wir auf der Erde sind, dauern die Belehrungen des Heiligen Geistes und unser geistliches Wachstum an. [5] Die Versammlung als Leib Christi und als Haus Gottes wird im NT unter drei verschiedenen Aspekten betrachtet: erstens als gegenwärtig auf der Erde existierend, wozu alle lebenden Gläubigen gehören (z. B. Kap. 4,4; 1. Kor 3,17; 12,28), zweitens wie hier nach Gottes Ratschluss als vollendet in der Herrlichkeit (vgl. Mt 16,18), und drittens als örtliche Realisierung und dementsprechend als gottgemäßer Ausdruck der gesamten Versammlung auf der Erde (Mt 18,17; 1. Kor 1,2; 3,16; 12,27).

1 „die Hoffnung seiner Berufung“ (Vers 18),

2 „der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen“ (Vers 18),

3 „die überragende Größe seiner Kraft an uns, den Glaubenden“ (Vers 19).

Das erste Gebetsanliegen des Apostels Paulus für die Epheser und damit auch für uns ist, „damit ... ihr wisst, welches die Hoffnung seiner Berufung ist“. In den Versen 3–6 haben wir bereits unsere Berufung gesehen: unsere Segnung mit jeder geistlichen Segnung, unsere Auserwählung in Christus vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und untadelig seien vor Ihm in Liebe, und unsere Vorbestimmung zur Sohnschaft durch Jesus Christus für Sich selbst. Als Kinder sind wir aus Ihm geboren, Teilhaber Seiner Natur und Gegenstände Seiner Liebe (Joh 1,12; 1. Joh 3,1); in unserer Stellung der Sohnschaft bezeugen wir in Anbetung unsere Liebe zu Ihm (Röm 8,15). Das ist die Berufung jedes einzelnen Christen in der gegenwärtigen Zeit. Sie wird hier jedoch nicht unsere, sondern „seine Berufung“ genannt: Alles geht ja von Gott aus. Nicht wir sind der Mittelpunkt, sondern Er ist es. Wenn der Herr Jesus uns in die Herrlichkeit des Himmels einführen wird, wird all das, was jetzt noch bei uns durch Schwachheit und sogar Sünde beeinträchtigt ist, wie eine aufbrechende Blume seine ganze strahlende Herrlichkeit in Vollkommenheit für uns entfalten. Darauf richtet sich die Hoffnung unserer Berufung. In der himmlischen Herrlichkeit werden wir all diese Dinge mit verherrlichten Leibern genießen. Deshalb wird unser Blick hier auf die Ewigkeit und die damit verbundene Hoffnung unserer Berufung gelenkt.

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